„Domspatz“ tagt am 8. Juni 2012 mit Arnulf Baring und Alexander Kissler in München

Datum: Freitag, 8. Juni 2012, 19,30 bis 21,15 Uhr

Ort: Hotel Bayerischer Hof, Palaisstube, 80333 München,  Promenadeplatz 2-6,

Thema: Schluss mit dem Ausverkauf! Unsere Krise, unsere Wurzeln, unsere Chancen.

In ihrem neuen, von Dr. Alexander Kissler redigierten Gesprächsbuch Schluss mit dem Ausverkauf! plädiert der Historiker und Publizist Arnulf Baring (zusammen mit Josef Kraus, Mechthild Löhr und Jörg Schönbohm) für eine schöpferische Besinnung auf Bestände, Wurzeln, Traditionen – zum Wohle unserer Kinder.

Auf unserer Domspatz-Soirée stellen sich der Historiker Prof. Dr.  Arnulf Baring und der Publizist Dr. Alexander Kissler den Fragen von Michael Ragg. Die anschließende Publikums-Diskussion leitet Dr. Liane Bednarz.

Jeder Interessierte ist eingeladen.

Der Eintrittspreis beträgt 12,50 Euro.

Wir raten aufgrund des begrenzten Platzes zu einer Reservierung unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder buero@raggs-domspatz.de.

Der Bayerische Hof ist ein in der ganzen Welt bekanntes, in vierter Generation privat geführtes Spitzenhotel im Herzen Münchens. Öffentlich erreichen Sie das Hotel mit allen S-Bahnen bis Haltestelle Marienplatz. Benutzen Sie den Ausgang „Weinstraße“, folgen Sie der Weinstraße, bis Sie zur Maffeistraße gelangen, die Sie auch an den dort verlaufenden Straßenbahngleisen erkennen. Bitte folgen Sie den Gleisen nach links, bis Sie direkt vor dem Haupteingang des Bayerischen Hofs stehen.

Die beiden Gäste der Domspatz-Tagung:

Prof. Dr. Arnulf Baring, promovierter Jurist, Politikwissenschaftler, Historiker und Publizist, lehrte von 1969 bis 1998 Zeitgeschichte und Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin. Professor Baring ist Träger des Europäischen Kulturpreises für Politik und des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Er verfasste u.a. „Scheitert Deutschland? Abschied von unseren Wunschwelten“ (1997) und „Es lebe die Republik, es lebe Deutschland!“ (1999).

Dr. phil. Alexander Kissler ist Historiker, Medien- und Literaturwissenschaftler und Kulturjournalist. Er schrieb viele Jahre für FAZ, FAS, Süddeutsche Zeitung und das Magazin Focus. Seine aktuellen Kolumnen sind bei The-European.de (Kisslers Kontrastmittel) und focus.de (Kisslers Konter) nachzulesen. Mit Büchern wie „Der aufgeklärte Gott“ oder „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“ hat er Maßstäbe gesetzt. Derzeit schreibt er eine Geschichte des Pontifikats Benedikts XVI. Dr. Kissler war bereits dreimal Gesprächsgast unserer Domspatz-Soiréen.  


Viele Deutsche wollen auch nach 65 weiter arbeiten

Endlich in Rente? Von wegen!  – Mehr als jeder zweite 65- bis 75-Jährige hätte seinen Beruf gerne weiter ausgeübt, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“ unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage im Auftrag einer Versicherung.

Wichtigste Gründe: Spaß am Job und Kontakte mit den Kollegen. Der zusätzliche Verdienst spielt eine untergeordnete Rolle.

Der Dortmunder Altersforscher Prof. Gerd Naegele schlägt vor, die Bedingungen für Arbeit im Rentenalter zu verbessern, etwa indem ab 65-Jährige ihre Arbeitszeit flexibler gestalten können.

Quelle:  Senioren-Ratgeber (Wort und Bild)


Die meisten Superreichen gibt es in der Schweiz

In der Schweiz ist die Dichte an Superreichen weltweit am höchsten. Wie der am Donnerstag veröffentlichte Weltvermögensreport der Beratungsfirma Boston Consulting Group zeigt, leben in der Schweiz pro 100.000 Haushalte elf Multimillionäre mit einem jeweiligen Vermögen von mindestens 100 Millionen Franken.
Hinter den Eidgenossen liegen Singapur mit zehn und Österreich mit acht Superreichen.

Die Gesamtzahl der superreichen Schweizer lag im vergangenen Jahr bei 366. Auch beim Durchschnittsvermögen liegen die Schweizer Haushalte mit 582.000 Franken weltweit an der Spitze.

Es folgen weit abgeschlagen Japan mit 318.000 und die Niederlande mit 315.000 Franken.

Die Millionärsdichte in der Schweiz ist mit beinah zehn Prozent die höchste in der westlichen Hemisphäre. Mit 322.000 Millionären hat die Zahl im Vorjahr noch einmal um 5.000 zugenommen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Studie: Sauerkirschen helfen gegen Gelenkschmerzen und Entzündungen

Sauerkirschen könnten dabei helfen, chronische Entzündungen zu lindern. Das behaupten Forscher der Oregon Health & Science University beim Treffen der US-Sportmediziner (ACSM) in San Francisco.
Glaubt man den Wissenschaftlern, so zählen Sauerkirschen zu den Nahrungsmitteln mit dem höchsten Anteil an Antioxidanten  – und können sich bei Menschen mit lähmendem Gelenkschmerz oder Arthrose günstig auswirken.

Grundlage dieser Aussagen ist eine Untersuchung an 20 Frauen im Alter von 40 bis 70 Jahren, die an entzündlicher Osteoarthose litten:

Drei Wochen lang tranken sie täglich zwei Gläser Weichselsaft – und konnten dadurch bestimmte Entzündungsmarker im Blut verringern. Dabei profitierten jene Studienteilnehmerinnen am deutlichsten, die anfangs hohe Entzündungswerte aufgewiesen hatten.

„Vorteil der Kirschen ist, dass die bei vielen Schmerzmitteln üblichen Nebenwirkungen ausbleiben“, sagt Studienleiter Kerry Kuehl.

Schon in einer früheren Studie bei Langstreckenläufern konnte Kuehl zeigen, daß sich Sauerkirschen-Saft günstig auf Folgen sportlicher Belastung wie Muskel- und Gelenkschmerzen auswirkt.

Verantwortlich macht der US-Forscher jeweils sekundäre Pflanzenstoffe der Kirsche mit antioxidativer Wirkung, speziell der blaurote Farbstoff Anthocyan sowie Flavonoide. Von Anthocyan weiß man, daß es die Ausschüttung von entzündungsfördernden Prostaglandinen hemmt.

„Die Ernährung kann Entzündungen wie etwa rheumatische Arthritis tatsächlich über den Stoffwechsel beeinflussen“, sagt Barbara Ritzert, Sprecherin der Dt. Gesellschaft für Schmerztherapie, im Interview mit pressetext.

So sind etwa Obst und Gemüse günstiger als hoher Fleischkonsum, doch gehe es nicht um Einzelmaßnahmen, sondern um eine Gesamtumstellung. „Bleibt man bei Arthrose weiterhin bei der fetten Bratwurst, bringt der Weichselsaft dazu nichts“, betont Ritzert. Vielmehr sind sogar Negativ-Effekte denkbar, die man von Vitaminpillen kennt.

Quelle: Pressetext/Johannes Pernsteiner,  veröffentlicht in http://www.extremnews.com


Volker Resing über den Vatikan: „Europa braucht diese unzeitgemäße Bastion“

Der Vatikan ist derzeit im Visier vieler Medien, manche fordern gar die Abschaffung des kleinsten Staates der Welt, obwohl es durchaus keine „Enthüllungsjournalisten“ waren, die „Vatileaks“ entlarvten, sondern Papstsekretär Dr. Georg Gänswein.

Im Interview mit dem Kölner Domradio verteidigt der Buchautor und KNA-Redakteur Volker Resing den Vatikan und erklärt:  Europa braucht diese unzeitgemäße Bastion.

Der Publizist fügt hinzu:

„Sicherlich muss der Vatikan sich auch immer verändern. Das ist auch notwendig, aber wer hofft oder glaubt, dass er nun untergeht, der irrt, glaube ich. Es wäre auch schade drum. Ich glaube, dass der Vatikan eine einmalige Institution ist und die Kirche froh sein kann, so eine Spitze zu haben.“

Auf Einwände von Kritikern, der Vatikan sei veraltet und unzeitgemäß, antwortet Resing:

„Ich glaube, dass der Vatikan nie eine Organisation oder eine Einrichtung sein kann, die so gut organisiert ist wie ein deutsches Ministerium oder ein deutsches Generalvikariat etwa in Köln. Eine gewisse Widerborstigkeit gegen das Zeitgemäße und das Effiziente ist, glaube ich, dieser Einrichtung eigen. Das hat auch nie so geschadet.“

Sein eigenes Motto  „Rettet ihn! Trotz allem! Der Vatikan ist heilig! Heute mehr denn je!“ erklärt der Schriftsteller wie folgt:

„Der Vatikan hat eine einmalige Geschichte  –  und wer einmal dort war, kann sich dieser Faszination nicht widersetzen. Das hat eine Internationalität. Man trifft dort die ganze Weltkirche und das schützt auch ein bisschen vor nationalen Engstirnigkeiten.

Das heißt natürlich nicht, dass die Probleme der Ortskirche keine wären, aber eine Weltkirche, die das an so einem kleinen Ort  bündelt,  ist einfach faszinierend.

Dann ist der Vatikan auch Mysterium und als solches für mich zumindest reizvoll. Diese Vorstellung, durch die Jahrtausende die Geschichte und die Tradition getragen zu haben auf dem Grab des heiligen Petrus, ist eine faszinierende Vorstellung.“

Quelle und vollständiges Interview hier: http://www.domradio.de/aktuell/82149/europa-braucht-diese-unzeitgemaesse-bastion.html


Papst kritisiert unseriöse Berichterstattung in Medien über „Vatileaks“

Papst Benedikt XVI. hat sich kritisch über Berichterstattung einiger Medien in puncto „Vatileaks“ geäußert, wobei es um die Veröffentlichung geheimer Vatikandokumente geht.
In seiner ersten Stellungnahme sagte der Papst am Mittwoch vor mehreren zehntausend Pilgern auf dem Petersplatz, es seien „unbegründete Vermutungen“ und „willkürliche Annahmen“ in die Welt gesetzt worden, die „über die Tatsachen hinaus gegangen“ seien und nicht zutreffen würden.
Das dadurch entstandene falsche Bild vom Vatikan und seinen Mitarbeitern habe „sein Herz mit Traurigkeit erfüllt“, erklärte das Oberhaupt der katholischen Kirche.

„Ich möchte mein Vertrauen in meine Mitarbeiter erneuern und diejenigen, die am engsten mit mir arbeiten, ermutigen, ebenso wie jene, die mir jeden Tag loyal und voller Opferbereitschaft und Bescheidenheit helfen, mein Amt wahrzunehmen.“

Dem Kammerdiener des Papstes, Paolo G., wird der unerlaubte Besitz und die Verbreitung vertraulicher Dokumente vorgeworfen. Der Vatikan selbst hatte ihn entlarvt. Der 46-Jährige wurde festgenommen, ihm drohen bis zu 30 Jahre Haft.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Rettungsschwimmer bewahrten im Vorjahr 457 Menschen vor dem Ertrinken

DLRG-Präsident beklagt Schließung von Hallenbädern

Die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben im vergangenen Jahr 457 Menschen oft in letzter Minute vor dem Ertrinken bewahrt. Bei 13 Einsätzen mussten sie sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um ein anderes zu erhalten.
Die DLRG-Jahresbilanz 2011 weist 7373 vorbeugende Hilfeleistungen für Segler, Surfer und andere Wassersportler aus, die an Küsten und Binnengewässern in Not gerieten. Über 40.000 Mal leisteten sie Erste Hilfe am und im Wasser.
Diese Zahlen gab DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens heute in Hamburg bekannt. Er kritisierte die fortschreitenden Bäderschließungen der Kommunen. „In einem Jahrzehnt sind nahezu 1.100 Bäder auf der Strecke geblieben. Allein in den vergangenen vier Jahren wurden 208 Bäder geschlossen und 319 weitere sind von der Schließung bedroht. Wer von Bildung redet, muss auch Schwimmausbildung meinen. Der darf keine Bäder schließen“.
Die Folgen: Vielerorts gäbe es lange Wartezeiten auf einen Schwimmkurs und mehr als 20% der Grundschulen hätten keinen Zugang mehr zu einem Schwimmbad.
„Eine repräsentative Studie belegt, dass die Hälfte der Grundschüler am Ende der vierten Klasse keine sicheren Schwimmer sind. Das ist ein katastrophales Ergebnis. Die DLRG fordert von der Politik, die Voraussetzungen für qualifizierten Schwimmunterricht wieder herzustellen. Bäder renovieren und bauen, nicht schließen, muss die Devise der Zukunft lauten“, so Dr. Wilkens weiter.

Im vergangenen Jahr haben die Ausbilder der DLRG 168.710 Schwimm- und Rettungsschwimmpässe ausgegeben, ein leichter Zuwachs gegenüber dem Jahr 2010.

Dr. Wilkens: „Das geringfügige Wachstum der bestandenen Prüfungen darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir seit vielen Jahren rückläufige Ausbildungszahlen haben. Ursachen sind demografische Effekte, seit Jahren werden immer weniger Kinder geboren und zusätzlich bereiten uns die anhaltenden Bäderschließungen große Sorgen“.

Die Gesamtbilanz der Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder kann sich sehen lassen, insgesamt haben sie im vergangenen Jahr 11,5 Millionen Stunden freiwillig und unentgeltlich für die Ausbildung und Sicherheit der Menschen in Deutschland geleistet, so der DLRG-Chef weiter.

Quelle: DLRG


Irland als Vorbild für direkte Demokratie: Volksabstimmung über ESM-Fiskalpakt

Pressemitteilung der ÖDP (Ökologisch-demokratische Partei):

„Die irischen Bürger dürfen heute über den Fiskalpakt abstimmen. Wir fordern dieses Recht auch für die deutsche Bevölkerung.“
Das sagt Sebastian Frankenberger, Bundesvorsitzender der ÖDP, anlässlich der Volksabstimmung in Irland. Da die Bürger des Inselstaates bisher über sämtliche europäische Verträge abstimmen durften, verhalte sich Irland vorbildlich bei direkter Demokratie.

„Allerdings ist es skandalös, wie die Iren politisch eingeschüchtert werden. Nach dem Motto: Wenn ihr gegen den Fiskalpakt votiert, gibt es von der EU kein Geld mehr,“ empört sich Frankenberger.

Die ÖDP ist Bündnispartner der Aktion „Volksentscheid, sonst klagen wir“, die der Verein Mehr Demokratie ins Leben gerufen hat.

„Wir fordern ganz klar ein bundesweites Referendum über den Rettungsschirm ESM und den Fiskalpakt. Deutschland wird im Ernstfall mit mehreren hundert Milliarden Euro haften, deshalb müssen die Bürger gefragt werden,“ erläutert der ÖDP-Politiker.

Sollte es nicht zum Volksentscheid kommen, werde das Bundesverfassungsgericht angerufen. Es sei einer Demokratie nicht würdig, wenn wichtige und weit reichende Verträge in Hinterzimmern ausgehandelt und anschließend als alternativlos präsentiert würden, so Frankenberger.“

 


Israelischer Junge gewinnt Internationalen Bibelwettbewerb in Jerusalem

Ein 17-jähriger Israeli hat den diesjährigen Internationalen Bibelwettbewerb in Jerusalem gewonnen. Er erhält dafür ein Stipendium für ein Studium an der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv.

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Premier Netanjahu überreicht Elhanan den Preis.

Gewinner wurde Elhanan Bloch aus der israelischen Stadt Netivot. Er besucht eine religiöse Schule. 

Den Preis überreichte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (siehe Foto). Der 49. Wettbewerb hatte die soziale Gerechtigkeit als Thema.

Der Internationale Bibelwettbewerb für Jugendliche wird traditionell am israelischen Unabhängigkeitstag veranstaltet. Die 53 Teilnehmer der diesjährigen Endausscheidung kamen aus 22 Ländern, darunter Türkei, Südafrika, Costa Rica und Panama.

Den zweiten Platz belegte Akiva Abramovitz aus New York. Er beeindruckte Richter und Teilnehmer dadurch, daß er sich gegenüber fast allen israelischen Teilnehmern behaupten konnte.

Im Jahr 2010 hatte der jüngste Sohn von Premier Netanjahu den Wettbewerb gewonnen. Damals gab Netanjahu an, daß er oft mit seinem Sohn in der hebräischen Bibel lese.

Video-Clip von der Preisübergabe

Quelle: Yediot Aharonot / http://www.jesus.ch