Annette-Gedicht: Der Frühling ist die schönste Zeit

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
im goldnen Sonnenschein.

Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
das Bächlein rauscht zu Tal,
es grünt die Saat, es blinkt der See
im Frühlingssonnenstrahl.

Die Lerchen singen überall,
die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die
liebe Nachtigall
und auch der Kuckuck bald.

Nun jauchzet alle weit und breit,
da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

Annette von Droste-Hülshoff, Deutschlands größte Dichterin

Foto: Dr. Bernd Pelz


TV-Skandal beim Maischberger-Talk: Sabatina James ausgeladen

Gestern Abend konnten bei der Maischberger-Talksendung mehrere Moslems, darunter Imam Hassan Dabbagh, ihre spezielle Weltsicht vortragen, wobei der islamische Scheich allen Ernstes die Ansicht vertrat, Jesus Christus sei kein Jude, sondern Moslem gewesen.

Hingegen wurde eine junge Frau ausgeladen, die mehrere Bücher schrieb und zu den Opfern des islamischen Fanatismus zählt: Sabatina James.

Die 30-Jährige sollte zunächst an der Talkshow teilnehmen; sie hat ihr Schicksal in Büchern bekanntgemacht: Als junges Mädchen wollte ihr Vater sie in Pakistan zwangsverheiraten, doch sie flüchtete und trat vom Islam zum Christentum über. Seitdem lebt Sabatina versteckt, weil ihr nichts anderes übrigbleibt.

Die islamkritische Autorin wurde am 9. Mai zur Talksendung eingeladen, zwei Tage später lud man sie jedoch aus. Der WDR beschwichtigt derweil, man wolle Sabatina James später mal in eine Sendung holen.

Die CDU-Politikerin Erika Steinbach  –  zugleich Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV)  –  ist empört:Dies ist ein TV-Skandal erster Ordnung. Der WDR-Fernsehrat muss einschreiten!“


Seehofer sprach Tacheles über den vermasselten NRW-Wahlkampf der CDU

Horst Seehofer (CSU) über Röttgens Taktik: „Ich lauf nicht davon, ich lauf erst gar nicht hin

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nahm am Montagabend im „Heute Journal“ des ZDF kein Blatt vor den Mund und rügte im Gespräch mit Moderator Claus Kleber in deutlichen Worten den Wahlkampf seiner Schwesterpartei in Nordrhein-Westfalen.

Im „Nach-Interview“  (dessen Ausstrahlung zunächst nicht vorgesehen war, von Seehofer dann aber erlaubt wurde) antwortete der CSU-Politiker auf die Frage, ob es ein Fehler Norbert Röttgens gewesen sei, den Notausgang nach Berlin offengehalten zu haben:  „Ja, das war ein ganz großer Fehler.

Seehofer fügte hinzu, er habe den CDU-Spitzenkandidaten ausdrücklich vorher vor einer solchen Taktik gewarnt und ihm erkärt, daß dies durchaus nicht Röttgens Privatentscheidung sein könne: „Das trifft die ganze Union. Wenn Sie das nicht korrigieren, wird es uns hart treffen  –  und genauso ist es gekommen.“

Nach Meinung des bayerischen Ministerpräsidenten hätte die CDU in NRW  durchaus gewinnen können:

Der Röttgen hat gegen die Frau Kraft mit einem Verhältnis 37 zu 34 Prozent begonnen“, sagte Seehofer mit Blick auf die Ausgangsposition. „Und innerhalb von sechs Wochen ist das weggeschmolzen wie ein Eisbecher, der in der Sonne steht.“

Seehofers sprach sodann über die wachsende Politikverdrossenheit in unserem Land,  auch weil hochrangige Politiker „weggelaufen seien, obwohl sie für vier, fünf Jahre gewählt worden waren„.

Dies habe die Menschen befremdet. Seehofer fügte hinzu:

„Und dann geht ein Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten her und sagt: Ich lauf nicht davon, ich lauf erst gar nicht hin.  –  Des nehmen die Leut‘ net ab!“

CSU-Politikerin Hasselfeldt unterstützt Seehofers  Kritik

Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag,  Gerda Hasselfeldt, hat sich nach dem Klartext-Interview Seehofers hinter ihren Parteichef gestellt:
Horst Seehofer hat vollkommen recht„, sagte Hasselfeldt der „Rheinischen Post“  am heutigen Mittwoch.
Auch die CSU-Politikerin rief die Regierungskoalition zur Ordnung; diese müsse „den Leuten jetzt deutlicher sagen, dass wir auch gut sind für die Zukunft unseres Landes.  Für die Zukunft der Familien, für die Gerechtigkeit zwischen den Generationen, für ein stabiles Europa. Wir haben bewiesen, dass wir es können. Jetzt müssen wir das tun, wofür uns die Leute gewählt haben: Den Weg in die Zukunft gestalten, sprich: konzentriert arbeiten!“