Russisches Parlament verschärfte Versammlungsrecht

Unfreiheit der Bürger nimmt weiter zu

Am 5.6.2012 setzten Abgeordnete der Kreml-Partei „Einiges Russland“ im russischen Parlament, der Staatsduma, ein Gesetz über die Verschärfung des Versammlungsrechts durch. Bereits am frühen Morgen des nächsten Tages bestätigte der Föderationsrat der RF im Blitzverfahren das skandalöse Gesetz.

Seit der Unterzeichnung durch Präsident Putin drohen Demonstranten drakonische Strafen. Darüber informiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt.

Vladimir Novitsky, Rechtsanwalt und Präsident der IGFM-Sektion Russland, kam nach Analyse des Gesetzes zu einem vernichtenden Ergebnis, das Sie hier nachlesen können: http://www.igfm.de/Russlands-neues-Gesetz-ueber-die-Versammlungsfreiheit-Die-Ruhe.3219.0.html


Finnische Finanzministerin lehnt weitere Erleichterungen für Griechenland ab

Finnland hat sich gegen Erleichterungen bei den Reform- und Sparauflagen für Griechenland ausgesprochen. „Was vereinbart ist, muss eingehalten werden. Das war die ganze Zeit schon die sehr klare Botschaft an Griechenland“, sagte die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“.

Finnland gehört neben Deutschland, den Niederlanden und Österreich zu jenen Ländern in der Euro-Zone, die eine Aufweichung des griechischen Anpassungsprogramms bisher ablehnen.


Raketenhagel auf Israel aus dem Gazastreifen

Palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen haben seit Sonntag über fünfzig Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert.

Seit heute Morgen sind bereits etwa zwanzig Raketen auf israelischem Gebiet eingeschlagen, eine davon nahe der Stadt Beersheva.


Terroristen im Gazastreifen bereiten einen Raketenabschuß vor
(Foto: IDF)

In den Nächten zum Dienstag und Mittwoch haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) daraufhin im Gazastreifen jene Ziele angegriffen, die als Basis für terroristische Aktivitäten dienen. Dabei wurde ein Terrorist des Islamischen Jihad getötet, der in den Anschlag vom Montag an der israelisch-ägyptischen Grenze verwickelt war.
 
Updates zum Raketenterror aus dem Gazastreifen gibt es hier: http://www.idfblog.com/2012/06/19/updates-rocket-fire-from-gaza-in-past-two-days/

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin

 


Elsterwerda: evangelische Kirchengemeinde wegen schwulem Pastor gespalten

Ein junger homosexueller Pfarrer sorgt im brandenburgischen Elsterwerda für Unmut. Seit der Amtseinführung von Otto-Fabian Voigtländer im April dieses Jahres gibt es in den ihm anvertrauten  Gemeinden Elsterwerda und Prösen deutliche Proteste gegen den 28-jährigen Pfarrer, der aus einem kleinen Dorf in der Altmark stammt.
Er wurde im April dieses Jahres von Landesbischöfin Ilse Junkermann im Dom zu Magdeburg ordiniert und kurz darauf in den Kirchenkreis Bad Liebenwerda entsandt und in sein Amt eingeführt.

Wegen Kritik aus der Gemeinde an der homosexuellen „Orientierung“ des Pastors fand am vergangenen Donnerstag ein Bibelabend zum Thema „Homosexualität und Kirche“ mit Probst Siegfried Kasparick statt, wozu der Kirchenkreis eingeladen hatte. 

Die Veranstaltung mußte aufgrund der hohen Teilnehmerzahl (über 100 Leute) in die Kirche von Elsterwerda verlegt werden. Es entwickelte sich eine hitzige Diskussion, die auch durch den „Bibelabend“ nicht zum Abschluß geführt wurde, zumal sich die Pro- und Contra-Positionen naturgemäß nicht auf einen Nenner bringen lassen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur, Lausitzer Rundschau


Das Schleiertuch von Manopello: Warum besteht es aus Muschelseide?

Rätselhaftes Mirakel oder himmlisches Wunder?

In der italienischen Klosterkirche Manopello wird das „Volto Santo“ (= heilige Tuch) präsentiert, das angeblich das Antlitz Christi selber darstellen soll.

Viele Anhänger halten es für das „Schweißtuch der Veronika“. Dieses wird jedoch seit jeher im Petersdom zu Rom aufbewahrt und einmal jährlich in der Fastenzeit den Gläubigen gezeigt.

Manopello ist ein kleines italienisches Städtchen in den Abruzzen, wobei sich das erwähnte Kapuzinerkloster etwas außerhalb davon befindet. The Manoppello Image.

Bei diesem vielverehrten Tuch, das vor allem durch Bücher des Journalisten Paul Badde bekannt wurde, handelt es sich um ein Antlitzbild auf einem hauchzarten Schleier; dieser besteht aus durchsichtig weißem Gewebe bzw. Muschelseide. 

Die „Ikone“ befindet sich zwischen zwei Glasplatten auf dem Altar der Klosterkirche. Das Manopello-Tuch ist kirchlicherseits nicht als „Reliquie“ anerkannt, daher der Ausdruck „Ikone“.

Auch Papst Benedikt, der sich wohlwollend darüber äußerte, verwendet durchgängig den Ausdruck „Ikone“  –  und Ikonen sind nun einmal von Menschen gemalt. 

Zudem gilt: Selbst an kirchlich anerkannte Reliquien müssen Katholiken keineswegs glauben, sondern lediglich allgemein den Sinn der Reliquienverehrung akzeptieren.

Mitunter ranken sich um das Manopello-Tuch rätselhafte Berichte  –  oder es werden „Lichtspiele“ bzw. fotografische Lichteffekte vorgeführt (derzeit zB. hier, die freilich nicht himmlischen Ursprungs sind, sondern durchaus natürlich erklärbar.

Zudem gilt: Beileibe nicht alles, was derzeit noch unerklärbar erscheint, muß deshalb schon übernatürlich sein.

Meiner Meinung nach gibt es zum Manopello-Tuch, das vielfach geradezu überschwänglich verehrt wird, eine Reihe von Merkwürdigkeiten und Einwänden.                                               

So stellt sich zB. die Frage, warum das Tuch ausgerechnet aus Muschelseide besteht, also aus dem Sekret (den Absonderungen) der Fußdrüsen verschiedener Arten von Meeresmuscheln. Die Muschel gilt aber im Judentum als nicht „koscher“, folglich als „unrein“.

Warum sollte nun die hl. Veronika, die Christus der Legende nach das Schweißtuch reichte, ausgerechnet einen Stoff aus dieser Muschelseide verwenden?

Das käme einer jüdischen Frau nie in den Sinn!  – Zudem wäre solch ein Tuch aus „unreinem“ Stoff von der judenchristlichen Urgemeinde in Jerusalem nicht in Ehren gehalten  oder  für spätere Zeiten aufbewahrt worden.

Wir können das Christentum, auch Christus selbst, keineswegs aus seinem  jüdischen Umfeld lösen.

Außerdem fehlt dem Gesicht auf dem Manopello-Tuch (siehe Foto) aus meiner Sicht jene Ausstrahlung von Hoheit und Erhabenheit, jene innere Vornehmheit und Heiligkeit,  die dem Anlitz des göttlichen Erlösers sicherlich zu eigen war und die bei dieser „Reliquie“ nicht erkennbar ist.

Da helfen auch keine „Lichtspiele“, mirakulösen Erzählungen oder bislang ungeklärte Rätsel um diesen angeblich „wunderbaren“ Schleier.                                                                                                                                                                     

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Foto: Wikipedia


Kritik an „Energiewende“ und verfehlter Europa-Politik von Kanzlerin Merkel

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, Linkenheim-Hochstetten

Offener Brief an Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages

Sehr geehrter Herr Dr. Lammert,

am 14. Juni haben nochmals 40 herausragende Fachleute der Wirtschaft einen Vorstoß gegen den europäischen Kollisionskurs der Bundeskanzlerin unternommen: „Verbrannte Milliarden  –  Kanzlerin, halten Sie ein!“  (www.welt.de/politik/deutschland/article106621881/Verbrannte– Milliarden-Kanzlerin-halten-Sie-ein.html)

Die Gesetzwidrigkeit der Europapolitik von Frau Dr. Merkel hat der Staatsrechtler Professor Schachtschneider in seinem Buch „Die Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik: Ein Staatsstreich der politischen Klasse“ ausführlich begründet.

Die verantwortungsbewußten Bürger richten den dringenden Appell an die Bundestagsabgeordneten, dem verhängnisvollen, von Frau Dr. Merkel forciertem ESM-Vertrag nicht zuzustimmen:

1. Die Europäische Union ist nicht von der Art der Währung abhängig.
2. Eine Einheitswährung ist für einen stark diversifizierten Wirtschaftsraum schädlich.
3. Die geforderte ESM-Fiskalbehörde ist nicht demokratisch legitimiert, unkontrollierbar und mit diktatorischen Vollmachten ausgestattet.
4. Die geforderte Preisgabe der Haushaltssouveränität Deutschlands ist verfassungswidrig.
5. Die von Deutschland geforderten exorbitanten Geldbeträge zur Sanierung von Banken korrupter Staaten führen Deutschland in den Staatsbankrott.

Frau Dr. Merkel läßt sich von Wirtschaftsfachleuten nicht beraten. Augenscheinlich ist sie noch an planwirtschaftliche sozialistische Vorstellungen gebunden, die sie geprägt haben.

Die Klimapolitik von Frau Dr. Merkel ist gescheitert, weil Kohlendioxid-Emissionen keinen schädlichen Einfluß auf das Klima haben – siehe die Rede von Professor Lindzen vor dem Britischen Unterhaus.

Die Vernichtung deutscher Kernkraftwerke durch Frau Dr. Merkel verursacht exorbitanten volkswirtschaftlichen Schaden. Ein rationaler Grund besteht hierfür nicht. Deutschland muß jetzt Nuklearstrom importieren.

Das Fukushima-Ereignis verursachte keine gesundheitliche Schädigung der Bevölkerung –   siehe www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fukushima_rechtfertigt_nicht_den_ausstieg_aus_der_kernenergie/.

Die Energiepolitik von Frau Dr. Merkel ist gescheitert. Aus physikalischen Gründen lassen sich Fossilstrom und Nuklearstrom nicht durch Wind- oder Solarstrom ersetzen, weil Energiedichte und Stetigkeit dieser Energiequellen zu gering sind  – siehe www.novo– argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001138

Insgesamt muß die Politik von Frau Dr. Merkel als deutschfeindlich bezeichnet werden, weil sie nicht dem Wohl der Bevölkerung dient und die Desindustrialisierung fördert.  

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner


Vietnam: Kommunistische Schlägertrupps greifen Christen an – fünf Katholiken schwer verletzt

Schlägertrupps attackierten Katholiken in der nordvietnamesischen Provinz Nghe An, nachdem sie ihren Gottesdienst gewaltsam aufgelöst hatten. Fünf Katholiken wurden dabei schwer verletzt, eine Frau sogar lebensbedrohlich, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt. 

Der Menschenrechtsverband ist sehr besorgt über die Zunahme von Gewalt gegen die christliche Minderheit im Norden Vietnams und den Einsatz von zivilen Schlägertrupps durch die lokale Regierung.

Wie jetzt bekannt wurde, hatten am 11. Juni 2012 mehrere Schlägertrupps den Gottesdienst massiv gestört und schließlich aufgelöst. Das Haus in der Provinz Nghe An gehört einem Katholiken und dient seit Jahren als Hauskirche für rund 120 katholische Christen. Gelegentlich kam ein Priester, um die hl. Messe zu feiern.

An diesem Tag drangen rund fünfzig Unbekannte in den Gottesdienst ein, störten das Gebet durch Schreie, warfen Eier auf den Altar und schalteten schließlich den Strom ab. Priester und Teilnehmer gingen schließlich nach Hause, nachdem sie Behörden und Polizei erfolglos um Schutz gebeten hatten.

Der Katholik Tran Van Luong, der vehement gegen die Störaktion protestiert hatte, ging ebenfalls nach Hause. Später drangen Schlägertrupps in sein Haus ein und schlugen wahllos auf seine teilweise schlafenden Angehörigen ein. Fünf Personen wurden dabei schwer verletzt, Luongs Ehefrau und ein Freund, der zur Hilfe eilte, wurden bis zur Bewußtlosigkeit geschlagen. Die Frau schwebt immer noch in Lebensgefahr.  

Die IGFM betonte, daß die Regierung sich zunehmend regierungsnaher, ziviler Schläger bediene. Die vietnamesische Regierung versuche sich so ihrer Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen zu entziehen, vor allem was die Religionsfreiheit betrifft. Derartige Vorfälle würden nach Angaben der IGFM nie untersucht und die Täter nicht zur Rechenschaft gezogen. Die Schlägertrupps sollen nach Ansicht der IGFM Angst und Unsicherheit unter den Angehörigen der Religionsgemeinschaften verbreiten.

In einem Schreiben vom 16. Juni 2012 an die Behörden, das der IGFM in Kopie vorliegt, verurteilte das Bistum Vinh den Angriff auf die Religionsfreiheit und die Unversehrtheit der Bürger aufs schärfste. Außerdem wurde die Regierung aufgefordert, den Vorfall aufzuklären, die verantwortlichen Organisationen und Personen zur Rechenschaft zu ziehen, die Opfer zu entschädigen, die Religionspolitik im Westen der Provinz Nghe An zu überdenken und die Gründung der Pfarrgemeinde Tan Binh zu genehmigen. 

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Vietnam:
http://www.igfm.de/Vietnam.543.0.html