Neue Hürde für Verständigung zwischen Rom und Piusbruderschaft

Erschwert Kardinal Levada die Einigungsbemühungen des Papstes?

Die traditionsorientierte Priesterbruderschaft St. Pius X. hat sich skeptisch über den derzeitigen Stand einer Versöhnung mit dem Vatikan geäußert.

Der Generalobere könne die zuletzt von Rom vorgelegte Version des Einigungsdokuments nicht unterzeichnen, heißt es in einem als „intern“ gekennzeichneten Rundschreiben, das seit Dienstag im Internet zirkuliert. Das Dokument trägt die Unterschrift des Generalsekretärs der Bruderschaft, Christian Thouvenot.

Anfang Juli werde das Generalkapitel der Bruderschaft tagen und dabei über das Dokument und den gesamten Vorgang beraten.

Thouvenot erklärt, die letzte  – vom Generaloberen Bernard Fellay korrigierte  –  Version vom April habe Papst Benedikt XVI. zwar persönlich überzeugt.

Mitte Juni 2012 habe aber der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Kardinal William Levada, eine Textfassung vorgelegt, die wieder um einige Monate „zurückgedreht“ sei.

Diese Levada-Version des Einigungsdokumentes sei für die Priesterbruderschaft „eindeutig inakzeptabel“. Das habe der Generalobere gegenüber Kardinal Levada unmittelbar klargestellt. 

Quelle: Radio Vatikan



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