AN MEINE MUTTER – Gedicht von Deutschlands größter Dichterin

So gern hätt‘ ich ein schönes Lied gemacht
von deiner Liebe, deiner treuen Weise;
die Gabe, die für andere immer wacht,
hätt‘ ich so gern geweckt zu deinem Preise.

Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,
und wie ich auch die Reime mochte stellen,
des Herzens Fluten wallten drüber her,
zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.

So nimm die einfach schlichte Gabe hin,
von einfach ungeschmücktem Wort getragen,
und meine ganze Seele nimm darin:
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen!

Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)


Tunesien: Radikale Moslems bedrohen Touristen

Sumpfblüten des „arabischen Frühlings“ werden sichtbar

Tunesien gehörte früher zu den gemäßigten islamischen Staaten – und das Land galt als Urlaubsparadies Doch seitdem der vielgepriesene „arabische Frühling“ nicht nur in Ägypten, sondern auch in Tunesien den radikalen Islam begünstigte, wird es dort sowohl für Einwohner wie für Touristen deutlich ungemütlicher.

Folgendes berichtet jetzt die Webseite „Kopten ohne Grenzen“:

In den vergangenen Tagen wurden insgesamt drei Vorfälle bekannt, darunter dieser:  Die Zeitung “Tunisia Live” berichtet von einem Angriff auf Touristen in der Stadt Sejnane im Norden Tunesiens. Dort sollen rund 30 radikale Moslems auf zwei Lastwagen einen Convoy von drei Geländewagen mit zwei Dutzend Touristen gestoppt haben, darunter auch ein Österreicher.

Die Angreifer sollen Salafisten gewesen sein und mit Steinen und Stöcken auf die Autos eingeschlagen haben. Ein Wagen sei aufgebrochen worden. Laut Tunisia Live hätten die Moslems die Touristen beschuldigt, Alkohol zu trinken und sich in der Öffentlichkeit mit Frauen abzugeben.

Einer der drei Geländewagen habe flüchten können und sei zur Polizeistation gefahren, um Hilfe zu holen. Einer der Touristen berichtete, daß die tunesischen Beamten vor Ort gewusst hätten, um wen es sich bei den radikalen Moslems handle. Unternommen hätten die Polizisten nichts, angeblich aus Angst um ihre Familien.


Hessischer CDU-Fraktionschef Christian Wagner betont das „C“

Kreuz im Sitzungssaal und Andachten bei Christdemokraten in Hessen

Der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Christian Wagner, hat die Bedeutung des „C“ im Parteinamen unterstrichen: „Das Christliche ist ein unverzichtbares Fundament unseres politischen Handelns.“

Den 45 CDU-Abgeordneten im hessischen Landtag sei es wichtig, daß in ihrem Sitzungssaal ein Kreuz hänge. sagte Wagner in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Zudem habe die Union fraktionsübergreifende, ökumenische Andachten in den Plenarwochen eingeführt.

In einer immer stärker säkular geprägten Gesellschaft dürften die Grundüberzeugungen nicht „über Bord geworfen“ werden.

Wagner hält daran fest, daß Deutschland „ein christlich geprägtes Land“ sei. Zwar gehörten 3,5 Millionen Muslime inzwischen zu Deutschland, nicht aber „Kultur und Herkunft des Islam“.

Radikale Islamisten, wie etwa Salafisten, gehörten nicht zu Deutschland. Ziel des Staates müsse sein, „sie an ihrem staatsfeindlichen Agieren zu hindern“.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Umfrage: 73% der Deutschen wollen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone

Zum Schutz des Euro wünschen sich 73 Prozent der Deutschen laut Umfrage, daß Griechenland die EU-Währung  verläßt. Rund 60 Prozent werten das Signal gegen eine strikte Sparpolitik nach den Wahlen in Griechenland und Frankreich als ernsthafte Bedrohung für den Euro.
Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage des Marktforschungs-Dienstleisters ToLuna und Thöring. 1000 Bundesbürger wurden zu den Folgen der Wahlergebnisse in Griechenland und Frankreich befragt.

Die Bundesbürger sind jedoch mehrheitlich der Auffassung, daß es mit Haushaltsdisziplin allein nicht getan ist. Der strikte Sparkurs sollte um eine Strategie für Wachstum und Arbeitsplätze ergänzt werden – davon ist jeder zweite Befragte überzeugt. Nur eine Minderheit meint, sparen alleine sei das Erfolgsrezept (25 Prozent).

Zum Zahlmeister für die Griechen wollen die Befragten nicht werden: Weniger als 30 Prozent sind der Meinung, alle Euro-Staaten sollten für die Schulden der Mitglieder mit schwachen Haushalten einstehen.

Stattdessen sprechen sich 73 Prozent dafür aus, dass Griechenland das Spardiktat beendet, aus der Euro-Zone austritt und in eine geordnete Insolvenz geht.

Quelle: ToLuna Germany GmbH (ots)