Vatikan bietet Piusbruderschaft den Sonder-Status einer Personalprälatur an

Die Zeichen stehen weiter auf Einigungskurs zwischen Piusbrüdern und dem Vatikan

Die Gespräche zwischen dem Vatikan und der Priesterbruderschaft St. Pius X.  sind in eine neue Phase getreten:

Am gestrigen Mittwoch haben sich Verantwortliche beider Seiten im Vatikan getroffen, um die Bedingungen zu besprechen, unter denen die traditionsorientierte Bruderschaft  kirchenrechtlich voll integriert werden kann.

Auf Vatikanseite führten die Gespräche Kardinal William Levada, Präfekt der Glaubenskongregation, und deren Sekretär, Erzbischof Luis Ladaria.

Eine Personalprälatur für die Piusbruderschaft ist der Vorschlag, mit dem der Vatikan in die Gespräche mit der Piusbruderschaft gegangen ist. Das teilte der Pressesaal des Vatikan am heutigen Donnerstag mit.

Dazu hat der Vatikan den Entwurf eines Dokumentes vorgelegt, das die Errichtung einer Personalprälatur für die Piusbruderschaft vorsieht. Ein solcher Status, der sehr selten gewährt wird, würde der traditionellen Priestervereinigung ein hohes Maß an innerer organisatorischer Unabhängigkeit sichern, auch gegenüber den Diözesan-Bischöfen.

Diese Personalprälatur sei die angemessene Form für eine kanonische, also kirchenrechtliche Anerkennung, betont die Vatikanerklärung.

Das Kirchenrecht sieht vor, daß der Vatikan diese Personalprälatur errichten kann; Mitglieder können dann auch Priester und Diakone des Weltklerus sein (Kanon 294), es handelt sich also nicht um einen eigenen Orden oder eine neue Kongregation. 

Unterdessen hat die Priesterbruderschaft grundsätzlich positiv auf die Verhandlungen mit dem Vatikan reagiert, allerdings natürlich in solch kurzer Zeit noch keine inhaltliche Stellung bezogen.

Der Ball liegt nun – spielstrategisch gesehen –   im Feld der Piusbrüder, denn diese sind aufgefordert, sich zu entscheiden, ob sie das römische Angebot akzeptieren oder nicht.

Immerhin heißt es in einer Erklärung des Generalhauses angesichts des gestrigen Gesprächs im Vatikan: Anlässlich dieser Zusammenkunft wurde der Wunsch ausgedrückt, das Gespräch fortzuführen. Dies wird es möglich machen, zu einer Lösung für das Wohl der Kirche und der Seelen zu kommen.“

Quelle: Radio Vatikan, Piusbruderschaft


Stephan Werhahn – Enkel von Konrad Adenauer – kehrt der CDU den Rücken

Es ist wohl nicht ohne symbolische Bedeutung angesichts des rasant zunehmenden Werteverfalls und Linksdralls in der CDU, daß der Finanzexperte Stephan Werhahn, Enkel des CDU-Gründers und ersten Bundeskanzlers Adenauer, jetzt die CDU verlassen hat.

Anlaß dafür ist vor allem die Europa-Politik der CDU unter Kanzlerin Merkel, die zu horrenden Milliardensummen zugunsten des Euro-ESM-„Rettungsschirms“ führt, was ein Faß ohne Boden darstellt, wie die jüngste Entwicklung in Griechenland – und nicht nur dort – bestätigt.

Bei der Bekanntgabe seines Wechsels zu den Freien Wählern sagte Werhahn, daß er sich als wertkonservativ und liberal verstehe. Das traditionelle Parteien-Spektrum verrate die Gründungsidee Europas, wie sie Adenauer, Schuman und De Gasperi vorgeschwebt habe.

Der ESM sei unzulässig, weil er zu einer zwangsweisen Vergemeinschaftung der Schulden führe. Deutschland und seine Politiker müßten dafür sorgen, dass Europa wieder demokratischer werde.

Zugleich wird die Haushaltshoheit des deutschen Parlaments immer mehr umgangen und seine Aushöhlung eingeplant. Deshalb sieht Finanzexperte Werhahn zu Recht das Grundgesetz und die Rechte der Parlamentarier verletzt.

Er will nun im Rahmen der „Freien Wähler“ als deren Spitzenkandidat für den nächsten Bundestag antreten.

Quellen: Mittelstands-Nachrichten, Blog „Unzensuriert“

 


Romtreue Katholiken in Rot-China gegen unerlaubte Bischofsweihe von Staates Gnaden

Glaubenstreue Katholiken in Harbin im Nordosten Chinas beten und fasten, um eine unerlaubte Bischofsweihe ohne Einverständnis des Papstes abzuwenden.

Niemand wolle diese Weihe, „weder die regimetreuen Katholiken, noch jene im Untergrund, noch der Weihekandidat selbst“, berichtet die Nachrichtenagentur Asianews.

Allein die kommunistenfreundliche , staatstreue katholische „Patriotische Vereinigung“ wolle die unerlaubte Weihe durchsetzen. Möglicher Termin dafür sei der 29. Juni, das Fest der Apostel Peter und Paul, was die Gläubigen als besonderer Schlag gegen Rom interpretieren würden.

Unterdessen würde die rot-chinesische Polizei einen romtreuen Priester nach dem anderen aufsuchen, um sie vor Schritten gegen die Bischofsweihe zu „warnen“.

Quelle: Radio Vatikan, Asianews


EKD-Ratsvorsitzender Schneider hält Papst Benedikt „Anmaßung“ vor

EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider hat dem Papst „Anmaßung“ vorgeworfen. Die evangelische Kirche könne „nicht akzeptieren, dass Rom Maßstäbe dafür definiert, was Kirche ist und was nicht“, sagte  Bischof Schneider gegenüber der „Zeit“-Beilage Christ & Welt. 

„Das steht Papst und Bischöfen nicht zu, sondern allein Christus“, betonte Schneider. Der Papst dürfe „nicht mit dem Herrn der Kirche selber verwechselt werden“.  

Dies ist freilich katholischerseits auch nicht der Fall. Die katholische Kirche stellt lediglich fest, was aus ihrer Sicht im vollen Sinne „Kirche“ ist und was nicht; sie muß dabei nicht die evangelischen Auffassungen übernehmen.

Schneider lud die Katholiken ein, das 500. Jubiläum der Reformation im Jahr 2017 gemeinsam mit den Protestanten zu begehen. „Es wäre eine schöne Vorstellung, wenn auch der Papst einen Weg finden würde, das Reformationsjubiläum mit uns zu feiern“, sagte Schneider.

Bisher stieß dieses Ansinnen im Vatikan überwiegend auf Skepsis. Sogar der eher liberal orientierte Ökumene-Kardinal Kurt Koch hatte im April erklärt, die Reformation sei kein Anlaß für ein Fest. Die katholische Kirche könne keine Sünde feiern.

Gegenüber Christ & Welt wies Schneider diese Kritik als „völlig unangemessen“ zurück. „Die Reformation war ein notwendiger Erneuerungsprozess“, erklärte er, „um die Einheit der westlichen Kirche zu bewahren, indem sie von Grund auf erneuert wird“.   

Tatsächlich führte die Reformation zur Glaubensspaltung in Deutschland und darüber hinaus, ihre Folgen veranlaßten den 30-jährigen Krieg von 1618 bis 1648 – und auch innerhalb des Protestantismus kam es zu hunderten von Abspaltungen.

Quelle für die Schneider-Zitate: www.fuldainfo.de


Bischof Genn schließt Kirche im Wallfahrtsort Telgte trotz Protest von Gläubigen

Münsteraner Oberhirte Felix Genn erlaubt jedoch „Tränen“ zum Abschied…

Wie die Ibbenbürener Volkszeitung vom 12. Juni 2012 berichtet, hat Bischof Felix Genn aus Münster endgültig beschlossen, die Johanneskirche im bekannten westfälischen Wallfahrtsort Telgte am 24. Juni 2012 zu profanieren.

Dies reiht sich in eine Serie von weit über hundert Kirchenschließungen ein, die der katholische Oberhirte in seiner Amtszeit in Essen und Münster durchführen ließ. So wurde z.B. in der Diözese Essen jedes vierte Gotteshaus geschlossen.

Selbst weltliche Zeitungen bedauern diese Entwicklung – schon aus kulturellen Gründen. So schrieb zB. die liberale Wochenzeitung DIE ZEIT vom 22.4.2009 unter dem Titel „Kirchensterben“ Folgendes:

„Selbst Menschen, denen an der Kirche nichts liegt, bedauern es, wenn ihre örtliche Kirche geschlossen wird, ist sie doch außer einem Symbol für das Christentum auch eines für Beständigkeit.“

Als Bischof des Bistums Münster setzt Genn nunmehr das Entsorgen von Kirchen weiter fort, auch in der Stadt Münster selbst, der Metropole Westfalens, in der ein Gotteshaus nach der anderen geschlossen  bzw. zweckentfremdet wird oder zur Profanierung ansteht.

Die Tageszeitung IVZ schreibt weiter, daß der Bischof den bitteren „Abschied“ gerne feierlich gestaltet sehen möchte:

„Bischof Felix Genn wünscht sich, dass es für den Abschied eine gottesdienstliche Feier geben soll, die einerseits die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft in das Gebet der Kirche hineinnehme, andererseits die Möglichkeit zu Tränen und Trauer biete.“

Wenn das mal nicht tröstlich und großzügig ist: Tränen sind erlaubt, wenngleich sie nichts ändern.

Die Ibbenbürener Volkszeitung berichtet weiter über die Reaktion des Initiativkreises aus der betroffenen Pfarrei, der sich für den Erhalt der Johanneskirche eingesetzt hat, auch mittels einer Unterschriftensammlung:

„Wir sind tief enttäuscht. Wir hatten das Gefühl, der Bischof hat uns verstanden“, sagte Andreas Pröbsting vom Initiativkreis in einer ersten Stellungnahme. Die Gremien hätten in den vergangenen Wochen nur Teil-Wahrheiten erfahren. „Gesprächsangebote unsererseits wurden nicht angenommen“, kritisiert Ludwig Rüter.

„Wir haben hier in den vergangenen Monaten eine Gemeinde erlebt, wie ich sie mir wünsche“, sagte Reinhild Singer vom Initiativkreis. Sie sei sich nicht sicher, ob viele Gläubige und Jugendliche ihr Engagement nahtlos weiterführen würden. Am Mittwochabend will der Initiativkreis überlegen, wie er sich weiter positioniert.“

Die „Überlegungen“ werden leider am Ergebnis nichts ändern, das da lautet: Wieder eine Kirche weniger im Bistum Münster –  und das ausgerechnet an einem altehrwürdigen Wallfahrtsort wie Telgte.

Daß es auch anders geht, zeigt Bischof Konrad Zdarsa aus Augsburg, der sich sogar auf lange Sicht dagegen aussprach, daß  es im Zuge von Pfarrei-Zusammenlegungen zu Kirchenschließungen kommt  –  das gelte auch für Kapellen, die nicht der Eucharistiefeier, sondern „nur“ dem Gebet dienen.

In seinem Fastenhirtenbrief 2012 heißt es hierzu:

„An eine längerfristig bevorstehende Veräußerung oder gar den Abriß von Kirchen unserer schwäbisch-bayerischen Kulturlandschaft sollten wir nicht einmal denken. Jahrhunderte lang sind kleine Kapellen, in denen nur ganz selten die Eucharstie gefeiert wurde, unübersehbare Zeichen des Glaubens und Stätten der Verehrung der Gottesmutter und aller Heiligen.“

Ganz anders sieht hingegen der Kirchenkurs im Bistum Münster aus. Sogar die Westfälischen Nachrichten sprechen von einem „Kirchensterben im Münsterland“ und bringen in einer Fotoserie sechs Beispiele dafür:

http://www.wn.de/Fotostrecken/Lokales/Muenster/Kirchensterben-im-Muensterland

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Unionsfraktion setzt sich für das 1600 Jahre alte Kloster Mor Gabriel in der Türkei ein

Pressemitteilung aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:

Der Deutsche Bundestag beschließt am heutigen Donnerstagabend einen durch die Fraktionen der CDU/CSU und FDP eingebrachten Antrag zum Fortbestand des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel im Südosten der Türkei.

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder:

„Die Existenz des Klosters Mor Gabriel muss gesichert werden. Es ist eines der ältesten christlichen Klöster der Welt. Es ist auch durch die Haltung der Behörden und Gerichte in der Türkei seit langem in seinem Fortbestand bedroht. Wir fordern, alles zu unterlassen, was diesen einzigartigen Ort der Christenheit gefährden kann.

Unser Eintreten für das Kloster besitzt eine traurige Aktualität. Am 13. Juni 2012 ist der Gerichtstermin im sogenannten „Wald“-Verfahren gegen den Vorsitzenden der Gemeindestiftung des Klosters, Herrn Kyriakos Ergün erneut verschoben worden – mittlerweile zum fünften Mal.

Die durch das Gericht immer wieder vorgebrachten Gründe   können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es hier um eine Verschleppung der rechtlichen Klärung des Verfahrens geht.

Die Türkei hat alle maßgeblichen europäischen und internationalen Übereinkommen, die Bürgerrechte wie die Religionsfreiheit oder die Pressefreiheit garantieren, mit unterzeichnet. Ob sie die Europa vereinigenden und hier bekundeten Überzeugungen auch tatsächlich teilt, bleibt angesichts der traurigen Wirklichkeit zweifelhaft. Am Erhalt des Klosters Mor Gabriel wird sich beispielhaft zeigen, wie ernst es der türkische Staat mit den Freiheitsrechten auch für religiöse Minderheiten im eigenen Land tatsächlich meint.

Wir stellen fest, dass das Kloster aufgrund mehrerer, seit Jahren andauernder Gerichtsverfahren in seiner Existenz bedroht ist. Unter Vorwänden werden dem Kloster jahrhundertealte Eigentumstitel abgesprochen, Urteile zugunsten des Klosters kassiert, und die Rechtspflege immer weiter verschleppt. Ein Ende einer 1.600 Jahre bestehenden Tradition und Kultur zeichnet sich darüber ab.

Die einzigartige Klosteranlage und die sie bestimmende Tradition braucht Schutz und Unterstützung durch den Staat. Obwohl die türkischen staatlichen Stellen dies mehrfach zugesagt haben, handeln sie nicht. Im Gegenteil: In der Türkei werden Minderheiten benachteiligt.

Wir freuen uns, dass die Schwesterpartei der CDU/CSU in den Niederlanden, der CDA am 20. Juni einen Antrag, der sich mit dem Bestand des Klosters befasst, in die zweite Kammer des Parlaments in Den Haag einbringt.

Wie schon das Eintreten der österreichischen ÖVP und der französischen UMP für den Fortbestand des Klosters Mor Gabriel unterstreicht dies: Die Europäische Union ist eine Wertegemeinschaft, die Verstöße gegen die Menschenrechte wie das der Religionsfreiheit sehr ernst nimmt.

Ich danke unserer Vorsitzenden der AG Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Erika Steinbach und der Obfrau der Fraktion im Ausschuss Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Ute Granold, dass sie den Antrag gemeinsam mit ihren Kollegen in der FDP-Fraktion vorbereitet und in das Plenum eingebracht haben.“

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de


Freistaat Bayern informiert über Gewaltaufrufe in linksextremer Haßmusik

Das Innenministerium des Freistaats Bayern betreibt eine Info-Webseite „Bayern gegen Linksextremismus“. Dort heißt es zum Thema linksradikale Hetzlieder:

„Auch außerhalb des Rechtsextremismus hat sich eine Hass-Musikszene etabliert, in der die Demokratie verächtlich gemacht sowie zur Selbstjustiz und zur Gewalt aufgerufen wird.

In den Texten dieser Hass-Musiker gilt ein Menschenleben nichts, wird der Mord an Polizisten verherrlicht und der Hass als Selbstzweck besungen.

Hassmusik mit linksextremistischen Bezügen kann man an keinem Musikstil festmachen, die Stilrichtungen bewegen sich von aggressivem Punk über Ska bis hin zu Reggae oder Hip Hop.

Ausschlaggebend ist nicht der Stil, sondern der Inhalt: Die Songtexte sind im Hinblick auf ihren extremistischen Gehalt zu bewerten. Hauptthemen linksextremistischer bzw. gewaltverherrlichender Hassmusik sind der Staat und seine Repräsentanten (insbesondere die Polizei), aber auch ein linksextremistisch verstandener Anti-Faschismus. „Es ist voll ok ein paar Nazis zusammen zu schlagen“, heißt es z.B. im Songtext einer bayerischen Band. 

Im Vorspann eines Musikvideos wird klargestellt, dass man Polizistenmord nicht als Straftat ansieht. Polizisten werden als „Bullenschweine“ bezeichnet und mit der Parole „A.C.A.B. – all Cops are Bastards“ bedacht. „Wer A sagt, muss auch C.A.B. sagen“, „Scheiß Deutschland“ und „Hängt die Bullen auf“ sind nur einige Auszüge aus den Liedern.“

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.bayern-gegen-linksextremismus.bayern.de/wissen/musik-symbolik-zeichen-dresscodes/hass-musik-mit-linksextremistischen-bezuegen-1