PraenaTest: LifeCodexx verdient an der Angst schwangerer Frauen

Laut Meldung der dpa vom 28.7.2012 verschob die Firma „LifeCodexx AG“ aus Konstanz die Einführung des „PraenaTest“ auf Mitte August 2012. Grund seien einige offenstehende Fragen, die mit dem Regierungspräsidium Freiburg noch abgeklärt werden müssten.

Dieser pränatale Diagnosetest, mit dem man behinderte Down-Syndrom-Kinder (Trisomie 21) bereits ab der 10./12 Schwangerschaftswoche aussortieren kann, soll bereits 4 bis 6 Wochen früher als eine gefährliche Fruchtwasseruntersuchung zur Abklärung einer Behinderung eingesetzt werden können.

Allerdings wird empfohlen, diesen molekulargenetischen Bluttest bei einem positiven Befund dann doch noch durch eine Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) „absichern“ zu lassen.

Was macht es für einen Sinn, einer besorgten Schwangeren zunächst einen „PraenaTest“ für ca. 1200 Euro zu verkaufen, wobei sie anschließend evtl. trotzdem eine gesundheitlich problematische Fruchtwasseruntersuchung über sich ergehen lassen soll?

Will man hier „nur“ den abtreibungswilligen Ärzten eine Möglichkeit geben, den vor-geburtlichen Behindertenmord möglichst früh durchführen zu können, weil somit die Belastungen für die Mutter und ihren Arzt geringer sind? Oder ist die frühere Tötung eines Ungeborenen weniger tragisch? Dies würde erklären, warum viele Ärzte für diesen „PraenaTest“ votieren.

Oder geht es vor allem um das „liebe Geld“, um den Gewinn?
Viele Euros für Lifecodexx!
Viele Euros für die den Test durchführenden Ärzte!
Aber auch viele Euros durch zusätzliche Steuereinnahmen!

Eine geringe Hoffnung bleibt, dass die Verantwortlichen im Regierungspräsidium diesem Behinderten-Selektions-Test doch noch eine Absage erteilen und somit das absolut schutzwürdigste Lebensrecht eines jeden Bürgers, sei er krank, behindert oder ungeboren, nicht in Frage stellen.

Kontakt-Daten zur Pressemeldung:

EUROPÄISCHE BÜRGERINITIATIVE
zum Schutze des Lebens und der Menschenwürde
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Psychoschäden durch intensives „Eintauchen“ in online-Netzwerke

Durch starke Nutzung sog. „sozialer Netzwerke“ wie Facebook etc. werden menschliche Beziehungen beeinträchtigt, wie die Berliner Psychotherapeutin Franziska Kühne sagt: „Online-Netzwerke lassen Welten zusammenbrechen und schaffen viele Dramen“, sagte Kühne dem Nachrichtenmagazin „Focus“. –  Diese führe bis hin zu Selbstmordgefährdung: „Infolgedessen therapiere ich sogar Suizidgedanken und Suizidversuche.“

Web-Netzwerke machten zwischenmenschliche Kontakte unverbindlicher, kritisierte Frau Kühne.  Online-Konversationen seien lediglich „Formen der passiven Kommunikation, bei der all das verloren geht, was wir brauchen, um Nähe aufzubauen und dauerhaft zu stabilisieren.“

Die Menschen fühlten sich „zunehmend einsamer, was in Unzufriedenheit, Frustration oder dysfunktionalem Verhalten mündet“, so Kühne. Sie zögen sich „stärker zurück und entwickeln auch soziale Ängste“.

Die Therapeutin mit eigener Praxis nannte die sozialen Netzwerke ironisch eine „schöne neue Psychowelt“, denn „das Internet konsumiert die Menschen, sie werden darin verschlungen und versinken einfach“.

In ihrer Arbeit bestätige sich diese Gefahr an vielen Patienten. Sie befürchte, „dass die Menschen im Jahre 2050 in dunklen Räumen, allein vor hellen Bildschirmen sitzen“.

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO wird in Industrieländern bis zum Jahre 2030 „Depression“ die meist festgestellte Krankheit sein. Kühne glaubt, daß diese Entwicklung „durch das Internet stark begünstigt wird“.

In ihrem demnächst erscheinenden Buch „Keine E-Mail für Dich. Warum wir trotz Facebook & Co. vereinsamen“ beschreibt die Psychotherapeutin ihren Praxisalltag anhand von Fallbeispielen vieler Web-Geschädigter.  

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Deggendorf: 95-jähriger Mann mit Mofa auf Autobahn unterwegs

In der Nähe von Deggendorf hat ein 95-jähriger Mann am gestrigen Dienstag mit einem ungewöhnlichen Mofa-Ausflug für Aufregung gesorgt:
Wie die Polizei mitteilte, war der Rentner mit seinem Fahrzeug auf die Autobahn A3 geraten. Kurz vor der Anschlußstelle Metten wurde der Mofafahrer auf der Standspur fahrend angehalten.

Eine Befragung durch die Polizei ergab, daß der Rentner das Volksfest in Deggendorf besuchen wollte, aber offensichtlich an falscher Stelle abgebogen und auf die Autobahn geraten war. Nachdem er seinen Irrtum bemerkte, entschloß er sich, auf dem Standstreifen bis zur nächsten Ausfahrt weiter zu fahren, da man auf der Autobahn nicht umdrehen darf.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von null Promille  – auch sonst machte der Mofafahrer einen fitten Eindruck auf die Polizeibeamten. Er war, wie sich herausstelle, im Juni dieses Jahres schon einmal versehentlich auf die Autobahn geraten.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Realsatire: Bistum Hildesheim will „Genderbewußtsein“ (!) schaffen und stellt Frauen-Gleichstellungsbeauftragte ein

Das Bistum Hildesheim will die Gleichstellung von Männern und Frauen im kirchlichen Dienst aktiv fördern“, heißt es heute in einer Meldung von Radio Vatikan.

Wie darf man (frau) das verstehen? Gehören Priester nicht zum „kirchlichen Dienst“?  Wird also jetzt die – dogmatisch unmögliche – Frauenpriesterweihe im Bistum Hildesheim eingeführt ?!

Ganz so wild soll es nicht kommen, doch die feministische Welle scheint unaufhaltsam   – und der Zeitgeist ersetzt den Heiligen Geist:

„Eine entsprechende Richtlinie hat jetzt Generalvikar Werner Schreer unterschrieben. Danach soll der Anteil von Frauen in Führungs- und herausgehobenen Fachpositionen bis zum Jahr 2020 deutlich erhöht werden. In allen Arbeitsfeldern und auf allen Ebenen werde ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Mitarbeitenden angestrebt.“

Da freut sich „Emma“  –  am besten zieht man Alice Schwarzer zu Rate, zumal die Bistumsleitung es passenderweise darauf abgesehen hat, ein Glaubensbewußt… –  ääh, schön wärs!  –  ein Genderbewußtsein zu schaffen und zu fördern:

„Dazu seien die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu beachten und somit ein Genderbewusstsein zu schaffen und weiter zu entwickeln. Eine erste Maßnahme ist die Einstellung einer Gleichstellungsbeauftragten für das Bistum.“

Felizitas Küble

Hier ein Grundsatzartikel zum Thema Frauenpriestertumhttps://charismatismus.wordpress.com/2011/10/25/die-heilsgeschichte-kennt-keine-priesterinnen/


Ägypten: 120 christliche Familien durch muslimischen Mob vertrieben

Ein Streit zwischen christlichen Kopten und Muslimen eskalierte. Eine aufgebrachte Menge vertrieb  120 christliche Familien aus ihrem Dorf  – als Vergeltungsaktion für einen tödlichen Zwischenfall. Bei einer weiteren Auseinandersetzung schossen Salafisten einem Kopten in den Kopf.

Hier folgen die Einzelheiten:

In Ägypten ist es erneut zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Muslimen und Christen gekommen. 120 koptische Familien sollen aus ihrem Dorf Dashur, 40 Kilometer südlich von Kairo, vertrieben worden sein. Das berichtet der assyrische Informationsdienst AINA.

Eine aufgebrachte Menge, angeführt von einem Imam der radikal-islamischen Muslimbruderschaft, drohte die örtliche Kirche St. Georg niederzubrennen und alle Christen zu ermorden.

Hintergrund ist der Tod des Muslims Moaz Hassab-Allah. Der Mann war bei einem Streit zwischen Kopten und Salafisten durch einen Molotow-Cocktail schwer verletzt worden. Er starb anschließend im Krankenhaus. Augenzeugen berichteten, es sei zu dem Streit gekommen, weil der koptische Schneider Sameh Samy das Gewand eines seiner muslimischen Kunden beschädigt hatte. Als die beiden Männer die Angelegenheit bei einem Treffen beilegen wollten, kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Messer, Schusswaffen und Molotow-Cocktails. Samy habe in Notwehr einen Brandsatz geworfen und Hassab-Allah getroffen.

Danach eskalierte die Situation und Samy, sein Vater und sein Bruder wurden verletzt und ihr Haus niedergebrannt. Erst die eintreffenden Sicherheitskräfte konnten die Situation beruhigen. Samy und sein Vater sind in Haft und sollen wegen Mordes angeklagt werden. Der Vater des Verstorbenen Hassab-Allah hatte bereits nach der Einlieferung seines Sohnes in das Krankenhaus angekündigt, das gesamte Dorf würde sich an den Christen rächen. Nun sind alle koptischen Familien auf der Flucht.

Kopte von Salafisten angeschossen

Bei einem weiteren Zwischenfall in Shubra el Khayma ist am 26. Juli ein Kopte von muslimischen Salafisten angeschossen worden. Maher Ghaly hatte sich bei einer Gruppe Salafisten beschwert, weil diese mit Gewehrschüssen lautstark das Fastenbrechen gefeiert hatten. Als Ghaly sich aus dem Fenster seines Hauses lehnte, schoß die Gruppe ohne Vorwarnung auf ihn. Ghaly konnte im Krankenhaus gerettet werden, verlor aber sein linkes Auge.

In Ägypten kommt es immer wieder zu lokalen Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen. Von den 83 Millionen Einwohnern sind 90 Prozent Muslime und etwa zehn Prozent Christen, meist orthodoxe Kopten.

Quelle: http://www.idea.de

 


Studie: Streß oder Trennung vom Partner können dem ungeborenen Baby schaden

Eine Studie hat herausgefunden, dass Streß oder schlechte Neuigkeiten in der Schwangerschaft dem ungeborenem Kind schaden können.

Das teilten Forscher des psychologischen Instituts des Kings-College in London mit.

Unter schlechten Neuigkeiten verstehen die Forscher eine Trennung vom Partner oder einen Trauerfall. Diese Probleme können die Gefahr einer Erkrankung des Kindes im Alter von vier Jahren enorm erhöhen.

Dazu wurden mehr als 150 Mütter vor der Geburt befragt, ob irgendwelche streßreichen Ereignisse sie beeinflußt haben. Nach vier Jahren wurden sie erneut interviewt – die Antworten zeigten den Forschern einen klaren Zusammenhang zwischen Problemsituationen in der Schwangerschaft und Erkrankungen sowie Arztbesuche der Kleinkinder.

Mögliche Gründe seien Veränderungen der Hormone oder des Immunsystems der Mutter, die die Entwicklung der kindlichen Immunabwehr beeinflussen.

Quelle: dts / Fulda-Info


US-Publizist: „Deutschlands wirtschaftliche Geheimwaffe ist der Mittelstand“

Das Handelsblatt bringt in seiner jüngsten Ausgabe vom 29. Juli 2012 eine schwarz-rot-golden gestaltete Titelstory: „Vorbild Deutschland  – Was Amerika von Europas größer Volkswirtschaft lernen kann.“

Verfasser der ausführlichen, interessant zu lesenden Reportage ist Peter Ross Range, in den USA bekannt als Publizist und Deutschland-Experte, der unser Land immer wieder für längere Zeit vom Schwarzwald bis Flensburg besucht  – und nicht selten auch bewundert. Der Amerikaner bezeichnet Deutschland inzwischen als „zweite Heimat“.

Obgleich sein Blick auf unser Land zwar wohlwollend, aber durchaus nicht unkritisch ist, würdigt er  – sichtlich beeindruckt  – die enormen Leistungen der Deutschen von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.

Aus seiner Sicht ist vor allem der starke Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft; dazu schreibt er:

„Ein weiterer Grund ist die Bodenständigkeit des deutschen Mittelstands. Der deutsche Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, heißt es immer wieder   –  und das zu Recht.

Kleine und mittelständische Unternehmen in Familienbesitz  machen einen Anteil von mehr als 90 Prozent aller deutschen Unternehmen aus  – und sie stellen 60% aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze sowie gut 80 % aller Ausbildungsverhältnisse. Zusammen erwirtschaften sie einen großen Teil des deutschen Bruttosozialprodukts  –  und am wichtigsten: sie tätigen ganze 22 Prozent der deutschen Exporte.

Big Business hat auch in Deutschland Gewicht. Aber der Mittelstand ist Deutschlands Geheimwaffe.

Der professionelle Deutschland-Experte zitiert sodann den schwäbischen Firmeninhaber Klaus Fischer mit den Worten:

Ein  mittelständisches Unternehmen bedeutet Risikobereitschaft und Verantwortungsgefühl, Nähe zu den Menschen und Unabhängigkeit.“

Der amerikanische Beobachter fügt hinzu: „Nur langfristiges Denken garantiert den Fortbestand des Mittelstandes  –  und nicht die engstirnige Konzentration auf Quartals- oder Jahresergebnisse.“