Manduria: Erscheinungen, heiliges Öl, geweihte Erde und Bluttränen-Rosenkranz

Im italienischen Manduria erscheint angeblich die Gottesmutter seit Jahrzehnten einer Seherin namens „Deborah“. Die mittelgroße Stadt Manduria liegt im äußersten Süden Italiens in der Provinz Tarent in Apulien.

Die Madonna soll der Visionärin einen „Bluttränen-Rosenkranz“ diktiert haben; überdies vertrauen Manduria-Anhänger auf ein gnadenwirkendes „heiliges Öl“ und „geweihte Erde“ von dort.

Die Botschaften und Vorgänge ähneln teilweise jenen von Medjugorje, weshalb es fromme Fanclubs gibt, die sowohl Medjugorje wie auch Manduria verbreiten.

Die besondere Andacht der Anhänger gilt den „Tränen der Madonna“.

So heißt es in der nächtlichen „Botschaft“ vom 5. auf den 6. Juni 1997:  „Lasst meine Verehrung der Tränen nicht im Dunkeln: Sie sollen für euch die Kraft und der Mut sein, um auf den Ruf meines göttlichen Sohnes zu antworten…“

Die angebliche Gottesmutter hat sich bei den dortigen Erscheinungen den Ehrentitel „Hl. Jungfrau von der Eucharistie“ zugelegt (dem Phantasiereichtum solcher Titel sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt, wie die Erscheinungsszene immer wieder dokumentiert).

Auch Christus soll sich der Seherin Debora gezeigt und als „König der Offenbarung“ bezeichnet haben.

In der Botschaft der „Muttergottes“  vom 25.03.2011 heißt es in erscheinungstypischer Weise:

„Es ist spät, meine Kinder und ich komme mit der Bitte als Mutter: sühnt, denn ein schmerzliches Ereignis kommt auf Euer Land zu. Ich bitte für Euch und halte Fürsprache für Euch: ich segne im Namen meines Sohnes Jesus diese Diözese und von hier aus meine Kirche, meinen Papst.“

Die kath. Kirche ist die Kirche Christi, der Papst ist der irdische Stellvertreter unseres göttlichen Erlösers.

Die Madonna ist die edelste Tochter der Kirche und die größte Heilige, doch es handelt sich gleichwohl nicht um „ihre“ Kirche und nicht um „ihren“ Papst; vielmehr sind Kirche und Papstamt eindeutig Stiftungen Christi und damit göttlichen Ursprungs.

Die „Botschaft“ vom 17.6.1993 lautet:

„Liebe Kinder, eines Tages werdet ihr mich alle sehen, wie ihr auch meinen Sohn sehen werdet, aber heute zählt in den Augen Gottes nur das Gebet, die vollkommene Bekehrung des Herzens, die ständigen Gebetswachen sowie das Fasten und die andauernden Opfer. Liebe Kinder, ich fordere euch noch einmal auf, den heiligen Rosenkranz zu beten: Ich, die Mutter Jesu, kann euch nur durch ihn wieder lebendig machen.“

Bei aller Wertschätzung des Rosenkranzgebets ist festzuhalten:

Hier wird ein einseitiger, überzogener Akzent gesetzt, der die Sakramente verdrängt, die weitaus wichtiger sind:  Unser Gnadenleben, unsere Seele wird lebendig durch die hl. Sakramente, vor allem durch Beichte und hl. Kommunion.

Zudem trifft es nicht zu, daß „in den Augen Gottes nur das Gebet, die vollkommene Bekehrung des Herzens, die ständigen Gebetswachen sowie das Fasten und die andauernden Opfer“ zählen.

Dies setzt einen einseitigen Schwerpunkt auf Gebet und Askese (Verzichtübungen). Worauf es im Christenleben neben Gebet und Gottesliebe vor allem ankommt: auf die Einhaltung der Gebote Gottes, gute Werke und  Nächstenliebe.

Warum werden diese entscheidenden Voraussetzungen unseres Heils nicht genannt?

In der Nacht vom 20. auf den 21. April 1993 soll Jesus der Seherin gesagt haben: „Debora, meine kleine Tochter, wach auf!“  – Er lehrte sie dann ein neues Gebet, das er mit „Verheißungen“ verknüpfte:

„Meine Kleine Tochter, in dieser schrecklichen Stunde der Finsternis sollt ihr für das Heil der Seelen folgendermaßen zu Mir beten:

Liebendes Herz Jesu, in dieser Stunde der Finsternis sei durch Deine Leiden am Kreuz das Licht für die Menschheit!

Ich verspreche jenen, die mir jeden Abend dieses Gebet mit ihren Leiden aufopfern, dass die Seelen, die sich diesem Gebet widmen, gerettet werden, und dass Ich all jene, die im Zustand der Gnade sind, auf eine höhere Stufe der Spiritualität heben werde.“

„Höhere Stufe der Spiritualität“ klingt eher nach Esoterik und New Age als nach Christentum.

Zudem gibt es für die Gläubigen laut katholischer Lehre (Konzil von Trient) zwar Heilshoffnung und Heilszuversicht, aber keine Heilsgewißheit. Eine Sicherheit für das eigene Heil kann auch nicht durch bestimmte Andachtsformen oder Gebete herbeigezaubert werden, schon gar nicht durch Stoßgebete aus kirchlich nicht anerkannten „Privatoffenbarungen“ wie jene in Manduria.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


24 Kommentare on “Manduria: Erscheinungen, heiliges Öl, geweihte Erde und Bluttränen-Rosenkranz”

  1. Th. Neumann sagt:

    Ich habe mal ein Pro-Manduria Buch gelesen: Dort war immer dann von „abtrünningen Priestern“ zu lesen, wenn es um Kritik an der Seherin ging. Zu den Wundern, die auf Fotos abgebildet waren, hat mich besonders eines beeindruckt. Auf einem Taschentuch war der Name der Seherin in Blut erschienen! Was für ein Wunder! Was für eine theologische Aussagekraft! Gott lässt den Namen einer Seherin blutig auf einem Stofftaschentuch abbilden. Was für eine zynische Parodie auf bestimmte Textilien, welche in der katholischen Welt als Reliquien gelten. Erst das Veronika-Tuch – Jetzt das Deborah-Taschentuch! Geltungssucht, Egozentrik und Anmassung sprechen aus diesem inszenierten Wunder. OK – wer ein solches dümmliches Fake für echt hält, dem ist halt nicht mehr zu helfen.

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  2. Diener Christi sagt:

    Privatoffenbarungen betrachtet ihr als euer Feindbild und bekämpft sie. Ohne zu bedenken bekämpft ihr dadurch Gott und die Gottesmutter, ähnlich wie Saulus es tat mit Jesus, indem er Seine Anhänger verfolgte, weil ihm die Lehren von Jesus als Widerspruch zum jüdischen Glauben erschienen. Der Schein kann trügen und Blind machen für die Wahrheit für Gottes Wirken für Seine Liebe und Gnadengaben, die Gott durch seine Werke an den heiligen Erscheinungsorten ausgießt. Jesus sagte nicht ohne Grund: urteilt nicht nach Augenschein. Wenn sich der Eifer für Gottes Reich in Engstirnigkeit wandelt und Unrecht hervorbringt ist das Bestimmt nicht im Sinne Gottes, den Unrecht bringt keinen Segen! Kommt mal runter von eurem hohen Roß und hört damit auf euch über Gott und die Gottesmutter zu stellen, indem ihre Seine Werke und Gnadengaben und ihre Erscheinungen diffamiert.

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    • Guten Tag,
      wir verteidigen die beiden Säulen des christ-katholischen Glaubens, nämlich Bibel und Dogma. Wir bekämpfen die Irreführung frommer Menschen durch schwarmgeistige und irrgeistige „Botschaften“ und Phänomene, die ein Zerrbild des Glaubens darstellen, zumal sie den Glauben an Gott und die Verehrung der Gottesmutter ins Lächerliche ziehen. Das ist letztlich gegen das 3. Gebot gerichtet: „Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren!“
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

      „Diffamieren und Wahrheiten an heiligen Erscheinungsorten!“

      Zitate
      … indem ihre Seine Werke und Gnadengaben und ihre Erscheinungen diffamiert,

      … die Gott durch seine Werke an den heiligen Erscheinungsorten ausgießt.
      Zitate Ende

      Wer im Namen irgendwelcher „Privatapostel“ Katholiken droht und ihnen das Denken verbieten will ist ein diktatorischer Wicht.

      Wer noch dazu keine einsichtigen und nachvollziehbaren Argumente vorbringt, – kann auch kein besonders kluger Wicht sein.

      Oder wollen Sie uns die Wahrheiten, die GOTT an den „heiligen Erscheinungsorten“ ausgießt doch noch vorstellen? Sie werden uns natürlich auch mitteilen können, welche der ausgegossenen Wahrheiten bisher nicht in der Bibel zu finden waren!

      Und gerade Sie, „Herr Diener Christ“ als Anhänger der „Warnungsbotschaften“, sollten mit dem Wort „diffamieren“ überaus vorsichtig sein, – da Ihre holde „Prophetin“ nicht müde wird kritische und kirchentreue Katholiken als schamlose, bösartige das „höchstheilige Heilswerk“ sabotierende Sünder darzustellen, die noch dazu mit dem Antichristen im Bunde sind.

      Noch bösartigere Unterstellungen gegenüber Katholiken gibt es nicht. Lesen Sie dazu nur die Zuschriften auf der „Warnungsseite“ wie übel da über einen katholischen Geistlichen hergezogen und geschrieben wird, der kürzlich vor den „Warnungsbotschaften“ gewarnt hat.

      Zitat
      ja, es ist erschütternd und macht sehr traurig, wenn gottgeweihte Diener, denen die Fürsorge der Herde Gottes anvertraut worden ist, in einer großen Verblendung leben und dadurch viele Schafe in den Abgrund laufen lassen.
      Zitat Ende

      „Herr Diener Christi“, – wer da wohl b l i n d ist? Die Fürsorge für die Herde daran zu knüpfen, – was eine unbekannte Schwätzerin von sich gibt.

      Wenn ich Sie dagegen einen großen „Botschafts-Narren und Schwätzer“ nennen würde, was mir nie in den Sinn käme, – wäre das geradezu geschmeichelt, – wohl gemerkt im Vergleich mit den bösartigen Unterstellungen Ihrer „Endzeitprophetin“ und deren albernen und einfältigen Anhängern.

      mfg

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  3. Diener Christi sagt:

    II. Vatikanisches Konzil über Privatoffenbarungen:

    «Solche Gnadengaben, ob sie nun von besonderer Leuchtkraft oder aber schlichter und allgemeiner verbreitet sind, müssen mit Dank und Trost angenommen werden, da sie den Nöten der Kirche besonders angepaßt und nützlich sind . . . Das Urteil über ihre Echtheit und ihren geordneten Gebrauch steht bei jenen, die in der Kirche die Leitung haben und denen es in besonderer Weise zukommt, den Geist nicht auszulöschen, sondern alles zu prüfen und das Gute zu behalten.»

    Dogm. Konstitution über die Kirche, z. Kap., Nr. 12

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    • Guten Tag,
      nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß es in dem von Ihnen zitierten Kapitel vor allem um allgemeine Gnadengaben des Heiligen Geistes geht, nicht um Erscheinungen bzw. Privatoffenbarungen – und daß es an jener Stelle, die Sie mit drei Pünktchen gestrichen haben, sogar ausdrücklich heißt, man solle nicht etwa leichthin “außerordentliche” Gnadengaben erstreben; zudem stehe das Urteil über deren Echtheit der Kirchenführung zu.

      Gewürdigt werden hier vom Konzil also die eher “unscheinbaren” Gaben des Heiligen Geistes, die zum Dienst in der Kirche führen, wohingegen die “außerordentlichen” Phänomene eher nicht erstrebt werden sollen!

      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      Hier der Abschnitt aus Kapitel 12 von Lumen Gentium, der Dogm. Konstitution über die Kirche, im Zusammenhang und ganz ohne Pünktchen:

      “Derselbe Heilige Geist heiligt außerdem nicht nur das Gottesvolk durch die Sakramente und die Dienstleistungen, er führt es nicht nur und bereichert es mit Tugenden, sondern “teilt den Einzelnen, wie er will” (1 Kor 12,11), seine Gaben aus und verteilt unter den Gläubigen jeglichen Standes auch besondere Gnaden.

      Durch diese macht er sie geeignet und bereit, für die Erneuerung und den vollen Aufbau der Kirche verschiedene Werke und Dienste zu übernehmen gemäß dem Wort: “Jedem wird der Erweis des Geistes zum Nutzen gegeben” (1 Kor 12,7).

      Solche Gnadengaben, ob sie nun von besonderer Leuchtkraft oder aber schlichter und allgemeiner verbreitet sind, müssen mit Dank und Trost angenommen werden, da sie den Nöten der Kirche besonders angepaßt und nützlich sind.
      Außerordentliche Gaben soll man aber nicht leichthin erstreben. Man darf auch nicht vermessentlich Früchte für die apostolische Tätigkeit von ihnen erwarten. Das Urteil über ihre Echtheit und ihren geordneten Gebrauch steht bei jenen, die in der Kirche die Leitung haben und denen es in besonderer Weise zukommt, den Geist nicht auszulöschen, sondern alles zu prüfen und das Gute zu behalten (vgl. 1 Thess 5,12.19-21).”

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      • Diener Christi sagt:

        Es geht auch um Erscheinungen bzw. Privatoffenbarungen auch wenn ihnen das nicht behagt!!!

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  4. Diener Christi sagt:

    Frau Küble
    Wenn Privatoffenbarungen von der Kirche nicht anerkannt worden sind, so ist das noch lange kein Freibrief sie zu verurteilen und zu lästern und zu diffamieren. Sie versündigen sich jedesmal dadurch wenn sie das tun. Und eines Tages werden sie sich vor Gott dafür verantworten müssen. Wenn sie nicht daran glauben können so lassen sie es halt!

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    • Guten Tag,
      wenn Sie Sachkritik an kirchlich nicht anerkannten „Erscheinungen“ als Lästern und Diffamieren ansehen, so ist das wohlgemerkt Ihr Problem. Nicht ich, sondern jene versündigen sich, die am Tropf solcher Erscheinungen hängen, wobei sowohl unser Papst wie auch KardinalLevada dies mit Hinweis auf den hl. Johannes vom Kreuz als „Beleidigung Gottes“ bezeichnen.
      Nehmen Sie doch die amtliche Kirchliche Lehre endlich zur Kenntnis, wonach die göttliche Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist. Dies kann auch im Weltkatechismus nachgelesen werden – übrigens stand dieser Lehrsatz von der göttl. Offenb. auch im Anti-Modernisten-Eid, den der hl. Pius X. eingeführt hat. Ende der Durchsage.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Diener Christi sagt:

        Sie missbrauchen nur die Sätze kirchlich nicht anerkannt und amtliche Kirchliche Lehre, als Ausrede und Rechtfertigung für ihr übles tun, für das verurteilen und lästern und diffamieren von Gottes Werken der Barmherzigkeit und Gnade, damit werden sie vor dem Allmächtigen Gott nicht durchkommen. Hinter den Marienerscheinungen steht Gottes Gnade und Barmherzigkeit. Bitten sie Gott um Erkenntnis der Wahrheit anstatt nach Augenschein zu urteilen wie ein Pharisäer!

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      • Guten Tag,
        im Unterschied zu Ihnen halte ich mich an die biblischen Mahnungen zur Wachsamkeit und Nüchternheit – und an die Vorsicht der katholischen Kirche gegenüber mystischen Phänomenen, wobei diese kritische Haltung auf 2000-jähriger Erfahrung aufbaut. Wenn das aus Ihrer Sicht „übles Tun“ ist, dann zeigen Sie damit ein hohes Maß an Verblendung.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  5. mark waterinckx sagt:

    Debora war in Belgien am 14. Februar 2000; sie verkaufte ihr ‚Wunder-Öl für 5.000 BEF pro Liter oder 125 Euro pro Liter…
    Der Bischof aus Oria schickte mir ein offizielles Dokument vom 22-2-2002, das sehr streng und äusserst negativ war gegenüber den ‚Erscheinungen‘ in Manduria

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  6. Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

    Nichts weiter als albernes und viel zu leicht befundenes Laientheater!

    Die „Botschaft“ vom 17.6.1993 lautet:

    „Liebe Kinder, ich fordere euch noch einmal auf, den heiligen Rosenkranz zu beten: Ich, die Mutter Jesu, kann euch nur durch ihn wieder lebendig machen..“

    —————–

    Es muss leider so deutlich gesagt werden, – das ist Botschaftsblödsinn. Somit selbstentlarvender Unfug, – da wahres übernatürliches Leben ( wie im Beitrag schon kommentiert ) nur in und durch die Sakramente zu finden und zu erhalten ist.

    Allein das Gebet des Rosenkranzes wird nicht lebendig machen und schon gar nicht „nur durch ihn.“

    Die „Botschaft“ vom 17.6.1993 lautet weiterhin:

    „Ich verspreche jenen, die mir jeden Abend dieses Gebet mit ihren Leiden aufopfern, dass die Seelen, die sich diesem Gebet widmen, gerettet werden, und dass Ich all jene, die im Zustand der Gnade sind, auf eine höhere Stufe der Spiritualität heben werde.“

    —————–

    Auch da braucht man sich keine Sorgen machen, dass irgendwo massenweise erleuchtete Botschaftsjünger aus den Erscheinungslöchern kriechen und die Welt beeindrucken. Diese versprochene Stufe der Spiritualität wird sich bestenfalls im Botschaftskaffeeclub beim gegenseitigen Schulterklopfen zeigen.

    Das sieht man sehr deutlich auch bei den „Warnungsgeistern“. Nicht einem aus dem erleuchteten 20 Millionen Heer ist es bisher gelungen einen in der Argumentation unschlagbaren und beeindruckenden Brief an den Heiligen Vater zu schicken, diesen zum Staunen aller Welt Online zu stellen und somit nachvollziehbar überzeugend für die „Warnung“ zu werben.

    mfg

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  7. Diener Christi sagt:

    Abfällige Berichterstattung über fast jede Marienerscheinungen und Privatoffenbarung ist kein Zeichen von Demut und Ehrfurcht vor Gott. Kirchlich anerkannte Erscheinungen waren es auch nicht von Anfang an, deshalb ist es nicht klug und weise darüber zu lästern mit abfälligen Bemerkungen und ruf schädigend darüber zu Berichten.

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    • Guten Tag,
      die Kirche verpflichtet Katholiken nicht einmal zum Glauben an offiziell anerkannte Erscheinungen – von den nicht-anerkannten soll man sich ohnehin fernhalten. Manduria ist sicherlich kein „italienisches Lourdes“ – und mit einer Anerkennung ist angesichts des dortigen theologischen Unsinns in den „Botschaften“ nicht zu rechnen.
      Gerade aus Ehrfurcht vor Gott muß vor irrgeistigen Phänomenen gewarnt werden, denn der Aberglaube ist genauso ein Feind des wahren Glaubens wie der Unglaube. Es ist zudem gewiß kein Zeichen von „Demut“, wenn man es in puncto Privatoffenbarungen besser wissen will als die Kirche, deren Vorsicht durch 2000 Jahre Erfahrung wohlbegründet ist.
      Freundlichen Gruß!
      felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Die Kirche ist ja schon im Inneren krank.
        Da muss ich nicht hören. Oder nur auf jene Priester, die dem Herrm folgen. Allen anderen folge oder gehorche ich definitiv n i c h t!
        Habe wieder eine sehr schöne Messe in Heroldsbach erlebt. Obwohl abgelehnt!
        Warum und durch wen abgelehnt, ist ja sonnenklar.
        Auch waren wir schon in Manduria, Medjugorje, Maranatha Spring und dgl
        Wer sagt, dies würde dem Glauben schaden, hat wahrlich nichts verstanden.
        Aber egal. Da höre ich überhaupt nicht mehr hin. Wieso auch!
        .

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      • Anonymous sagt:

        Auch waren wir schon in Manduria, Medjugorje, Maranatha Spring und dgl

        ———————

        Ja, sehr zur Freude der Busunternehmer. Es sowieso auffällig, dass gerade im Freizeit-, Rentnerreichen und finanzstarkem Westen die „Erscheinungsstätten“ nur so blühen.

        Die Botschaftsindustrie für Erscheinungsselige läuft vorzüglich. Gebt und verkauft ihnen wonach sie süchtig sind und lasst es euch bezahlen = Medjugorje!

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      • Diener Christi sagt:

        Frau Küble kommen sie doch endlich mal runter von ihrem hohen Roß, ihre Diffamierung der Privatoffenbarungen ist eine Sünde, wodurch sie Gott beleidigen. Die Offenbarungen sind eine Gnade, auch wenn sie von der Kirche nicht anerkannt worden sind. Privatoffenbarungen haben mir die Augen für die Wahrheit des katholischen Glaubens geöffnet, ohne sie wäre ich mit Sicherheit bei den Evangelikalen gelandet. Durch sie habe ich die Kirche lieben und für deren wohl, für Priester und Bischöfe beten gelernt mich von Sünde abgewandt und Gott und der Kirche zugewandt. Leider werden sie oft verkannt abgelehnt und verurteilt, so wie man es auch mit Jesus schon vor zweitausend Jahren getan hat! Was sie hier treiben ist Unrecht!!!

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      • Guten Tag,
        wer befindet sich wohl wirklich auf dem „hohen Roß“ – Sie, der Sie ihre eigene „Weisheit“ über das Urteil der Kirche stellen, oder ich, die ich mich diesem Urteil anschließe?!
        Sie halten mir „Beleidigung Gottes“ vor, weil ich Erscheinungen kritisiere, die kirchlich n i c h t anerkannt sind.
        Genau umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Gier nach „Privatoffenbarungen“ ist eine Beleidigung Gottes.
        Dies ist nicht etwa nur meine Privatmeinung, sondern eine wörtliche Aussage des hl. Kirchenlehrers und Mystikers (!) Johannes vom Kreuz, die unser Papst schon mehrfach zitiert hat.
        In dem vor drei Tagen veröffentlichten Schreiben von Kardinal Levada, dem Chef der Glaubenskongregation, kommt diese deutliche Klarstellung ebenfalls vor (wir haben dies Dokument bereits hier im CHRISTLICHEN FORUM veröffentlicht).

        Der Kardinal schreibt darin nämlich wörtlich:

        „Der hl. Johannes vom Kreuz hat diese Wahrheit wunderbar ausgedrückt:

        »Da Gott uns seinen Sohn geschenkt hat, der sein einziges und endgültiges Wort ist, hat er uns in diesem einzigen Wort alles auf einmal gesagt und nichts mehr hinzuzufügen… Denn was er ehedem den Propheten nur teilweise kundgetan hat, das hat er in seinem Sohn vollständig mitgeteilt, indem er uns dieses Ganze gab, seinen Sohn.

        Wer darum den Herrn jetzt noch befragen oder von ihm Visionen oder Offenbarungen haben wollte, der würde nicht bloß unvernünftig handeln, sondern Gott beleidigen, weil er seine Augen nicht einzig auf Christus richtet, sondern Anderes und Neues sucht« (Der Aufstieg zum Berge Karmel, II, 22).“

        Ist dies klar genug?
        Mit freundlichem Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Anonymous sagt:

      Außer berechtigter und sachlicher Kritik kann ich da keine abfällige Berichterstattung erkennen.

      Bei Ihnen lässt sich aber ein Anflug an Hochmut erkennen, der anderen Menschen verbindlich vorschreiben möchte, wann und wie sie worüber berichten dürfen und nicht. Eine Diktatur der Erscheinungsseligen hat in der wahren Kirche keinen Platz.

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      • Anonymous sagt:

        Hallo, Herr GsJC!
        Alles klar – wohl kaum! Obwohl abgemeldet, siehe an, wieder da – und nichts dazu gelernt!

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      • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

        Eure Gebete wurden erhört!

        Ich habe mich eures geistigen Elends vorzeitg erbarmt und so melde ich mich zur Freude meiner Feinde gut erholt wieder zurück, – die sehnsüchtig und erwartungsvoll die Rückkehr ihres Meisters mit dem Kreuzzugsgebet „666“ erwartet haben. Die Gebete von 20 Millionen Getreuen haben meine Wiederkunft beschleunigt.

        ———————–

        Anonym schrieb im Überschwang unkontrollierter mystischer Gefühle …

        Zitat

        Alles klar – wohl kaum! Obwohl abgemeldet, siehe an, wieder da – und nichts dazu gelernt!

        Zitat-Ende

        ———————–

        Um glaubwürdig zu erscheinen, müssten Sie selbstverständlich auch erklären können, was nicht dazu gelernt wurde.

        Ich bin mir aber sicher, dass Ihnen eine Erklärung zu viel „Heiligen Geist“ abverlangt und sehr große Probleme bereiten wird. Ihre wenig aussagekräftigen Sätze sind gleichen Wertes wie das Geschwätz aus Medjugorje und Sie werden eine Antwort auf dem Fundament des Evangeliums und des Gehorsams gegenüber der Kirche schuldig bleiben – wie immer.

        Was sie unter lernen verstehen ist nichts weiter als sich auf jeder untereinander widersprechenden geistigen Müllkippe privater Phantasien ( Erscheinungsstätte ) geistige Nahrung zu suchen. Eine Nahrung, bei dessen Genuss jedem Katholiken treuen Glaubens nur schlecht werden kann.

        Ebenso wie auch der Herr „Diener Christi“, der sich auch nur als privater Phrasendrescher einen Namen macht. – Wenn dieser Herr mit ein paar Fragen zu Medjugorje und anderen pseudomystischen Erscheinungsstätten konfrontiert wird hüllt er sich in tiefes Schweigen. – Der zugesagte Geist kapituliert dann kläglich und die verheißungsvollen Kreuzzugsgebete erweisen sich als heiße Luft.

        mfg

        und zur Freude meiner wenig erfolgreichen und nach Geist lechzenden Gegner, – heute ein dreifaches

        Gelobt sei Jesus Christus!

        P:S.

        Ihr lieben Erscheinungsseligen. Wer auf den vollkommenen Gehorsam des Hlg. Pater Pio gegenüber der Kirche hinweist, – muss sich auch selber so verhalten, – da er sonst auch vollkommen ist – aber eben vollkommen unglaubwürdig und ungehorsam.

        Wer sich frech über die Weisungen der Kirche zu Privatoffenbarungen erhebt und diese Weisungen missachtet, – ist nicht besser als D E R, – der sich seit Jahrtausenden Schwefel verbreitend gegen die Ordnung der Kirche erhebt.

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      • Diener Christi sagt:

        @Anonym
        Sie sollten sich mal die aufrichtige Frage stellen, ob es nicht überheblich ist Marienerscheinungen als Irrgeistige Erscheinungen zu hinzustellen, nur weil sie dem eigenen Wunschdenken nicht Entsprechen.

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      • Anonymous sagt:

        Mietlinge haben in der wahren Kirche ebenso keinen Platz!

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