Frankreich: Deutsches Gefallenen-Denkmal in Sedan soll abgerissen werden

Am Friedhof Saint-Charles in Sedan steht eine Gedenkstätte aus dem Jahr 1915 als Teil eines Soldatenfriedhofes für gefallene Kameraden. Fast 100 Jahre später soll das Denkmal nun geschliffen werden.

Das Soldaten-Denkmal wurde mehr als 90 Jahre lang weitgehend dem Verfall preisgegeben. Inschriften sind verwittert und große Teile der Gedenkstätte bereits zerstört.

An sich gäbe es seit 1956 ein Abkommen zwischen Deutschland und der Frankreich über die Kriegsgräberfürsorge. Da Frankreich den deutschen Soldatenfriedhof jedoch eingeebnet hat, fehlt der Ansatzpunkt für eine Erhaltung durch den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge.

Eigentlich wollten Berlin und Paris das Jahr 1914 mit gemeinsamen Gedenkfeiern zur hundertsten Wiederkehr des Kriegsausbruches begehen. Dazu sind eine einige  Gedenkveranstaltungen auf den Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkriegs geplant.

Der geplante Abriß des Sodlatendenkmals könnte allerdings Sand ins Getriebe der Gemeinsamkeiten bringen. Gleichzeitig ergriff eine deutsch-französische Historikergruppe unter der Führung von Nicolas Offenstadt die Initiative und richtete einen Offenen Brief an die Stadtverwaltung von Sedan, um diese zum Umdenken zu bewegen.

Quelle: www.unzensuriert.at


Frauen- und Familien-Initiativen setzen sich für Betreuungsgeld ein

Die Organisationen „Frau2000Plus“ von Birgit Kelle und Initiative Familienschutz“ von Baronin Beverfoerde haben sich für die Einführung des sogenannten Betreuungsgelds ausgesprochen.

Mit einer Kampagne auf der Internetplattform Abgeordnetencheck rufen sie dazu auf, sich mit einer entsprechenden Petition an die Abgeordneten des Bundestags zu wenden, damit diese für das Betreuungsgeld stimmen.

Mit einer Zuwendung in Höhe von 150 Euro pro Monat bekämen Eltern, die ihre Kleinstkinder nicht in einer staatlich finanzierten Kinderkrippe betreuen lassen, endlich eine wenn auch geringe finanzielle Anerkennung, heißt es auf der Internetseite der Kampagne. Dies wäre ein erster wichtiger Schritt hin zu echter Wahlfreiheit für Familien.

Das Bundesverfassungsgericht habe in einer Entscheidung 1998 zum Ausdruck gebracht, daß der Staat keine Form der Kinderbetreuung einer anderen bevorzugen dürfe. Im Gegensatz dazu fördere die Bundesregierung aber derzeit als einziges Betreuungsmodell die Kinderkrippe mit monatlich ca 1000 Euro staatlichem Zuschuß pro Krippenplatz.

Bislang wurden seit Beginn der Aktion vorigen Mittwoch bereits 5500 Petitionen an Bundestagsabgeordnete versandt.

Quelle: Junge Freiheit


Innenminister Friedrich warnt vor Salafisten

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat eindringlich vor der islamistischen Bewegung des Salafismus gewarnt. „Von seinen fanatischen Anhängern geht eine besondere Gefährdung für die Sicherheit Deutschlands aus“, sagte er in einem Interview mit „Bild am Sonntag“.

Die Salafisten lieferten die ideologische Basis für viele, die dann gewalttätig würden. Es gelte der Satz: „Nicht jeder Salafist ist ein Terrorist, aber fast jeder islamistische Terrorist hat einen irgenwie gearteten salafistischen Bezug.“

Laut Friedrich ist der Salafismus aktuell die dynamischste islamistische Bewegung  – sowohl in Deutschland als auch international. Ihre Anhänger sorgen seit Wochen für Aufsehen, weil sie Koran-Exemplare kostenlos in Fußgängerzonen verteilen.

Die Salafisten haben nach Schätzung des Verfassungsschutzes etwa 3800 Anhänger in Deutschland. Sie treten für die absolute Geltung des islamischen Religionsgesetzes  –  der Scharia  – ein und wollen Staat, Gesellschaft und das Leben des Einzelnen nach ihren Normen umgestalten. Ziel ist letztlich ein „Gottesstaat“ nach islamischen Vorstellungen.

Quelle: www.idea.de

 


Irischer Sender RTE: 200.000 € Schadensersatz wg. Verleumdung eines Priesters

Wegen falscher Missbrauchsvorwürfe gegen einen katholischen Priester muß der irische Sender RTE 200.000 Euro Strafe berappen.

Die staatliche Rundfunkbehörde BAI begründete diese Sanktion mit der Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht und unlauteren Recherchemethoden, wie der Sender selbst am Freitagabend berichtete.

RTE hatte den Priester Kevin Reynolds im Mai 2011 bezichtigt, 1982 in Kenia ein Mädchen vergewaltigt und ein Kind mit ihr gezeugt zu haben.

Pfarrer Reynolds mußte nach dem Beitrag von seinem Priesteramt zurücktreten. Im September wurde er durch zwei Vaterschaftstests jedoch entlastet.

Quelle: Radio Vatikan


Bürgerrechtler Chen will raus aus Rot-China

Der blinde chinesische Menschenrechtsaktivist Chen Guangcheng möchte „so schnell wie möglich raus aus China, mit meiner ganzen Familie“, sagte er in einem Interview mit dem „Spiegel“.
„In China gibt es keine Garantien für Bürgerrechte“, so Chen. Nach seiner Flucht in die amerikanische Botschaft sprach der Dissident im Krankenhaus über die Schikanen gegen sich und seine Familie während des 18-monatigen Hausarrests.

„Die Wächter hinderten uns gewaltsam daran, nach draußen zu gehen, sie folgten uns auf Schritt und Tritt“, sagte Chen. „Die Leute von der Staatssicherheit brachen in unser Haus ein, sie schlugen mich und meine Frau. Sie schleppten alles aus dem Haus, sogar Fieberthermometer und Taschenlampen.

Der Dissident vertraut den Garantien der kommunistischen Diktatur  nicht übern Weg: „Es gibt so viele Unsicherheiten für mich“, sagt er, „ich bin nicht frei.“

Chen will in die USA ausreisen, das Interesse an einem Studium in seinem Heimatland, das ihm Peking anbot, hat er verloren.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur