Offener Brief von Roland Rösler (CDU) an Ministerin Schröder und Parteikollegen zur Familienpolitik

Der aktive Lebensrechtler (CDL) und ehem. hessische CDU-Landtagsabgeordnete Roland Rösler (siehe Foto) wandte sich mit folgendem Schreiben an Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und an christdemokratische Kollegen:

Sehr geehrte Frau Ministerin Schröder,    R-2
sehr verehrte Kollegen,

mit großer innerer Zustimmung habe ich  –  als katholischer Christ in der CDU –  den Beitrag von Mathias v. Gersdorff gelesen.

Sehr deutlich erinnert er an den zunehmend stärker werdenden Abfall von jenen Vorstellungen, die Helmut Kohl auf dem 1. Vereinigungs-Parteitag der CDU in Hamburg (1. 10. 1990) erwähnte: „Wir finden uns wieder zusammen, fest wurzelnd in den Ursprungsideen unseres gemeinsamen Herkommens.“

 Zu diesen Ursprungsideen gehört auch, was das Bundesverfassungsgericht über Ehe und Familie entschieden hat, was den „Ordnungskern der Institute“ für Staat und Gesellschaft bedeutet:

Bundesverfassungsgericht: „Ehe ist auch für das Grundgesetz die Vereinigung eines Mannes und einer Frau zu einer grundsätzlich unauflöslichen Lebensgemeinschaft, und Familie ist die umfassende Gemeinschaft von Eltern und Kindern, in der den Eltern vor allem Recht und Pflicht zur Pflege und Erziehung der Kinder erwachsen. Dieser Ordnungskern der Institute ist für das allgemeine Rechtsgefühl und Rechtsbewusstsein unantastbar.“ (BVerfGE 10, 59/66)

In dem „Manifest zur Vereinigung der CDU“ beschlossen die Delegierten in Hamburg :

„Im Mittelpunkt unserer Politik steht die Familie. In einer Gesellschaft, in der die Vielfalt der Lebensstile und Lebensformen, der Interessen und Weltanschauungen weiter zunehmen wird, behält die Familie als Gemeinschaft mit Bindungen auf Lebenszeit und als Ort der Geborgenheit und erster Sinnerfahrung für Kinder eine unverzichtbare und herausgehobene Bedeutung.“ (Abschnitt 6, ‚Ja zu Deutschland – Ja zur Zukunft – Manifest zur…)

Mit dem bundesweit aufsehenerregenden „Sex-Gottedienst“ in Wiesbaden wurden auch keine „konservativen Werte“ vertreten, selbst wenn in Kaufmärkten an der Kassenauflage zuerst Kaugummi und Bonbons, danach aber Schnaps und Zigaretten (meist verschlossen) neben Kondomen, Gleitcreme (mit Erdbeergeschmack) und ‚Schwangerschaftsfrühtests‘ angeboten werden.

Wie sehr haben sich die Vorstellungen in den vergangenen Jahren verändert, wie sehr würden wir beide heute im Berzirksvorstand wohl unterschiedliche Positionen vertreten.

Lassen Sie mich Ihnen den Text von Gersdorfs zusenden.

Herzliche Grüße
Ihr Roland Rösler

Anlage: Christliches Forum, 8. Aug. 2012 https://charismatismus.wordpress.com/2012/08/08/die-bundesfamilienministerin-demoliert-letzte-christliche-fundamente-in-der-cdu/

 



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