Bayerns Familienministerin setzt sich entschieden fürs Betreuungsgeld ein

Ursula von der Leyen agitiert weiter gegen Staatshilfe für Familienerziehung

Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) läßt im Streit um das Betreuungsgeld nicht locker: Sie kritisiert jetzt den neuen Vorschlag der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die eine regelmäßige „Überprüfung“ des Betreuungsgeldes und seiner „Wirkungen“ fordert.

Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“  von heute sagte Christine Haderthauer: „Die Antwort darauf muss sein, zu prüfen, ob jedes Kleinkind, das in die Krippe gegeben wird, krippentauglich ist.   –  Diese Bevormundung junger Eltern kann von der Leyen doch nicht ernst meinen – das wäre Überwachungsstaat pur.“

Ministerin von der Leyen erkärte gegenüber dem „Spiegel“ zum Thema Betreuungsgeld für zuhause erziehende Mütter folgendes: 

„Das Betreuungsgeld hat seine Geschichte, ob es mir schmeckt oder nicht. 2008 habe ich als Familienministerin vehement für den Ausbau von Krippenplätzen gestritten und vor allem für die Einführung eines Rechtsanspruchs.  Das ist der entscheidende Quantensprung  –  und er war nur möglich, weil auf Wunsch der CSU damals das Betreuungsgeld zeitgleich im Gesetz verankert wurde. Dem haben CDU, CSU, SPD und alle 16 Länder zugestimmt.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Bedrohliche Entwicklung: Immer mehr Ärzte wandern aus Deutschland aus

Nur noch 16 Prozent aller Ärzte können sich nicht vorstellen, aus Deutschland auszuwandern  –  und viele beschäftigen sich bereits damit, im Ausland zu arbeiten.
Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Ärztenetzwerk „Hippokranet“. „Es ist eine gesundheitspolitische Geisterfahrt, dass die Politik diese dramatische Entwicklung ignoriert„, warnt Dr. Michael D. Lütgemeier vom Ärztlichen Sachverständigenrat für eine verantwortungsvolle Medizin in Deutschland.

„Ärzte in den Kliniken haben immer noch vorindustriell anmutende Arbeitszeiten – und die in den Praxen werden durch Kassenbürokratie, Bezahlung mit Punkten statt echtem Geld und ebenfalls abenteuerliche Arbeitszeiten entnervt. Wer von ausgewanderten Kollegen hört, daß Ärzte in anderen Ländern normale Arbeitszeiten und ein sicheres Einkommen haben, der stellt sich logischerweise die Frage: ‚Warum ich nicht auch‚“, weiß Lütgemeier.

Verschärft werde das Problem dadurch, daß in den kommenden Jahren ein großer Teil der freiberuflichen Ärzte in Rente gehen werde: „Die Versorgungskatastrophe klopft bereits laut mit den Fäusten an die Tür“, sagt Lütgemeier.

Nur 16,2 Prozent der befragten 833 Ärzte antworteten, dass sie sich eine Auswanderung nicht vorstellen könnten. Die Antwort „Ich gehe demnächst in Pension und beschäftige mich deshalb damit nicht mehr“ wählten 19,7 Prozent.

Mehr als die Hälfte (51,8%) aber antwortete auf die Frage „Könnte ich mir gut vorstellen“ mit „ja“.   – Damit nicht genug: 9,3 Prozent sagten, dass sie ihre Auswanderung schon konkret betreiben und 3,1% Prozent antworteten aus dem Ausland: Sie sind bereits ausgewandert.

Quelle: Ärztenachrichtendienst Verlags-AG


Papst Benedikt: Kirche steht im „Kampf gegen das Böse“

„Das Böse kann sich auch als das Gute verkleiden…“

Etwas verspätet  –  der eigentliche Termin war schon im April  –  hat Papst Benedikt seinen 85. Geburtstag jetzt auch mit den Kurienkardinälen in Rom gefeiert. Er lud sie am heutigen Montag zu einem Mittagessen in den „Palazzo Apostolico“ (Apostolischen Palast) ein.

In seiner Stegreif-Rede sagte der Papst:

„Ich danke vor allem dem HERRN für die vielen Jahre, die er mir zugestanden hat  –  Jahre voller Tage der Freude, herrliche Zeiten, aber auch dunkle Nächte. Im Rückblick versteht man dann, dass auch die Nächte nötig und gut waren und ebenfalls ein Grund zum Danken sind.

Der Begriff „kämpfende Kirche“ ist heute etwas aus der Mode gekommen, aber er trifft schon zu: Wir sehen, wie das Böse die Welt beherrschen will, und dass es nötig ist, in den Kampf gegen das Böse einzutreten.“

Das Böse trete, so Benedikt, in vielerlei Formen auf  –  darunter auch „als das Gute verkleidet.

Der heilige Augustinus habe treffend geschrieben, daß die ganze Geschichte ein Kampf zwischen zwei Arten von Liebe sei: Auf der einen Seite stehe die Eigenliebe bis hin zur Verachtung Gottes, auf der anderen stehe die Liebe Gottes bis hin zur Selbstentäußerung und Selbsthingabe.

„Wir stehen in diesem Kampf  –  und in diesem Kampf ist es sehr wichtig, Freunde zu haben. Ich fühle mich im Kardinalskollegium von Freunden umgeben, das sind meine Freunde, hier fühle ich mich zuhause, und in dieser Gesellschaft großer Freunde, die mit mir zusammen für den HERRN eintreten, fühle ich mich sicher. Danke für diese Freundschaft!“

Wir gehören zum Team des HERRN  –  und damit immer zum Siegerteam“, so Papst Benedikt wörtlich.
Hintergrund
Benedikt XVI. hatte am 16. April seinen Geburtstag und am 19. April den Jahrestag seiner Papstwahl begangen. Das Essen mit den Kardinälen war mit Blick auf den Termin- und Arbeitskalender des Papstes auf den heutigen Montag gelegt worden.

Quelle: Radio Vatikan


Verteidigung eines Landpfarrers: „Wer hat Angst vor Pfarrer Tropper?“

Von Inge M. Thürkauf

Ja, wer hat Angst vor Pfarrer Tropper? –  So könnte man in Anlehnung an das Theaterstück des amerikanischen Dramatikers Edward Albee „Wer hat Angst vor Virginia Wulf?“ fragen, nachdem man verschiedene Repliken und Kommentare zum kritischen Artikel des Pfarrers von St. Veit mit dem Titel „Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Homosexualität“ hat Revue passieren lassen.

Sogar „Altersstarrsinn“ wird dem österreichischen Pfarrer bescheinigt  – und „kirchenrechtliche Konsequenzen“ sollen ihm drohen.

Etwas viel Lärm um einen Priester, der sich erlaubt, in deutlichen Worten die altehrwürdige Lehre der Kirche zu diesem Thema seinen Gläubigen nahezubringen  –  entsprechend seinem Auftrag, den Glauben zu bewahren und getreu dem Wort des hl. Paulus folgend, das zu verkünden, was ihm überliefert wurde (1 Kor 15,3).

Der casus belli im aktuellen Fall besteht in Pfarrer Troppers Bekräftigung der biblischen Aussage, dass zum vollen Menschsein die zwei Geschlechter Mann und Frau gehören, die sich in ihrer Zweigeschlechtlichkeit gegenseitig ergänzen, wohingegen die Gleichsetzung von homosexueller Lebensweise mit der Ehe nicht dem schöpfungsgemäßen Bild des Menschen entspricht.

Nachdem Homosexualität immer mehr zu einem politisch korrekten Tabu geworden ist, an dem nicht gerüttelt werden darf, ist dies mutige Wort zur Klärung der homosexuellen Identität  – wenn auch nur im enggesteckten Rahmen eines Pfarrblatts  –  überfällig.

Seitdem 1973 die Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft (APA) dem Drängen der Homobewegung nachgegeben und Homosexualität aus der Liste psychischer Störungen herausgenommen hat, verschärfte sich der Kampf gegen die „religiösen Homohasser“. Homosexualität wurde zum alternativen Lebensstil erhoben.

Der Allgemeinheit konnte offensichtlich recht erfolgreich vermittelt werden, dass Homosexuelle für ihre Neigung genauso wenig verantwortlich sind wie für ihre Körpergröße, Homosexualität folglich keine Abweichung sei, es würde sich lediglich um eine andere Art Menschen handeln, „die einen gutzuheißenden Lebensstil leben, der außerdem die perfekte Antwort auf die Bevölkerungsexplosion sei“ (Quelle: „Medizin und Ideologie“ 3/2009, S. 7).

Unterstützt durch die Medien wird bis heute impliziert, daß Homosexualität angeboren sei und Gott den homosexuellen Menschen als solchen geschaffen habe. Folglich sei es unmöglich, zu versuchen, durch Therapie eine Änderung herbeizuführen, denn damit verstoße man gegen die Natur, was gesundheitliche Probleme nach sich ziehen könne.

Stellt niemand die Frage, wie es möglich sein kann, dass der Gott der Liebe einen Menschen mit einer homosexuellen Disposition erschafft, um ihn danach exakt dieser Veranlagung wegen zurückzuweisen und zu verurteilen? (Siehe Lev 18,22 und Lev 20, 13, sowie Röm 1, 24-28).

Offensichtlich geht es hier nicht um Wahrheit, sondern um Macht, denn Opposition gegen diesen Wandel der gesellschaftlichen Definition von Homosexualität wird immer aggressiver geahndet. Vor allem konservative Christen werden gezielt eingeschüchtert, diskreditiert und zum Schweigen gebracht.

Opfer der „political correctness“: Rocco Buttiglione

Ein beinahe klassisch zu nennender Fall ereignete sich 2004, als Rocco Buttiglione, Professor für politische Philosophie und Politikwissenschaften, von Italien als Vizepräsident der EU und Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit nominiert wurde.

Bei einer Anhörung im EU-Parlament befragte ihn eine grüne Abgeordnete zu seiner Haltung zur Homosexualität. In seiner Antwort erläuterte er klar die Unterschiede zwischen Moral und dem geltenden Recht. Auch wenn er persönlich der Meinung sei, Homosexualität ist Sünde, würde er die Charta der Grundrechte der Europäischen Union voll unterstützen, die erklärt, dass niemand aufgrund seiner sexuellen Identität diskriminiert werden dürfe.

Doch mit diesem Hinweis auf die Sündhaftigkeit der Homosexualität wurde er für das EU-Parlament nicht mehr tragbar. Sein Amt erhielt ein anderer. Es waren also nicht wissenschaftliche, sondern politische Gründe, die Buttiglione zum Rücktritt zwangen.

Letztlich jedoch war es sein Bekenntnis zur Lehre der Kirche wie sie im Katechismus der Katholischen Kirche festgehalten ist, wo unter Nr. 2357 zu lesen ist, dass „Homosexualität eine schlimme Abirrung“ ist und „dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind“.

Nicht wenige sprachen nach der Causa Buttiglione von einer sublimen Art der Christenverfolgung.

Nun hat das Schwert der Diskriminierung nicht einen Politiker, sondern einen Landpfarrer getroffen, der es gewagt hat, sich politisch inkorrekt gegen den Mainstream der Homolobby zu stellen.

Eine Klarstellung von bischöflicher Seite aus biblischer Sicht bezüglich der vielfach propagierten „Normalität homosexueller Verhaltensweisen“ erwarten nun vor allem jene, die eine Veränderung ihrer homosexuellen Neigung anstreben und hoffen, mit Hilfe geeigneter Therapien heterosexuelle Entwicklungen in ihrem Leben zu entdecken und zu fördern.

Inge M. Thürkauf ist Schauspielerin und kath. Autorin

Hier unser Bericht über die unsinnigen Proteste gegen Pfarrer Karl Tropper:
https://charismatismus.wordpress.com/2012/04/15/aufregung-in-osterreich-vom-grosen-fernsehen-bis-zur-kleinen-zeitung/



„Blutfreitag“ in Weingarten: Größte Reiterprozession Europas verehrt das Blut Christi

Jahrhundertealtes katholisches Volksfest im Herzen Oberschwabens

Auch in diesem Jahr fand in der oberschwäbischen Barock-Stadt Weingarten bei Ravensburg wieder der  „Heilig-Blut-Ritt“ stand  –  wie immer  stets am Tag nach Christi Himmelfahrt, auch „Blutfreitag“ genannt; die prunkvolle Prozession geschieht zu Ehren des kostbaren Blutes Christi.

Diese Pilgerfeier ist eine Mischung aus Wallfahrt und Volksfest, aus Frömmigkeit und Folklore, wie es für diese glaubensfrohe und gesellige Region durchaus typisch ist.

Mit ca 3000 Reitern  –  darunter vielen Priestern und Ministranten „hoch zu Roß“  –  gilt dieser jahrhundertealte „Heilig-Blut-Ritt“ als größte Reiterprozession Europas.

Am „Blutfreitag“, den 18. Mai  2012, brachen Reiter aus Stadt und Land in Oberschwaben bei strahlendem Sonnenschein pünktlich um sieben Uhr  auf  –  auch Pilger aus der Weingartner Partnerstadt Mantua in Italien gehörten dazu.  Der Prozessionsweg führt durch Stadt und Fluren – und endet bei der berühmten Barock-Basilika in Weingarten.

Bis zum Blutfreitag 2010 war es der Abt des Benediktiner-Klosters Weingarten, der als „Heilig-Blut-Reiter“ fungierte; diesmal ging diese Aufgabe an Dekan Ekkehard Schmid über.  Er segnete mit der vielverehrten Heilig-Blut-Reliquie tausende Wallfahrter und Schaulustige am Straßenrand, aber auch Haus, Hof und Felder.

Die Reliquie geht auf  jenen römischen  Soldaten zurück, der Christus am Kreuz mit der Lanze in die Seite gestoßen haben soll  – er wird in der Tradition als Longinus bezeichnet. Im Jahr 804 tauchte das damals von ihm gesammelte Blut im italienischen Mantua wieder auf, wie eine Legende erzählt  – und wurde bereits als Reliquie verehrt.

Im Jahre 1094 vermachte die Gemahlin Welfs IV., Judith von Flandern, die kostbare Reliquie  dem Benediktinerkloster Weingarten, woraus sich später eine vielbesuchte Wallfahrt entwickelte, die das Kirchenvolk bis heute jährlich auf den Martinsberg in Weingarten führt, auf dem das Kloster und die Basilika steht.

Selbst der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann ließ es sich nicht nehmen, dieses „fromme Volksfest“ im Herzen des katholischen Oberschwaben mitzufeiern. Ein festliches Pontifikalamt mit dem Feldkircher Bischof Elmar Fischer (em.), der aus Österreich anreiste,  beschloß den Heilig-Blut-Ritt in der Basilika.

Eine Fotoserie vom Blutritt 2006 gibts hier: http://www.blutritt.de/images/2006_Album_Lobinger/index.html


Proteste gegen Sarrazin: Polemik statt Argumente

Von Dennis Riehle

Sie beschreiben sich selbst häufig als die Verteidiger unseres demokratischen Rechtssystems – und haben offenbar noch nie etwas von Meinungsfreiheit gehört.

Zu Dutzenden protestierten in Berlin am 20. Mai 2012 Anhänger der Jugendorganisationen von SPD, „Grünen“ und anderen Gruppierungen vor dem Aufzeichnungsort der Talk-Sendung „Günther Jauch“. Er hatte in seiner Sonntagabendrunde ausnahmsweise nur zwei Gäste eingeladen:

Den früheren Finanzminister Steinbrück (SPD) und den ehem. Berliner Finanzsenator und Bundesbanker Thilo Sarrazin (SPD).

Letzterer stand kurz vor der Veröffentlichung seines neuen Buches, in welchem er zum Schluss kommt, dass Europa den Euro nicht braucht.

Sarrazin hatte in der Vergangenheit Wirbel mit einem weiteren Werk ausgelöst, in welchem er kritische Thesen zur Integration in Deutschland aufgestellt hatte. Unter anderem deshalb musste er seine Posten räumen und wurde zu einem Ausgegrenzten in seiner eigenen Partei. Unter anderem warf man ihm vor, auf der Ebene von Rassentrennung zu argumentieren und mit reinen Vorurteilen Populismus zu betreiben.

Bereits in der Woche vor der Sendung gab es Aufschreie: Politiker der Linken und Mitte-links-Parteien nannten es skandalös, dass Jauch dem Autor Sarrazin eine Bühne gebe.

Auch Steinbrück wurde attackiert, unter anderem von seinem Nachfolger Schäuble, der im Auftritt des potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten reine Wahltaktik sah. Es hagelte Empörung von allen Seiten – und wieder einmal belegten vor allem die Demonstranten: Das, was sie Sarrazin vorwerfen, betreiben sie selbst am laufenden Band.

Auf ihren Transparenten vor dem Fernsehstudio war kaum Stichhaltiges zu lesen, viel eher „Halt’s Maul“, „Rassist“ und „Antisemit“. Die angeblichen Hüter unserer demokratischen Grundverständnisses sind es, die wie von einer Wespe gestochen aufheulen, wenn sie selbst nicht zu Wort kommen. Und sie wollen in einem Land, in dem die freie Meinungsäußerung eines der höchsten rechtsstaatlichen Güter ist, Andersdenkenden den Mund verbieten?

Das wahre Gesicht zeigt sich, wenn es „Demokraten“ nicht aushalten, auf andere Positionen zu treffen. Meinungsfreiheit heißt auch, sich Dinge anhören zu müssen, die für die eigene Wertevorstellung schwer erträglich sind und möglicherweise kein Fundament haben.

Schwer erträglich ist auch die platte Polemik der Grundrechteverteidiger: Wer nur noch das an Meinung zulässt, was ihm wohlgefällig ist, der diktiert und schafft totalitäre Strukturen.

Nicht die Empfindungen von linken Ideologen wurde verletzt, sondern das Grundgesetz, wenn das Austauschen von Argumenten unterbunden werden soll und die Hetze auf jemanden Züge einer Unterdrückung annimmt, der Finger in offene Wunden legt.

Steinbrück hat sich – das musste nicht erst Schäuble feststellen – mit seiner Bereitschaft, Sarrazin die sachliche Kante zu zeigen, zum eindeutigen Spitzenkandidaten der SPD für die nächste Bundestagswahl gemacht. Denn er schafft es, mit allen zu reden – zu überzeugen und niemanden vorzeitig in Schubladen zu stecken. Ein wirklicher Demokrat, der „kann Kanzler“!

Als Resümee eines Abends, der schlussendlich zwar von hartem, aber stets fairem Meinungsaustausch in Jauchs Runde geprägt war, kann nur eine Einsicht bleiben: Wer Andere haltlos verunglimpft und schweigsam machen will, der darf sich eigentlich nicht mehr das Prädikat „demokratisch“ zuschreiben.

Der Weg von äußerst linken Kräften, die wohl gerade in den Jugendorganisationen beheimatet sind, wurde auf bildhafte Weise sichtbar: Entweder nach unserer Nase tanzen – oder Klappe halten. Willkommen DDR!

Dennis Riehle
Martin-Schleyer-Str. 27
78465 Konstanz
www.riehle-dennis.de

63. Sudetendeutscher Tag in Nürnberg mit Ministerpräsident Horst Seehofer

Pontifikalamt am Pfingstsonntag mit Weihbischof Hauke

Am kommenden Donnerstag-Abend beginnt der 63. Sudetendeutsche Tag in Nürnberg, dessen Höhepunkt traditionell am Pfingstsonntag  –  diesmal am 27. Mai  –  stattfindet.

Das reichhaltige Programm präsentiert viele Angebote aus Kultur, Volkskunde, Religion und Politik, auch Volkstanzfeste, Brauchtumsabende, Vorträge, Seminare usw.

Am Pfingstsonntag beginnt um 9 Uhr ein katholisches Pontifikalamt (Festmesse mit Bischof) im Messezentrum (NCC Ost). Es zelebrieren:
– Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Erfurt)
Mons. ThLic. Tomáš  Holub, ThD
  Generalsekretär der Tschechischen Bischofskonferenz
– Kanonikus Monsignore Anon Otte
  Probst des Kollegiatskapitel auf dem Wyschehrad
– Monsignore Karl Wuchterl, Apostolischer Visitator em.
weitere Heimatpriester
Für die Kirchenmusik sorgen die Böhmerwälder Musikanten.

Zur selben Zeit wird ein evangelischer Gottesdienst mit Pfr. Christof Lange aus Prag gefeiert (Messezentrum, Saal Shanghai).
Um 11 Uhr beginnt die Hauptkundgebung in der Halle 7A des Messezentrums.

Dabei wird auch Horst Seehofer, der bayerischer Ministerpräsident sprechen; dieser ist von Amts wegen stets Schirmherr der Sudetendeutschen Volksgruppe.

Link zum ausführlichen Programm des Sudetendeutschen Tages:
http://www.sudeten.de/cms/st/?Programm:Programmablauf