Eine CDU-Politikerin und ihre „Frauenpolitik“: will sie Rot-Grün links überholen?

Von Birgit Kelle  (Leiterin von Frau 2000plus)  

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker hat im Magazin FOCUS beklagt, die CDU habe in der aktuellen Legislativperiode nur eine magere Bilanz in der Frauenpolitik vorzuweisen. So sagt sie: „Wir müssen zu einem anderen frauenpolitischen Image kommen und dies durch politisches Handeln unterfüttern“.

Ja gerne, nur zu, kann ich da sagen. Das einzige Thema, das sie aber vorbringt, ist die in ihren Augen immer noch nicht eingeführte Frauenquote.

Mir fallen spontan viele Themen ein, mit denen sich die CDU ein eigenes, frauenpolitisches Profil erarbeiten könnte. Themen mit denen man Profil zeigen könnte, die Frauenquote ist dort nicht dabei.

Was ist mit dem Unterhaltsrecht, das Frauen, die sich um Familie kümmern, auf die Straße schickt nach einer Scheidung?
Oder was ist mit den mageren Renten, die diese Frauen zu erwarten haben?
Was ist mit der Aufwertung der Familienarbeit?
Was ist mit der wachsenden Zahl von jungen Müttern mit Burn-Out-Symptomen?
Was ist mit der Aufwertung der Mutter-Rolle?

Viele Themen liegen brach und werden von keiner Partei bedient, auch nicht von den Frauen der CDU. Wenn man also ein neues Image haben will, braucht man erstmal ein Profil.

Es reicht nicht aus, die Frauenpolitik der Linken, der Grünen und der SPD links zu überholen.

Hier die Meldung aus dem Focus zum Nachlesen:

http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-30-2012-cdu-politikerin-beklagt-magere-bilanz-in-der-frauenpolitik_aid_785410.html



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