Studien bestätigen: Frömmigkeit verbessert Gesundheit und Lebenserwartung

Seit Jahrzehnten wird in diversen Studien aus dem In- und Ausland immer wieder festgestellt, daß der Gottesglaube und die Beheimatung in einer religiösen Gemeinschaft die körperliche und seelische Gesundheit fördert  –  und zudem die Lebenserwartung steigert.

Seit langem ist zB. bekannt, daß Ordensleute überdurchschnittlich alt werden.

Nun hat sich die Tageszeitung DIE WELT ebenfalls mit diesem Thema befaßt. Unter dem Titel „Warum der Glaube an Gott das Leben verlängert“ berichtet Danielle Bengsch in WELT-online vom 2. Mai 2012 über diverse Studien und Erkenntnisse.

Dabei heißt es eingangs: „Forscher haben nachgewiesen: Wer an einen Gott glaubt, wird deutlich älter“.

Es wird sodann bestätigt:

„Mönche beispielsweise werden hierzulande drei Jahre älter als der Durchschnittsmann. Auch Nonnen hatten lange Zeit einen Vorteil gegenüber nicht geistlichen Frauen. Das sind Ergebnisse der Studie, in der der Wissenschaftler Marc Luy von der TU Wien an bayerischen Klöstern Männer- und Frauensterblichkeit untersucht.“

Ähnlich verhält es sich bei Ordensleuten aus der orthodoxen Tradition: „Auch die Mönche auf dem Berg Athos in Griechenland werden gesund uralt.“

Die Autorin berichtet überdies von  amerikanischen Wissenschaftlern, die erforschen, wie sich der Glaube an einen Gott auf Gesundheit und Lebenserwartung auswirken, darunter der Mediziner Harold Koenig als einer der ersten.

Bereits in den 80er Jahren stellte er fest, daß  Gläubige besser mit Krankheiten umgehen können als atheistische Patienten. Heute leitet er das „Center for Spirituality, Theology and Health“ an der Duke-University im US-Bundesstaat North Carolina.

Der Gottesglaube vermittle das Gefühl, so der Forscher, einer bewährten Gemeinschaft anzugehören und durch den Allmächtigen gut geschützt und aufgehoben zu sein.

Zudem fördere der Glaube positive Werte wie Nächstenliebe: „Das verbessert die Beziehungen zu Freunden und zur Familie“, sagt Koenig.

Stabile soziale Beziehungen und Grundvertrauen in Gott bedeuten nach Koenig schlicht weniger seelischen und körperlichen Streß. Das zeige sich besonders an regelmäßigen Kirchgängern: Wer einmal in der Woche das Gotteshaus besuche, könnte mit rund sieben Jahren mehr rechnen.

Quelle und vollständiger Artikel hier:  http://www.welt.de/gesundheit/article13318334/Warum-der-Glaube-an-Gott-das-Leben-verlaengert.html

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 



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