Bischof Hanke kritisiert die Caritas in puncto Betreuungsgeld

Der Eichstätter Oberhirte Gregor Maria Hanke wandte sich am 15. Juni 2012 mit deutlicher Kritik an die Caritas, weil diese sich gegen das Betreuungsgeld äußert.

Prälat Dr. Peter Neher, der Chef des bekannten kath. Wohlfahrtsverbands, agitiert seit Monaten öffentlich gegen das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld, das Eltern für die häusliche Erziehung ihrer Kleinkinder zugute kommen soll. 

Der Caritas-Präsident erklärte, die Zahlung des Betreuungsgeldes dürfe nicht daran gekoppelt sein, „dass Eltern keinen öffentlich geförderten Kita-Platz oder Kindertagespflege in Anspruch nehmen“.

In einem jetzt von der „Bild“-Zeitung veröffentlichten Brief schreibt Bischof Hanke an den Caritaschef, er finde „es beschämend, dass ausgerechnet ein Verband der römisch-katholischen Kirche sich gegen eine wie auch immer geartete Anerkennung und damit Hochschätzung elterlicher Erziehungsleistungen ausspricht“.  

Außerdem fügt der Bischof an:  „Die Caritas sollte unbedingt den Eindruck vermeiden, als Anwalt in eigener Sache zu agieren, um das eigene ökonomische Interesse als Krippenträgerin vor das Kinderwohl zu stellen.“

Vollständiger Wortlaut des Bischofsbriefs hier: https://charismatismus.wordpress.com/2012/06/26/vollstandiger-wortlaut-des-briefes-von-bischof-gregor-m-hanke-an-den-vorsitzenden-der-carit/



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