CSU-Europapolitiker Silberhorn kritisiert den ESM-„Rettungsschirm“

Der europapolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Thomas Silberhorn, hält den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM für ungeeignet, um die Euro-Krise zu lösen. „Um den Euro zu retten, müssen wir die Kraft haben, die Euro-Zone kleiner zu machen“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“.

Hauptursache der Krise seien ökonomische Ungleichgewichte, erklärte Silberhorn.  Dieses Problem lasse sich in der Euro-Zone nicht lösen. Deshalb werde er in der Sitzung am heutigen Freitag gegen den ESM stimmen.

Silberhorn fügte hinzu: „Es wird eine weitere  Eskalation der Krise geben.“  – Da sei er sich sicher.

Unabhängig davon mache es sich aber  „niemand leicht“ mit der Entscheidung. Im Bundestag hätten „alle Bauchschmerzen“.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)


Umfrage: 62% finden Kleinkinder-Betreuung durch die Mutter am besten

Westdeutsche bevorzugen nur zu 17 % die Kita

Mutti ist die Beste  – das hat eine Umfrage des evangelischen Monatsmagazins „chrismon“ (Juli-Ausgabe) ergeben, das die Frage gestellt hat: Bei wem ist ein Kleinkind zwischen ein und drei Jahren tagsüber am besten aufgehoben?

62 Prozent der Befragten antworteten, daß die Betreuung durch die Mutter am besten sei. 17 Prozent sagten bei Erziehern in einer Krippe. Abgeschlagen in der Umfrage waren die Väter (ein Prozent) – noch hinter den Großeltern (drei Prozent).

Die repräsentative Befragung von 1001 Frauen und Männern durch das Emnid-Institut zeigt deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. Während im Westen 68 Prozent der Befragten die Betreuung durch die Mutter bevorzugen und nur elf Prozent eine Kinderkrippe vorziehen, sind es in den neuen Bundesländern 41 Prozent, die eine Krippenbetreuung empfehlen. Eine Erziehung durch die Mutter sehen in den neuen Ländern 37 Prozent als ideal an.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.de sowie epd


Gebetserhörung um das verschwundene Smartphone-Handy einer jungen Frau

Ein ungewöhnliches Glaubenszeugnis über ein erhörtes Gebet hat die Zeitung Sonntag-Morgenmagazin veröffentlicht, die in Mittelhessen kostenlos verbreitet wird.

Demnach bemerkte eine 18-Jährige aus Solms bei Wetzlar nach einer Busfahrt das Fehlen ihres Smartphones. Obwohl sie mit einem Bekannten in dessen Auto dem Bus sofort nachfuhr und ihn schließlich einige Stationen später einholte, blieb das Handy verschwunden.

Eine Freundin gab ihr den Rat: „Einfach mal beten!“  – Das habe sie als Christin dann auch getan.

Bei einem Stadtbummel durch Wetzlar zwei Wochen später habe sie in den Auslagen eines Geschäfts ein Handy entdeckt, das nicht nur dieselbe Farbe wie ihr verschwundenes gehabt habe, „sondern auch dieselben Kratzer“.

Sie habe sich das Mobiltelefon zeigen lassen und dabei sei ihr aufgefallen, daß sich ihre Bilder in einem Ordner befunden hätten. Es sei also tatsächlich ihr eigenes Smartphone gewesen.

Der Verkäufer wollte der Frau das Gerät jedoch nicht überlassen, sondern verkaufen. Darauf habe sie sich nicht eingelassen, sondern sei zur Polizei gegangen, die das Handy schließlich als Beweismittel sicherstellte.

Daß es ihr eigenes Handy gewesen sei, habe sie anhand der Verpackung mit der Registriernummer nachweisen können. Die Polizei habe ihr das Gerät schließlich zurückgeben. Ihr Gebet sei somit erhört worden.

Der Vorfall hat ein polizeiliches Nachspiel. Wie der Pressesprecher der Polizeidirektion Mittelhessen, Hauptkommissar Guido Rehr, gegenüber der Nachrichtenagentur IDEA erklärte, werde nun gegen den Inhaber des Handy-Ladens wegen des Verdachts auf Hehlerei ermittelt. Auch gegen den Verkäufer laufe ein Ermittlungsverfahren. Rehr: „Wenn er das Handy nicht gestohlen, sondern gefunden hat, hätte er es zum Fundbüro oder zur Polizei bringen müssen.“

Quelle: www.idea.de


Katholische Kirche: Austrittszahlen sind deutlich zurückgegangen

Aus der katholischen Kirche sind im vergangenen Jahr deutlich weniger NRW-Bürger ausgetreten als noch im „skandalgebeutelten“ Jahr 2010.

Im Bistum Münster erklärten 5.894 Katholiken ihren Austritt, das waren 27 % weniger als im Vorjahr, wie die Bistumsleitung am heutigen Freitag mitteilte.

Fast 4.500 Menschen traten im Bistum Aachen aus der Kirche aus  – das sind 24,9 % weniger als im Vorjahr.

Im Jahr 2010 waren zahlreiche Katholiken  – wohl nicht zuletzt wegen der Medienhysterie um Mißbrauchsvorwürfe  –  aus der Kirche ausgetreten.

Aber auch im vergangenen Jahr verlor die Kirche noch recht viele Mitglieder: Insgesamt lebten 2011 in den fünf NRW-Diözesen  7,62 Millionen Katholiken, etwa 50.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Gleichwohl hat die Austrittswelle aus dem Jahr 2010 insgesamt deutlich nachgelassen.

Quelle für die Zahlenangaben: WELT-online vom 29.6.2012 (Meldung von dapd-nrw)


ISRAEL: Miss-Wahl der anderen Art: „Hurra, wir leben noch…“

Für Deutschland mag der Donnerstagabend vor allem das EM-Aus bedeutet haben, in Haifa fand dagegen ein anderer Wettbewerb statt:

Umringt von ihren Kindern und Enkeln stellten sich 14 meist hochbetagte Damen einer Miss-Wahl. Gekrönt werden sollte die schönste Überlebende des Holocaust.


Hava Hershkovitz (Foto: AFP)

„Wir haben überlebt, wir haben Familien gegründet  –  und wir sehen sogar recht gut aus – trotz der vielen Jahre. Unter dem Strich ist das unsere Art der Vergeltung“, erläuterte die Siegerin des Wettbewerbs, Hava Hershkovitz, 79 Jahre , ihre Motive für die Teilnahme.

Darüber hinaus wolle sie in der Öffentlichkeit Bewußtsein für die Thematik der Holocaust-Überlebenden in Israel wecken. „Hier geht es nicht in erster Linie um Schönheit“, fügte sie hinzu.

Auch für andere Teilnehmerinnen stand nicht primär der Wettbewerb im Vordergrund: „Ich würde allen anderen auch den Sieg gönnen“, erklärte Genia Shvartzbart, mit 89 Jahren die älteste Teilnehmerin.

Veranstalter des Wettbewerbs war die Organisation „Yad Ezer le-Chaver“, die sich um Bedürfnisse von Holocaust-Überlebenden kümmert.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Charismatische Weltgebetskonferenz erwartet eine vierte „Welle“ des Heiligen Geistes

Schwarmgeistige Akzente in Jakarta: „Eine neue Welle kommt!“

Das soeben erschienene evangelische Charismatiker-Magazin „Charisma“ (Nr. 161) berichtet auf S. 23 von der jüngsten Weltgebetskonferenz in Jakarta (Indonesien), an der über 100.000 Menschen aus aller Welt teilgenommen haben.

Die Versammlung fand vom 14. bis 18. Mai 2012 in einem großen Stadion in der muslimisch geprägten Hauptstadt Indonesiens statt.

Unter dem Titel „Weltgebetskonferenz setzt frische Akzente“ wird über den Ablauf der Mammutversammlung berichtet, wobei allerdings deutlich wird, daß es immer dieselben „Akzente“ sind, die da gesetzt werden, nämlich die alt-neuen charismatischen Vorstellungen und Zauberworte von einer kommenden weltweiten „Erweckung“, einem „zweiten Pfingsten“ etc, was in diesen Kreisen schon seit Jahrzehnten vollmundig angekündigt wird.

Bereits das Motto dieser internationalen Konferenz ist vielsagend: „A new wave is coming“ ( = Eine neue Welle kommt).

Also erneut eine „Welle“ des Heiligen Geistes, es wäre dann bereits die vierte große Welle, nachdem die dritte Welle mit dem „Toronto-Segen“ in den 80er Jahren verknüpft wird, der  massenhaft schwarmgeistige Phänomene zeitigte (Lachen, Weinen, Brüllen, Hinfallen „im Geist“ usw).

Die Zeitschrift „Charisma“ fährt voll auf die Erwartung dieser „vierten Welle“ ab und begründet sie mit einem Bibelspruch aus dem AT: „Die ganze Erde wird erfüllt werden mit der Erkenntnis des Herrlichkeit des Herrn, wie Wasser das Meer bedeckt“ (Hab 2,14).

Das Schwärmerlager findet für seine Wunschvorstellungen fast immer eine vermeintlich „passende“ Stelle aus der Heiligen Schrift, wobei man aber bei der Auslegung einiges durcheinanderbringt.

Natürlich verbindet die Bibel entsprechende Verheißungen mit der Wiederkunft Christi.

Doch der springende Punkt ist der, daß dies nicht für die Zeit  d a v o r  gilt.

Es wird im Gegenteil vor dem Zweiten Kommen unseres Erlösers eine schlimme Gerichtszeit geben, wozu auch das Auftreten des antichristlichen Weltherrschers gehören wird, wie der hl. Paulus im 2. Thessalonicherbrief ausführt (wobei es sich immerhin um die ältesten Briefe des Apostels Paulus handelt), vgl. zB. 2 Thess 2 ff.  –  oder auch 1 Tim 4,1.

Es ist daher irrgeistig, eine weltweite „Erweckung“ anzukündigen, als ob mit der Erfüllung diverser biblischer Verheißungen schon vor der Wiederkunft Christi zu rechnen sei.

Zudem hat sich ein Teil dieser Ankündigungen bereits zu Pfingsten weitgehend erfüllt (zB. auch Joel 3,1 f).

Doch die Vorstellung einer kommenden „weltweiten Erweckung“, eines „zweiten Pfingsten“ ist ein zentraler Glaubensinhalt der charismatischen Bewegung, den sie sich nicht nehmen läßt, auch nicht von einer nüchternen Bibelauslegung oder kirchlichen Einwänden.

Der Artikel von Rosemaria Stresemann endet bezeichnenderweise mit den Worten: „Wir sind mit der Gewissheit (von der Gebetskonferenz) zurückgekehrt, dass auch unser Kontinent von einer neuen Welle des Heiligen Geistes erfasst wird“.

Danach sieht die religiöse Großwetterlage in Europa aber ganz und gar nicht aus – vielmehr befinden wir uns mitten in einem zunehmenden Glaubensabfall, der sich wohl nicht einfach in Luft auflösen wird.

Nicht ohne Grund stellte Christus einst die Frage: „Wenn ich wiederkomme, werde ich noch Glauben finden auf Erden?(Lk 18,8)

Typisch fürs Charismatikerspektrum ist freilich auch die Verknüpfung von Gebet mit materiellen Erwartungen (Erfolgs-Ideologie, Wohlstands-Evansgelium etc).

So heißt es im erwähnten Artikel: „Das Gebet ist oft ein Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg.“

Das Gebet als Mittel zum Zweck des Erfolges ist allerdings gewiß keine biblische Sicht, vielmehr steht im Mittelpunkt echten christlichen Betens das Wort aus dem Vaterunser, das uns Christus gelehrt hat: „DEIN WILLE GESCHEHE!“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Rechtsanwalt Friedrich-Wilhelm Siebeke: Offener Brief an Amtsträger der CDU in NRW

Friedrich-Wilhelm Siebeke     40822 Mettmann   Erlenweg 12     friedrich.w.siebeke@gmx.de

Sehr geehrte Amtsträger der Union, liebe Parteifreunde,

die Forderung der CDU-Kreistagsfraktion Mettmann, dass auf dem nächsten Parteitag der gesamte Landesvorstand zur Diskussion stehen müsse, ist sehr zu begrüßen. Es wäre verfehlt, allein Norbert Röttgen die Schuld an der bitteren Niederlage anzulasten, hat doch der Vorstand in seiner Gesamtheit auch nicht ansatzweise der CDU Konturen zu geben vermocht.

Das gilt bereits für den vorausgegangenen, weitgehend personengleichen Vorstand, der die CDU in den Wahlkampf 2010 geführt hat. Bereits damals waren über 300.000 potentielle CDU-Wähler nicht zur Wahlurne gegangen, weil die CDU kein eigenes, von den anderen Parteien unterscheidbares Profil besaß.

Bei den Herren Laschet und Laumann, die nunmehr als neue Doppelspitze des CDU-Landesverbandes vorgesehen sind, handelt es sich um die den NRW-Vorstand in Kontinuität bestimmenden Figuren. Karl-Josef Laumann soll den Fraktionsvorsitz beibehalten. Armin Laschet als Landesvorsitzenden würde die NRW-CDU endgültig in die Zweitrangigkeit führen.

Bei der Mitgliederbefragung 2010 war Laschet die zweite Wahl. Überdies ist er mit dem Makel des Parteiverrates belastet (FAZ vom 1.2.2008 „Parteifreunde“). War er doch während der Hessen-Wahl 2008 Roland Koch in den Rücken gefallen. Zusammen mit Frau Süßmuth und weiteren CDU-Multi-Kulti-Vertretern hatte er einen Offenen Brief an Koch mit dem Vorwurf gerichtet, die Integrationspolitik zu einem Wahlkampfthema zu degradieren. Der Brief hatte eine bis weit in die CDU reichende bundesweite Empörung ausgelöst.

Als Folge hat Koch die Wahl verloren und Frau Ypsilanti konnte eine von der SPD geführte Regierung unter Beteiligung der Linken anstreben.

Im Zuge der Mitgliederbefragung über den Landesvorsitz habe ich im September 2010 in der Mitgliederversammlung im Düsseldorfer Airport-Hotel an Herrn Laschet die Frage nach der Existenz des Offenen Briefes gerichtet. Laschet hat diese Frage mit einem „Nein“ beantwortet.

Meine weitere Frage, ob er als Integrationsminister des Kabinetts Rüttgers den Bau von Moscheen mit Finanzmitteln des Landes unterstützt habe, hat er ebenfalls mit „Nein“ beantwortet.

Beide Antworten sind Lügen.

Einen im Anschluss an die beiden Antworten von Laschet angekündigten Brief habe ich nicht erhalten.

Einen Bericht über die Lügen-Antworten habe ich in die Internetseite „Linkstrend stoppen“ gestellt. Obwohl weitere Blogs den Bericht übernommen haben, unterblieb jedes Dementi. Ich habe den Bericht nunmehr erneut im Internet veröffentlicht. 

Es ist unvorstellbar, dass die NRW-CDU von einem Vorsitzenden geführt wird, der einem „Parteifreund“ während des Wahlkampfes in den Rücken gefallen ist und der eine Mitgliederversammlung belogen hat.

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich-Wilhelm Siebeke

Anmerkung CHRISTLICHES FORUM:  Der Autor F.-W. Siebeke ist seit 57 Jahren Mitglied der CDU,  davon war er 37 Jahre Mitglied des Bundes-Parteischiedsgerichts