1. Mai: Linksradikale Ausschreitungen in Berlin

Beim massiven Polizeieinsatz am Dienstagabend (7000 Beamte im Einsatz) gab es mehrere Festnahmen und Verletzte, wie der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet.

Immer wieder flogen während der 1.-Mai-Randale Flaschen, Steine und Böller in Richtung Polizei. Linke Teilnehmer demonstrierten „gegen soziale Ausgrenzung, gegen Rassismus“ und für einen palästinensischen Staat.

In der Nähe des Jüdischen Museums stoppte die Polizei den Marsch. Mülltonnen wurden von Chaoten angezündet, die Polizei setzte Pfefferspray ein.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) verurteilte die Ausschreitungen und beschuldigte Teile der Demonstranten, sie hätten von Beginn an eine „aggressive Stimmung aufgebaut“.  –  Henkel lobte zugleich, die Polizei sei „optimal aufgestellt“ und habe „sehr, sehr professionell gearbeitet“.

Bei den Randalen gingen die Fensterscheiben einer Tankstelle, einer Bank und eines Supermarktes zu Bruch. Außerdem wurde ein Balkon in der Skalitzer Straße durch Feuerwerkskörper in Brand gesetzt.


5 Kommentare on “1. Mai: Linksradikale Ausschreitungen in Berlin”

  1. Felix M. sagt:

    @Carolus
    Ja wo leben Sie denn? In Deutschland (und Österreich und anderswo auch) hat einzig und alleine die Exekutive das Gewaltmonopol.
    Diese linken Chaoten gehören genau wie das Mordgesindel vom extrem rechten Rand vor Gericht gestellt und abgeurteilt. Siehe Beate Zschäpe, siehe Anders Behring-Breivik. Da nutzt das ganze Gejammer ob der bösen, bösen Buben (und Mädchen?) nichts.

    Wenn jemand wie auch immer ausgeführte Gewalt ausübt, landet er vor einem ordentlichen Gericht.

    Das war schon immer so; man erinnere sich an Mutlangen und die Sitzblockaden gegen die atomare Nachrüstung. Die Rumsitzer wurden vor Gericht gestellt und abgeurteilt. Und das hat mit ALLEN Gewalttätern so zu geschehen. Seien es jetzt linke Autonome die Randale machen, seien es Salafisten, die sich mit der Polizei prügeln oder seien es Blockierer, die Atomraketen nicht in ihrem Vorgarten haben wollen. Ab vor die Schranken der Justiz! ALLE!

    PS: Dass Sie hier die Fingerübungen der „Frankfurter Schule“ als Schreckgespenst an die Wand malen, find ich lustig. Diese Fingerübungen gibts auch am rechten Rand unserer Gesellschaft. Sie sollten sich mal zu Gemüte führen, was für einen mittelalterlichen, feudalen Gottesstaat sich die Piusbrüder wünschen. Da rollen sich Ihnen glatt die zehennägel hoch.

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    • Carolus sagt:

      Ich hätte halt doch den Zwinkersmiley bemühen müssen.
      „Ab vor die Schranken der Justiz! ALLE!“
      Sehe ich natürlich genauso.
      „Fingerübungen“? „Schreckgespenst an die Wand“? Die Vorgaben der Frankfurter sind m. E. bitterste Realität geworden, zu unser aller Schaden. Und was die „Piusbrüder“ damit zu schaffen hätten, kann ich beim besten Bemühen nicht erkennen.

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      • F. M. sagt:

        Die „Linken“ aus der Frankfurter Schule wollten eine andere Republik (aber beileibe nicht, die von Kohl und Schröder begründete jetzige!) und die Piusbrüder wollen das auch. Wobei es bei deren Vorstellungen mit einer freiheitlich verfassten Demokratie sofort vorbei wäre. Das ist der Zusammenhang.

        Und die Realität in Deutschland ist bitter, zugegeben. Aber ganz bestimmt nicht für religiöse Menschen und Kirchen und am allerwenigsten für die hoch privilegierte römsich-katholische Kirche. Bitter ist die Realität in Deutschland für alle Kinder die zwangsweise vom sozialen Leben ausgeschlossen sind. Bitter ist die Situation in Deutschland für die Arbeitnehmer, die neben dem Stammpersonal einer Firma am Band stehen und ein Drittel weniger für gleiche Leistung bekommen, bei absolut unsicherer Zukunft.
        DAS ist bitter in Deutschland, aber ganz bestimmt nicht, dass die Menschen aus den Kirchen und Beischtstühlen hinausgepredigt worden sind. DAS liesse sich am leichtesten ändern. Aber es würde Machtverlust bedeuten, deswegen traut sichs keiner.

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      • Carolus sagt:

        @ F. M.
        In Ihrem Posting mag der Hinweis auf das Leiharbeitsproblem seine Berechtigung haben, bei allen anderen Punkten habe ich eine konträre Auffassung.
        Ich würde es gerne dabei bewenden lassen.

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  2. Carolus sagt:

    Ja was will man denn?! Linke Gewalt ist doch gute und berechtigte Gewalt. Laut Marcuse ist „Gewalt des Widerstandes“ oder „Gewalt der Befreiung“ vollkommen legitimes Mittel. Also überhaupt kein Grund zu Aufregung. Oder?

    Über die Frankfurter Schule: http://www.aktion-leben.de/Hintergruende/sld08.htm

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