Neues von der „Schulverweigerer“-Familie Neubronner – Bestnoten für Sohn Moritz

Globale Konferenz für Bildungsfreiheit bzw. Homeschooling in Berlin

Familie Neubronner, die  prominenten „Schulverweigerer“ aus Bremen, wurden durch den  –  für Deutschland ungewöhnlichen  –   Bildungsweg ihrer Kinder (Schulunterricht zuhause) bundesweit bekannt. 

Nach jahrelangem vergeblichen Einsatz für die Bildungsfreiheit gingen sie vor vier Jahren ins französische Exil. In den meisten europäischen Ländern ist der Hausunterricht durch Eltern erlaubt, auch in den USA, nicht jedoch in Deutschland.

Nun hat der älteste Sohn Moritz Neubronner (15 J.) nach wenigen Wochen Vorbereitung die Hauptschulprüfungen als „Schulfremder“ mit Bestnoten abgeschlossen.

Das Foto zeigt Neubronners Kinder beim Seeschaukeln:

Im März zeichnete sich die Chance ab, von Frankreich aus zu den Hauptschulprüfungen einer bundesdeutschen Schule zugelassen zu werden.Von Mai bis Juli zogen sich die mündlichen und schriftlichen Prüfungen hin  – am Ende wurde Moritz bei der Zeugnisvergabe ausdrücklich als“vorbildlich“ gelobt.

Dagmar Neubronner, die Mutter von Moritz und dessen Bruder Thomas, blickt optimistisch in die Zukunft: Vom 1.-4. November findet  in Berlin die erste Globale Konferenz für Home Education (Erziehung zuhause) statt :

Auf der derzeit 5-sprachigen Webseite zur Konferenz www.ghec2012.org findet sich bereits jetzt eine beindruckende Liste von Wissenschaftlern, Politikern, Bildungs-Pionieren, Juristen und Experten aus der ganzen Welt.

Ziele der Konferenz:

Politiker und andere Entscheidungsträger in Austausch zu bringen mit den großen Erfolgen des schulfreien Lernens, jener Bildungsform, die derzeit weltweit am meisten wächst, und ein deutliches Signal der Ermutigung zu setzen für die Eltern in den ganz wenigen Demokratien, die „Homeschooling“ verbieten wollen: Deutschland und seit kurzem auch Schweden.

Erster Vorsitzender der Konferenz ist ein schwedischer Freilerner im finnischem Exil,  der Unternehmensberater und Vater von drei Kindern: Jonas Himmelstrand.

Zweite Vorsitzende eine deutsche Freilerner-Mutter im französischen Exil: Dipl.Biol. Dagmar Neubronner, die Mutter von Moritz.

Kontakt-Daten:
Dagmar Neubronner
bildungsfreiheit@genius-verlag.de
Tel. D 0421 – 17665586
 
Foto: Dagmar Neubronner

Kirchenvertreter in Syrien warnen vor einem Sturz Assads: Was käme nach ihm…?

Kritik an Einseitigkeit: „Westliche Medien lassen oft nur die syrische Opposition zu Wort kommen“

Nach Ansicht des griechisch-katholischen Priesters Hanna Ghoneim aus Syrien haben viele Christen in Syrien Angst vor einem Sturz des Assad-Regimes. Das sagte Ghoneim dem katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund während einer Deutschlandreise: „Was kommt, wenn Assad weg ist?“, sei eine häufig gestellte Frage, so der Direktor eines theologischen Institutes in Damaskus und Leiter einer Pfarrgemeinde dort.

Die Christen würden nicht zu Assad persönlich stehen, seien aber daran interessiert, daß das Land zivilisiert wird und eine gute Entwicklung stattfindet, erklärte der Priester.  Solange das Regime glaubwürdig verspreche, Reformen anzustreben, würden die Christen es unterstützen, so Pfr. Ghoneim:

„Wir unterstützen Assad, solange er bei diesem Programm bleibt. Ich sage Ihnen ehrlich, vor Ausbruch der Revolution ging es Syrien viel besser als heute. Die Sicherheit war größer und man hatte Pläne. Es gab schon einen Willen zur Reform, was man heute gerne vergisst. Solange Assad gute Intentionen hat, stehen die Christen auch hinter ihm. Die Christen bilden aber keine eigenen Partei, sondern sie sind überall im Land engagiert. Es gibt Christen im Regime und in der Opposition, und sogar auch in der Regierung. Wir engagieren uns für das Land. Deshalb sind wir der gleichen Meinung wie die Orthodoxen und auch viele Muslime: Wir müssen die Reformen unterstützen, die Assad will. Wir dürfen ihn aber nicht dabei unterstützen, Menschen zu attackieren.“

Das gewalttätige Vorgehen der syrischen Regierung gegen Zivilisten lehnt der Geistliche klar ab. Aber scheinen vor diesem Hintergrund Assads Reformversprechen, auf die Ghoneim setzt, tatsächlich noch glaubwürdig?

Nicht glaubwürdig ist jedenfalls seiner Meinung nach die Berichterstattung westlicher Medien über Syrien. Von „ausgewogener Berichterstattung“ könne wohl kaum die Rede sein, wenn man ständig „nur eine Seite“ sprechen lasse, so der Priester:

„Die Situation in Syrien ist sehr schlecht, wie man es hier ja auch berichtet. Andererseits muss ich beanstanden, dass man in den westlichen Medien oft nur die syrische Opposition zu Wort kommen lässt und Quellen sprechen lässt, die fragwürdig sind. Das heißt: Man spricht von „Aktivisten“ oder „Menschenrechtlern“, ohne Namen zu nennen.“

Die Perspektive, daß die Regierung stürzen könnte, sorge unter vielen Christen für große Angst, so der Geistliche weiter.

Die orthodoxen Kirchen, aber auch Vertreter der griechisch-katholischen Kirche in Syrien warnten deshalb vor einem Sturz Assads. Wenigstens funktioniere derzeit noch der politische Betrieb in dem Land, meint Pfr. Ghoneim, mit der Wirtschaft ginge es dagegen steil bergab: Viele Menschen lebten mittlerweile unter der Armutsgrenze. Vor diesem Hintergrund erscheine ein Machtwechsel als zusätzliches Element der Auflösung.

Der Priester weiter: „Was hat man für einen Ersatz nach Assad? Es gibt kein politisches Programm für ein Danach. Es gibt im ganzen Land einen starken Willen, dass man selbst auf die Beine kommt, und es ist nicht sicher, dass ein Sturz des Regimes dazu beitragen könnte.“

Quelle: Radio Vatikan


Spanien: Kirche ermutigt das Volk zu „sittlicher Erneuerung“ und Opferbereitschaft angesichts der Wirtschaftskrise

Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Kardinal AntonioVarela, hat zu einer inneren Erneuerung seines Landes aufgerufen. Nur mit einer veränderten Lebenshaltung könne Spanien die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise überwinden, sagte der Kardinal im Gespräch mit dem Münchner Kirchenradio.

Die Kirche wolle über das Sparprogramm der Regierung kein Urteil fällen, so Kardinal Varela. Die Politik müsse allerdings „berücksichtigen, dass es nur noch eine einzige europäische Währung gibt, die der Staat nicht manipulieren kann. Für den richtigen Umgang mit Geld braucht es deshalb die Perspektive der sittlichen Erneuerung. Die Kirche empfiehlt eine Lebenshaltung, die aus einer Opferbereitschaft heraus Früchte bringen kann.“

Quelle: Radio Vatikan

 

 


Saudi-Arabien will Islam-Kritik noch härter bestrafen

Das strikt-islamische Saudi-Arabien will einem Zeitungsbericht zufolge noch drakonischer gegen Kritiker des Islam vorgehen. Der Golfstaat erwäge Gesetze, durch die Beleidigungen des Islam harte Strafen nach sich ziehen könnten, berichtete die Zeitung „Al Watan“ am Sonntag.
Dabei gehe es auch um Äußerungen im Internet. Unter Strafe gestellt werden könnten Kritik am Propheten Mohammed und an moslemischen Religionsführern.

Hintergrund des Vorstoßes sei eine wachsende Zahl solcher Vorfälle in sog. „sozialen Netzwerken“,  berichtete die Zeitung.

Unter den Gesetzen der in Saudi-Arabien herrschenden Strömung des Islam kann „Gotteslästerung“ (Kritik am Islam) mit dem Tod bestraft werden.

Quelle: österr. Tageszeitung „Der Standard“ vom 16.7.2012


Weltweit über 1400 Orte haben einen Bezug zum heiligen Gallus

Das Stiftsarchiv von St. Gallen hat weltweit über 1400 Orte gefunden, die einen Bezug zum Schweizer Missionar und Wandermönch Sankt Gallus haben. Dies berichtete das St. Galler Tagblatt am vergangenen Montag.

Das Stiftsarchiv hat die Orte in der Publikation «1400 x Gallus» dokumentiert.  Die Stadt  St. Gallen (gegründet im 7. Jahrhundert) ist die Metropole des gleichnamigen ostschweizerischen Kantons St. Gallen.

Zoom
Heiliger Gallus, Brunnenfigur auf dem Gallusplatz in St. Gallen
Von Bangor über den Bodenseeraum bis nach Ouidah (Benin) und Elburn (Illinois, USA) reichten die Orte, die Beziehungen zu Gallus haben, heißt es auf der Homepage des Kantons St. Gallen.
So befindet sich am Campo San Gallo in der Nähe des Markusplatzes in Venedig eine kleine Galluskirche, und auch das Kirchlein von Wassen UR, um das sich die Gotthardbahn windet, ist dem heiligen Missionar geweiht.

Unter fünf verschiedenen Gesichtspunkten wird in dieser Publikation der Bezug zu Gallus dargestellt: Gut 1000 Orte fühlten sich Gallus verbunden, weil sie in den Urkunden des Stiftsarchivs erstmals erwähnt werden, schreibt das Tagblatt.

Andere haben den Heiligen als Kirchenpatron gewählt –  oder man war mit anderen Orten durch Verbrüderungsbücher verbunden. Eine Verbindung gab es auch dann, wenn Mönche aus ihren Orten ins Galluskloster gingen.

Wurden von Gutsherren auf dem Land gegründete Eigenkirchen später dem Kloster St. Gallen anvertraut, kann es auch hier zu Beziehungen, so die Zeitung.

Die Publikation ist seit April erhältlich. Zwischenzeitlich seien bereits neue Hinweise zu weiteren Gallusorten eingetroffen, berichtet das Tagblatt. Die Liste umfasse nun rund 1430 Orte.


St. Galler Stiftsarchiv

Quelle für Text und Foto: evangelische Webseite http://www.jesus.ch


JUNGE FREIHEIT steigert erneut ihre verkaufte Auflage

Die konservative, nonkonforme Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT hat ihre Auflage erneut deutlich gesteigert. Laut  „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern“ (IVW) stieg die verkaufte Auflage der JF im zweiten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent auf 21.156 Exemplare.

Die Zahl der Abonnements einschließlich der „Sonstigen Verkäufe“ (Studenten-, Schüler- und Sozialabos) legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,6 Prozent auf 18.675 zu.

Quelle: JF


Kirchliche Blindheit gegenüber der christenfeindlichen Realität des Islam

Von Helmut Matthies (Leiter der evangelischen Presseagentur IDEA)

„Früher war ich schizophren, aber jetzt sind wir wieder ok”, lautet der Titel einer beliebten Show in Berlin-Kreuzberg.

Wie sich in den letzten Wochen Teile des Protestantismus zum Islam verhalten haben, zeigt: Man ist schizophren und findet das auch noch in Ordnung.

Das ist umso grotesker, als es gleichzeitig eine Welle schlimmster Attacken von radikalen Muslimen auf Christen gab: Da fackelten über Pfingsten Islamisten gleich vier Kirchen auf Sansibar ab. Am 1. Juli wurden bei einem Angriff auf zwei Kirchen in Kenia 17 Menschen getötet. Seit Jahresbeginn fielen über 300 Christen in Nigeria Anschlägen zum Opfer. Im Sudan werden geradezu ständig Kirchen in die Luft gesprengt. Um Missionare einzuschüchtern, schnitt man jüngst einem Missionarssohn die Kehle durch.

Im Norden des schwarzen Kontinents ist aus dem „Arabischen Frühling” ein „Kalter Winter” geworden, besonders für die Christen in Ägypten. Und in Deutschland? Im Mai wurden 30 Polizeibeamte in Bonn von radikalen Muslimen verletzt. Auf YouTube gibt es einen Aufruf von einem in Bonn aufgewachsenen Deutsch-Marokkaner, deutsche Journalisten zu töten, die sehr kritisch über den Islam berichten.

Statt massiver Proteste (wenn, dann kommen sie fast nur von Seiten der CDU/CSU) gegen Morddrohungen im eigenen Land forderten die Grünen jetzt die rechtliche Gleichstellung des Islam mit dem Christentum. Doch wo widerfährt ihnen denn kein Recht in Deutschland? Warum begrüßte die EKD diesen Vorstoß und sagte nicht gleichzeitig, dass zuvor der Islam allen Gewaltparolen, aller Frauenverachtung usw. in Theorie (dem Koran) und Praxis widerstehen müsste?

Freikirchliche Gemeinden auf Abwegen

Die am weitesten gehende Anpassung ist jedoch ausgerechnet aus dem freikirchlichen Bereich zu vermelden. Da nutzt eine Baptistengemeinde – in Kamp-Lintfort – die Möglichkeit eines ZDF-Fernsehgottesdienstes nicht zu einem eindeutigen Christusbekenntnis, sondern lässt eine Muslima eine Sure aus dem Koran vorlesen. Der Zuschauer musste denken: Dann können die Unterschiede ja nicht so groß sein!

Statt sich zu distanzieren, sprach die Leitung der größten deutschen Freikirche auch noch von einem „wegweisenden Gottesdienst”, obwohl der Weg nicht zu Christus führte. Die Evangelisch-methodistische Kirche beging zur gleichen Zeit ebenfalls einen Tabubruch: Sie verkaufte ihr Kirchengebäude in Mönchengladbach an eine nichtchristliche Gemeinschaft, die Aleviten. Auch wenn sie nicht mit dem Islam gleichgesetzt werden dürfen: In dieser Kirche wird jetzt Mohammed und nicht mehr Christus verehrt 

Die EKD erklärte nach einem Spitzentreffen Ende Juni mit Muslimen, man habe den „Ein-Gott-Glauben“ gemeinsam, auch wenn „die Form dieses Gottes unterschiedlich“ sei. Doch glauben wir wirklich an einen Gott?

Als jetzt in Tunesien ein Muslim geköpft wurde, nur weil er Christ geworden ist, rief man (wie auf einem Video zu sehen ist) dazu: „Allah ist groß!”

Unser Gott  –  Jesus Christus  –  fordert dagegen: „Liebet eure Feinde!” Das ist mehr als nur „eine andere Form“. Hier geht es um völlig andere Inhalte.

Entweder ist Christus der Eckstein, an dem sich Heil und Unheil entscheiden. Dann aber ist der Vater Jesu Christi ein ganz anderer als Allah. Und es wäre Christenpflicht, dies auch eindeutig zu bekennen. Oder wir können uns tatsächlich mit dem Islam zusammentun – freilich mit allen Konsequenzen. Wir gewinnen jedenfalls weder Verstand noch Herz von Muslimen, wenn wir so tun, als wenn alles gleich gültig wäre.

Quelle: www.idea.de