Glaubenskongregation kritisiert Buch „Just Love“ einer US-Ordensfrau über Sexualethik

Die vatikanische Glaubenskongregation hat schwere inhaltliche Mängel an einem Buch über Sexualethik festgestellt, das eine amerikanische Theologin und Ordensschwester veröffentlichte.

Die Autorin ignoriere die „beständigen Äußerungen des Lehramtes“, ihr Werk beinhalte irrige Auffassungen, die den Gläubigen „schweren Schaden“ zufügen könnten, heißt es in einer fünf Seite langen Note der Glaubenskongregation, die der vatikanische Pressesaal am heutigen Montag bekanntgab.

Das Buch „Just Love.  – A Framework for Christian Sexual Ethics“ von Schwester Margaret A. Farley, die der Kongregation   der Schwestern der Barmherzigkeit angehört, enthalte „viele   Irrtümer und Zweideutigkeiten“, etwa über Masturbation, homosexuelle Handlungen   bzw. Lebensgemeinschaften, die Unauflöslichkeit der Ehe sowie Scheidung und   Wiederverheiratung.

Die Glaubenskongregation bringt in der Note ihr „tiefes Bedauern“ darüber zum Ausdruck, daß eine Ordensfrau in dem beanstandeten Buch Positionen vertritt, die „in direktem Widerspruch zur katholischen Lehre“ stehen. 

Quelle: Radio Vatikan


Regensburg: Film und Gespräch über Anna Schäffer, die künftige Heilige

Am kommenden Sonntag, den 10. Juni, findet im Regina-Filmtheater eine Filmvorführung mit Gespräch statt.  

Anlaß hierfür ist die bevorstehende Heiligsprechung der seligen Anna Schäffer am 21. Oktober 2012 in Rom.

Beginn ist um 19,30 Uhr.

Ort ist die Holzgartenstraße 22 in Regensburg.  

Am Gespräch werden teilnehmen:

Dr. A.-Theresia Treiber, die lange Jahre im Bereich von Heilig- und Seligsprechungen wirkte,

Anna Röckert, Studentin 

Direktor Markus Lettner, Leiter der Diözesanstelle für Berufungspastoral.

Die Moderation liegt bei Dr. Veit Neumann, Redakteur der Bischöflichen Medienabteilung.

Gezeigt wird zunächst ein 25-minütiger Film über Anna Schäffer, die 1999 in Rom seliggesprochen wurde. Außerdem wird der Dokumentarbeitrag „Drei Selige für Bayern. Der mühsame Weg zur Ehre der Altäre“ vorgeführt, den Max Kronawitter für das Bayerische Fernsehen anfertigte.

Zur Deckung der Kosten wird ein Beitrag in Höhe von 5 Euro erhoben.

Kartenreservierung erwünscht unter Tel. 0941/41625.

Kontakt-Info:
Dr. Veit Neumann, Bischöfliche Medienabteilung 
93047 Regensburg, Niedermünstergasse 1
Telefon 0941-597-1065  Fax 0941-597-1063

Papst über „stürmische Zeiten“ in der Kirche: GOTT ist da!

„Gott ist auch in diesen stürmischen Zeiten anwesend“

Auch wenn das „Schiff Petri“ derzeit in unruhigen Gewässern fährt: Der HERR ist anwesend, er lebt, er hat die „Regierung der Welt in der Hand“.

Mit diesen Worten hat Papst Benedikt XVI. sich am Sonntag an Kardinäle, Bischöfe und einige Familien gewandt. Das Kirchenoberhaupt sprach frei eine kurze Tischrede beim Weltfamilientreffen in Mailand; der Text wurde jetzt vom Vatikan veröffentlicht.

Benedikt streifte dabei in indirekter Weise die Vatileaks-Affäre, die am Wochenende in den Medien mit neuen Enthüllungen aufwartete.

„Auch wenn man manchmal denkt, das Schiff Petri sei feindseligen Winden ausgeliefert  –  und das ist wahr  –  so sehen wir doch auch, wie präsent der HERR ist: ER lebt, ER ist wirklich auferstanden, ER hat die Regierung der Welt in der Hand und die Herzen der Menschen“, erklärte der Papst.


Bruno Heck: Die Familie vermittelt menschliche Werte, die sonst zu kurz kommen

Heutigen Politikern ins Stammbuch geschrieben

Der frühere CDU-Minister Bruno Heck erklärte zur enormen Bedeutung der Familie:

„Unsere Wirtschaftsgesellschaft ist oft in Gefahr, nur die „Marktleistung“ zu zählen, nicht aber die verborgenen, unersetzlichen personbildenden Leistungen der Familien für die nächste Generation.

Wird diesen Leistungen der Familie der ihnen zukommende Wert versagt, lebt die Wirtschaftsgesellschaft auf Kosten ihrer eigenen Substanz. […]

Unsere Marktwirtschaft setzt funktionsfähige Familien voraus, die das an menschlichen Werten vermitteln, was im wirtschaftlichen Wettbewerb zu kurz kommt.

Kraft und Leistungsfähigkeit der zweckbestimmten Strukturen in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft hängen entscheidend von der Leistungskraft der Familie ab.“

Bruno Heck war Bundesfamilienminister von 1962 – 1968

Zitiert aus dem Buch von Max Wingen: Familienpolitik. Grundlagen und aktuelle Probleme, Stuttgart 1997, S. 45.


Führende Evangelikale bejahen jüngste Papst-Aussagen zur Familie

Beim sog. Weltfamilientreffen in Mailand hat Papst Benedikt XVI.  für traditionelle Werte des Zusammenlebens geworben. Die Familie sei  angesichts gesellschaftlicher Verwerfungen ein verläßlicheres  Lebensmodell denn je.

Unterstützung hierfür erhält der Papst jetzt von der Deutschen Evangelischen Allianz, einem bedeutenden evangelikalen Dachverband. Die Dt. Evangelische Allianz hat sich hinter die Forderung von Papst Benedikt XVI. nach einer familienfreundlicheren Gesellschaft gestellt.

Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sprach zum Abschluß des fünftägigen Welttreffens der Familien vom 30. Mai bis 3. Juni 2012 in Mailand.

In einer Messe vor rund einer Million Besuchern bezeichnete der Papst die Familie als „lebenswichtig“ für die Gesellschaft. Nach Gottes Schöpfungsplan sei sie „der bevorzugte Ort, an dem der Mensch heranwachsen und das rechte Menschsein lernen kann“. Ihr Beitrag für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen sei unerläßlich: „Tun wir also alles, um auch heute ein familienfreundliches Klima zu schaffen, und beten wir um gute Familien und ihren Zusammenhalt!“

Im Blick auf die Wirtschaft warnte Benedikt XVI. vor einer „einseitigen Logik des eigenen Nutzens und des maximalen Profits“; dies schade den Familien und damit der Gesellschaft insgesamt.

Der Papst rief auch zum Schutz des Sonntags auf: „Liebe Familien, verliert trotz der beschleunigten Rhythmen unserer Zeit nicht den Sinn für den Tag des Herrn!“  –  Der Sonntag  sei wie eine Oase, in der man innehalte, „um die Freude der Begegnung zu verkosten und unseren Durst nach Gott zu stillen“.

Der Generalsekretär der Dt. Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, begrüßte, daß sich der Papst erneut so deutlich für die Familie eingesetzt habe: „Darüber kann man sich auch als evangelischer Christ nur freuen.“

Vor dem Hintergrund der „abstrusen Diskussion“ um das Betreuungsgeld, die die Mißachtung vollzeitlicher Mütter- und Vätertätigkeit verdeutliche, habe der Papst klargestellt: „Nicht die Familie hat der Wirtschaft zu dienen, sondern die Wirtschaft und das Arbeitsleben der Familie.“

Steeb lobte auch das klare Ja Benedikts zum grundsätzlich arbeitsfreien Sonntag, der neben der Sonntagsheiligung auch dem Zusammenhalt der Familie diene.

Mit seiner Aussage, dass die Familie der bevorzugte Ort sei, um „das rechte Menschsein zu lernen“, stimme der Papst voll mit dem deutschen Grundgesetz überein. Steeb: „Leider scheinen das viele Politiker und Wirtschaftsführer vergessen zu haben, wie die Diskussion um das Betreuungsgeld zeigt.“

Eine Gesellschaft, die die vorrangige Erziehung in der Familie geringachte, schade sich selbst. Deshalb sei es notwendig, dieses Lebensmodell auch wirtschaftlich zu ermöglichen.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de

 


PARTYSPASS: Zehn mal Zungenbrecher

Zungenbrecher bringen Stimmung, Witz, Wettbewerbsgeist und gute Laune und sind daher für Partys, Feiern aller Art und Gruppenstunden ideal: Wer kann den vorgesagten Zungenbrecher am schnellsten dreimal hintereinander – und noch dazu ohne Fehler  –  nachsprechen?

Wir bringen hier die zehn besten Zungenbrecher, die wir kennen:

Fischers Fritz fischt frische Fische; frische Fische fischt Fischers Fritz.

Wir Wiener Wäscheweiber wollen weiße Wäsche waschen, wenn wir wüßten, wo warmes Wasser wäre!

Brautkleid bleibt Brautkleid  und Blaukraut bleibt Blaukraut.

Der Sperber fragt: was machst Du Wachtel?   – Was fragst Du Sperber, sprach die Wachtel.

Sechsundzwanzig Schock sechseckiger  sächsischer Schuhzwecken.

Müllers Mühlen mahlen mühsam.

Wer, was er will, darf, will selten, was er soll.

Setz nach der Schnur den Stein, nicht nach dem Stein die Schnur.

Ottos Mops hopst  –   hopst Ottos  Mops? 

Ein Kaplan klebt Papp-Plakate.                                                                                                                          


Deutschland ist weit entfernt von einer „Preisblase“ bei Immobilien

Der europäische Vergleich zeigt:  Trotz zuletzt wieder gestiegener Immobilienpreise sind wir in Deutschland von der Gefahr einer Preisblase weit entfernt.
Wie LBS Research nach Auswertung einiger Staaten mit landesweiten Preisdaten mitteilt, kosteten Einfamilienhäuser 2011 fast überall deutlich mehr als in Deutschland.
Luxemburg ragt mit einem Durchschnittspreis von knapp 540.000 Euro klar heraus. Aber auch in den unmittelbaren Nachbarländern Belgien, Niederlande und Frankreich liegen die Preise für Eigenheime zwischen gut 280.000 und 330.000 Euro, also 35 bis fast 60 Prozent höher als hierzulande.

Die mit Abstand deutlichsten Preiskorrekturen gab es in jüngster Zeit in Irland, wo – ähnlich wie in einigen südeuropäischen Ländern – im Gefolge der Krise nicht nur der Neubau drastisch eingebrochen, sondern auch die vielzitierte „Preisblase“ geplatzt ist.

Die durchschnittlichen Kaufpreise fielen auf der grünen Insel nämlich von ihrem Höchstwert Ende 2006 (mit über 300.000 Euro) um über 40 Prozent auf rund 175.000 Euro nur fünf Jahre später. Damit sind die Hauspreise dort letztes Jahr erstmals wieder unter das deutsche Niveau gesunken.

In allen anderen untersuchten Vergleichsländern hat es dagegen in den letzten Jahren keine besonders großen Immobilienpreiskorrekturen gegeben.

Deshalb sind die Objekte etwa in den Niederlanden und Großbritannien – bis in die 90er Jahre hinein noch die großen „Vorbilder“ für preisgünstiges Bauen – nach einem mehr als zehnjährigen Auftrieb immer noch über 20 bis 40 Prozent teurer als hierzulande.

Deutschland dagegen, vor gut anderthalb Jahrzehnten noch „Europameister“ bei den Hauspreisen, hat über viele Jahre ein absolut stabiles Preisniveau bewahrt.

Quelle: Landesbausparkassen