Deutscher Banker Hermann Schmitz ist kommissarischer Leiter der Vatikanbank

Ettore Gotti Tedeschi hat sein Amt als Chef der Vatikanbank IOR (Istituto per le Opere Religiose) niedergelegt. Der Vatikanische Pressesaal hatte gestern erklärt, der bisherige Präsident sei an bestimmten Aufgaben gescheitert; der Rat habe ihm das Mißtrauen ausgesprochen und den Rücktritt nahegelegt.

„Der Rat sucht einen ausgezeichneten neuen Präsidenten, der dem Institut helfen wird, effektive und starke Beziehungen zwischen dem Institut und der Finanzwelt auf der Basis gegenseitigen Respekts vor den international gängigen Bankenstandards zu fördern“, heißt es in der Stellungnahme.

Bis zur Wahl eines neuen Präsidenten wurde der bisherige Vizepräsident, der deutsche Banker Hermann Schmitz, mit der Leitung betraut.

Die Vatikanbank IOR, gegründet 1942 von Papst Pius XII., verwaltet Gelder kirchlicher Stiftungen, von Bischofskonferenzen, Päpstlichen Universitäten, Ordensgemeinschaften und Gesellschaften. Es untersteht direkt dem Papst. Die fünf Laien des Aufsichtsrats werden vom Kardinalskollegium bestimmt.

Ordensleute, Vatikanangestellte und Diplomaten beim Heiligen Stuhl können bei dem IOR Konten einrichten. Papst Benedikt hat das Kontrollgremium AIF eingerichtet.

Quelle: kath. Nachrichtendienst ZENIT



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