Der CSU-Fraktionschef von München verkündet eine linksliberale und homobewegte (Anti-)Familienpolitik

Von Mathias von Gersdorff  

Deutschlands Christdemokraten sind außer Rand und Band – und selbst bei den Christsozialen melden sich jetzt linksliberale Zeitgeistsurfer zu Wort:

Josef Schmid, CSU-Fraktionsvorsitzender im Münchner Rathaus, will das Ehegattensplitting abschaffen und homosexuelle Paare rechtlich mit der Ehe gleichstellen.

Gegenüber dem Münchner Merkur sagte er: „Wir müssen weg vom Ehegattensplitting, hin zu einem Familiensplitting. Familie ist dort, wo Kinder sind.“

Der Interviewer glaubte offenbar seinen Ohren nicht und fragte nach. Die Antwort: „Egal, in welchem Haushalt Kinder aufwachsen, ob bei einer alleinerziehenden Mutter, einer Patchwork-Familie oder einem homosexuellen Paar.“

Schmid meint, das sei konservative Politik, denn:

„Franz Josef Strauß hat gesagt: „Konservativ sein heißt, an der Spitze des Fortschritts marschieren.“ Eine moderne, zeitgemäße Familienpolitik ist in diesem Sinne konservativ.“

Zur staatlichen Ungleichbehandlung von Homo-Paaren und normalen Ehen erklärte er: „Ich halte diese Unterscheidung für überholt.“

Die Tatsache, dass die Institution „Familie“ in Deutschland in der Krise steckt, interpretiert er als „Fortschritt“ um:

„Ich lebe in einer Großstadt und sehe unter anderem an meinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis täglich, wie sich das Thema Familie verändert hat. Die CSU hat das moderne Bayern erschaffen. Jetzt muss sie begreifen, dass der Fortschritt auch die Familie verändert hat.“

Mathias von Gersdorff (siehe Foto) ist katholische Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr”


2 Kommentare on “Der CSU-Fraktionschef von München verkündet eine linksliberale und homobewegte (Anti-)Familienpolitik”

  1. Petermann sagt:

    die Politiker sind mittlerweile immer mehr auf Abwegen und die mit noch gesundem Menschenverstand leider in der Minderheit. Es ist einfach absurd, welche Verrenkungen die Politik macht, um ihre verdrehten Gesetze zur Familienpolitik durchzusetzen. Alle laufen dem Main Stream nach und merken nicht, wie sie den Ast absägen, auf dem sie sitzen.
    Wir schauen uns zu, wie wir in den Abgrund gehen. Das haben schon die Römer gemacht und wir machen schon wieder den gleichen Mist, weil die Politik kein Rückgrat hat und alles in den Abgrund reißt.
    Sie werden nur unseren Untergang beschleunigen, aber selber mit untergehen. Denn wenn die Menschen nichts mehr haben, können sie auch nicht mehr weiter gemolken werden.
    Wir brauchen ehrliche und starke Politiker, die als Richtschnur die Nachfolge Christi zum Gesetz machen und nichts anderes.

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