Regensburg: Bischof Müller weihte fünf Diakone zu Priestern

Als Höhepunkt der „Wolfgangswoche“ spendete Bischof Gerhard L. Müller am heutigen Samstag im Regensburger Dom St. Peter fünf Männern das heilige Sakrament der Priesterweihe. Zwei weitere Priesteramtskandidaten der Diözese Regensburg werden noch in diesem Jahr ebenfalls zu Priestern geweiht.

Rund 1200 Gläubige aus dem gesamten Bistum waren in die Kathedrale gekommen, um die Priesterweihe mitzufeiern, darunter zahlreiche Familienangehörige und Freunde, die diesen großartigen Ehrentag mit den Priesteramtskandidaten gemeinsam feiern wollten.

FOTOs: Liegend vor der Priesterweihe, segnend nach der Weihe

Die Diakone traten einzeln vor den Regensburger Oberhirten und bekundeten ihre innere Bereitschaft zum Dienst an der Kirche in Einheit mit dem Bischof.

Der Leiter des Priesterseminars, Regens Martin Priller, erklärte gegenüber dem Bischof, daß das Volk und die Verantwortlichen befragt und die Kandidaten für würdig befunden worden seien, die Weihe zu empfangen.

Auf die Priesterweihe durch die Handauflegung des Bischofs folgten Riten, die das Geschehen und den Auftrag der Priester ausdeuten. Die jungen Männer wurden mit Stola und Messgewand bekleidet und die Hände wurden ihnen gesalbt. Aus der Hand des Bischofs erhielten sie Hostienschale und Kelch zur Feier der heiligen Messe.

Mit dem Friedensgruß, der Umarmung durch den Bischof und die anwesenden Priester, endete die Weihehandlung.

Beim Auszug aus dem Regensburger Dom begrüßten Hunderte von Gläubigen die neuen Priester mit Glückwunschrufen und lang anhaltendem Applaus.

Die Regensburger Domspatzen gestalteten die Weihefeier musikalisch.

Die neuen Priester für die Diözese Regensburg sind:
Franz Becher aus der Pfarrei St. Nikolaus in Penting,
Paul Gebendorfer aus St. Erhard in  Rainertshausen,
Wilhelm J. Karsten von St. Konrad in  Regensburg,
Thomas Kohlhepp von St. Laurentius in  Riedenheim (siehe Foto bei der Priesterweihe durch Handauflegung)
und Maximilian Roeb, St. Pius, Landshut.

Pater Johannes Rothärmel CP von der Klosterkirche der Passionisten (Patrozinium „Heiligste Dreifaltigkeit“) wird am 13. Oktober 2012 in der Klosterkirche Schwarzenfeld zum Priester geweiht.

Bernard Johannes Mallmann aus der Pfarrei St. Laurentius in Neustadt empfängt das Sakrament der Priesterweihe in Rom am 10. Oktober 2012.

Gleich zu Beginn seiner Predigt machte Bischof Müller deutlich, daß die am heutigen Tag geweihten Neupriester nicht von Menschen zu Aposteln erwählt und gesendet werden. Jesus Christus selbst habe diese Männer zum Priestertum berufen:

Durch den Heiligen Geist werden Bischöfe und Priester geweiht, damit sie als Hirten für die Kirche Gottes sorgen. In der Gemeinschaft mit dem Bischof und dem ganzen Presbyterium werden die Priester kraft des Weihesakraments nach dem Bilde Christi, des höchsten Priesters geformt. Somit sind sie zur Verkündigung der Frohbotschaft, zum Hirtendienst an den Gläubigen und zur Feier der Liturgie befähigt und gesendet. Sie sind wirkliche Priester des Neuen Bundes. Denn Christus, der Hohepriester, spricht und wirkt durch sie als seine Zeugen und Boten“.

Zum Abschluß seiner Predigt stellte der Bischof das Wesen des Priesters heraus:

„Es besteht nicht in Selbstdarstellung. Es geht vielmehr darum, sich zum Zeichen und Mittler machen zu lassen für die Selbsthingabe Christi. Priesterliches Leben ist ein Leben der freudigen Hingabe und des Daseins für andere.“

Quelle und Fotos:
Bischöfliches Presseamt Regensburg

 


„Schwarzer Freitag“: Deutschland und Europa auf dem Weg in eine Fiskal-Diktatur?

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, Linkenheim-Hochstetten

Offener Brief an den Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert

Sehr geehrter Herr Dr. Lammert,

mit einem Lächeln haben Sie am 29.6.2012 das Ergebnis eines Schwarzen Freitags in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bekanntgegeben.

Der Bundestag hat einen Rechtsbruch begangen und gegen das Grundgesetz entschieden. Die Befürwortung des ESM-Finanzierungsgesetzes geschah auf der Rechtsgrundlage einer Verfassung, die es noch nicht gibt.

Die Bundeskanzlerin will Deutschland als souveränen Rechtsstaat abschaffen und als Provinz einem europäischen Bundesstaat eingliedern, der voraussichtlich eine Fiskal-Diktatur sein wird.

Dieses Ziel ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.

Artikel 20 GG:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Die Bundeskanzlerin will ihr Ziel nicht legal erreichen, sondern über eine ESM-Superbank, die mit diktatorischen Vollmachten die europäischen Staatsverschuldungen lenkt.

Ein europäischer Bundesstaat ist auf der Basis des Grundgesetzes nicht möglich. Hierfür müßte eine neue Verfassung geschaffen werden.

Die Unlauterkeit der Bundeskanzlerin ist daran erkennbar, daß sie eine „europäische Bankenaufsicht“ fordert, um Kritiker zu beschwichtigen, aber gleichzeitig die Gründung einer ESM-Superbank vorantreibt, die überhaupt nicht beaufsichtigt werden kann.

Siehe Artikel 27 des ESM-Vertrages:
3. Der ESM, sein Eigentum, seine Finanzmittel und Vermögenswerte genießen unabhängig von ihrem Standort und Besitzer umfassende gerichtliche Immunität…
5. Die Archive des ESM und alle ihm gehörenden oder in seinem Besitz befindlichen Dokumente im Allgemeinen sind unverletzlich.
6. Die Räumlichkeiten des ESM sind unverletzlich.

Die Unlauterkeit der Bundeskanzlerin ist auch daran erkennbar, daß sie eine Ablehnung des gesetzwidrigen Schuldentransfers als europafeindlich diskriminiert.

Die Währunsunion schadet in Wirklichkeit der Idee eines geeinten Europas. Die Bundeskanzlerin verschleiert ihre politischen Ziele.

Der ESM-Vertrag ist der Bevölkerung nicht bekannt, die Medien haben über dessen Inhalte nicht oder unzulänglich berichtet.

Den Abgeordneten wurde keine Zeit gelassen, den ESM-Vertrag zu studieren und zu diskutieren, weil sie mit Unmengen an Druckschriften eingedeckt wurden.

Der Bundestag überträgt einen wesentlichen Teil der Haushaltssouveränität an die ESM- Superbank.(…)

Der Bundestag zwingt die Regierung dazu, auf Verlangen 190 Milliarden Euro – oder noch mehr – an die ESM-Superbank zu überweisen.

Man kann es niemandem verübeln, wenn er an Versailles erinnert.

Christen gewinnen Zuversicht aus dem Wort der Herrnhuter Losung vom 29.6.2012: „In deiner (Gottes) Hand ist Kraft und Macht, und es ist niemand, der dir zu widerstehen vermag“.  –  Und vom 30.6.2012: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“

Ich bitte um Verbreitung dieses Schreibens, das auch im Internet steht unter www.fachinfo.eu/lammert.pdf.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner


Homo-„Ehen“: Startchancen für betroffene Kinder ungünstiger

Mit Hinweis auf psychologische Studien will man uns derzeit vielfach vorgaukeln, daß Kinder, die in homosexuellen „Partnerschaften“ aufwachsen (adoptiert oder aus vorherigen Beziehungen stammend), keinerlei Nachteile gegenüber  klassischen „Mutter-Vater-Kind-Familien“  aufweisen.

Ein Soziologe an der Universität Texas kommt zu einem völlig anderen Schluß: Wenn Kinder in intakten biologischen Familien aufwachsen, hätten sie erheblich bessere Startbedingungen für das Leben; sie seien höher gebildet, würden in größerer geistiger und körperlicher Gesundheit leben und weniger zu Drogen und Kriminalität neigen, erklärt Mark Regnerus, außerordentlicher Professor für Soziologie an der Universität Texas.

Quelle und vollständiger Artikel hier:

http://www.unzensuriert.at/content/009094-Kinder-aus-Homo-Partnerschaften-massiv-benachteiligt

Papst Benedikt über das Petrusamt: „Gottes Macht ist die Liebe“

Auftrag des Papstes an Erzbischöfe: „Seid Mitarbeiter der Wahrheit!“

Das Papsttum ist aus der Kraft Gottes entstanden, doch gleichzeitig kam im Laufe der Jahrhunderte auch die Schwäche der Menschen zum Vorschein. Entscheidend sei aber „die Gabe, die vom HERRN kommt“: „Gottes Macht ist die Liebe!“   

Das sagte der Papst am gestrigen Freitag beim Festgottesdienst zum römischen Patronatsfest Peter und Paul in der Petersbasilika.  

Er wies auf den Apostel Petrus hin, auf  „den Jünger, der durch die Gabe Gottes ein starker Fels werden kann“, in dem sich aber „auch zeigte,  was er in seiner menschlichen Schwachheit ist: ein Stein auf der Straße, ein Stein, an dem man anstoßen und zu Fall kommen kann.  Hier tritt die Spannung offen zutage, die zwischen der Gabe, die vom HERRN kommt, und den menschlichen Fähigkeiten besteht.“

Papst Benedikt verlieh bei diesem feierlichen Gottesdienst 43 neuen Metropoliten (Erzbischöfen), die im vergangenen Jahr in ihre Ämter berufen wurden, das Pallium, drei weitere erhalten es an ihrem Metropolitan-Sitz von einem Vertreter des Papstes.

Das Pallium ist das Zeichen ihrer Metropolitan-Würde als Leiter einer Kirchenprovinz.

Auch ein deutscher Erzbischof war unter den Empfängern des Palliums: Kardinal Rainer Maria Woelki, der im Juli 2011 von Papst Benedikt zum Erzbischof von Berlin ernannt wurde.

In seiner Predigt wandte sich der Papst an die Metropoliten und erinnerte sie daran, daß sie in ihrer Funktion für die Gemeinschaft der Kirche eingesetzt seien und sich dabei als „Mitarbeiter der Wahrheit“  wahrnehmen sollen:

„Liebe Metropoliten, das Pallium, das ich euch überreicht habe, wird euch immer daran erinnern, dass ihr in der und für die Kirche eingesetzt seid; sie ist das große Geheimnis der Gemeinschaft, das geistliche Bauwerk, das auf Christus, dem Grundstein, und  –  in seiner irdischen und geschichtlichen Dimension  –  auf dem Felsen Petrus errichtet ist.

Beseelt von dieser Gewissheit, wollen wir uns alle als Mitarbeiter der Wahrheit fühlen, die bekanntlich einzig und “sinfonisch“ ist und von jedem von uns wie auch von unseren Gemeinschaften den ständigen Einsatz der Umkehr zum HERRN in der Gnade des einen Geistes fordert.“

Quelle: Radio Vatikan


CSU-Europapolitiker Silberhorn kritisiert den ESM-„Rettungsschirm“

Der europapolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Thomas Silberhorn, hält den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM für ungeeignet, um die Euro-Krise zu lösen. „Um den Euro zu retten, müssen wir die Kraft haben, die Euro-Zone kleiner zu machen“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“.

Hauptursache der Krise seien ökonomische Ungleichgewichte, erklärte Silberhorn.  Dieses Problem lasse sich in der Euro-Zone nicht lösen. Deshalb werde er in der Sitzung am heutigen Freitag gegen den ESM stimmen.

Silberhorn fügte hinzu: „Es wird eine weitere  Eskalation der Krise geben.“  – Da sei er sich sicher.

Unabhängig davon mache es sich aber  „niemand leicht“ mit der Entscheidung. Im Bundestag hätten „alle Bauchschmerzen“.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)


Umfrage: 62% finden Kleinkinder-Betreuung durch die Mutter am besten

Westdeutsche bevorzugen nur zu 17 % die Kita

Mutti ist die Beste  – das hat eine Umfrage des evangelischen Monatsmagazins „chrismon“ (Juli-Ausgabe) ergeben, das die Frage gestellt hat: Bei wem ist ein Kleinkind zwischen ein und drei Jahren tagsüber am besten aufgehoben?

62 Prozent der Befragten antworteten, daß die Betreuung durch die Mutter am besten sei. 17 Prozent sagten bei Erziehern in einer Krippe. Abgeschlagen in der Umfrage waren die Väter (ein Prozent) – noch hinter den Großeltern (drei Prozent).

Die repräsentative Befragung von 1001 Frauen und Männern durch das Emnid-Institut zeigt deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. Während im Westen 68 Prozent der Befragten die Betreuung durch die Mutter bevorzugen und nur elf Prozent eine Kinderkrippe vorziehen, sind es in den neuen Bundesländern 41 Prozent, die eine Krippenbetreuung empfehlen. Eine Erziehung durch die Mutter sehen in den neuen Ländern 37 Prozent als ideal an.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.de sowie epd


Gebetserhörung um das verschwundene Smartphone-Handy einer jungen Frau

Ein ungewöhnliches Glaubenszeugnis über ein erhörtes Gebet hat die Zeitung Sonntag-Morgenmagazin veröffentlicht, die in Mittelhessen kostenlos verbreitet wird.

Demnach bemerkte eine 18-Jährige aus Solms bei Wetzlar nach einer Busfahrt das Fehlen ihres Smartphones. Obwohl sie mit einem Bekannten in dessen Auto dem Bus sofort nachfuhr und ihn schließlich einige Stationen später einholte, blieb das Handy verschwunden.

Eine Freundin gab ihr den Rat: „Einfach mal beten!“  – Das habe sie als Christin dann auch getan.

Bei einem Stadtbummel durch Wetzlar zwei Wochen später habe sie in den Auslagen eines Geschäfts ein Handy entdeckt, das nicht nur dieselbe Farbe wie ihr verschwundenes gehabt habe, „sondern auch dieselben Kratzer“.

Sie habe sich das Mobiltelefon zeigen lassen und dabei sei ihr aufgefallen, daß sich ihre Bilder in einem Ordner befunden hätten. Es sei also tatsächlich ihr eigenes Smartphone gewesen.

Der Verkäufer wollte der Frau das Gerät jedoch nicht überlassen, sondern verkaufen. Darauf habe sie sich nicht eingelassen, sondern sei zur Polizei gegangen, die das Handy schließlich als Beweismittel sicherstellte.

Daß es ihr eigenes Handy gewesen sei, habe sie anhand der Verpackung mit der Registriernummer nachweisen können. Die Polizei habe ihr das Gerät schließlich zurückgeben. Ihr Gebet sei somit erhört worden.

Der Vorfall hat ein polizeiliches Nachspiel. Wie der Pressesprecher der Polizeidirektion Mittelhessen, Hauptkommissar Guido Rehr, gegenüber der Nachrichtenagentur IDEA erklärte, werde nun gegen den Inhaber des Handy-Ladens wegen des Verdachts auf Hehlerei ermittelt. Auch gegen den Verkäufer laufe ein Ermittlungsverfahren. Rehr: „Wenn er das Handy nicht gestohlen, sondern gefunden hat, hätte er es zum Fundbüro oder zur Polizei bringen müssen.“

Quelle: www.idea.de