Kürzlich drei Kundgebungen gegen EU-Schuldenunion: Berlin – München – Karlsruhe

Ca. 400 Teilnehmer haben am Samstag in Karlsruhe gegen den ESM (Europäischer Stabilitäts-Mechanismus) demonstriert. Initiiert wurde die Protestkundgebung u.a. vom Verein Zivile Koalition, der Partei der Vernunft und dem Netzwerk Volksentscheide.

Die Veranstalter wollten unter dem Motto „Gegen ESM und Euro-Rettungswahnsinn“ vor der Aushöhlung  des Parlamentarismus und des Haushaltsrechts des Bundestags warnen.

Dadurch würden die Bürger einer „über dem Recht stehenden Junta“ unterstellt und auf Generationen hinaus mit Schulden belastet.

Die Karlsruher Kundgebung ist der Abschluß einer Reihe von Anti-ESM-Demonstrationen. Bereits in der vergangenen Woche beteiligten sich in Berlin etwa 400 Personen an einer eurokritischen Kundgebung vor dem Reichstag. Zuvor hatten die Freien Wähler in München knapp 1000 Demonstranten mobilisiert. 

Quelle: JUNGE FREIHEIT


Pakistan: Islamisten setzen Christen und gemäßigte Muslime unter Druck

Auch das „Blasphemie“-Gesetz schüchtert Christen und Andersdenkende ein

Der Vorsitzende der Pakistanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Joseph Coutts, beklagte am 12. Juni 2012 bei einem Pressegespräch in Wien, daß Christen und moderate Moslems aus Angst vor Gewalt in ständiger Anspannung leben müssen.

„Die Extremisten sind stark, weil sie nicht zögern, Gewalt anzuwenden“, schilderte der Erzbischof von Karachi. Ziele seien Andersgläubige genauso wie Regierungsvertreter oder Muslime, die eine rabiate Auslegung des Koran nicht teilten.

Die islamisch geprägte Regierung sei kaum in der Lage, gegen radikale Täter vorzugehen.

Etwa zwei Prozent der rund 180 Millionen Einwohner von Pakistan sind Christen; ihre Lage habe sich in den letzten zwei  Jahrzehnten deutlich verschlechtert.

Insgesamt herrsche durch die Angst vor Gewalttaten und Anschlägen islamischer Extremisten eine bedrückende Stimmung.

Nicht-Muslime leben zudem unter Druck wegen des sog. „Blasphemie-Gesetze“, das bei Beleidigung Mohammeds nichts weniger als die Todesstrafe vorsieht. 

Bisher sei zwar niemand wegen des Blasphemie-Paragraphen vom Staat selber hingerichtet worden, rund 30 Beschuldigte seien aber auf der Straße oder auf dem Transport vom Gefängnis zum Gericht von Unbekannten ermordet worden, erinnerte der Erzbischof.

Anderen Kritikern werde auf diese Weise Angst eingeflößt, um sie zum Schweigen zu bringen.

Quelle: Erzdiözese Wien


Nordkorea: Millionen Kindern hungern im roten „Paradies“ der Bauern und Werktätigen

Millionen nordkoreanische Kinder leiden nach Angaben der UNO an Unterernährung und einem Mangel an medizinischer Versorgung.

Fast ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren würden sich dadurch körperlich langsamer entwickeln, hieß es in einem heute veröffentlichten UNO-Bericht. Weil sie keinen Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung hätten, würden zahlreiche Kinder außerdem an Durchfallerkrankungen sterben.

Rund zwei Drittel der Bevölkerung seien auf Lebensmittelrationen angewiesen, die von Behörden verteilt werden.

Derzeit seien allerdings keine Bemühungen der kommunistischen Regierung zu erkennen, durch strukturelle Reformen für mehr Wirtschaftswachstum zu sorgen.

ORF-Meldung vom 12.6.2012


CSU-Chef Seehofer fordert Volksbefragungen in Deutschland zu wichtigen EU-Themen

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will eine künftige Ausweitung des ESM-„Rettungsschirms“ nur noch nach einem Referendum in Deutschland zulassen.

„Wenn sich der Rahmen für die finanziellen Zusagen Deutschlands erweitert, sollten wir die Menschen in unserem Land nach ihrer Meinung fragen“, erklärte der CSU-Vorsitzende gegenüber dem Polit-Magazin Der Spiegel.

Nach Ansicht Seehofers soll das deutsche Volk künftig in drei Fällen „zwingend“ befragt werden:

„Wir müssen das Grundgesetz so ändern, dass künftig in drei Fällen Volksbefragungen zwingend vorgeschrieben werden:
wenn weitere Kompetenzen an Brüssel übertragen werden sollen;
wenn die EU neue Mitglieder aufnehmen will;
und wenn neue Hilfsprogramme in der Euro-Krise aufgelegt werden sollen, die über die bisherigen Rettungsschirme hinausgehen.“

Seehofer kündigte zudem an, daß dies Vorhaben ein Bestandteil des CSU-Wahlprogramms für das kommende Jahr wird. „Da ich weiß, dass es in der Politik Widerstände gegen Volksabstimmungen gibt, werden wir das in unser CSU-Wahlprogramm schreiben“, erläuterte er.

Quelle: www.fuldainfo.de

 


GEGEN DEN STROM: Kritik an 68ern, Kollektivschuldthesen und Desinformation in Schulbüchern

Die Internetseite Gegen den Strom von Hans-Bernd Ulrich aus Ratingen setzt sich fundiert und faktenfest mit aktuellen Fragen, aber auch mit zeitgeschichtlichen Themen und Hintergründen auseinander.

So berichtet der zeitgeistkritische Verfasser dieses Weblogs auch über die wochenlange, „heiße“ Debatte zum Thema 68er und Kollektivschuld, die im April dieses Jahres in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lief.

Diese FAZ-Leserdiskussion war durch eine Zuschrift von mir ausgelöst worden, wobei ich mich kritisch mit der Antrittsrede unseres neuen Bundespräsidenten befaßt hatte. Hierbei widersprach ich besonders Gaucks Lob für die 68er und deren Art bzw Unart der „Vergangenheitsbewältigung“  einschließlich der unseligen Kollektivschuldthese.

Hans-Bernd Ulrich kommentiert diese FAZ-Kontroverse und bereichert das Thema mit eigenen Analysen und Infos, vor allem auch hinsichtlich der geschichtspolitischen Desinformation in Unterrichtswerken unserer Schulen. 

Hier gehts nun zu diesem lesenswerten Artikel:

https://hansberndulrich.wordpress.com/2012/05/13/leserbriefdebatte-in-der-faz-linksliberale-wendungen-kollektivschuld-und-die-achtundsechziger/

Felizitas Küble


Betreuungsgeld: C-Parlamentarier verlangen Entschuldigung von EU-Kommissar Andor

Dreiviertel aller CDU/CSU-Abgeordneten  im Europa-Parlament fordern eine Entschuldigung von EU-Kommissar László Andor.  – Andor ist ein ungarischer Ökonom und seit 2010 als EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration tätig.

Der EU-Kommissar hatte  sich in die Debatte um das in Deutschland geplante Betreuungsgeld eingeschaltet, dieses kritisiert und als Hindernis für die Berufstätigkeit von Frauen bezeichnet.

Der CDU-Europa-Abgeordnete Markus Pieper und seine CSU-Kollegin Monika Hohlmeier mobilisierten knapp 30 der ca. 40 Europa-Parlamentarier von CDU und CSU für einen Protestbrief:  Andor müsse sich für seine „Provokation“ entschuldigen, Kommissionspräsident José Manuel Barroso andernfalls eine Entlassung prüfen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Egon von Petersdorff über die Gefahr subtiler Täuschungen in der Mystik

Dr. Egon v. Petersdorff befaßte sich in seinem zweibändigen Werk „Dämonologie“ mit speziellen Gefahren auf dem Gebiet der Mystik, also der Ebene angeblich übernatürlich bewirkter Glaubenserfahrungen, „Geistesgaben“, Visionen und „Privatoffenbarungen“.

Dabei weist er als warnendes Beispiel auf die beiden sehr begabten Theologen der frühen Kirche hin, nämlich Origenes und Tertullian, die deshalb nicht zu den Kirchenvätern gezählt werden, weil sie  – nach jahrzehntelangem vorbildlichen Wirken  – auf theologische Irrwege gerieten.

Trotz hoher Intelligenz mißlang ihnen die so notwendige „Unterscheidung“ der Geister. Sogar der kirchlich äußerst verdienstvolle Apologet Tertullian fiel später auf die Schwärmersekte der Montanisten herein, die sich auf Visionen und besondere „Geist-Erleuchtungen“ berief.

Kurzer Rede kurzer Sinn: Selbst hochbegabte Persönlichkeiten waren und sind nicht davor gefeit, sich theologisch und spirituell zu verirren und somit andere Gläubige zu verwirren.

Hierzu veröffentlicht Egon von Petersdorff im 2. Band seines Werks (S.4) folgende mahnenden Hinweise:

„Kardinal Joh. Bona stellte in seiner Schrift „Über die Unterscheidung der Geister“ einleitend als abschreckendes Beispiel fest, dass Tertullianus und Origenes zu ihren verschiedenen Irrmeinungen durch den „Mangel einer guten Geisterunterscheidung“ kamen.

Im Übrigen befasst er sich hauptsächlich mit der Wirksamkeit der Dämonen im Bereiche der Mystik und gibt dafür die wichtige Regel: „Die göttlichen Einsprechungen werden im Innersten des Herzens vernommen; die Stimme des Teufels kommt mehr von außen und mit Geräusch“.

D.h. die Dämonen können nur bis zur sinnengebundenen Phantasie vordringen, und sie müssen sich des sinnlichen „Geräusches“ sinnlicher (imaginärer) Einsprechungen bedienen, weil sie geistige (intellektuelle) Offenbarungen mit unmittelbarer Einwirkung auf den Verstand nicht hervorzubringen vermögen.

Beide Arten zu unterscheiden, erfordert aber auch bei Mystikern eine längere Erfahrung – und außerdem werden wir später sehen, dass die Dämonen als „falsche Mystiker“ selbst geistige mystische Phänomene auf sinnliche Art täuschend nachzuahmen verstehen.

Immer gehen sie darauf aus, sich zu tarnen, so dass einer der Grundsätze zur Unterscheidung wahrer von falscher Offenbarung heißt: wenn „unter tausenden und abertausenden der schönsten Wahrheiten“ auch nur „ein einziger Irrtum“ enthalten ist, der „wahrscheinlich der Hl. Schrift widerspricht“, so sind diese Offenbarungen „wahrscheinlich falsch“ und den Dämonen zuzusprechen.

Mit einer einzigen falschen Meinung, die sie derart unter wahre Aussagen mischen, dass sie selbst „den Augen der Theologen nicht leicht offenbar“ wird, suchen die Dämonen durch Hinterlist ihre bösen Absichten zu erreichen.“


CSU-Chef Seehofer verknüpft Betreuungsgeld-Erfolg mit dem Fortbestand der Koalition

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt kritisiert FDP

Nach dem Abbruch der Bundestagssitzung zum Thema Betreuungsgeld am vorigen Freitag hat CSU-Chef Horst Seehofer den politischen Druck erhöht und den Erfolg des Betreuungsgeldes mit dem Fortbestand der Koalition verbunden.

Nach einer Krisensitzung der CSU-Spitze im bayerischen Schrobenhausen sagte Seehofer dem ARD-„Hauptstadtstudio“, daß seine Partei auf dem Betreuungsgeld besteht, das jene Eltern erhalten sollen, die ihre Kleinkinder zuhause erziehen.

„Ich sage auch im Auftrag meiner ganzen Partei: Die CSU würde ein Scheitern des Betreuungsgeldes nicht hinnehmen. Und die Stimmen der CSU sind in dieser Koalition notwendig“, betonte der bayerische Ministerpräsident.

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat die Forderung von FDP-Chef Philipp Rösler nach Änderungen beim Betreuungsgeld scharf kritisiert. „Das löst bei uns schon ein Befremden aus, dass mit Herrn Rösler gerade derjenige aus der FDP, der im letzten Koalitionsausschuss das Betreuungsgeld verhandelt und abgesegnet hat, jetzt von Änderungen spricht„, sagte Dobrindt der Welt am Sonntag: Ich wünsche mir da bei unserem Koalitionspartner mehr Geradlinigkeit und Vertragstreue.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Paraguay: Indianer siegen gegen betrügerische „Cowboys“

Die ausgeklügelte List einiger Rancher in Paraguay, mit der sie sich die Zustimmung eines Indianer-Volkes zum Bau einer Straße quer durch ihr traditionelles Land erschleichen wollten, ist nach hinten losgegangen. Inzwischen wurde eine offizielle Untersuchung der Vorfälle eingeleitet.

Anführer der Ayoreo-Totobiegosode-Indianer wurden von Vertretern der Viehzüchter aufgesucht und aufgefordert, ein “freundschaftliches Abkommen” zu unterzeichnen, das den Ranchern erlaubt hätte, eine Straße mitten durch das Land des Volkes zu ziehen.

Nachdem die Ayoreo abgelehnt hatten, sollen die Viehzüchter die Unterschriften der Anführer gefälscht und das “Abkommen” an eine Regierungsbehörde geschickt haben. Nur wenige Tage später erhielt jedoch dieselbe Behörde auch einen Brief der Indianer, in dem sie sich über die rücksichtslosen Taktiken der Viehzüchter beschwerten.

Der Bau der Straße hätte es den Viehzüchtern ermöglicht, die illegale Abholzung des Ayoreo-Landes weiter voranzutreiben, die bereits jetzt große Teile ihres Gebietes verwüstet hat, darunter auch Regionen, in denen noch unkontaktierte Ayoreo-Indianer leben.

Paraguays Indianer-Behörde (INDI) hat den Betrugsversuch verurteilt. Dieses Vorgehen “könnte zu unzähligen Verletzungen des Umweltrechts und der unkontaktierten indigenen Familien führen”, sagte INDI.

Quelle: Survival International


Nein zum evangelischen Pfarrdienstgesetz in Sachsen, das homosexuelle Pastoren-„Paare“ erlaubt

Ein Kommentar von Dr. Theo Lehmann: Gottes Wort gilt ohne Wenn und Aber!

Worum es in der Diskussion um das Pfarrdienstgesetz geht, ist kurz gesagt: um das Wort Gottes. Genauer: Es geht nicht um die Frage der Homosexualität. Dieses Thema ist nur der Auslöser zur Debatte, bei der inzwischen alle Argumente ausgesprochen sind.

Neu ist, dass über die rein theologische Debatte hinaus Gesetzesregelungen geschaffen wurden, die das, was die Bibel übereinstimmend im Alten und Neuen Testament als Sünde bezeichnet, in der Kirche als Möglichkeit zulassen.

Das Verwirrende ist nun, dass auch die Befürworter homosexueller Partnerschaften im Pfarrhaus sagen, dass alle Aussagen der Bibel zur Homosexualität eindeutig negativ sind. Und dann kommt ein „Ich aber sage euch“, bei dem am Ende rauskommt, dass das, was die Bibel als Sünde ablehnt, keine Sünde ist.

Und dieses „Aber“ mache ich nicht mit, weil Gottes Wort ohne Wenn und Aber gilt.

Ich bin auf die Bibel verpflichtet.

Ich stimme überein mit dem Münchener Theologieprofessor Wolfhart Pannenberg, der über eine Kirche, die homosexuelle Lebensgemeinschaften neben der Ehe anerkennt, sagt:

„Eine solche Kirche stünde nicht mehr auf dem Boden der Schrift, sondern im Gegensatz zu deren einmütigem Zeugnis. Eine Kirche, die einen solchen Schritt tut, hätte darum aufgehört, evangelische Kirche in der Nachfolge der lutherischen Reformation zu sein.“

Und weil ich in der Nachfolge der lutherischen Reformation stehe und als Pfarrer auf Schrift und Bekenntnis verpflichtet wurde, kann ich all diese Schrift und Bekenntnis widersprechenden Aussagen nicht mittragen und deren Verfechter nicht anerkennen. Ich halte mich an das lutherische Grundbekenntnis, die Confessio Augustana (CA) von 1530: „Man soll auch den Bischöfen so ordentlich gewählt, nicht folgen, wo sie irren oder etwas wider die heilige göttliche Schrift lehren oder ordnen.“

Ich unterstelle Gott nicht, dass er nicht in der Lage war, sich verständlich auszudrücken. 3. Mose 18,23: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.“

Was ist daran unverständlich? Ich gedenke, wenn Gott mich im Gericht nach meinem Schriftverständnis befragt, mich nicht auf interpretierende Menschenworte zu berufen, sondern auf ihn selbst. Das hast du, Gott gesagt, und das habe ich gepredigt.

Übrigens: An einen Austritt aus der Kirche denken weder ich noch die Mitglieder des Evangelisationsteams. Es ist ja unsere Kirche, um die wir uns sorgen.

Quelle: IDEA-Spektrum Nr. 24/2012, online hier: http://www.schneider-breitenbrunn.de/2012-06/theo-lehmann-es-geht-um-das-wort-gottes/