Die jüngste Geoforschung und das Erdbeben beim Opfertod Christi

Die kath. Nachrichtenagentur ZENIT übersetzte gestern einen aufschlußreichen Artikel von Paul de Maeyer. Darin heißt es:

„Wie Jennifer Viegas in einem am 24. Mai 2012 auf der Nachrichtenseite „Discovery News“ erschienenen Artikel darlegte, enthält das Matthäus-Evangelium den Hinweis auf ein Erdbeben, das sich zum Zeitpunkt des Kreuzestodes Jesu ereignete:

„Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er seinen Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich“ (Mt 27,50-52).

Zur Ermittlung der seismischen Aktivitäten in diesem  Gebiet haben die Geologen Jefferson Williams vom US-amerikanischen Institut „Supersonic Geophysical“ und seine Kollegen Markus Schwab und Achim Brauer vom deutschen Geoforschungszentrum drei Bohrproben von Sedimenten aus dem südöstlich von Jerusalem am Ufer des Toten Meeres gelegenen Strands von En Gedi untersucht.

Die Analyse der Ablagerungen in den Sedimentenschichten ergab den Hinweis auf mindestens zwei große Erschütterungen im Gebiet in der erwähnten geschichtlichen Epoche. Das erste mit dem größeren Ausmaß ereignete sich im Jahr 31 v.Chr.; das zweite innerhalb des Zeitraums von 26 bis 36 n.Chr.

Laut Williams fällt der Zeitpunkt des ersten Erdbebens genau in jene Jahre, als Pontius Pilatus als Statthalter von Judäa wirkte, und stimmt mit der historischen Zuordnung des Matthäusevangeliums überein.“

Dem US-amerikanischen Geologen zufolge sind die Erdbewegungen in zeitlicher Nähe zur Kreuzigung Jesu ein Hinweis auf das vom Verfasser des Matthäusevangeliums beschriebene Erdbeben, das sich vor oder nach der Kreuzigung Christi ereignete….“

Den vollständigen Artike lesen Sie hier in ZENIT:  http://www.zenit.org/article-25002?l=german



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