Ägyptens neuer Präsident: Jubel im Gazastreifen und Besorgnis in Israel

Alle israelischen Zeitungen sehen Ägyptens neuen Präsidenten, Mohammed Mursi, als eine Gefahr für Israel. „Eine dunkle Nacht über Ägypten“ lautete die Überschrift der Tageszeitung Jediot Achronot. Oder „Ein neuer Naher Osten“ wie auch „gefährlicher Sieg“.

Die Zeitung Maariv warnte auf seiner Titelseite „Gefährliche Signale aus Ägypten“ und die bekannte Tageszeitung Haaretz schrieb auf seiner Webseite: „Ägyptens gewählter Präsident will zuerst enge Beziehungen mit dem Iran.“

Der langjährige Direktor des ägyptischen Nationalkomitees gegen den Zionismus ist zum neuen Staatsführer Ägyptens geworden. Im Gazastreifen wurde der neue Wahlsieg des Vertreters der radikalen Muslimbruderschaft mit Jubel gefeiert, in Jerusalem weniger. Dennoch hat Israels Regierungsbüro in Jerusalem die Meldung veröffentlicht, daß Israel das Wahlergebnis in Ägypten akzeptiert. 

Aber aus verschiedenen Quellen der israelischen Regierung geht hervor, daß sich der jüdische Staat ernsthafte Sorgen um die Zukunft mit Ägypten macht. Was wird nun aus dem Sinai? Was passiert mit den unterirdischen Tunnels aus dem Sinai in den Gazastreifen? Wird die Muslimbruderschaft in Ägypten neue Aufstände der Hamas im Gazastreifen fördern?

„Als der ägyptische Präsidentenpalast in Kairo mit der grünen Farbe des Islams bemalt wurde, war dies für Israel ein schwarzer und schlechter Tag“, erklärte Israels bekannte Nahost-Kommentatorin Semadar Pery. 

Quelle und vollständiger Artikel hier: israel heute Magazin vom 25 Juni 2012



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