Nigeria: Islamische Terrorbande schlägt wieder zu: 50 Christen lebendig verbrannt

Bei lebendigem Leibe verbrannt sind 50 Christen in Nigeria; sie wurden Opfer von Anschlägen der muslimischen Terror-Organisation Boko Haram ( = „Alles Westliche ist Sünde“).

Wie der Informationsdienst Baptist Press berichtet, hatte die Terrorgruppe, die mit dem Netzwerk El Kaida in Verbindung steht, am 7. und 8. Juli 2012 zwölf Dörfer im nigerianischen Bundesstaat Plateau angegriffen.

In der Ortschaft Maseh seien 50 Gemeindemitglieder der evangelischen „Kirche Christi“ in das Haus ihres Pastors geflohen. Doch bewaffnete Kämpfer seien in das Gebäude eingedrungen und hätten es in Brand gesteckt.

Insgesamt wurden rund 100 Christen bei den Anschlägen ermordet.

Die protestantische „Kirche Christi“ mit rund 3,5 Millionen Mitgliedern in Nigeria hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zehn Jahren etwa 40 Pastoren durch Anschläge verloren.

Boko Haram hat sich zu den jüngsten Übergriffen bekannt. Christen würden keinen Frieden finden, wenn sie nicht ihrem Glauben abschwören, erklärte ein Sprecher der radikal-islamischen Terrorgruppe; sie will die Christen aus dem muslimisch dominierten Norden des westafrikanischen Landes vertreiben und einen islamischen „Gottesstaat“ errichten. Fast jedes Wochenende verübt Boko Haram neue Anschläge auf Kirchen.

Nach Angaben von Religionsstatistikern sind 51,3 Prozent der 158 Millionen Einwohner Nigerias Christen. Muslime stellen 45,1 Prozent der Bevölkerung. Hinzu kommen Anhänger von Naturreligionen.

Quelle: www.idea.de



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