Bundesverband Lebensrecht fordert Verbot des Bluttests Praena

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann, erklärt in einer heutigen Pressemitteilung:

„Die geplante Einführung des Praena-Tests der Firma LifeCodexx verstößt gleich gegen mehrere Gesetze und ist mit allen gesetzlichen Mitteln zu verhindern.

Die Zulassung wäre ein weiterer Schritt zur Vernichtung der Menschenwürde und würde der lebensrechtsverachtenden Selektion Tür und Tor öffnen.

Dies geht eindeutig aus dem vom Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, vorgestellten Gutachten des Experten Professor Gärditz hervor.

Allein im Gendiagnostikgesetz sind für „derartige unzulässige vorgeburtliche Untersuchungen“ sogar strafrechtliche Folgen vorgesehen!

Der Bundesverband Lebensrecht begrüßt daher ausdrücklich diesen gut begründeten Vorstoß, die Perfektion der vorgeburtlichen Selektion von Menschen mit Down Syndrom zu stoppen. Nun sind die Landesbehörden am Zug, die für diesen Monat geplante Markteinführung im letzten Moment noch zu verhindern.

Wir erinnern daran, dass „der Staat nach Maßgabe des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG verpflichtet ist, durch geeignete Vorkehrungen zu verhindern, dass behinderte Menschen vorgeburtlich routinemäßig ausgesondert werden!“

Und wir fügen hinzu, dass diese Schutzpflicht ebenso für alle nichtbehinderten Menschen gelten muss, die aufgrund der gelten Rechtslage nach einem „Beratungsgespräch“ durch eine staatlich gebilligte „Entscheidungslösung“ hunderttausendfach jedes Jahr ausgesondert und an ihrem Weiterleben gehindert werden.

Im Artikel 2 unseres Grundgesetzes steht: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit.“

Das darf nicht zur Hohlformel degradiert werden, sondern muss Maßstab der Verantwortung im Umgang mit jedem bereits existierenden menschlichen Leben sein und bleiben.

Die Zulassung eines vermeintlich harmlosen Bluttests aber wäre in höchstem Maß unverantwortlich und buchstäblich lebensgefährlich.“


Tunesien: Christlicher Konvertit bzw. Ex-Moslem wurde grausam geköpft

In Tunesien soll ein Mann, der vom islamischen zum christlichen Glauben übergetreten ist, von radikalen Muslimen geköpft worden sein. Das berichtet das christliche Hilfswerk Barnabas Fund. Die Tat zeige, wie bedroht die Religionsfreiheit sei.

Ein Video, das die blutige Tat zeigt, wurde im ägyptischen Fernsehen auf dem Sender „Egypt Today“ (Ägypten heute) ausgestrahlt.

Es zeigt einen jungen Mann, der von mehreren maskierten Männern mit einem Messer an der Kehle zu Boden gedrückt wird. Einer der Maskierten zitiert singend islamische Gebete. Währenddessen beginnt er, dem am Boden liegenden Christen mit dem Messer langsam den Kopf abzutrennen. Die anderen Maskierten rufen dazu auf arabisch „Allah ist groß“.

Der Moderator des ägyptischen Fernsehsenders soll sich dem Bericht von Barnabas Fund zufolge bestürzt über das Video gezeigt haben. Mit Bezug auf den neuen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi, der Kandidat der radikal-islamischen Muslimbruderschaft war, wird er mit den Worten zitiert: „Wie sollen solche Menschen regieren?“

Ein Sprecher des Hilfswerkes Barnabas Fund bezeichnete das Filmmaterial als jüngstes Alarmzeichen dafür, wie sehr die Religionsfreiheit in den Ländern des Arabischen Frühlings bedroht sei.

Quelle: www.idea.de

 


Diskriminierung Behinderter auf die Spitze getrieben!

Neuer Bluttest soll helfen, Menschen mit Down-Syndrom zu eliminieren

Pressemeldung der Aktion Leben vom 6. Juli 2012:

Der von der Firma LifeCodexx u.a. mit staatlichen Zuschüssen entwickelte Bluttest (Praena-Test) soll schnell und zuverlässig um die 12. Schwangerschaftswoche herum feststellen, ob das erwartete Kind Trisomie 21 (Down-Syndrom) aufweist.

Zu Recht kritisiert der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, diesen Test als „die schlimmste Form“ der Diskriminierung von Behinderten, insbesondere derjenigen mit Down-Syndrom.

„Es ist zu begrüßen“, so Walter Ramm, Vorsitzender der Aktion Leben e.V., „daß es noch vereinzelt Widerstand gibt gegen die Bestrebungen, ungeborene Kinder immer mehr zu prüfen, zu durchleuchten und diese bei ‚Nichtgefallen‘ bzw. wenn gewisse von Wissenschaft, Medizin oder Gesellschaft vorgegebene Standards nicht erfüllt würden, zu ‚verwerfen‘, d.h. durch Abtreibung zu töten.“

Die Aktion Leben erinnert daran, daß jeder Mensch, in jedem Lebesstadium und jeder Lebenssituation, ob geboren oder ungeboren, ob gesund oder krank, ein grundsätzliches Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat.

Dies ist nicht nur im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland so ein für alle Mal festgelegt, dies ist auch im Naturrecht und Gottes Geboten, also dem über staatlichen Gesetzen stehenden Recht, verankert.

„Leider ist das in weiten Teilen der Bevölkerung vergessen worden, wobei Ärzteschaft, Industrie und Politik hieran sicherlich genauso mitschuldig sind, wie Teile der katholischen und evangelischen Kirche, die, wenn überhaupt, lediglich verhalten und ohne ‚Biß‘ protestieren, in vielen wichtigen Fragen jedoch gleich sich ganz still verhalten„, resümiert Walter Ramm.

„So ist es auch kein Wunder, daß Ärztepräsident Montgomery selbstsicher behaupten kann, die Bevölkerung habe sich für Pränatal-Diagnostik entschieden. Montgomery vertritt hier eine Ärzteschaft, die immer mehr zum gesellschaftlichen Wunscherfüller verkommt und ihren eigentlichen Auftrag, zu heilen und niemals zu schaden, mehr und mehr verrät. Diese Art Pränatal-Diagnostik führt im wesentlichen nicht zur Therapie, sondern in der Regel zur Tötung des für krank befundenen Kindes.

Insofern ist es auch eine Vertuschung von Tatsachen, wenn das Bundesforschungsministerium, das die Entwicklung dieses Tests gefördert hat, behauptet, diese Untersuchungsmethode würde das ungeborene Leben und die werdende Mutter besser schützen und müsse deshalb gefördert werden.“


„Die Aktion Leben e. V. fordert Politik und Ärzteschaft auf, gänzlich auf eine solche Pränatal-Diagnostik zu verzichten, um so den gesellschaftlichen Druck, unbedingt ein gesundes Kind ‚abzuliefern‘, von den Müttern zu nehmen. Das wäre dann wirklich ein besserer Schutz für das ungeborene Kind und seine Mutter“, meint Walter Ramm.

Kontakt:
Aktion Leben e.V.
K. Lichter
Postfach 61
69518 Abtsteinach/Odw.
www.aktion-leben.de


Gisela Limmer v. Massow und ihre rußlanddeutsche Theater-AG begeistert jung und alt

Die aus Pommern gebürtige Dozentin und Schauspielerein Gisela Limmer von Massow setzt sich schon seit vielen Jahren idealistisch für rußlanddeutsche Kinder und Jugendliche ein, die in unser Land übergesiedelt sind.

In Krippenspielen zu Weihnachten, Theaterstücken, Märchen-Aufführungen, klassischen Balladen, Musik und Gesang können die jungen Leute ihre Talente entfalten und zugleich ihre Kenntnisse der deutschen Sprache und Dichtung perfektionieren.

Als z.B. in der Krefelder Lukaskirche ein Weihnachtsfest der Rußland-Deutschen stattfand, führte diese Theater-AG ein eindrucksvolles Krippenspiel mit Liedern auf, über das auch die Regionalpresse wohlwollend berichtete: „Die gelungene Vorstelung hinterließ bei allen Anwesenden einen tiefen Eindruck“, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Die Fotos zeigen einige Stücke aus einer kürzlichen Aufführung. Die Dame im gelben Kleid ist Gisela Limmer von Massow; das Mädchen im blauen Rock spielt die Ballade „Rübezahl“  aus dem schlesischen Gebirge (verfaßt von Ferdinand Freiligrath). Die Kinder im grünen Kostüm führen das Musikstück „Die Heinzelmännchen zu Köln“ auf.


Verein „Ja zum Hindenburgplatz“ am 4. Juli 2012 in Münster gegründet

Mitstreiter der Bürgerinitiative Pro Hindenburgplatz  gründeten am Mittwochabend dieser Woche in Münster-Hiltrup einen Verein mit dem Namen Ja zum Hindenburgplatz.

Damit soll der Wahlkampf für den Bürgerentscheid unterstützt und koordiniert werden, der am 16. September dieses Jahres in Münster stattfindet.

In dieser kommunalen Abstimmung entscheiden alle wahlberechtigten Münsteraner darüber, ob der seit 85 Jahren existierende Name „Hindenburgplatz“ bleibt  –  oder ob er durch „Schlossplatz“ ersetzt wird, wie dies die Ratsmehrheit der Stadt beschlossen hatte.

Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören u.a. die drei Sprecher der Bürgerinitiative: Stefan Leschniok (er wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt), Herbert Kober und Klaus Gottwald (nunmehr Stellvertreter).

Christoph Sluka, stellv. Kreisvorsitzender der Jungen Union (JU) in Münster, wurde ebenfalls zum Stellvertreter gewählt. Die JU hatte das erfolgreiche Bürgerbegehren pro Hindenburgplatz aktiv unterstützt.

Zu den Gründungsmitgliedern des neuen Vereins zählen zudem CDU-Ratsherr Bruno Kleine-Borgmann, FDP-Landtagskandidat Christoph Jauch sowie Dr. Friedrich-Carl Schultze-Rhonhof, ehem. Leiter der Volkshochschule Münster.

 


Frankreichs sozialistische Regierung führt Adoptionsrecht für Homosexuelle ein

Einfluß der Religion wird massiv zurückgedrängt

Homosexuelle „Paare“ werden in Frankreich ab 2013 Kinder adoptieren können. Die linke Regierung in Paris zieht jetzt durch, was ihr Chef François Hollande versprochen hat.

Der öffentliche Einfluß der Religionsgemeinschaften wird eingeschränkt, während sich in der Staatkasse weitere große Löcher auftun.

Bei seiner Regierungsklärung kündigte Premierminister Jean-Marc Ayrault am 3. Juli 2012 in der Nationalversammlung an, daß homosexuelle Paare den Eheleuten rechtlich völlig gleichgestellt werden. Ab 2013 können sie wie jene erben und Kinder adoptieren.

Unter dem früheren Präsidenten Sarkozy hatte das von bürgerlichen Parteien dominierte Parlament dies noch abgelehnt.

Seit 1999 können Franzosen ihre „Partnerschaft“ (ob hetero oder homo) zivil registrieren lassen, homosexuelle ebenso wie nichteheliche Paare.

Kirchliche Vertreter haben in den letzten Monaten vor weiteren Zugeständnissen an schwule oder lesbische Paare gewarnt.

Protest gibt es auch gegen Pläne der Linken, den assistierten Suizid (ärztlich begleiteten Selbstmord) oder gar  –  wie das Nachbarland Belgien  –  die aktive Sterbehilfe zu legalisieren.

In Frankreich sind Kirche und Staat völlig getrennt, es herrscht ein rigoroser Laizismus (laïcité). Das staatliche und öffentliche Leben hat dort nach rein weltlichen Grundsätzen zu erfolgen; die Religion wird ins Private abgedrängt.

Im Wahlkampf hatte der Atheist Hollande geäußert: „Die Demokratie wird stärker sein als die Märkte, stärker als das Geld, stärker als der Glaube, stärker als die Religionen.“

Nach dem ersten Wahlgang Ende April erklärte er: „Ich lasse die Religionen in Ruhe, denn ich will nicht, dass sie sich in die öffentliche Debatte einmischen.“

Am Wahltag machte Hollande mit einem Dank an „humanistes“  – darunter auch Freimaurer –  deutlich, wem er sich verpflichtet fühlt.  Die Freimaurer fordern auch die Abschaffung des Sonderstatuts für das Elsaß (das früher zu Deutschland gehörte), wo der Staat bis heute die Geistlichkeit entlohnt.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.ch