Markus Söder (CSU) auf Multikulti-Kurs: „Islam ist Bestandteil Bayerns“

Der Islam gehört nach Ansicht des bayerischen Finanzministers Markus Söder (CSU) zum Freistaat: „Der Islam ist Bestandteil Bayerns“, sagte Söder laut dpa in einer Rede auf dem Kulturfest der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) in Nürnberg.

Damit ging Söder auf Distanz zu anderen CSU-Politikern, die stets verneint hatten, daß der Islam zu Deutschland gehöre. So hatte beispielsweise Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich im März vergangenen Jahres betont, der Islam sei historisch gesehen nie ein Teil Deutschlands gewesen.

Laut dem stellv. Vorsitzenden der Ditib in Nürnberg, Fikret Bilir, erntete Söder auf dem Fest für seine Rede großen Applaus der rund 1000 Besucher. Man hoffe nun, daß er standhaft bleibe, sagte Bilir.

Söder selbst war am Mittwoch nicht für eine Stellungnahme zu seiner Aussage zu erreichen, da er laut seinem Ministerium im Urlaub in der Türkei weile.  Türkisches Leben sei Realität in Deutschland und die Religion Bestandteil Bayerns. Daher gehörten auch die Menschen zum Freistaat, versuchte der Sprecher die Position des Ministers zu erläutern.

Quelle: Junge Freiheit / dpa


5 Kommentare on “Markus Söder (CSU) auf Multikulti-Kurs: „Islam ist Bestandteil Bayerns“”

  1. In Deutschland muss der Islam die Menschenrechte anerkennen!

    Ich finde, es sollte nicht gefragt werden, ob, sondern welche Form des Islam, aber auch – fairerweise – natürlich genauso, welche Art des Christen- und Judentums in Deutschland geduldet werden sollte. Denn noch immer haben diese drei monotheistischen Religionen ihren kriegerischen Absolutheitsanspruch nicht abgelegt, der bisher schon zu sehr vielen Millionen von grausamsten Ermordungen geführt hat!
    Falls Deutschland wirklich ein Rechtsstaat ist, der dem Frieden verpflichtet ist, sollte hier allen islamischen, christlichen und jüdischen Vereinigungen eine Frist bis Jahresende gesetzt werden, offiziell auf jeglichen Absolutheitsanspruch zu verzichten und die Menschenrechte anzuerkennen – andernfalls sollte die betreffende Vereinigung verboten werden!

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    • Guten Tag,
      Sie vermengen zwei verschiedene Bereiche miteinander:
      Einerseits die Anerkennung der Menschenrechte, was für das Juden- und Christentum ohnehin kein Problem ist. Übrigens sind die Menschenrechte letztlich aus den Zehn Geboten hervorgeangen. Beispiele gefällig?
      Du sollst nicht morden – Recht auf Leben
      Du sollst nicht stehlen – Recht auf Eigentum
      Du sollst kein falsches Zeugnis geben gegen Deinen Nächsten – Recht auf persönliche Ehre
      Du sollst nicht ehebrechen – Schutz von Ehe und Familie (grundgesetzlich verbrieft)
      Diese Zehn Gebote wurde schon Jahrtausende vor der „Deklaration der Menschenrechte“ verkündet.
      Allerdings stehen sie nicht im Koran!
      Sie irren sich aber, wenn Sie meinen, eine Anerkennung der Menschenrechte bedeute zugleich einen Verzicht auf den Absolutheitsanspruch. Solange dieser nicht mit Gewalt durchgesetzt wird (wie im Islam), ist gegen einen religiösen Wahrheitsanspruch nichts einzuwenden – er gehört sogar zum Wesen des Glaubens.
      Sodann wollen Sie zur Kenntnis nehmen, daß das 20. Jahrhundert Millionen Leichen zu beklagen hat, die aber auf das Konto der Gottlosgikeit gehen (National-Sozialismus und International-Sozialismus), nicht auf das Konto von Judentum und Christentum. Das 21. Jahrhundert ist vor allem vom islamischen Terror geprägt, der eher eine totalitäre Ideologie im religiösen Gewand darstellt als eine Religion im klassischen Sinn.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Prof.Hans Schieser sagt:

    Bayern und Islam…
    „Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens!“, da bleiben zuweilen auch Politiker — selbst von der CSU — nicht verschont von dieser ansteckenden Krankheit.
    Es hat zwar jeder das Recht Unsinn zu verzapfen, aber gefährlich wird’s, wenn man es „feierlich“ tut, und dazu noch viele Beifall klatschen.
    Hoffen wir nur, daß jemand von der CSU, und vielleicht sogar von den Bischöfen einer den Schneid hat, sich dazu zu äußern. Man kann zwar nicht jeder Sau nachrennen, die durch’s Dorf rennt, aber das ist schon eine „dicke Sau“, die hier in Bayern losgelassen wird! Fehlt jetzt nur noch ein Gesetz, das in Bayern Weißwürste und Schweinebraten verbietet…

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  3. Anonymous sagt:

    Enttarnt! Auch Söder hat keine Ahnung von der Realität! Wie kann eine machthungrige, antichristliche, hasserfüllte, mittelalterliche Ideologie (Stimmt nicht? Dann schaue man sich in der islamischen Welt um!) zum christlichen, demokratischen, postmodernen Deutschland und Bayern gehören?
    Man beachte den Einwurf Joachim Gaucks: „Ich hätte auf die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, geantwortet: Die Muslime ja, der Islam nein!“ So isses, Herr Söder! Aber wer nur „(Tauf-)Scheinchrist“ ist, der kann weder die eigene Religion noch die Anderer richtig einordnen.
    Um Wählerstimmen zu sammeln die Füße von DITIB-Anhängern zu küssen ist irre!

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  4. Herbert Kober sagt:

    Schade – damit hat sich Herr Söder, eigentlich ein sympathischer und nach Abtritt der alten CSU-Garde zukunftsfähiger Poltiker selbst ins Aus gestellt.
    Wieder eine Hoffnung für konservativ und fortschrittlich denkende Deutsche weniger.

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