Erste Ausstellung der Bundesvertriebenenstiftung im Berliner Deutschlandhaus

Union begrüßt Erfolg: nach  Sammlungsaufruf etwa 100 Erinnerungsstücke erhalten

Die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ zeigt im Rahmen der 7. Berlin Biennale ihre erste Ausstellung im Deutschlandhaus. Die Gruppe der Vertriebenen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion besichtigte sie am Mittwoch zusammen mit dem Direktor, Prof. Manfred Kittel und Kurator Dr. Michael Dorrmann.

Dazu erklärt Klaus Brähmig, der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:
„Das zentrale Gedenkvorhaben der Bundesregierung wird zunehmend sichtbar. Die Bundesvertriebenenstiftung zeigt in einer ersten Ausstellung die eindrücklichen Ergebnisse eines Sammlungsaufrufs nach persönlichen Erinnerungsstücken an Flucht, Vertreibung und Heimatverlust.

Nach nur sechswöchigem Sammlungsaufruf – als erstem Testdurchlauf – gingen bei der Stiftung etwa 100 Exponate ein, darunter einige sehr wertvolle Objekte, die der Stiftung dauerhaft zur Verfügung gestellt wurden und von rund 30 Familienschicksalen erzählen. Dabei handelt es sich um einmalige Zeitdokumente wie der Armbinde mit aufgenähtem Buchstaben vom Juni 1945, die alle Sudetendeutschen bis zu ihrer Vertreibung tragen mussten oder original erhaltenes Fluchtgepäck.

Bei der Präsentation der Objekte handelt es sich um die letzte Veranstaltung im Deutschlandhaus vor dem für 2013 geplanten Beginn der Umbauarbeiten. Für die geplante Dauerausstellung sollen weitere thematisch und regional ausgerichtete Sammlungsaufrufe folgen.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird sich dafür einsetzen, dass die Bundesvertriebenenstiftung während der Sanierung des zukünftigen Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrums weiterhin, etwa in einer Werkausstellung,  sichtbar bleibt.“

Hintergrund

Die Zusammenarbeit der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung und der 7. Berlin Biennale ist ein Beitrag zu einem der zentralen Themen dieser Ausstellung für zeitgenössische Kunst: Politiken und Kulturen der Erinnerung.

Die Ausstellung „Stück für Stück erinnern“ ist bis 1. Juli 2012 im Deutschlandhaus, Stresemannstraße 90, in 10963 Berlin zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 12 bis 20 Uhr; Montag geschlossen (außer 28. Mai und 10. Juni). Der Eintritt ist frei.



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