Elsterwerda: evangelische Kirchengemeinde wegen schwulem Pastor gespalten

Ein junger homosexueller Pfarrer sorgt im brandenburgischen Elsterwerda für Unmut. Seit der Amtseinführung von Otto-Fabian Voigtländer im April dieses Jahres gibt es in den ihm anvertrauten  Gemeinden Elsterwerda und Prösen deutliche Proteste gegen den 28-jährigen Pfarrer, der aus einem kleinen Dorf in der Altmark stammt.
Er wurde im April dieses Jahres von Landesbischöfin Ilse Junkermann im Dom zu Magdeburg ordiniert und kurz darauf in den Kirchenkreis Bad Liebenwerda entsandt und in sein Amt eingeführt.

Wegen Kritik aus der Gemeinde an der homosexuellen „Orientierung“ des Pastors fand am vergangenen Donnerstag ein Bibelabend zum Thema „Homosexualität und Kirche“ mit Probst Siegfried Kasparick statt, wozu der Kirchenkreis eingeladen hatte. 

Die Veranstaltung mußte aufgrund der hohen Teilnehmerzahl (über 100 Leute) in die Kirche von Elsterwerda verlegt werden. Es entwickelte sich eine hitzige Diskussion, die auch durch den „Bibelabend“ nicht zum Abschluß geführt wurde, zumal sich die Pro- und Contra-Positionen naturgemäß nicht auf einen Nenner bringen lassen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur, Lausitzer Rundschau


One Comment on “Elsterwerda: evangelische Kirchengemeinde wegen schwulem Pastor gespalten”

  1. Ulrich Thiem sagt:

    Egal, wer welche Position vertritt; ich als bekennender und ausschließlicher Hetero frage alle die Kritiker an dem homosexuellen Pfarrer:
    Was soll er denn machen? Sich verkriechen?
    Ist er nicht ebenso von Gott geliebt wie Du und ich?
    Zur Beantwortung dieser zweifellos strittigen Frage empfehle ich jedem, sich vorzustellen, er/sie ist selbst schwul oder lesbisch. Würde man sich von Gott verstoßen oder bestraft fühlen? Sich verkriechen? Oder eher versuchen, als und wie ein ganz normaler Mensch seinen Weg zu gehen, weil man ist, wie man ist, ohne sich entschieden zu haben?
    Homosexualität gab es auch im alten Judentum, im Alten Testament, auch unter den von Gott Gesegneten, gab es die ganze Geschichte der Menschheit hindurch – nicht als eine Sünde, sondern als ein Lebensgefühl, als eine unausweichliche Bestimmung.
    Ich finde es lieblos und intolerant, was sich da in der Kirche gegen Homosexualität regt. Wenn Gott diese Veranlagung zuläßt und Homosexuelle nun mal neben und mit uns leben – handelt es sich da tatsächlich um kranke, minderwertige, zu bemitleidende Menschen? Was ist ihnen vorzuwerfen?
    Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein…

    Liken


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