Linksradikale „Antifa“ rühmt sich ihres Anschlags auf eine Kirche in Stuttgart

Unter dem Titel „Farbangriff auf Piusbrüder-Gemeinde“ bekennt sich die linksextreme, „antifaschistische“ Webseite „Indymedia“ am 10. Mai 2012 zu ihrem gewalttätigen Farbanschlag auf die Kirche in Stuttgart-Feuerbach, die der traditionsorientierten Priesterbruderschaft St. Pius X. gehört.

Als „Anlaß“ für den Farbbeutel-Angriff auf das Gotteshaus nahm die „Antifa“ den Vortrag des konservativen Publizisten und Bloggers Manfred Kleine-Hartlage, der auf Einladung der Piusbruderschaft am selben Tag referierte.

Der Soziologe ist Autor des Sachbuchs „Das Dschihad-System. Wie der Islam funktioniert“ und Betreiber der informativen Webseite „korrektheiten.com“.

Die Linksradikalen rühmen sich ihrer Tat bzw Untat wie folgt:

„In der Nacht vom 9. auf den 10. Mai haben wir das in Stuttgart-Feuerbach befindliche Gebäude der Piusbrüder-Gemeinde, mit Farbe angegriffen.  Zum Anlass nahmen wir uns den heute stattfindenen Hetzvortrag der „Konservativen Aktion Stuttgart“, der um 18:30 Uhr unter dem Motto „Zerstörung und Selbstzerstörung Europas“ mit dem rechtspopulistischen Referenten Manfred Kleine-Hartlage in den Räumlichkeiten der Piusbruderschaft in Stuttgart-Feuerbach stattfinden wird.(…)

Schon im Rahmen des „Islamkritischen Wochenendes“ von Pi-News und Pax Europa im Juni vergangenen Jahres sollte ein rechtspopulistischer Vortrag bei den Piusbrüdern in Stuttgart-Feuerbach stattfinden. Mehrere AntifaschistInnen, die den Hof der Piusbrüder-Gemeinde besetzen, wurden zum Teil brutal festgenommen und in die Gefangenenzentrale abtransportiert.
Auch die „Konservative Aktion Stuttgart“ zeigte sich damals äußerst solidarisch mit den Rassisten von Pi-News und Pax Europa.Der Mix aus Islamhassern und religiös-homophoben Spinnern ist in unserer Gegend dank vielseitigem Widerstand und eigener Unfähigkeit nicht politisch relevant, dennoch ein reaktionärer Haufen, dem weiterhin entschlossen der Kampf angesagt werden muss!  Für eine befreite Gesellschaft ohne Fremdenhass und Diskriminierung!“
Dieser kriminelle „antifaschistische“ Schwachsinn bedarf keines weiteren Kommentars.
Original-Quelle des Antifa-Bekennerschreibens: http://de.indymedia.org/2012/05/329779.shtml

Zur Seelsorgs-Therapie: Verdrängt die „Heilung“ das Heil?

Kritische Anfragen an die Hagiotherapie (HT)

Die von dem kroatischen Theologen Prof. Tomislav Ivančić gegründete „Hagiotherapie“ (wörtlich: Heilige Heilung  – oder: Heilung durch die Heiligen) unterscheidet sich zwar in wichtigen Punkten durchaus von der Schwärmerszene und ist insgesamt gemäßigter ausgerichtet. 027_24

Kirchenlehre und Sakramente spielen in ihr eine größere Rolle als in der Charismatik, eine Hinführung der Menschen zur Beichte wird angestrebt, extreme Ausformungen und Entgleisungen im Erscheinungsbild und öffentlichen Wirken wird man in der HT kaum vorfinden.

Zudem betont die HT das geistliche Elements für die Gesundung des Menschen – und sie lehnt eine atheistische Psychotherapie (Freud etc.) ab.

Gleichwohl erinnern einige theologische und „spirituelle“ Anwandlungen an bekannte Tendenzen aus charismatischen Kreisen.

Das beginnt schon bei der starken Betonung einer sog. „Heilung“, wobei die psychologische Ebene einerseits und die geistlich-geistige Ebene andererseits mitunter kaum noch unterschieden werden.

Dies ist auch bei anderen, ähnlich psychologisch ausgerichteten Seelsorgs-Konzepten der Fall, wobei solche deutlichen Überschneidungen zur Vorsicht mahnen.

Der bekannte Begründer der „Logotherapie“, Dr. Viktor Frankl, hat die beiden Bereiche (religiöses Heil / seelische Heilung) beide in ihrer Eigenständigkeit respektiert und klar unterschieden, also  nicht miteinander vermengt. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Daß es Zusammenhänge zwischen beidenen Ebenen gibt, ist unbestritten, das wußte auch der jüdische Psychologe Dr. Frankl durchaus.  Es geht aber darum, jeweils die Grenzen  – etwa der psychologischen „Heilwirkung“  –  zu erkennen und der Versuchung zu widerstehen, Theologie und Psychologie zu vermischen.

Zurück zur Hagiotherapie. Es stellen sich aus meiner Sicht z.B. folgende 10 Fragen und Kritikpunkte an die HT:

1. Einerseits will sich die HT von der Charismatik abgrenzen, andererseits gibt es fließende Übergänge. So wird zB vom HT-„Therapeuten“ erwartet, daß er sog. „Geistesgaben“ pflegt; diese seien sogar  „besonders wichtig“, zumal Zungengebet, Gabe der Prophetie, Wort der Erkenntnis, Heilung und Befreiung (alles bekannte Zauberworte aus dem Schwärmerlager).

2. Die HT-Ansicht, wonach die schwierigsten geistig-geistlichen Krankheiten bzw Störungen bis zum 3. Lebensjahr entstehen,befindet sich jenseits der Realität.  Aus Sicht der Kirche beginnt das „Vernunftalter“ deutlich später  –  die Kirche hat jedenfalls noch nie einen Dreijährigen zur Beichte geschickt!  –  Da die HT gerade den GEIST des Menschen zum Ausgangspunkt ihrer Therapie machen will, sind solche Altersangaben erst recht unlogisch.

3. Die HT kooperierte bei Seminaren bzw Veröffentlichungen mit Theologen wie Wunibald Müller, Paul Zulehner, P. Michael Marsch und  P. Jörg Müller, die entweder dem liberalen (W. Müller, Zulehner) oder dem charismatischen Lager (Marsch, J. Müller) zuzurechnen sind.

4. Das sog. „Kampagne-Gebet“, das in der HT propagiert wird, enthält charismatische Tendenzen in seiner typisch drängenden Art. Der Himmel läßt sich nicht bestürmen durch kräftig wirkende Worte in beschwörender Form, in denen der wahre Geist des HERRN („Dein Wille geschehe!“) zu wenig zum Tragen kommt.

5. Das Gebet im „Schoß des Vaters“ (oder der „Muttergottes“) ist   r e g r e s s i v , sowohl psychologisch wie geistlich: Man will quasi zurück in den Mutterleib, total geborgen sein, geschützt vor den Herausforderungen des Lebens, bloß keinen kalten Wind um die Ohren, „Milch statt Brot“ (vgl. Paulus an die Korinther)  –  die Kuschel-Religion läßt grüßen.

6. Es ist in der HT (allzu) viel die Rede von der Selbstbejahung des Menschen durch Gott, ER ist auf Deiner Seite usw.  – Wird auch mal gefragt, ob der Mensch auf Gottes Seite ist?  – Von den Zehn Geboten liest man wenig in der HT, anscheinend sind schöne Gefühle wichtiger als feste Gebote – also jedenfalls angenehmer!  Passenderweise kommen  „garstige“ Inhalte wie Hölle, Fegefeuer, Jüngstes Gericht kaum vor, sie passen wohl nicht so recht in die Piep-Gott-hat-uns-lieb-Therapie?

7. Seltsam erscheint auch das sog. „Wundengebet“:  Jesus soll also die Hand auf jene Wunden legen, die bei der Empfängnis (!), während der Schwangerschaft, bei der Geburt und danach etc. entstanden sind und diese durch Handauflegung „heilen“. Die Erbsünde fehlt in diesem Konzept, sonst würde es nicht heißen, Jesus solle hier und heute die „Wunde“ der „Empfängnis“ heilen, als ob diese Heilung (nämlich Befreiung von der Erbsünde) nicht bereits durch die Taufe geschehen sei.

8. Es geht ohnehin in der HT offenbar in erster Linie um „Heilung“,  weniger um das „Heil“  – das ist letztlich typisch für die Charismatik, wenngleich per HT auf leiseren Sohlen als sonst üblich bei der Schwärmerschar.

9. Die Bücher und Lehren von Prof. Ivancic sind fast wie das fünfte Evangelium eine ständige Pflichtlektüre in HT-Kreisen,  erst recht in der Ausbildung zum HT-Therapeuten. Damit wird der Gründer aber fast zum Guru hochstilisiert, was allerdings in vielen „geistlichen Gemeinschaften“ der Fall ist, aber auch kritisch gesehen werden sollte. Unser Lehrmeister ist vor allem Christus und die Kirche als der „fortlebende Christus“!

10. Mitunter spielt auch der  –  in Schwärmerkreisen bekannte  – Mythos von den angeblichen „Belastungen“, Verstrickungen und „Bindungen“ der Vorfahren mit hinein.  – Wir sollen uns aber an unsere Ahnen weder „binden“ noch müssen wir uns von ihnen „lösen“, wir sollen sie insoweit schlicht in Ruhe lassen, aber natürlich für sie beten und soo auf einer übernatürlichen Ebene an sie denken,  aber keineswegs mit psychologischen Verstrickungen agieren und re-agieren.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Der ESM-„Rettungsschirm“ und die FDP: Wichtig ist, was verschwiegen wurde…

Die „Süddeutsche Zeitung“ veröffentlichte gestern (10.5.2012) folgenden bemerkenswerten Leserbrief von Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner aus Linkenheim-Hochstetten, der damit auf einen SZ-Artikel über den FDP-Bundesparteitag vom 23.4. reagierte:

Die Kritik von Rainer Brüderle  an CDU/CSU,SPD und Grünen in seiner feurigen Rede auf dem FDP-Bundesparteitag war verständlich. Eigentlich wichtig war jedoch das, was er nicht gesagt hat:

Allen freiheitsliebenden Bürgern brennt die geheimnisvolle ESM-Bank auf den Nägeln, über deren Ausstattung mit 190 Milliarden Euro durch Deutschland am 25. Mai 2012 der Bundestag abstimmen wird.  Diese ESM-Bank wurde auf dem Parteitag mit keiner Silbe erwähnt – wohlweislich.

Der umjubelte Philipp Rösler will 2014 einen Haushalt ohne Neuverschuldung. Das ist natürlich Phantasie, wenn man an das ESM-Finanzierungsgesetz denkt. Deshalb redet man in der FDP am besten nicht über dieses Gesetz.

Hätte man anstelle von Brüderle auf dem FDP-Parteitag Frank Schäffler reden lassen, hätten die FDP-Delegierten zwar weniger wonnige Gefühle gehabt, aber die Öffentlichkeit hätte in der FDP einen Willen zur Glaubwürdigkeit erkennen können.

Das neue Grundsatzprogramm ist für die FDP wichtiger als die Verarmung Deutschlands durch die von Rösler befürwortete Übernahme der Schulden korrupter Staaten.


 

Bischof Gerhard L. Müller steigt beim Bad Kötzinger „Pfingst-Ritt“ aufs Pferd

„Gläubige lassen sich nicht von ein paar Wassertropfen abschrecken“

Bereits zum 8. Mal wird Bischof Gerhard Ludwig Müller am 28. Mai diesen Jahres am Bad Kötztinger Pfingstritt teilnehmen und wie die Jahre zuvor auch diesmal selbst aufs Pferd steigen, um die Reiter ins sieben Kilometer entfernte Steinbühl zu begleiten.

Daher besuchte gestern Abend eine Delegation der Bad Kötztinger Pfingstreiter den  Regensburger Oberhirten. Bürgermeister Wolfgang Ludwig bedankte sich bei Bischof Müller,  der 2004 den Pfingstritt per Dekret zur Eucharistischen Prozession erklärt hatte, für sein regelmäßiges Mitwirken bei der Veranstaltung.

Der Pfingstritt feiert jetzt das 600. Jubiläum und stellt eine wichtige Verbindung von Glaube, Heimat und Tradition dar.

Gerhard Ludwig Müller ist der erste Regensburger Bischof, der zu Pferd an dem Ritt teilnimmt. Der Bischof bezeichnete die Prozession als Grundpfeiler des christlichen Lebens, denn „wir alle sind ein pilgerndes Gottesvolk“.

Bild (von links)Brautführer Patrick Aschenbrenner  –  Evi Kolbeck  –  Bischof Gerhard L. Müller   – Bernd Huber  –  Brautführer Patrick Sperl

Auch das diesjährige Pfingstbrautpaar  – Evi Kolbeck (18) und Bernd Huber (23) – war als Teil der Delegation gemeinsam mit Wolfgang Ludwig und dem Bad Kötztinger Pfarrer Herbert Mader nach Regensburg gekommen, um den Bischof persönlich kennenzulernen.  

Dieser bedankte sich bei den beiden jungen Leuten und deren Brautführern besonders für ihr Engagement während der Kötztinger Traditionsveranstaltung. Sie scheuten nicht die Verpflichtungen und Mühen, die mit ihrem Einsatz verbunden sind, so der Bischof.  

Abschließend informierte die Delegation den Ehrengast aus Regensburg über den organisatorischen Ablauf. Bischof Müller betonte dabei, daß der Pfingstritt bei jedem Wetter stattfinde. Die Gläubigen ließen sich nicht von ein paar Wassertropfen abschrecken.
 

Quelle:
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
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Zwei hl. Messen im klassischen Ritus beim Katholikentag in Mannheim

„Einen neuen Aufbruch wagen“ – unter diesem Motto findet vom 16. bis 20. Mai 2012 in Mannheim der 98. deutsche Katholikentag statt.

Anläßlich dieses Ereignisses wagen auch die Anhänger der überlieferten Liturgie in der Erzdiözese Freiburg einen neuen Aufbruch.

Erstmals in der jüngeren Geschichte der deutschen Katholikentage und seit Inkrafttreten des päpstlichen Motu Proprio „Summorum Pontificum“ (2007) werden in diesem Jahr auch zwei heilige Messen in der überlieferten Form gefeiert werden.

Ermöglicht wird dies durch eine gemeinsame Initiative engagierter Mitglieder des Förderkreises „Ecclesia Dei Heidelberg“ und des Vereins „Summorum Pontificum Freiburg e.V.“, die in Zusammenarbeit mit der Laienvereinigung „Pro Missa Tridentina“ die Organisation übernehmen.

Wie im offiziellen Katholikentagsprogramm angekündigt wird, zelebriert am Freitag, den 18. Mai 2012 um 18 Uhr Pater Bernward Deneke von der Priesterbruderschaft St. Petrus ein levitiertes Hochamt.

Eine weiteres Hochamt, das leider nicht im Programmheft veröffentlicht wurde, aber dennoch stattfindet, wird am Samstag, den 19. Mai 2012 um 9 Uhr gefeiert. Zelebrant ist Pfarrer Hendrick Jolie vom Netzwerk katholischer Priester.

Zelebrations-Ort an beiden Tagen ist die Maria-Hilf-Kirche im Stadtteil Almenhof (68199 Mannheim, August-Bebel-Str. 47)

Die Organisatoren möchten mit ihrem Angebot nicht nur überzeugte und erfahrene Anhänger der alten hl. Messe ansprechen, sondern laden alle Gläubigen und jeden Besucher des Katholikentags herzlich ein, die überlieferte Liturgie zu besuchen und kennenzulernen.

Eine Eintrittskarte zum Katholikentag ist zur Teilnahme an diesen hl. Messen nicht nötig.

Weitere Infos finden Sie auch auf: http://www.summorum-pontificum-freiburg.de