USA: die ehem. Außenministerin Condoleezza Rice spricht über Gott und ihren Glauben

Condoleezza Rice London, England March 1, 2005...

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„Die Schlagzeilen von heute sind nicht das Urteil der Geschichte“

Die frühere US-Außenministerin Condoleezza Rice hat kürzlich auf dem Leitungskongreß der evangelikalen Großgemeinde Willow Creek gesprochen.

„Ein guter Leiter muss ein unerschütterlicher Optimist sein“, erläuterte sie, und ging auch auf ihr persönliches Glaubensleben ein. Eine gute Führungspersönlichkeit habe die Fähigkeit, anderen Menschen dabei zu helfen, ihre Qualitäten und Talente zu entdecken, so Rice. „Jedes Leben ist wertvoll, und in jedem Menschen steckt das Potential zur Großartigkeit.“ Gott liebe alle Menschen, schließlich sei Jesus für sie gestorben.

Das Potential des Einzelnen werde am besten durch Bildung gefördert: „In einer Demokratie ist niemand zu den Lebensumständen verdammt, in die er hineingeboren wurde.“   

Und weiter: „Aber eine stabile Demokratie ist mehr als nur die Institutionalisierung von Rechten. Es gehört das Verständnis dazu, dass die Starken die Schwachen nicht ausbeuten dürfen. Die Regierung kann dabei nur einen kleinen Teil beitragen. Es sind die Starken, die die Schwachen stärken müssen, und zwar überall auf der Welt.“

„Mitgefühl kann nicht durch eine Regierung verordnet werden – es wird von Menschen entwickelt, die das Leben für wertvoll erachten, und darum muss genau dieser Gedanke von den Kirchen verbreitet werden“, sagte Rice vor mehreren tausend Pastoren und Leitern, die zu der jährlichen Konferenz nach Chicago gereist waren. Die Vorträge der Veranstaltung wurden an zahlreiche Orte in Nordmerika übertragen.

Die Politikerin und Pastorentochter, die von 2001 bis 2005 als Nationale Sicherheitsberaterin und danach bis 2009 als Außenministerin dem Kabinett von George W. Bush angehörte, reflektierte offen darüber, woher sie als Christ in schwierigen Zeiten ihre Kraft nimmt.“

Die Schagzeilen von heute sind nicht das Urteil der Geschichte“ sagte sie mit Blick auf das harte politische Tagesgeschäft. Rice las aus dem 5. Kapitel des Römerbriefes vor, wonach sich Christen auch in Auseinandersetzungen und im Leid geduldig und dankbar zeigen sollten: „Es ist ein Vorrecht, um etwas zu ringen, und wir sollten dankbar sein, wenn wir es tun dürfen“ erklärte die 57-Jährige und gab Beispiele aus ihrem eigenen Leben.

Im Anschluss an ihren Vortrag beantwortete die Politikerin und Stanford-Professorin Fragen von Willow-Creek-Gründer Bill Hybels, die sich vor allem auf ihre politische Laufbahn bezogen.

Mit zahlreichen Mitarbeitern der Regierung Bush sei sie bis heute befreundet, den früheren Präsidenten eingeschlossen. Wenn dieser sie anderen Staatschafs vorgestellt habe, habe er manchmal gesagt: „Sie ist wie eine Schwester für mich.“

Sie habe mit Bush immer schonungslos ehrlich gesprochen: „Eine gute Freundschaft kann auch schwierige Gespräche aushalten“, so Rice. „Wenn du ein Leiter bist, dann brauchst du Menschen um dich herum, die dir ehrlich ihre Meinung sagen.“   –  Dies solle aber immer unter vier Augen geschehen.

Ihr persönlich falle es nicht immer leicht, ihre Stille Zeit (Gebet und Bibellese) in ihren Tagesablauf einzuplanen.  – Im Gottesdienst sucht Rice in erster Linie die besinnliche Stille  „und eine biblisch fundierte Predigt, die mir hilft, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen“.  -Ihr derzeitiger Pastor ist der durch seine Bücher weltweit bekannte Bibellehrer John Ortberg.

Die in den letzten Jahren immer wieder aufgekommene Frage nach einer Präsidentschaftskadidatur beantwortete Rice eindeutig: „Ich liebe die Politikwissenschaft, nicht die Politik. Ich bin nicht zur Präsidentin berufen. Ich diene der Gesellschaft lieber an anderer Stelle.“

Quelle: Evangelikales Medienmagazin PRO


PM-Magazin: Im Universum entstehen weniger Sterne – und viele Sterne „sterben“

Die Nächte auf der Erde werden in ferner Zukunft etwas finsterer sein. Das berichtet die populärwissenschaftliche Zeitschrift P.M.-MAGAZIN (Ausgabe 9/2012).
„Es entstehen dramatisch weniger neue Sterne, während vorhandene stetig sterben“, sagt der Astrophysiker Robert Braun. Der Professor ist Chefwissenschaftler der Abteilung Astronomy & Space Science des australischen Forschungsinstituts CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation).

Sterbende Sterne an sich sind für Wissenschaftler nichts Neues – das Phänomen begleitet das Universum seit Anbeginn. Doch Braun und seine Kollegen haben mit tiefen Blicken ins All umfangreiche Messungen vorgenommen, die dem bekannten Vorgang eine Dimension verleihen, die selbst Experten überrascht.

„Momentan entstehen mindestens zehnmal weniger Sterne als in der Frühzeit des Universums“, berichtet Prof. Braun. Wahrscheinlich sind es sogar bis zu einem Drittel weniger, da die negative Entwicklung immer weiter voranschreitet.

Wenn Forscher das Sternesterben mit ihren Teleskopen verfolgen, erleben sie ein Farbspektakel: „Menschen bemerken sterbende Sterne durch eine Änderung der Farbe am Himmel“, sagt Braun.

Der Grund: Die meisten massereichen Sterne, also die mit der kürzesten Lebensdauer, strahlen in blauen Farben, während die weniger massiven, die am längsten leben, rot strahlen.

Prof. Braun hierzu: „Werden also immer weniger Sterne geboren, während immer mehr alte sterben, erscheinen uns die Sterne am Nachthimmel röter und röter.“  –  Bis sich die Rotverschiebung deutlich bemerkbar macht, vergehen aber noch lange Zeiträume.

Quelle: http://www.extremnews.com /  P.M.-Magazin (ots)


Ägypten/Sinai: Katholische Bischöfe protestieren gegen Entführungen, Menschenhandel und Folter

Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land haben sich besorgt über das Schicksal von im Sinai entführten afrikanischen Asylsuchenden geäußert. In einem gemeinsamen Aufruf von Donnerstag rufen sie die ägyptische Regierung dazu auf, den Entführungen ebenso wie Menschenhandel und Folter Einhalt zu gebieten.

Die Untätigkeit der ägyptischen Behörden gegenüber kriminellen Schleuserbanden im Sinai habe das Entstehen von Folterlagern ermöglicht, so die Kirchenführer. Die Opfer sind überwiegend afrikanische Christen (die aus islamischen Ländern nach Israel flüchten wollen und dabei unterwegs schikaniert, gefoltert oder umgebracht werden).

In den vergangenen Tagen habe sich die Situation im Sinai dramatisch verändert, heißt es in der Erklärung, die u.a. vom Jerusalemer Patriarchen Fouad Twal und dem Franziskaner-Ordensoberen P. Pizzaballa unterzeichnet wurde.

Quelle: Radio Vatikan

HINWEIS auf einen ausführlichen Artikel zu diesem erschütternden, weitgehend totgeschwiegenen Thema in unserem CHRISTLICHEN FORUM: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/07/brutaler-organdiebstahl-agyptischer-beduinen-an-fluchtlingen-im-sinai/