Realsatire in Hamburg: Trotz Ausladung nahm die CDU an der Homo-Parade teil

Von Mathias von Gersdorff  

Manche  CDU-Politiker scheinen ihr Ehrgefühl komplett verloren zu haben. Um sich bei der Homo-Lobby anzubiedern, kündigten CDU- und FDP-Politiker in Hamburg an, bei der „CSD-Parade“ der Homosexuellen teilzunehmen.  Die Organisatoren luden die beiden Parteien aber aus, denn sie seien gegen die „Homo-Ehe“.

Diese Beleidigung hielt manche Vertreter der beiden Parteien immer noch nicht davon ab, bei der CSD-Parade mitzumarschieren. Die Organisatoren haben sich jedoch damit abgefunden und erklärten gnädig: „Wir wollen niemanden wegekeln“, so Ingo Bertram, Pressesprecher des CSD.

Nach dem Eklat fiel der Hamburger CDU nichts Besseres ein, als sich weiterhin um das Wohlwollen der Homo-Aktivisten zu bemühen, indem sie auf ihrer Internetseite erklärte:

„So gibt es innerhalb der CDU für eine volle Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe zwischen Mann und Frau derzeit keine Mehrheit. Insoweit gilt  für uns als Hamburger Christdemokraten, dass wir innerhalb der Union die Diskussion weiter vorantreiben wollen: Änderungen im Bereich des Steuerrechts oder Besuchsrechts sind richtig und wichtig.

Die Hamburger CDU hat dazu unter Ole von Beust bereits zahlreiche Schritte in Hamburg und im Bundesrat unternommen. Die Lebenspartnerschaft im Beamtenrecht der Ehe gleichzustellen, war ein wichtiger Meilenstein. Initiativen zur Überarbeitung der Erbschafts- und Schenkungssteuer wurden vom damaligen Senat in den Bundesrat eingebracht. In den Leitlinien der CDU Hamburg fordern wir, dass die eingetragene Lebenspartnerschaft in rechtlicher und steuerlicher Hinsicht anerkannt werden soll.“

Mathias von Gersdorff (siehe Foto) ist katholische Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

 



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