Päpstliche Akademie kritisiert Facebooks Umgang mit Nutzerdaten

Die Päpstliche Akademie der Sozialwissenschaften übt Kritik an Facebook für den Verkauf von Nutzerdaten zu Werbezwecken. Dies sei Mißbrauch geistigen Eigentums.

Das sagte die in Lausanne lehrende Soziologin Margaret Archer am Mittwoch zum Abschluß der Vollversammlung der Akademie vor Journalisten im Vatikan.

Die Britin wandte sich besonders gegen die Absicht von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Facebook auch für Kinder unter 13 Jahren zu öffnen. Zudem bemängelte die Sozialwissenschaftlerin, daß Facebook ein oberflächliches Verständnis von Freundschaft propagiere.

Quelle: Radio Vatikan, Kipa


14. Mai 2012: CDL-Schweigemarsch für das Leben in Annaberg-Buchholz

Am Montag, dem 14. Mai 2012, wird zum dritten Mal ein „Schweigemarsch für das Leben“ in 09456 Annaberg-Buchholz (Sachsen) durchgeführt. 

Veranstalter ist der Verband „Christdemokraten für das Leben“ (CDL).

Der Start beginnt um 18 Uhr am Parkplatz gegenüber dem Erzgebirgsklinikum. Im vergangenen Jahr haben etwa 400 Personen teilgenommen.

Alle Menschen guten Willens sind herzlich eingeladen, denen das Lebensrecht aller Menschen ein echtes Gebets- und Herzensanliegen ist.

Jede Reklame für Parteien bitte unterlassen. Damit wird zugleich verhindert, daß sich Radikale eine Plattform für ihre Propaganda suchen.

Der Schweigemarsch endet mit einer Abschlußkundgebung auf dem Marktplatz der Erzgebirgskreisstadt. Parkplätze können leider icht bereitgestellt werden. Jeder Fahrzeugführer möge bitte die ausgewiesenen Parkflächen in der Stadt nutzen. Übernachtungen – falls nötig –  bitte selber buchen: www.annaberg-buchholz.de.

Weitere Infos auf dieser Internetseite: www.cdl-erzgebirge.de.

Hier das Video vom Schweigemarsch 2011:


Deutscher Familienverband: „Kinder sind der Dreh- und Angelpunkt unserer Zukunft!“

Politik muß sich an Bedürfnissen der Familie orientieren  –  Familienwahlrecht gefordert

Anläßlich der am 25. April im Kabinett beratenen Demografiestrategie der Bundesregierung warnt der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Minister a.D. Klaus Zeh, vor Resignation; er fordert eine mutmachende Familienpolitik:

„Die demografische Entwicklung ist kein unabwendbares Schicksal. Demografie ist gestaltbar, wenn wir jungen Menschen Mut machen, sich für die Gründung einer Familie und auch für mehrere Kinder zu entscheiden. Wir brauchen Mutmacher für Familien. Und wir brauchen politische Strategien, um diese Mutmacher auch gegen Widerstände durchzusetzen.“

Daher fordert der Famiilenverband, die Anliegen von Familien in der Politik und im Wahlrecht besser zu berücksichtigen. „Kinder sind der Dreh- und Angelpunkt für den Wohlstand der Zukunft. Ihre Bedürfnisse müssen klare politische Priorität haben“, so der Verbandspräsident.

Dringend nötig sei vor allem eine Politik der Wahlfreiheit, die Menschen ermutigt, ihre Vorstellungen vom Leben mit Kindern zu verwirklichen, ohne dafür ins berufliche und finanzielle Aus zu geraten:

„Das Arbeits- und Sozialrecht und die Unternehmen müssen noch viel stärker auf die Bedürfnisse von Familien eingehen. Die arbeitsplatzgerechte Familie und der voll mobile, bindungslose Arbeitnehmer sind keine Modelle für die Zukunft unserer Gesellschaft und unserer Volkswirtschaft“, erklärte Zeh.

Als Grundlagen für eine demografie-feste Politik fordert der Verbandspräsident eine verbindliche Familienverträglichkeitsprüfung für alle Gesetze und die Einführung eines Familienwahlrechts:

„Je älter die Gesellschaft insgesamt wird, umso wichtiger wird es, den Jungen eine Stimme zu geben. Die richtigen Weichen für morgen stellen wir nur, wenn wir heute schon die Folgen unseres Handelns für die nächste Generation mitbedenken.“


Aktive Katholiken kritisieren „Schandwerk“ im Würzburger Dom-Museum

Heutige Pressemeldung der „Initiative Nie Wieder!“:

Erst die Erwachsenen, dann die Kinder!  – So kann das Zerstörungswerk gelingen

In unserer Pressemeldung vom 5. März 2012 berichteten wir über das Schandwerk „Abendmahl und zwölf Begleiter“, das im Würzburger Dommuseum präsentiert wird. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine “Bildinstallation“ von Henning von Gierke. Von Gierke ist tatsächlich ein Künstler besonderen Ranges, denn er schaffte es, sein blasphemisches Werk ausgerechnet der kath. Kirche als „Kunst“ zu verkaufen.

Die hohen Würzburger Würdenträger, allen voran seine Exzellenz Bischof Hofmann, scheinen begeistert und unterstützen auch noch von Gierke, wo sie nur können.

Für den 26. Mai 2012 hat man sogar Kinder zu einem Besuch eingeladen. Sie werden damit angelockt, daß man für sie eine Überraschung bereit hält. Mit Speck fängt man eben Mäuse, das wissen auch die Kirchenvertreter.

Interessant wird sein, wie man den unverdorbenen und feinfühligen Kindern dieses widerliche Machwerk mit den zum Teil perversen nackten Darstellungen erklären wird.

Der Same, der hier in die Kinderherzen gelegt wird, geht sicher schon in einigen Jahren auf und wird genau das bewirken, was die Kirchengegner erhoffen: Die vollkommende Zerstörung des traditionellen katholischen Glaubensgutes und letztendlich die Demontage der kath. Kirche.

Wir möchten Sie, hochwürdiger Herr Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, an Ihre besondere Verantwortung erinnern und grüßen Sie mit Matthäus 25,40.

Weinheim, den 3. Mai 2012
Initiative Nie Wieder! e.V.
Günter Annen


Fünf Staaten organisieren eine Truppe gegen den Terror von Boko Haram in Nigeria

Fünf afrikanische Länder aus dem Tschad-Becken haben in N`Djamena entschieden, eine Truppe gegen die radikal-islamische Bande „Boko Haram“ aufzustellen. Dabei soll jedes Land mindestens ein Bataillon beisteuern.

Diese fünf Länder sind Kamerun, Niger, Tschad, die Zentralafrikanische Republik und schließlich Nigeria: Dieses mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas wird seit einigen Jahren von der radikal-islamischen Boko-Haram-Bande mit Terroranschlägen überzogen.

Häufig richten sich die Angriffe auf christliche Kirchen, so auch am vergangenen Sonntag in Kano, Nigerias zweitgrößter Stadt.

Seit 2009 kamen bei Boko-Haram-Anschlägen vor allem in Nordnigeria über 1000 Menschen ums Leben. Die Nachbarstaaten fürchten ein Überschwappen des Terrors von Nigeria in ihre Länder hinein.

Quelle: Radio Vatikan


Düsseldorfer Appell: 14 deutsche und französische Wirtschaftsexperten gegen den €uro

Die Einführung des Euro steht angesichts galoppierender Schulden in etlichen EU-Mitgliedsstaaten und rettungsloser ESM-„Rettungsschirme“ vor einem wirtschaftlichen und politischen Trümmerhaufen. Damit bestätigen sich jene mahnenden Stimmen,  die schon frühzeitung vor diesem Währungsexperiment gewarnt haben, darunter Wirtschaftswissenschaftler, Verfassungsrechtler und konservative Publizisten.

Am 27. April 2012 wandten sich nun  vierzehn namhafte deutsche und französische Wirtschaftsexperten mit einem „Düsseldorfer Appell“ an die Regierungen der Europäischen Union:

“Was die Stunde hat geschlagen, sollst du deinem Volke sagen“
[Quand l’heure a sonné, tu dois avoir le courage de le dire à ton peuple]
Heinrich Heine

Dreizehn Jahre nach Einführung des Euro ist es offensichtlich, dass dieses Experiment nicht nur seine Verheißungen nicht eingelöst hat, sondern dass seine Fortführung sogar in ein Chaos münden wird.

Statt Wohlstand erleben wir einen Wirtschaftsabschwung in fast allen Ländern der Euro-Zone und damit einhergehend eine erheblich steigende Arbeitslosigkeit.

Statt Haushaltsdisziplin haben wir einen verantwortungslosen Anstieg der Staatsschulden erlebt, den eine Reihe schmerzhafter Sparmaßnahmen nicht verringert hat.

Statt einer besseren wirtschaftlichen Integration erleben wir ein sich verschärfendes Gefälle zwischen den jeweiligen Ländern. Die Länder Süd-Europas, allen voran Griechenland aber auch Portugal, Spanien, Italien und sogar Frankreich, erleben seit zehn Jahren eine stete Verschlechterung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Weil das Wechselkursventil verstopft ist, verringert sich die Kaufkraft der einen Länder, während in den anderen Wachstum und Beschäftigung gedrückt werden. So wird die harmonische Entwicklung des europäischen Binnenmarktes beeinträchtigt.

Statt eines Zusammenwachsens der Völker erleben wir eine wachsende Feindseligkeit zwischen Gläubiger- und Schuldnerländern.

Statt einer Weiterentwicklung der Demokratie erleben wir, dass den Völkern von oben Entscheidungen aufgezwungen werden, an denen sie nicht beteiligt sind und die sie ablehnen.

Quelle und Fortsetzung des Appells hier http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9958