Katholikenverfolgung: Rot-China verbannt sieben romtreue Priester

Sieben katholische Priester müssen in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang ihre Pfarrgemeinden verlassen. Das hat die kommunistische Regierung in Beijing beschlossen.

Wie die Nachrichtenagentur Apic berichtet, hatten die Priester gegen die Bischofsweihe von Pater Joseph Yue Fusheng protestiert, der kirchlich unerlaubt geweiht wurde. Fusheng, der den rot-chinesischen Machthaber nahesteht,  ist trotz päpstlichen Protestes geweiht worden.

Einige der sieben Priester hätten bei Fushengs Weihe öffentlich ihre Ablehnung ausgedrückt, andere hätten schlichtweg nicht teilgenommen und wurden deshalb von der Regierung dafür bestraft, berichtet Apic.

Bereits vor der Weihe hatten die chinesischen Behörden angekündigt, daß Priester, die die vom Staat erlassene Bischofsweihe nicht anerkennen, mit schweren Konsequenzen rechnen müßten.

 

 

 


Rom/Vatikan: Neues von der „Straße der Schönheit“

Mit dem Öko-Bus durch die Vatikanischen Gärten


Papst Benedikt nennt sie die „via pulchritudinis“, zu Deutsch: „Die Straße der Schönheit“.

Gemeint sind die Vatikanischen Museen. Die Sammlung ist eine der wichtigsten und größten der Welt  – und jeder Rompilger weiß, daß und warum viele Menschen die Museen sehen wollen.

Raffael, Michelangelo, Caravaggio, van Gogh, Matisse: Alle diese Meister begegnen den Menschen in der Straße der Schönheit.

Der Vatikan ist übrigens der einzige Staat der Welt, dessen komplettes Staatsgebiet voll mit bedeutenden kulturellen Sehenswürdigkeiten ist.

Etwa 5,1 Millionen Menschen besuchen die Vatikanischen Museen jedes Jahr. Professor Antonio Paolucci ist Direktor der Vatikanischen Museen. Radio Vatikanhat ihn gefragt, welche Neuheiten den kunstinteressierten Besucher erwarten:

„Am 31. Oktober im Jahre 1512 –   also vor exakt 500 Jahren  –  schauten der damalige Papst Julius II und Künstler Michelangelo gemeinsam zu, wie das berühmte Deckengewölbe der Sixtinischen Kapelle zum ersten Mal enthüllt wurde. Dieser Moment veränderte die Kunstgeschichte weltweit.“

Diesen Jahrestag will der Vatikan groß feiern. Neu ist auch, daß ab August den Besuchern der Vatikanischen Museen zwei Seelsorger zu Verfügung stehen. Die beiden Priester bieten den Pilgern seelsorgliche Unterstützung an.

Bei manchem Besucher stelle sich angesichts des Glanzes und der Schönheit dieser Kunstwerke in besonderer Weise die Frage nach dem Sinn des Lebens, erläuterte Bischof Giuseppa Sciacca.

Zu den Vatikanischen Museen gehören auch die Vatikanischen Gärten. 25 Hektar sind sie groß, eine wunderschöne Landschaft aus Bäumen, Grünflächen, Skulpturen, Brunnen und Grotten.

Papst Benedikt liebt es, nachmittags durch die Gärten zu spazieren, vorbei am alten Radio Vatikan und am Äthiopischen Kollegium.

Besucher des Vatikans können sich nach Voranmeldung speziellen Führungen durch die Gärten anschließen. Auch hier wird es eine Neuerung geben: In Zukunft kann man sich in Öko-Kleinbussen durch die Vatikanischen Gärten chauffieren lassen, erläutert Museumsdirektor Antonio Paolucci:

„Die Touristen können mit unseren Bussen eine faszinierende Tour durch die Gärten unternehmen. Je nach Saison und Tageszeit wird es verschiedene Touren geben. Sie kommen vorbei an den Gebäuden, den Kapellen und den verschiedenen Gedenkstätten. Sie sind dann auf denselben Wegen unterwegs wie der Papst bei seinem täglichen Spaziergang.“

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan


Münster: SPD-Falschbehauptungen über Reichspräsident Hindenburg widerlegt

In Münster wird seit Anfang des Jahres intensiv über den Hindenburgplatz (seine Beibehaltung oder Umbenennung) debattiert – und in diesem Zusammenhang auch über den Reichspräsidenten der Weimarer Republik, Paul von Hindenburg.

Die Westfälischen Nachrichten (WN) veröffentlichten am 21.7.2012 einen aufschlußreichen Leserbrief von Herbert Kober aus Münster, der unzutreffende Anschuldigungen gegen Hindenburg zurückweist und glasklar widerlegt.

Da Kobers Zuschrift von den WN gekürzt wurde, veröffentlichen wir hier den vollständigen Wortlaut:

Wegen des sich abzeichnenden Desasters bei der Umbenennung des Hindenburgplatzes, die nach der hohen Zustimmung der münsterschen Bevölkerung zum Bürgerbegehren wohl abgelehnt werden wird, geraten die Umbenenner immer mehr in Panik.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative werden diffamiert und  Hindenburg mit den absurdesten Lügen verteufelt. So behauptet die SPD-Ratsfrau Maria Winkel dreist, dass Hindenburg der Mann war, „der verantwortlich war für den Giftgaseinsatz im Stellungskrieg des Ersten Weltkrieges“.

Nachlesbar aber in jedem Geschichtsbuch, in Biographien, im Internet aber ist:  Generalfeldmarschall von Hindenburg befand sich überhaupt nicht an der Westfront, konnte natürlich dort im Stellungskrieg auch keine Befehle erteilen oder etwas „verantworten“. Von 1914 bis 1916 war er Befehlshaber-Ost.

An der Westfront hatte Frankreich als erste kriegsführende Nation im August 1914 Versuche mit Kampfgas unternommen. Danach wurde bei den Kämpfen um Ypern/Belgien ab April 1915  – während Hindenburg immer noch an der Ostfront war – und in den folgenden Kriegsjahren sowohl von deutscher als auch von alliierter Seite Kampfgas eingesetzt.

Mit einem ebenfalls fragwürdigen Schlagwort hat Frau Prof. Stollberg-Rilinger in die Debatte eingegriffen und Paul von Hindenburg als „Kriegstreiber“ diffamiert.

Es scheint der Historikerin wohl entgangen zu sein, daß sich Hindenburg seit 1911 als General im Ruhestand befand.  Als Pensionär hatte er wohl kaum die Kompetenz, Deutschland in den Krieg zu treiben. Bei seiner Reaktivierung am 22. 8. 1914 war der erste Weltkrieg bereits ausgebrochen – die „Kriegstreiber“ waren ganz andere.“


USA: Mitt Romney bekräftigt Bündnis mit Israel und setzt religiöse Akzente in Jerusalem

Der voraussichtliche US-republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hielt am 29. Juli 2012 eine Rede in Jerusalem, die mit den Worten schloß: „Möge Gott Amerika segnen und möge er den Staat Israel segnen und schützen.“

Romney betonte vor allem die geistig-politischen Gemeinsamkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Heiligen Land; hier einige Auszüge aus seiner Grundsatzrede:

„Unsere beiden Nationen sind durch mehr als 5000 Meilen getrennt. Doch als Amerikaner im Ausland kann man den Idealen und Überzeugungen meines eigenen Landes nicht viel näher kommen, als Sie das hier in Israel tun.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Sicherheit Israels unabdingbar für die nationalen Sicherheitsinteressen der USA ist.

Unser Bündnis geht tiefer als Entwürfe für Strategien oder das Abwägen von Interessen. Die Geschichte, wie Amerika aufstieg, um ein so enger Freund des Volkes Israel zu werden, gehört zum Besten und Hoffnungsvollsten der Geschichte unserer Nation.

Die dauerhafte Allianz zwischen dem Staat Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika ist mehr als ein strategisches Bündnis; es ist eine Kraft des Guten in der Welt.

Amerikas Unterstützung für Israel sollte jeden Amerikaner stolz machen. Wir sollten es den unvermeidbaren Komplexitäten der modernen Geopolitik nicht gestatten, fundamentale Maßstäbe zu verschleiern.

Ein freies und starkes Amerika wird immer auf der Seite eines freien und starken Israel stehen.

Unsere beiden Länder sind durch Geschichte und Überzeugung miteinander verbunden. Kein Individuum, kein Staat, keine Weltorganisation wird uns auseinander bringen. Und so lange wir zu einander stehen und einmütig zusammenstehen, gibt es keine Bedrohung, die wir nicht überwinden können und sehr wenig, was wir nicht erreichen können.“

 


Tod und Leben – in Gottes Hand gegeben

Kritische Anmerkungen zur Organspende  –  von Klemens Hogen-Ostlender

Ein Chirurg hat mir in einer Klinik bei der Vorbereitung auf einen Eingriff einmal gesagt: „Als Erstes muss Ihnen klar sein, dass Sie sterben können morgen bei der Operation!“

Ein durchaus zutreffender Satz. Aber auch ein Satz, der Seltenheitswert hat in Zeiten, in denen Unangenehmes gern hinter beschönigendem Wortschwall verborgen wird.

In Zeiten, in denen die Verlängerung dieses Lebens um jeden Preis meist das höchste Ziel geworden ist, weil man meint, danach komme nichts mehr. Auch um den Preis von 120 000 Euro für eine neue Leber.

Die Erregung darüber, dass in einer Klinik Ersatzorgane verkauft wurden, ist erstaunlich. Neben der Gier nach Geld und der Gier nach Macht steht die Gier nach langem Leben. Wieso also sollte es ausgerechnet auf diesem Gebiet ausnahmslos allüberall moralisch einwandfrei zugehen?

Der Freiburger Theologieprofessor Joseph Schumacher hat in einem Interview kürzlich darauf hingewiesen, dass die Hirntoddefinition eine juristische Konstruktion ist, die es ermöglicht, einerseits die Entnahme von Organen aus einem noch lebenden Menschen, die eine strafbare Tötung darstellt, zu rechtfertigen, andererseits aber auch das Abschalten von lebenserhaltenden Maschinen bei sterbenden Patienten zu ermöglichen.

Im ersten Fall geht es um die Überlistung des natürlichen Todes, im anderen darum, genau das Gegenteil zu tun: Den Tod künstlich herbeizuführen, statt ihm mit allen Mitteln der Medizin hinauszuzögern.

Wer seinen Frieden mit Gott gemacht hat, braucht keine Spenderorgane. Der kann auch vor einer Operation, bei der er keine großen Überlebenschancen hat, ruhig schlafen, wie ich es bei einem Mitpatienten in einer anderen Klinik einmal erlebt habe. Bei einem Mitpatienten, der, ich muss es zugeben, ruhiger geschlafen hat als ich in dieser Situation.

Erstveröffentlichung dieses Beitrags im „Gießener Anzeiger“ vom 27.7.2012


Lori Jones: Sittlichkeit ist für sie wichtiger als Sporterfolge

Bei den Olympischen Sommerspielen in London ist auch die US-amerikanische Christin Lolo Jones dabei. Für die 29-Jährige Hürdenläuferin ist allerdings der sportliche Wettkampf nicht die größte Herausforderung ihres Lebens.

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LoLo Jones

Als Profi-Leichtathletin strebt Lori Jones, genannt Lolo, seit zwölf Jahren zum Erfolg. Seit einigen Jahren sprintet sie über die 100 Meter-Hürden in der Weltspitze mit. So gewann sie 2003 bei den US-Hochschulmeisterschaften; 2007 und 2008 holte sie sich den Titel bei den US-Meisterschaften. Vor vier Jahren wurde Jones in Valencia Hallenweltmeisterin auf der 60-Meter-Strecke.

Doch die körperliche Belastung mit dem täglichen Training wiegt für die 29-jährige US-Amerikanerin nicht so schwer wie ihre moralischen Grundsätze: „Ich bin noch Jungfrau. Das ist ein Geschenk, das ich meinem Ehemann machen will. Aber Jungfrau zu sein ist für mich schwerer als die Qualifikation für Olympia“, erklärte die Christin, bevor sie sich nach London zur Olympiade aufmachte.

 

Der christliche Glaube spielt eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Vor jedem Rennen betet Jones und liest in der Bibel, sie hört gern christliche Musik und der Glaube an Jesus hat sie in ihrer Kindheit getragen.

Jones wuchs in ärmlichen Verhältnissen in Des Moines im US-Bundesstaat Iowa auf.  Ihre alleinerziehende Mutter ging zwei Jobs nach, um die vier Kinder durchzubringen, während der leibliche Vater im Gefängnis saß. Zeitweise lebte die Familie im Keller der Heilsarmee in Des Moines. Doch „Lolo“ gab nicht auf, sondern schaute nach vorne; sie ist Absolventin der Louisiana-State-University mit der Fächerkombination Spanisch und Wirtschaft.

Quelle (Foto/Text): http://www.jesus.ch (idea)


Führungskräfte sind im reiferen Alter am leistungsfähigsten: ihr Erfahrungsschatz kommt voll zur Wirkung

Manager erreichen die höchste Stufe ihrer Leistungskraft am Arbeitsplatz in ihren Fünfzigern. Je älter die Führungskräfte werden, desto vitaler sind sie, besonders zwischen 50 und 59 Jahren. Ab dem 57. Lebensjahr kann  ihre Leistungskraft allmählich abnehmen.

Dies geht aus einer aktuellen Studie der Universität Haifa hervor, die insgesamt 545 Manager aus den Bereichen High-Tech, Ingenieurwesen und Infrastruktur untersucht haben.

„Leistungsfähigkeit ist keinesfalls eine Frage des Alters. Mithilfe der so genannten kristallinen Intelligenz, die sich durch die jahrzehntelange Verdichtung von Erfahrungen und Routinen auszeichnet, gelingt es Arbeitnehmern bis ins fortgeschrittene Alter vital und leistungsfähig zu sein„, erklärt Dietrich von der Oelsnitz, Experte für Unternehmensführung von der Technischen Universität Braunschweig, im Interview mit pressetext.

Wichtige Eigenschaften wie etwa das Bewerten, Interpretieren oder Reflektieren von unternehmerischen Prozessen und Zusammenhängen können ältere Entscheidungsträger aufgrund ihres großen Erfahrungsschatzes oft besser als junge Manager.

Studienleiter Shmuel Grimland hat Arbeitsvitalität damit definiert, Aufträge mit Begeisterung, Elan und Kompetenz auszuführen und gleichzeitig mit seiner eigenen Leistung zufrieden zu sein.  

Quelle: Pressetext