Interessante Filme und Infos über den Sudetendeutschen Tag in Nürnberg

Edwin Bude, ein sudetendeutscher Dokumentarfilmer, hat im Internet ein „Sudeten-TV“ eingerichtet. Er startet mit Berichten über den Sudetendeutschen Tag in Nürnberg.

Überzeugen Sie sich selbst: www.sudeten-tv.de

Zudem lesen Sie hier Reden und Berichte: http://www.sudeten.de/cms/st/?Presse_%2F_Reden:Reden

Auch die Sudetendeutsche Zeitung setzt ihre Berichterstattung über den Sudetendeutschen Tag fort: www.sudeten.de

Kontakt-Daten:
Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V.
Tel.: 089 / 48 00 03 54
www.sudeten.de


Griechisch-katholischer Bischof kritisiert westliche Desinformation über Syrien

„Frieden in Syrien wäre möglich, wenn alle die Wahrheit sagen würden.“  – Das erklärte der französische Bischof Philip Tournyol Clos nach seiner Rückkehr aus Syrien, wo er Damaskus, Aleppo und Homs besuchte, gegenüber der kath. Nachrichtenagentur „Fides“.

Der kath. Oberhirte fügte hinzu: foto-dcubillas-www_freimages_com_

„Gegenwärtig versucht man, das Land zu destabilisieren, zB. durch den Einsatz von Abenteurern, die zu Bluttaten bereit sind, bei denen es sich aber nicht um Syrier handelt. Darauf hatte auch der ehem. französische Botschafter, Eric Chevalier hingewiesen, dessen Informationen jedoch abgelehnt wurden, wie auch viele andere Informationen gefälscht werden, um damit den Krieg gegen Syrien zu schüren.“

Ein Jahr nach Beginn des Konflikts sei die tatsächliche Lage im Landweit von dem entfernt, was die westlichen Medien darzustellen versuchen“, so der griechisch-katholische Bischof.

Homs sei eine „Märtyrer-Stadt“: Dort biete sich dem Besucher ein Bild der absoluten Verzweiflung: die Kirche Mar Elian sei zur Hälfte zerstört und eine andere Kirche von Rebellen besetzt. Die Häuser der Christen seien  von den Gefechten schwer beschädigt und stünden leer, nachdem die Bewohner fliehen mußten.

Das Stadtviertel Hamidieh sei eine Hochburg bewaffneter Gruppen, die voneinander unabhängig seien und von Katar und Saudi-Arabien mit schweren Waffen ausgerüstet werden.

Alle 138.000 Christen hätten Zuflucht in Damaskus und im Libanon gesucht  – und andere hielten sich in den umliegenden Regionen versteckt.

Laut Bischof Clos herrsche überall Entsetzen. Es seien radikale Muslimbrüder rekrutiert worden, welche die bisher friedlichen Beziehungen zwischen Muslimen und Christen im Land untergraben wollten, erläuterte der Bischof.

Dies sei allerdings  bisher nicht gelungen, im Gegenteil: Christen und gemäßigte Muslime seien sich in dieser Situation näher gekommen als je zuvor.

Quelle: Fides, Radio Vatikan, Zenit (alles kath. Nachrichtenagenturen)


Der DGB polemisiert gegen Betreuungsgeld: „1,2 Mrd. Euro verpulvern“

Der seit Jahrzehnten linkslastig agitierende „Deutsche Gewerkschaftsbund“ (DGB) hat sich jetzt in die Debatte um das geplante Betreuungsgeld für zuhause erziehende Eltern eingeschaltet.

Der DGB setzt mit folgender Presemitteilung, die wir im vollen Wortlaut dokumentieren, einen deutliches Kontrapunkt gegen die Interessen der Familie:

„Betreuungsgeld ist Fehlinvestition ohne familienpolitische Wirkung

Anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum Betreuungsgeld erklärte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am heutigen Mittwoch in Berlin:

„Mit dem Gesetzentwurf wird einmal mehr die Absurdität des Betreuungsgeldes als neue familienpolitische Leistung deutlich. Zum ersten Mal soll der Verzicht auf die Nutzung eines öffentlichen Angebots zu einem finanziellen Ausgleich berechtigen.

Belohnt wird, wer es sich leisten kann, sein Kind in eine nicht öffentlich geförderte Betreuungseinrichtung zu geben oder wer sich trotz der hohen Mobilitätserfordernisse am Arbeitsmarkt eine Betreuung im familiären Umfeld organisieren kann.

Es ist nicht vermittelbar, dass Bund, Länder und Kommunen die selbst gesetzten Ziele beim Krippenausbau nicht erreichen und stattdessen 1,2 Milliarden Euro jährlich verpulvern für ein Vorhaben, das familienpolitisch eine Fehlinvestition ist. Diese Mittel werden dringend für den Ausbau der Betreuungsinfrastruktur benötigt. Wer Familien unterstützen will, muss darüber hinaus familienfreundliche Arbeitszeiten fördern, denn Familie muss auch lebbar sein.“


Willi Garbrecht: Deutscher Luftwaffenoffizier rettete zahlreiche Juden

Treffen zwischen Söhnen eines Retters und eines Geretteten in der israelischen Botschaft

Willi Garbrecht war während des Zweiten Weltkriegs in der Stadt Zawiercie in dem von deutschen Truppen besetzten Polen stationiert.

Angesichts der nationalsozialistischen Grausamkeiten gegen die jüdische und polnische Bevölkerung verweigerte der Luftwaffenoffizier der NS-Diktatur immer mehr den Gehorsam.

Entschlossen versuchte er in den Jahren 1942 bis 1944, den von der Deportation in die Vernichtungslager bedrohten Juden zu helfen.

Einige versuchte er zu retten, indem er sie als wichtige Arbeitskräfte für die dortigen Fabriken der Deutschen Luftwaffe reklamierte. Andere warnte er vor Razzien und vor der bevorstehenden Zerstörung des Ghettos Zawiercie. Eine Anzahl polnischer Juden verdankt Willi Garbrecht ihr Leben.

Darunter war auch Joel Grinkraut.

Am 6. Dezember 2011 hatte der Sohn Willi Garbrechts, Christian Garbrecht, in der israelischen Botschaft in Berlin für seinen Vater die Yad Vashem-Medaille und Urkunde als „Gerechter und den Völkern“ entgegengenommen.

Die Familie des Überlebenden Joel Grinkraut konnte zu diesem Anlaß leider nicht in Berlin sein. Aus diesem Grund kam Christian Garbrecht gemeinsam mit Familie und Freunden am Dienstag noch einmal in die Botschaft, um den Sohn Joel Grinkrauts, Professor Abraham Gonen, und dessen Familie zu treffen.


Die Familien Garbrecht und Gonen mit Freunden Christian
Garbrechts    (Foto: Botschaft)

Für die beiden Söhne war es das erste Treffen. Christian Garbrecht erinnert sich allerdings noch an einen Besuch Joel Grinkrauts bei seinen Eltern in den 1960er Jahren.


Christian Garbrecht und Prof. Abraham Gonen (Foto: Botschaft)

Der Sohn Professor Gonens  – und damit Joel Grinkrauts Enkel  –  wies darauf hin, daß der Retter Willi Garbrecht im richtigen Moment, ohne über das Risiko nachzudenken, das Richtige getan habe.

Die Auswirkungen seines Handelns würden erst heute wirklich sichtbar, nachdem bereits Urenkel seines Großvaters auf der Welt seien. Alle diese Menschen existierten nur, weil Willi Garbrecht Joel Grinkraut seinerzeit das Leben gerettet habe.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


„Energiewende“: Kosten-Tsunami für Stromkunden in Sicht

Die deutsche Monopolkommission sieht durch die Energiewende einen „Kosten-Tsunami“ auf die Stromkunden zurollen. Ihr Vorsitzender Justus Haucap bezweifelt, daß es der Bundesregierung gelingen wird, die Umlage für den Ökostrom auf 3,5 Cent je Kilowattstunde zu begrenzen.
„Ein Anstieg auf etwas über 5 Cent scheint mir nicht unrealistisch zu sein“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Das Gremium, das die Bundesregierung in Wettbewerbsfragen berät, fordert einen radikalen Umbau der Ökostromförderung:

„In einem ersten Schritt müsste man das ganze Thema entpolitisieren und die Festsetzung der Einspeisevergütung der Bundesnetzagentur überlassen“, sagte Haucap der Zeitung.

Längerfristig könne die Einspeisevergütung durch ein Quotensystem für Erneuerbare Energien ersetzt werden, so dass die wirtschaftlich günstigste Technologie zum Zuge komme. Als Alternative brachte Haucap Ausschreibungen ins Gespräch, um Ökostrom ohne Umweg über den Strompreis zu beschaffen.

Minister Altmaier stellt bisherige Zielvorgaben auf den Prüfstand

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) geht bei der Energiewende auf die Wirtschaft zu und stellt die Zielvorgaben des Umweltressorts unter anderem zum Ausbau der erneuerbaren Energien auf den Prüfstand.

„Die Wirtschaft wird nur in den Umbau investieren, wenn sie unsere Ziele und Prognosen für realistisch hält“, sagte Altmaier dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

„Ich habe angeordnet, bis zur Sommerpause die Prognosen, mit denen wir bisher arbeiten, zu überprüfen, insbesondere im Hinblick darauf, was wir bisher erreicht haben und was nicht. Das gilt für unsere Erwartungen an den künftigen Stromverbrauch genauso wie für die Einsparszenarien etwa durch mehr Energieeffizienz“, so Altmaier.

„Auch die Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien werden wir uns noch einmal genau ansehen.“

Als Beispiel führte Altmaier die Prognosen seines Ministeriums zur Entwicklung des Stromverbrauchs an. „In keiner unserer Broschüren fehlt der Hinweis, dass 35 Prozent unseres Stroms bis zum Jahr 2020 aus erneuerbaren Energien stammen sollen. Ob wir dieses Ziel erreichen, und was wir dafür tun müssen, hängt jedoch erkennbar von der Frage ab, wie hoch der Stromverbrauch im Jahr 2020 überhaupt sein wird“, sagte Altmaier.

„Nur wer das realistisch einschätzen kann, weiß auch, welche Maßnahmen er ergreifen muss, um das Ziel zu erreichen.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Facebook plant Einbindung von Kindern unter 13 Jahren

Die Online-Plattform Facebook plant offenbar die Einrichtung von Zugängen speziell für Kinder. Das geht aus einem Bericht des „Wall Street Journal“ hervor.
Bis jetzt kann man sich nur bei Facebook anmelden, wenn man mindesten 13 Jahre alt ist. Viele jüngere Nutzer hatten allerdings bei der Anmeldung ganz einfach geschummelt und ein falsches Alter angegeben.
Jetzt prüft Facebook, wie man diese Nutzergruppe ganz legal in das soziale Netzwerk mit einbeziehen könnte.
So wird zum Beispiel über die Verknüpfung von Accounts der Kinder mit denen ihrer Eltern nachgedacht. Auf diese Weise könnten User unter 13 Jahren unter der Aufsicht ihrer Eltern die Funktionen von Facebook nutzen. Die Eltern könnten dann entscheiden, welche „Freundschaften“ ihre Kinder schließen und welche Apps sie auf der Seite nutzen.

Kritik kommt von Datenschützern, welche die Privatsphäre der Kinder gefährdet sehen. Diese müßten im Internet einem besonders starken Schutz genießen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Das „Große Geheimnis“ von La Salette: Kommt ein weltweites „Gottesreich“ ?

Die bekannte Marienerscheinung im französischen Bergdorf La Salette wurde zwar im Jahre 1851 durch den Bischof von Grenoble genehmigt, allerdings bezog sich dies allein auf die sog. „Botschaft“ von La Salette, nicht jedoch auf das ellenlange „Große Geheimnis“, das von der „Seherin“ Melanie erst etliche Jahrzehnte nach der kirchlichen Anerkennung veröffentlicht wurde, nämlich 1879 unter dem Titel „Das Geheimnis von La Salette“.  vierge_pellevoisin

Dieses sog. „Große Geheimnis“ füllt ganze Seiten und enthält derartig viel theologischen und (un)logischen Unsinn, daß der Vatikan dessen Verbreitung mehrfach untersagte.

Dies geschah zunächst in einem Schreiben von Kardinal Caterini am 8.8.1880, worin es heißt, das im Jahre 1879 erschienene Melanie-Buch habe dem Hl. Stuhl „mißfallen“, weshalb die bislang unter den Gläubigen verbreiteten Exemplare möglichst eingezogen werden sollten.

Die Schriften der „Visionärin“ Melanie kamen sodann auf den „Index“, also in die Liste kirchlich abgelehnter Bücher. Priester wurden mit Kirchenstrafen belegt, wenn sie Melanies „Großes Geheimnis“ verbreiten.

Das Problem ist nun freilich, daß diese phantasievollen Texte Melanies oftmals mit dem Hinweis verbreitet werden, La Salette gehöre zu den kirchlich anerkannten Erscheinungen, so daß Leser allzu leicht in die Irre geführt werden, denn für dieses „Große Geheimnis“ gilt die kirchliche Genehmung eben gerade nicht  (sondern vielmehr das genaue Gegenteil).

Diese irrgeistigen „Erleuchtungen“, die Melanie erst etliche Jahrzehnte nach der kirchlichen Anerkennung von La Salette veröffentlichte, sind sogar in traditionellen Kreisen recht weit verbreitet, obwohl sie doch von der „vor-konziliaren“ Kirche verboten wurden.

Es würde den Rahmen dieses Artikels erheblich sprengen, jede Merkwürdigkeit aus diesem „Großen Geheimnis“ aufzuspießen.

Daher wenden wir uns einem besonderen Aspekt zu, nämlich der dortigen Ankündigung,  nach einer schlimmen Zeit von Krieg, Mord und Totschlag allerorten gäbe es auf Erden dann endlich ein weltweites christliches Friedensreich, wobei dies  noch  v o r  dem Erscheinen des Antichristen stattfinden werde.Herz-Jesu_01

Dieses irdische „Gottesreich“ beginnt allerdings recht unsanft, doch lassen wir diesen zweiten, kirchlich nicht anerkannten Teil von La Salette selber sprechen:

„Dann wird Jesus Christus durch eine Tat seiner Gerechtigkeit und seiner großen Barmherzigkeit für die Gerechten seinen Engeln befehlen, alle seine Feinde dem Tode zu überliefern. Plötzlich werden die Verfolger der Kirche Jesu Christi und alle der Sünde ergebenen Menschen zugrunde gehen, und die Erde wird wie eine Wüste werden. Dann wird der Friede, die Versöhnung Gottes mit den Menschen werden.

Man wird Jesus Christus dienen, ihn anbeten und verherrlichen. Die Nächstenliebe wird überall aufblühen. Die neuen Könige werden der rechte Arm der heiligen Kirche sein, die stark, demütig, fromm, arm, eifrig und eine Nachahmerin der Tugenden Jesu Christi sein wird. Das Evangelium wird überall gepredigt werden, und die Menschen werden große Fortschritte im Glauben machen, weil es Einigkeit unter den Arbeitern Jesu Christi geben wird und die Menschen in der Furcht Gottes leben werden.“

Nach diesem 25-jährigen Friedensreich gehe es dann wieder rasant abwärts bis hin zum Erscheinen des Antichristen usw.

Hierzu ist aus biblischer und kirchlicher Sicht folgendes festzuhalten:

1. Christus hat vor Pilatus ausdrücklich erklärt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“

2. Die Heilige Schrift weiß nichts von einem solchen christlichen „Friedensreich“, geschweige davon, daß dieses mit einem angeblich von Christus selbst bewerkstelligten Blutbad an den „Feinden“ der Kirche und allem „der Sünde ergebenen Menschen“ beginne.  Zudem sind alle Menschen mehr oder weniger „der Sünde ergeben“ – und auch die Frommsten sind nicht frei von Sünden.

3. Vor dem Kommen des Antichristen wird es  – wie das Neue Testament klar verkündet  – gewiß kein von Christus errichtetes Welfriedensreich geben, im Gegenteil:

Die Phase vor dem Kommen des Antichristen wird laut Bibel durch wachsenden Glaubensabfall, falschen Frieden, irrgeistige Propheten und vor allem durch trügerische „Zeichen und Wunder“ geprägt sein.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster