Große Freude über die Ernennung von Bischof Gerhard L. Müller zum Präfekten der Glaubenskongregation

Presse-Erklärung des Dachverbands FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN vom 9.7.2012:

Das Forum Deutscher Katholiken begrüßt die Ernennung von Bischof Gerhard Ludwig Müller zum Präfekten der Glaubenskongregation mit großer Freude und dankt dem Heiligen Vater für diese Berufung.

In einer für die Kirche schwierigen Zeit werden wir in Rom an der Spitze des wichtigsten Dikasteriums einen Leiter haben, der in der ganzen Welt als Theologe höchstes Ansehen genießt und der als Bischof in eindeutiger Weise zu Glaubensfragen und zu Fragen der Beziehung Kirche und Welt Stellung bezogen hat.

Seine Beziehung zu den armen Kirchen Lateinamerikas, diesem wichtigen Teilkontinent der Weltkirche, und zu den Armen dieser Welt machen ihn zu einem hoffnungsvollen Gesprächspartner für ihre Vertreter.

Erzbischof Müller hat auf unseren Kongressen „Freude am Glauben“ gesprochen und gehört dem Kuratorium seit Jahren an. Zweimal hat der Kongress bei ihm in Regensburg getagt. Wir fühlen uns ihm deshalb besonders verbunden und werden seine schwere Aufgabe mit unserem Gebet begleiten.

Prof. Dr. Hubert Gindert
Forum Deutscher Katholiken
hubert.gindert@forum-deutscher-katholiken.de


Daniela und Angela: Lesbische Pastorin läßt ihre „Partnerschaft“ in einem Gottesdienst „segnen“

Die lesbische Pfarrerin Daniela Loster und ihre Lebenspartnerin, die Köchin Angela Börger, haben sich am 7. Juli 2012 in einem evangelischen Gottesdienst  segnen lassen, wie der evangelische Nachrichtendienst IDEA berichtet:

Loster ist Pastorin in der rheinischen Kirchengemeinde Völklingen-Warndt (Saarland).

Die beiden Lesben hatten sich Köln als Ort der Segenshandlung ausgewählt, um sich mit ihrer Hochzeitgesellschaft am Tag darauf mit einem eigenen Wagen an der Homosexuellen-Parade Christopher Street Day (CSD) beteiligen zu können.

Bei der „Segenshandlung“ trugen beide Frauen Hochzeitskleider, die aus Regenbogenfahnen genäht worden waren.

Daß sie als lesbisches Paar in ihrem Umfeld weithin anerkannt seien, erfülle sie mit Dankbarkeit, so Loster und Börger.

In ihrer Hochzeitseinladung heißt es: „Dass wir so selbstverständlich zusammenleben können und sowohl in unserer Familie als auch in beruflichen Zusammenhängen als Paar anerkannt sind, ist nicht unser Verdienst.“

In der rheinischen Evangelischen Kirche sind eingetragene Lebenspartnerschaften eine anerkannte Form des Zusammenlebens für Pastoren.

Der 21. Christopher Street Day in Köln stand unter dem Motto „Ja, ich will“. Er zählte rund 25.000 Mitwirkende in 123 Fuß- und Wagengruppen.

Bereits im Vorfeld hatte die 44-jährige Theologin bekannt, daß sie „privat“ an der Parade teilnehme.

Die Straßen entlang der 3,6 Kilometer langen Parade säumten rund 600.000 Zuschauer, deutlich weniger als in den Vorjahren, als bis zu 1,2 Millionen Zuschauer gezählt wurden.

Der Christopher Street Day erinnert an den Aufstand von Homosexuellen gegen eine Polizeirazzia in einer Schwulenbar in der Christopher Street in New York am 28. Juni 1969.

Quelle: www.idea.de

 


Spanien: Verfassungskommission prüft Verbot des Koran

Firasat Imran, ein pakistanischer politischer Flüchtling mit Wohnsitz in Spanien, hat erreicht, was auf den ersten Blick unmöglich erscheint: sein Antrag, den Koran zu verbieten, wird in Spanien von der Verfassungskommission des spanischen Kongresses geprüft werden.

Imran Firasat stellte formell einen Antrag an das spanische Ministerium für die Präsidentschaft, den Kongress der Abgeordneten, das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und das Ministerium des Innern, in dem er die folgenden 10 Punkte zur Begründung seines Antrags anführte:

  1. Der Koran ist kein heiliges oder religiöses Buch, sondern ein Buch, das Gewalttätigkeit, Hass und Diskriminierung predigt.
  2. Der Koran ist ein grausames Buch, das die sogenannte Gemeinschaft der Muslime dazu auffordert, den Dschihad zu führen, unschuldige Menschen zu töten und den Weltfrieden zu zerstören.
  3. Der Koran ist für den Terrorismus verantwortlich, den wir in den letzten Jahren erlebt haben, wobei Tausende von Menschen ihr Leben verloren haben.
  4. Der Koran ist ein Buch, das seinen Gläubigen sinistre Anweisungen erteilt und sie aufstachelt, die gesamte Welt zu erobern und um jeden Preis die Macht zu ergreifen.
  5. Der Koran ist ein Buch, das zu Hass und Gewalt aufruft und daher mit der modernen Welt und mit der Rechtskultur Spaniens unvereinbar ist.
  6. Die Koran ein Buch, das die Diskriminierung zwischen den Menschen anstrebt.
  7. Der Koran ist ein Buch, das keine Meinungs- und Religionsfreiheit zulässt.
  8. Der Koran ist ein Buch, das durch seine ungerechten und einem übertriebenen Männlichkeitswahn entsprungenen Vorschriften den Frauen Leiden und Qualen verursacht.
  9. Der Koran ist ein Buch, das keine Lehre der Einheit vermittelt, sondern seine Anhänger zu Zwietracht auffordert und ihnen Freundschaft mit Nichtmuslimen verbietet, weil sie in den Augen des Korans Ungläubige sind.
  10. Der Koran ist eine große Bedrohung für die freie Gesellschaft Spaniens. Ein Buch, das zur Führung des Jihad, zum Töten, zum Hass, zur Diskriminierung und zur Rache auffordert, kann in keiner Weise mit dem Rechtssystem Spaniens vereinbar sein. Es ist ein Buch, das in völligem Widerspruch zu allem steht, was das spanische Recht und die spanische Verfassung garantieren. Es stiftet zu Hass und Gewalt in unserem Land an.

Quelle: http://www.zukunftskinder.org


Israel: Goldschatz entdeckt – hatten ihn Kreuzfahrer vor muslimischen Eroberern versteckt?

Meldung der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ vom 8.7.2012:
Ein Goldlager – eines der größten, das je in Israel gefunden wurde – war vergangene Woche bei Ausgrabungen im Nationalpark Apollonia in der Nähe von Herzliya entdeckt worden, wie die Leiter des archäologischen Projekts bekannt gaben.

Der 400-Gramm schwere Goldschatz hat einen geschätzten Wert von über 100.000 US-Dollar (ca. 81.500 Euro). Er wurde von einem gemeinsamen Team der Universität Tel Aviv und der Nationalpark-Behörde freigelegt.


Goldmünzen und Ton-Gefäße aus dem Fund im Applonia-Partk (Foto: P.Shrago)

Die Ausgrabungen begannen vor drei Jahren im Rahmen der Arbeiten, die den Abbruch der Klippe verhindern sollten, auf dem sich die Kreuzfahrer-Festung im Appolonia-Park befindet. (…)

Die Forscher nehmen an, einer der Anführer der Festung könne den Schatz einst versteckt haben, um ein Auffinden durch die muslimischen Eroberer zu verhindern, vielleicht in der Hoffnung, ihn eines Tages wiederzubekommen.

Foto: Botschaft des Staates Israel

 


Israel: Endzeit-Panik in religiösen Kreisen nimmt zu

Auf Israels größter Webseite Ynet wurde am Samstag ein gelber Werbestreifen geschaltet, der in großen Buchstaben das Kommen des Messias verkündete. „Der Messias ist in Israel. Dies wird die letzte Regierung Israels sein.“

Der Klick auf das Banner führt direkt auf die Webseite 871. Dort warnen die religiösen Macher der Seite vor dem Untergang der Welt.

„Der nächste Führer wird der Messias Ben David sein. Die Situation im Land wird schlimmer und die Regierung noch unfähiger werden. Nur der Messias kann Israel im Krieg von Gog und Magog retten. In naher Zukunft wird die Welt schlimme Katastrophen miterleben, schreckliche Erdbeben und Mega-Tsunamis. Städte in Europa und in den Vereinigten Staaten werden im Meer verschwinden. Das Weltfinanzsystem wird zusammenbrechen und Gott wird den Mammon vernichten“, heißt es auf der Webseite.

Wer hinter dieser religiösen Weltuntergangsstimmung steckt, die regelmäßig Warnsignale im israelischen Internet schaltet, ist unbekannt. Auch wenn die Mehrheit der Israelis solche Panikmeldungen nicht unbedingt ernst nimmt, so berichten Israels größte Internetportale wie Ynet darüber.

Quelle: http://www.israelheute.com


Jüdischer Journalist Hannes Stein: Arabische Christen müssen auch geschützt werden!

Nicht nur die Geburtskirche, auch die Christen in Bethlehem sollten unter den Schutz der UNESCO gestellt werden. Diese Meinung äußert der deutsch-jüdische Journalist und Buchautor Hannes Stein angesichts der Christenverfolgung in der arabischen Welt in der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine.

Die UNESCO, einer Unterorganisation der UNO, hatte die christliche Geburtskirche in Bethlehem unlängst in die Liste des Weltkultur-Erbes aufgenommen, um damit indirekt „Palästina“ als eigenständigen Staat anzuerkennen, wogegen die Israelis protestierten. Die Kontroverse um die Geburtskirche hat also politische Hintergründe.

Stein schreibt in seinem „Einspruch“:

„Bethlehems Christen sind nur ein kleiner Teil jener Tragödie, die sich dieser Tage vor unseren Augen im Nahen Osten abspielt: Von Kairo bis Bagdad werden die arabischen Christen weggeekelt, verjagt, oft genug auch totgeschlagen. Vor diesem Hintergrund muss man die Entscheidung der Kulturorganisation der Vereinten Nationen, der UNESCO, betrachten, die Geburtskirche in Bethlehem offiziell als Teil des Weltkulturerbes anzuerkennen  –  und zwar für einen Noch-Nicht-Staat namens Palästina.“

Der Journalist merkt an, daß die meisten arabischen Christen die Geburtsstadt Jesu verlassen hätten, nachdem ihre Familien jahrhundertelang dort gelebt hätten. Die Palästinensische Autonomiebehörde laste dies der israelischen Besatzung an. „Das ist natürlich Quatsch“, meint Stein. „De facto und de jure wird Bethlehem längst nicht mehr von den Israelis kontrolliert. Die Christen laufen vor ihren muslimischen Nachbarn davon.“

Im Hinblick auf die aktuelle Zerstörung muslimischer Gräber durch Islamisten in Mali äußert er allerdings Zweifel daran, daß die UNESCO die Geburtskirche oder die dort betenden Christen im Ernstfall schützen kann.

Quelle: http://www.israelnetz.com/


Kontroverse um charismatische „Heilungskonferenz“ mit Ok Kyung Kim aus Südkorea

Eine charismatische „Fürbitte- und Heilungskonferenz“ mit einer Pastorin aus Südkorea hat in Hessen-Nassau zu einer innerkirchlichen Kontroverse geführt. Die Konferenz fand in den Räumen der Evangelischen Andreasgemeinde in Eschborn-Niederhöchstadt bei Frankfurt statt.

Auf Plakaten und in Anzeigen heißt es, daß bei solchen Veranstaltungen bereits Brust- und Kehlkopf-Krebskranke geheilt worden seien. Nach einer Krebsoperation sei einer Patientin sogar eine neue Brust gewachsen.

Weiter wird behauptet: „Bei vielen haben sich neue Zähne gebildet, und Amalgamfüllungen haben sich in Zähne verwandelt.“

Möglich sollen dies die Gebete der Pastorin Ok Kyung Kim von der „Great Faith Church Seoul“ gemacht haben, die bis zum 7. Juli in Eschborn zu Gast war und täglich zwei Heilungsgottesdienste anbot.

Pfarrer Kai Scheunemann von der Andreasgemeinde stellte gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur idea klar, daß seine Gemeinde nicht der Veranstalter dieser Heilungsgottesdienste sei. Plakate und Anzeigen seien mit der Gemeinde auch nicht abgestimmt worden. Verantwortlich sei vielmehr der Frankfurter Ableger der charismatischen Gemeinde in Seoul.

Kritik übte der zuständige Dekan der hessen-nassauischen Kirche, Eberhard Kühn: „In der Bibel ist diese Form von Wundern überhaupt nicht zu finden.“  – Es würden bei Schwerstkranken Hoffnungen geweckt, die dann nicht erfüllt würden: „Mit denen darf man so nicht spielen.“ 

Quelle: www.idea.de