Hauptversammlung der Laienvereinigung „Pro Missa Tridentina“ 2012 in Paderborn

Paderborn  – die Bischofsstadt an den Paderquellen  – war  Gastgeberin für die Jahreshauptversammlung 2012 von PMT,  der Laienvereinigung für den klassischen römischen Ritus in der Katholischen Kirche.

Mehr als 200 Gläubige hatten sich trotz feucht-kalten Regenwetters durch die Stände des Paderborner Straßenfests gekämpft, um am levitierten Hochamt zur Eröffnung der Tagung teilzunehmen.

Die dem heiligen Franz-Xaver geweihte Marktkirche blühte bei den altehrwürdigen Choralgesängen und den feierlichen Zeremonien förmlich auf, auch wenn das Hochamt am Volksaltar zelebriert werden mußte und der prächtig restaurierte schwarz-goldene Hochaltar nur im Hintergrund zu sehen war.

Der Zelebrant, P. Almir de Andrade FSSP, war als Vertreter der päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ aus Rom angereist und überbrachte Grüße von Msgr. Guido Pozzo, dem Sekretär der Kommission.

In seiner Predigt ging Don Almiro auf den Tagesheiligen, Papst Pius V., ein, der als Liturgiker, als Verteidiger des Abendlandes sowie als Kirchenreformer gewirkt hatte.(…)

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im nahegelegenen Ratskeller folgten die Tagungs-teilnehmer aufmerksam den Ausführungen von Prof. Michael Fiedrowicz, der an der Theologischen Fakultät in Trier den Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Altertums, Patrologie und Christliche Archäologie innehat.

Im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät Paderborn sprach er zum Thema „Liturgiereform wider den Zeitgeist: Papst Pius V. – Erneuerung aus Überlieferung“.

GOTT im Zentrum der Liturgie

Ausgehend vom Tagesgebet erläuterte Prof. Fiedrowicz, was „Divinum cultum reparare“ eigentlich bedeuten sollte und wie eine wahre Reform der jahrhundertelang bewährten Riten aussehen könnte: Nicht eine „Neugestaltung des Gottesdienstes“, die Maß nimmt am modernen Menschen und seinen angeblichen Bedürfnissen, sondern die vielmehr Gott in den Mittelpunkt stellt: Dem HERRN der Herrlichkeit soll ein würdiger Kult dargebracht werden, wie dies Papst Benedikt XVI. 2007 in seinem Motu proprio „Summorum pontificum“ neu betonte.

In ihrem Dank an den Referenten wies die Vorsitzende der Laienvereinigung, Monika Rheinschmitt, darauf hin, daß  dieses Streben nach einer feierlichen und ehrfürchtigen Liturgie zu den Hauptzielen von „Pro Missa Tridentina“ gehöre.

Im Anschluß an die Podiumsdiskussion nutzten viele Tagungsteilnehmer die Chance, das im Herbst 2011 erschienene Buch des Referenten mit dem Titel „Die überlieferte Messe: Geschichte – Gestalt – Theologie“ am Bücherstand zu erwerben.

Nach einer Kaffeepause folgte die Vereinsversammlung, bei der u.a. ein neuer Vorstand für die Laienvereinigung zu wählen war. Die alte und neue Vorsitzende, Monika Rheinschmitt, konnte folgende PMT-Mitglieder als neue Mitstreiter im PMT-Vorstand willkommen heißen:

Zweiter Vorsitzender:  Prof. Dr. med. Wolfgang Denkhaus, 55116 Mainz
Kassierer:  Dr. Thomas Lutter, 71522 Backnang
Schriftführerin:  Ute Meßfeldt-Strutz, 22848 Norderstedt
Beisitzerin:  Annemarie Wimmer, 80331 München

Mit einem Schluß-Segen wurden die Versammelten nach Hause entlassen.

Quelle: Tagungsbericht von Pro Missa Tridentina, Monika Rheinschmitt


One Comment on “Hauptversammlung der Laienvereinigung „Pro Missa Tridentina“ 2012 in Paderborn”

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