Linkspartei will durch Partys vom 17. Juni ablenken – Thüringer FDP-Politiker protestiert

Das von Linkspartei veranstaltete „Fest der Linken“ vom 15. bis 17. Juni 2012 in Berlin ist auf scharfe Kritik gestoßen.

„Gegen diese Geschichtsvergessenheit und Verklärung muß es zivilgesellschaftlichen Aufschrei geben“, sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Patrick Kurth dem Berliner Kuriermit Blick auf den Jahrestag des Volksaufstandes in der „DDR“ am 17. Juni 1953. .

Nachdem der stellv. Vorsitzende der Linkspartei in Thüringen, Sandro Witt, diesen Aussagen widersprach, empfahl der 35-jährige FDP-Parlamentarier Kurth ihm ironisch, seine Partei könne ihr Sommerfest auch noch zur 45. Niederschlagung des Prager Frühlings am 20. August feiern.

Der Vorsitzende der Vereinigung der Opfer des Stalinismus, Hugo Diederich, äußerte sich ebenfalls empört: „Es ist unerträglich, daß die Nachfolger der Partei der Täter an diesem Tag ein fröhliches Fest feiern.“

Auf dem „Fest der Linken“ soll neben Musik, Jazz und Gags am 17. Juni u.a. über Rechtsextremismus und Rassismus in Deutschland gesprochen werden. Eine Veranstaltung zum Volksaufstand in der „DDR“, bei dem 55 Deutsche von der kommunistischen Diktatur ermordet und Tausende verhaftet wurden, ist bisher nicht geplant. 

Quelle: www.junge-freiheit.de

 



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