„Kirche in Not“ warnt vor islamischer Radikalisierung in Albanien

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ blickt mit Sorge auf die Situation in Albanien. „Dort propagieren junge Imame einen anderen als den ortsüblichen Islam“, beschreibt Peter Rettig  jüngste Entwicklungen in dem südosteuropäischen Land.

„Es handelt sich um Gelehrte, die in der Türkei und Saudi-Arabien ausgebildet wurden und einen ‚reinen‘, strengeren Islam fordern“, erklärt Rettig.

Dieses Verhalten sorge in muslimischen Gemeinschaften für Spannungen, mancherorts aber auch gegenüber christlichen Gemeinden. Was die Projektpartner aus Albanien berichteten, sei „zwar nicht dramatisch, doch die Menge der Vorkommnisse zeigt einen besorgniserregenden Trend“.

Die Konflikte würden von außen hineingetragen, denn eigentlich sei Albanien eine Brücke nach Europa. Nicht zu übersehen sei jedoch seitens der Türkei und Saudi-Arabiens ein starkes Interesse an Albanien. Beide Länder würden unter anderem den Bau von Schulen massiv fördern.

Quelle: Kirche in Not


Charismatik-Star Reinhard Bonnke setzt weiter auf „Zeichen und Wunder“

Unter dem Titel „Das Wunder von Kampala“ berichtet der vor allem in Afrika tätige Starprediger Reinhard Bonnke auf seiner Webseite „Christus für alle Nationen“ (CfaN) über seine „Großevangelisation“ in Kampala (Uganda), die Anfang Juni 2012 stattfand.

Bei Bonnke  – er ist protestantischer Pfingstler deutscher Herkunft  – geht es ständig rund mit „Zeichen und Wundern“,  auch was den Dukatenregen bzw. -segen betrifft: 

„Vor wenigen Tagen erlebten wir ein finanzielles Versorgungswunder, das die Veranstaltung erst möglich machte – und wir können bereits sehen, dass es ein historisches Ereignis werden wird. „

Auch angebliche Krankenheilungen durch Bonnkes „Charisma“ spielen in seinen Jubelberichten stets eine große Rolle; allerdings sind die „Heilungswunder“ nicht nachprüfbar, wie die „Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen“ (EZW) seit Jahren nüchtern feststellt.

Doch in den enthusiastischen Berichten über die „Feuerkonferenzen“ und „Großevangelisationen“ Bonnkes fehlt nie der Hinweis auf Heilungen – so auch diesmal:

„Heute Abend verkündete Evangelist Bonnke kraftvoll das Evangelium und Tausende reagierten darauf. Dann beteten wir für die Kranken und es kam zu herrlichen Heilungswundern.“ 

Es folgt u.a. dieses Beispiel: 

„Ein Mann hatte sich bei einem Motorradunfall eine ernsthafte Rückenverletzung zugezogen und musste ein Korsett für den Rücken tragen. Am Abend kam die Kraft Gottes über ihn, er riss sich das Korsett vom Leib und begann zu tanzen und zu springen!“

Diese Art der „Mission“ ist typisch für die charismatische Szene, mag sie auch bei Bonnke besonders ausgeprägt sein:

Im Mittelpunkt stehen körperliche Heilungsen, „Kraft-Taten“, große Menschenmengen, die entzückt bis hingerissen auf schwarmgeistige Predigten und vermeintliche „Geistausgießungen“ reagieren.

Was nicht in den Jubelberichten zu finden ist, das sind jene Enttäuschten, die mit großen Hoffnungen zu solchen „Heilungskonferenzen“ gefahren sind  – und deren hochgespannte Erwartungen auf wunderbare Genesungen usw. dann bitter enttäuscht werden.

Zudem wird der Glaube mit diesem Drang nach Schauwundern auf eine falsche Grundlage gestellt. Christus sagte zum zweifelnden Apostel Thomas: „Selig, die nicht sehen und doch glauben.“

Paulus ermahnte die zur Schwärmerei neigenden Korinther, daß wir  den Himmel (die Anschauung Gottes) hier auf Erden nicht vorwegnehmen können: „Wir leben im Glauben, nicht im Schauen“ (2 Kor 5,7) –  Daher ist jede Wundersucht das Kennzeichen eines schwachen Glaubens.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

BELEG-Link für den Kampala-Bericht Bonnkes: http://www.bonnke.net/cfan/de/veranstaltungen/afrika-20112012/kampala


Gedenken an München 1972: Witwe erbittet Schweigeminute bei Olympia-Eröffnung

Da das Internationale Olympische Komitee sich weigert, den israelischen Sportlern, die während der Spiele in München 1972 ermordet wurden, eine Schweigeminute einzuräumen, sollten die Zuschauer der morgigen Eröffnungsveranstaltung allein aufstehen, bat die Witwe eines getöteten Sportlers.

„Wenn Ihr glaubt, der elf ermordeten Sportler sollte gedacht werden, steht spontan für eine Minute auf, wenn der IOC-Präsident mit seiner Rede beginnt,“ bat Ilana Romano, Ehefrau von Yossef Romano, einem Gewichtheber, der bei dem linksradikalen Attentat 1972 ermordet wurde.

Die Medien sollten dem Vorbild des NBC-Sportkommentatoren Bob Costas folgen, der versprochen hat, seine eigene Schweigeminute während der Sendung abzuhalten.

„Lasst Eure Mikrofone für eine Minute in Erinnerung an unsere Lieben und zur Verurteilung des Terrors verstummen“, sagte Frau Romano.

Bei einer Unterschriftenaktion mit der Aufforderung an das IOC, eine Schweigeminute während der Eröffnungszeremonie im Gedenken an den 40. Jahrestag des Attentats abzuhalten, wurden 105.000 Unterschriften aus über 100 Ländern gesammelt.

Quelle: Times of Israel, 25.7.2012


Jesuiten-Zeitschrift würdigt Kampfschrift des „schwulen Theologen“ David Berger

Daß die Zeitschrift  „Stimmen der Zeit“ – herausgegeben vom deutschen Jesuitenorden  –  schon seit langem auf der modernistischen Welle segelt, ist wohlbekannt.

Ganz in diesem Sinne bzw. Unsinne plädiert die „reformerische“ Kirchenrechtlerin Sabine Demel in der jüngsten August-Ausgabe des theologischen Blattes  für die Einführung des Frauen-Diakonats.

Neben dem Dauerbrenner der „Frauenfrage“  findet auch Dr. David Bergers Buch „Der heilige Schein“ wohlwollende Aufmerksamkeit seitens der Redaktion.

Diese polemische Streitschrift mit dem Untertitel „Als schwuler Theologe in der kath. Kirche“, die vor über zwei Jahren erschien und unlängst als Taschenbuch-Ausgabe herauskam, wird von Jesuitenpater Franz-Xaver Hiestand rezensiert, wobei er es schafft, Berger mitunter noch links zu überholen.

So heißt es beispielsweise in der Besprechung: „Mit aufschlußreichen Beispielen belegt der Autor sowohl die Neigung von streng konservativen Katholiken, sich als Opfer zu inszenieren, als auch deren wachsendes Aggressionspotential.“

Es scheint sich bei diesem Personenkreis um eine besonders gefährliche „Spezies“ zu  handeln  –  vielleicht sollte die Redaktion vorsorglich den Verfassungsschutz gegen „streng konservative Katholiken“ einschalten?

Berger wirft seinen früheren Mitstreitern genau das vor, was er in seinem Buch selber vorführt: ein enormes „Aggressionspotential“ nämlich, wie schon die oftmals beißende Ausdrucksweise belegt  –  und sein geradezu wehleidig anmutender Versuch, sich als Opfer konservativer Kirchenvertreter und Theologen aufzuspielen.

In Wirklichkeit hatte er über Jahrzehnte hinweg ein unaufrichtiges Spiel getrieben und seine Umwelt getäuscht: Freunde, Bekannte, Mitstreiter und Leser.

Doch die naheliegende Frage, ob  der „schwule Theologe“, wie er sich selber nennt, vielleicht genau das seinen Kritikern unterstellt, was er selber praktiziert,  ob er also per „Projektion“ seinen eigenen „Schatten“ in andere Personen hineindichtet, stellt der Rezensent gleich gar nicht.

Stattdessen übernimmt Pater Hiestand SJ unkritisch Bergers Projektions-These gegen konservative Kirchenleute, denen zudem  – ohne jede objektive Beweiskraft  – häufige Homosexualität unterschoben wird.

In der Besprechung heißt es hierzu wörtlich:

„Berger nennt auch Erklärungsansätze dafür, weswegen es unter konservativ-katholischen und kirchlichen Amtsträgern überhaupt viele homosexuell empfindende Menschen und gleichzeitig eine starke Homophobie gebe: Verdrängte eigene Eigenschaften, besonders solche, die in der eigenen Gruppe normwidrig sind, werden in einer Art Abwehrmechanismus auf andere Menschen projiziert. Indem man dann diese attackiere, glaube man die entsprechenden Probleme bei sich selbst bewältigt.“

Außerdem findet der Autor es „verdienstvoll, daß er (Berger) einer breiteren Öffentlichkeit die Agitationen katholischer Denunzianten aufzeigt“.  

Offenbar wollte der Rezensent diesen  – von Berger ohnehin polemisch servierten –  Gesichtspunkt noch genauer erörtert haben: 

„Doch so erhellend einzelne seiner Anekdoten sind, seine Reflexionen sind es in den meisten Fällen für Informierte nicht. Es fehlt die tiefere analytische Durchdringung der geschilderten Ereignisse und Fakten.“

Anscheinend stellt sich dieser Jesuit nicht die Frage, wie denn aufgrund persönlicher Erlebnisse überhaupt eine „analytische“ Durchdringung möglich sein soll.

Daß sich private Erfahrungen nicht verallgemeinern lassen, geschweige eine tiefe und durchdringende „Analyse“ erlauben, ergibt sich wohl aus dem ABC der einfachsten Logik.

Der Rezensent übt zwar teilweise sachte Kritik an Bergers Kampfschrift (die er freilich eher als „Befreiungsschrift“ ansieht), doch seine Einwände sind von jener Art, daß sie Berger noch links überholen, zB. mit folgender Bemerkung:

„Es fehlt dem Buch auch die Einordnung in aktuelle gesamtgesellschaftliche Entwicklungen, wie etwa die Erwähnung des Zwiespaltes, daß Homosexualität in den letzten Jahrzehnten bürgerlich, auch rechtlich anerkannt wurde, in der Kirche aber immer noch als objektiv ungeordnet definiert wird.“

Was hat wohl die Tatsache, daß sich die katholische Kirche sich an das biblische Menschenbild und die göttliche Schöpfungsordnung hält und daher dem Zeitgeist widersteht, mit einem „Zwiespalt“ zu tun?

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Bei einer Zustimmung zur Homosexualität würde die Kirche in einen „Zwiespalt“ geraten  –  mit der Heiligen Schrift und den Geboten Gottes nämlich.

Abschließend ist von „Irrwegen“ Bergers die Rede, doch gemeint ist damit nicht etwa seine praktizierte Homosexualität bzw. schwule „Partnerschaft“ oder seine antikirchlichen Rundumschläge, sondern vielmehr der anfängliche Weg des „feinsinnigen jungen Mannes“ zur konservativen Theologie, von der er sich dann mit seiner „Befreiungschrift“ gründlich verabschiedet hat:

„Aber es ist exemplarisch für die Irrwege, die ein feinsinniger junger Mann mit einem starken religiösen Sensorium einschlagen kann, wenn er inmitten der aktuellen Unübersichtlichkeit nach echten Fundamenten für sein Denken und Leben sucht.“

Mit dieser Rezension hat die Redaktion von „Stimmen zur Zeit“ einmal mehr gezeigt, wes Geistes bzw Ungeistes Kind sie ist.

Unsere eigene Besprechung des Berger-Buches finden Sie hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/14/buch-kritik-der-heilige-schein/

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

 


EU lehnt Einstufung der radikal-islamischen Hisballah als „Terror-Organisation“ ab

Die Anfrage des israelischen Außenministers Avigdor Lieberman, die Hisballah als Terrororganisation zu deklarieren, wurde von der EU abgelehnt. Die Anfrage an die EU wurde vom Außenminister als Antwort auf das Bombenattentat in Bulgarien gestellt, da die Hisbollah im Auftrag des Irans hinter den Anschlägen stecken soll.

Amerikanische und israelische Geheimdienste sind sich sicher über die Verantwortung der Hisballah, die von Teheran aus gesteuert wird  – und auch Irans Präsident hat das  in einer Rede am letzten Donnerstag angedeutet: „Der zionistische Feind versucht den Iran immer wieder zu schlagen, aber bekommt es jedesmal stärker zurück“, so Ahmadinedschad.

In Israel bestand die Hoffnung, daß die EU dem amerikanischen Vorbild folgen würde und die Hisballah als Terrororganisation einstufen würde.  

Quelle: Webseite Israel heute

 


New Yersey: Aus einer „Madonna“ im Ginkgo-Baum wird eine „Pilgerstätte“

Unter dem Titel „Was macht Maria im Ginkgo-Baum?“ berichtet die Tageszeitung WELT-kompakt jetzt über angebliche Marienerscheinungen an einem Ginkgo-Baum in West New York, in dessen Kerbe gleichzeitig ein Bild der Madonna von Guadelupe in Mexiko erkennbar sein soll.

Vor allem Katholiken lateinamerikanischer Herkunft strömen zu dem „Wunder-Baum“ auf der anderen Seite des Hudson Rivers.

Die WELT berichtet:  

„Die katholische Kirche äußerte sich bereits skeptisch zu den Berichten aus dem mehrheitlich von Latinos bewohnten Stadtteil. Begeisterte Gläubige fordern hingegen einen besonderen Schutz des Ginkgo-Baums. „Wir wollen ein Denkmal bauen“, sagte etwa die 35-jährige Maria Baez. Sie ist eine der ersten Gläubigen, die an dem Ort die Mutter Gottes gesehen haben will. Die Polizei sperrte inzwischen den Bereich ab, um dort vor allem die versammelten Gläubigen und auch den Baum zu schützen.“

Ein Kirchenvertreter erklärte, es handle sich bei dem „Bild“ im Ginkgo-Baum um ein natürlich erklärbares Phänomen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Stellungnahme ausreicht oder der Zustrom zur neuen „Pilgerstätte“ anhält.

 

 


Erstaunliche „olympische“ Leistungen vom Feldhasen bis zur Ameise

Wenn man jedoch die sportlichen Leistungen der Olympia-Athleten mit denen mancher Tiere vergleicht, kommt der Mensch nicht so gut weg.

Wie die Deutsche Wildtier-Stiftung mitteilte, erreichen die Hasen auf der Flucht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h und lassen damit jeden olympischen Sprinter weit hinter sich. Die 100 Meter Sprintstrecke würden Feldhasen damit in 4,5 Sekunden schaffen und selbst den Jamaikaner Usai Bolt abhängen. Zudem kann der Feldhase aus dem Stand zwei Meter hoch springen.

Es geht noch schneller: Der Gepard flitzt mit einer unglaublichen Geschwindigkeit von 110 km/h durch die Savanne. Und das rote Riesenkänguru hüpft mit 88 km/h durch Australien.

Im Vergleich zur Roten Wald-Ameise hätten Gewichtheber keine Chance: Die winzigen Arbeiterinnen von bis zu sieben Millimeter Länge stemmen locker das 30- bis 50-fache ihres Körpergewichts. Weil sie bei schweren Gewichten jedoch Haftkissen und Flüssigkeitsfilme an den Füssen einsetzen, würde man sie bei den Olympischen Spielen allerdings disqualifizieren.

Der Fischotter mit seinen Schwimmhäuten zwischen den Zehen und einem perfekten Schwimmstil kommt auf Geschwindigkeiten von bis zu 14 km/h. Damit würde er die 100 Meter in 25 Sekunden schwimmen. Eine Spitzenschwimmerin brauchte dafür etwa 52 Sekunden.

Quelle: evangelische Webseite http://www.jesus.ch

Diese Ente, die kürzlich von irgendwoher in unserem Innenhof landete, ist zwar nicht die Schnellste unter den Tieren, doch sie gebar in unserem Rasen zehn Küken auf einmal, die dann in Reih und Glied bzw. im „Gänsemarsch“ hinter ihr herzogen. Die Ente ist stets besorgt, daß von all den Kleinen bloß keines fehlt.

Foto: Hildegard Bosch