Syrien: Franziskaner-Chef befürchtet noch mehr Gewalt nach einem Sturz Assads

Vor einer religiösen Diktatur in Syrien warnt der oberste Franziskaner im Land, Pater Halim Noujeim:

„Die Gefahr bei einem Sturz der Regierung wäre, dass es zu noch mehr Gewalt und zur Diktatur kommt“, sagte Noujeim im Interview mit KNA im libanesischen Harissa.

Schon in anderen arabischen Ländern habe man gesehen, daß eine politische Diktatur durch eine religiöse Diktatur ersetzt worden sei.

„Und es gibt keine schlimmere Form der Diktatur als eine religiöse, insbesondere für eine christliche Minderheit, die in einer mehrheitlich muslimischen Gesellschaft lebt“, so der führende Ordensmann. Für die Gewalt im Land macht Noujeim beide Konfliktparteien verantwortlich.

Quelle: Radio Vatikan

 


Prof. Dr. Elmar Nass: Zur Solidarität gehört die Solidität!

Ausgezeichnete Analyse der Euro(pa)-Krise aus freiheitlich-katholischer Sicht

Die Frankfurter Allgemeine veröffentlichte in ihrem Wirtschaftsteil einen hervorragenen Grundsatzartikel des katholischen Priesters und Sozialethikers Dr. Elmar Nass aus Aachen, der sich zugleich konkret mit aktuellen Problemen der Eurozone und des ESM befaßt, vor allem mit dem weithin verschütt gegangenen Vertrauen in den Euro und die ESM-„Rettungs“-Maßnahmen.

Unter dem Titel „Die Kirche und das Euro(pa)dilemma“ erschien der fundierte Beitrag gestern in FAZ-net.

Hierbei versucht der Wirtschaftsethiker, der im Generalvikariat Aachen arbeitet, die Eurokrise im Licht der katholischen Sozialethik zu deuten und von diesem Ansatz her auf Lösungen hinzuweisen.

Sein Beitrag enthält sowohl freiheitliche bzw. marktwirtschaftliche wie auch konservative und sozialpolitische Elemente, wie es der katholischen Soziallehre entspricht.

Der Professor stellt klar, daß Solidarität mit den „Schwachen“ durchaus keine freischwebende, isolierte Tugend ist, die verabsolutiert werden darf –  sondern daß sie an Vertrauen, Redlichkeit und Verantwortung gekoppelt sein muß, um glaubwürdig und seriös zu bleiben.

Zudem erinnert er an das in der katholischen Soziallehre bedeutsame Prinzip der Subsidiarität, wonach jeweils die kleinste Einheit das leisten soll und darf, was ihr gemäß ist, statt es weiter nach „oben“ zu delegieren  –  oder in ihrer Eigenständigkeit von übergeordneten Instanzen ungebührlich eingeschränkt zu werden. Damit wird einem ausufernden Zentralismus und Bürokratismus vorgebeugt.

Überdies erläutert der Verfasser, daß zur Solidarität auch die Solidität gehört, denn ohne solides Wirtschaften wird jedwede, erst recht eine europaweite „Solidarität“ zur Farce und läßt die gefährdete Stabilität weiter abrutschen. 

Der Sozialethiker schreibt ganz klar, daß „das Management der Währungsunion und ihrer Krisen“ bisher von „Vertragsbrüchen und nicht gehaltenen Versprechungen“ bestimmt gewesen sei  – und zwar zu Lasten der Solidität.

Außerdem stellt der Autor nüchtern fest: „Deutschland ist vielen südlichen Nachbarn zum Buhmann geworden. Das hat hierzulande die Begeisterung getrübt.“  – Er fügt die allzu berechtigte Warnung hinzu:

„Wenn durch die dramatisch hohe Mithaftung für die Schulden anderer Länder Zinsen und Inflation auch hierzulande steigen und Sozialleistungen gekürzt werden, könnte nicht nur die Stimmung weiter kippen, sondern auch der Wirtschaftsmotor, von dem die Nachbarn profitieren, abgewürgt werden.“

Lesen Sie hier den sachkundigen Artikel des Sozialethikers: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/essay-die-kirche-und-das-euro-pa-dilemma-11858130.html


Erzbischof Werner Thissen: Deutschland, einig Sterbeland?

Erzbischof Werner Thissen befaßt sich in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung DIE WELT vom 13.8.2012 skeptisch mit dem  –  vom Bundesjustizministerium (FDP)   –   vorgelegten Gesetzentwurf zur aktiven „Sterbehilfe“ (Euthanasie), der auch seitens der Ärzteschaft deutliche Kritik erntete.

Dabei wird selbstverständlich begrüßt, daß das geplante Gesetz die „gewerbsmäßige“ Förderung der Euthanasie verbietet.

Doch bei genauerem Hinsehen würde das Gesetz den Lebensschutz in Deutschland weiter schwächen.

Unter dem Titel „Deutschland, einige Sterbeland?“ erläutert der Hamburger Erzbischof, daß jene Organisationen, die in Deutschland bereits „Hilfe zur Selbsttötung“ anbieten, ohnehin nicht „gewinnorientiert“ arbeiten, sondern auf Vereinsbasis.

Der kath.  Oberhirte schreibt weiter:

„Schon jetzt werben einige damit, dass sie von dem neuen Gesetz gar nicht betroffen sind. Dann ist aber abzusehen, dass solche Organisationen sich durch den Gesetzentwurf sogar noch legitimiert fühlen.

Ein Blick auf die Schweiz zeigt, dass der verharmlosende Umgang mit Sterbehilfeorganisationen sowohl die Zahl der Selbsttötungen gesteigert als auch das Spektrum ihrer Begründungen erweitert hat.

Wir machen uns als Kirche für das Leben stark. Auch und gerade in schwierigen Situationen, wie sie in Krankheit und Alter oft zu bewältigen sind. Wer Hilfe braucht, soll nicht den Eindruck haben müssen, anderen zur Last zu fallen. Zu einer Kultur des Lebens gehört es, zu helfen und sich helfen zu lassen. So kann sich Menschlichkeit entfalten. So können Probleme bewältigt werden.

Dagegen ist Hilfe zur Selbsttötung keine Lösung. Selbsttötung ist Gewaltanwendung des Menschen gegen sich selbst. Wer sie fördert, fördert ein Klima der Gewaltbereitschaft, auch in anderen Bereichen. Genau diese Gefahr aber birgt der Gesetzentwurf: dass durch die Strafbewehrung der „gewerbsmäßigen“ Hilfe zur Selbsttötung alle anderen Hilfen zur Selbsttötung immer mehr als normal angesehen werden.

Durch eine, wie es aus dem Ministerium heißt, „geringfügige Bearbeitung“ des Entwurfs ist die Diskussion erneut angeheizt worden. Denn jetzt sollen auch Ärzte und Pflegekräfte zum Suizid verhelfen können, sofern diese damit nicht fortlaufend Geld verdienen und eine länger andauernde Beziehung zum Patienten entstanden ist.

Dass es daraufhin einen Aufschrei aus der Ärzteschaft gibt, ist nur allzu verständlich. Auch in einer alternden Gesellschaft gilt die Unantastbarkeit menschlichen Lebens. Und zwar für alle Menschen, unabhängig von der Einschätzung anderer, unabhängig auch von der Selbsteinschätzung.“

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article108585061/Deutschland-einig-Sterbeland.html


Christen in Nahost: Gespräch mit dem Jesuitenpater Prof. Dr. Samir Khalil Samir am 24.8. in München

Einladung der katholischen Medienagentur „Domspatz“:

Tag für Tag hallten uns Bilder von schreienden, schießenden und weinenden Menschen aus Syrien, Ägypten oder dem Irak. Wir hören viel von Kämpfen zwischen „dem Regime“ und „Aufständischen“. Nur selten fragen Journalisten nach, wie es der Bevölkerungsgruppe geht, die uns am nächsten steht und die letztlich mehr als alle anderen unter den Ereignissen leidet  –  den Christen.

Peter Scholl-Latour befürchtet, dass die mögliche Christenverfolgung in Syrien „bald so schlimm werden kann, wie sie im Irak stattgefunden hat“. Es sei ein Skandal, dass in Europa niemand über die Bedrohung der Christen in dem Bürgerkriegsland spreche. Recht hat er: Es ist skandalös und unklug dazu.

 Grund genug, dass wir mit unseren beiden nächsten Domspatz-Soiréen den Blick auf unsere bedrängten Mitchristen im Nahen Osten lenken. Wir wollen hören, wie sie über die „Arabellion“ denken, welche Erfahrungen sie mit andersgläubigen Landsleuten machen, was sie uns aus mehr als tausend Jahren Erfahrung im Zusammenleben mit Muslimen raten und was sie von uns jetzt erwarten.

Am Freitag, den 24. August 2012, können wir Pater Prof. Dr. Samir Khalil Samir SJ   –  einen herausragenden Orientalisten und Islamwissenschaftler der katholischen Weltkirche  –  als Gast unserer Domspatz-Soirée begrüßen.

Prof. Samir (siehe Foto) lehrt Geschichte der Arabischen Kultur und Islamische Studien an der kath. Universität des Hl. Josef in Beirut und unterrichtet zudem am Päpstlichen Orient-Intitut in Rom. Der gebürtige Ägypter ist Berater vieler Kirchenvertretern und Politiker in Europa und in Nahost.

Wir sind gespannt, die Sicht dieses exzellenten Fachmanns zu hören. – Auch Medienvertreter haben bereits ihr Interesse an unserer Veranstaltung bekundet.

Mit dabei ist die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Michaela Koller, die mit Pater Samir das Buch „Muslime und Christen: Geschichte und Perspektiven einer Nachbarschaft“ veröffentlichte (siehe Foto: bei der Überreichung des Buches an den Papst). Die fachkundige Journalistin leitet die kath. Internetseite Vaticanista News.

Wir beginnen wie immer um 19:30 Uhr, diesmal wieder im Kulturzentrum Movimento, Neuhauser Straße 15.

Der Eintritt beträgt 12,50 Euro.

Das Movimento finden Sie in der Münchner Fußgängerzone, direkt gegenüber St. Michael (Eingang durch die KULT-Passage, die früher Haertle-Passage hieß).

Mehr über diese Soirée finden Sie auf unserer Internet-Seite.


Gloria-TV: Interview mit dem evangelischen (Ex-)Pastor Andreas Theurer über seine geplante Konversion

Das katholische Internet-Fernsehen GLORIA-TV schreibt:

„Anfang August wurde bekannt, dass der lutherische Pfarrer Andreas Theurer zur katholischen Kirche konvertiert. Im Interview mit Gloria.tv äußert er sich über seine bevorstehende Konversion, neuprotestantische Irrtümer und die Ökumene.          

 

Herr Theurer, Sie stehen gemeinsam mit ihrer Frau vor der Konversion zur katholischen Kirche. Sie beschreiben ihre Entscheidung als Prozess. Gab es einen konkreter Auslöser, jetzt zu konvertieren?

Theurer: Nein. Diese Entscheidung ist vielmehr das Ergebnis eines jahrelangen Denkprozesses, in dem uns Punkt für Punkt klar wurde, dass bei allen strittigen Themen die katholische und nicht die protestantische Lehre mit dem Glauben der Apostel und dem biblischen Zeugnis übereinstimmt. Daraus mussten wir schließlich auch die Konsequenz ziehen. Wir wollen ja auch nach außen leben, was wir im Herzen glauben.

Was war die Reaktion bei Ihren Freunden und Verwandten oder in Ihrer bisherigen Gemeinde?

Theurer: Sehr unterschiedlich. Für die meisten war es natürlich erst einmal ein Schock. Wir konnten das ja nicht jedem einzeln bekannt geben, sondern mussten zulassen, dass fast alle es aus den Medien erfahren haben. Den einen ist es nun ganz wichtig, uns zu sagen, dass sie weiterhin mit uns befreundet bleiben wollen. Andere gehen uns erkennbar aus dem Weg.

Hatten Sie in Ihrer Gemeinde Schwierigkeiten mit Ihrer theologischen Linie?

Theurer: Nein. Ich habe stets darauf geachtet, dass das, was ich öffentlich verkünde, der lutherischen Lehre, die ja in den meisten Punkten sehr nahe an der katholischen ist und der man auch offiziell in der württembergischen Landeskirche folgt, entspricht. Ich habe lediglich vermieden, einige inzwischen populäre neuprotestantische oder reformierte Irrtümer zu lehren, und damit war ich ja auch weitgehend im Einklang mit meinem Ordinationsgelübde.

Spezifisch katholische Lehren habe ich als evangelischer Pfarrer nicht öffentlich verbreitet. Nur in den letzten Wochen habe ich leichte Andeutungen gemacht, in der Hoffnung, der Gemeinde damit zu helfen, dass sie nicht aus allen Wolken fällt, wenn sie es erfährt.

Was sind das für „neuprotestantische und reformierte Irrtümer“?

Theurer: Beispielsweise ein Umgang mit dem Abendmahl, der die lutherische Unterscheidung zwischen gesegneten und ungesegneten Elementen und die Bindung der Abendmahlsverwaltung an das kirchliche Amt vernachlässigt. Oder die Unterordnung der Heiligen Schrift unter aktuelle Modeideologien wie Feminismus oder Gender-Mainstreaming.“

Quelle und Fortsetzung des Interviews hier: http://de.gloria.tv/?media=322578


Andreas Theurer: Das Neue Testament entstand aus der lebendigen Tradition der Kirche

„Was war zuerst? Schrift oder Tradition?

Der evangelische Theologe Andreas Theurer sorgte mit seinem Buch „Warum werden wir nicht katholisch?“, das kürzlich im Augsburger Dominus-Verlag erschien, für „ökumenischen Wirbel“, wie man sich vorstellen kann.  (Link zum Buch: Dominus-Verlag)

Die evangelische Landeskirche von Württemberg enthob den katholisierenden Querdenker nach dieser Veröffentlichung kurzerhand seines Amtes als Gemeindepastor von Göttelfingen, zumal er seinen Übertritt in die katholische Kirche angekündigt hatte.

Der lutherische (Ex-)Pfarrer befaßt sich in seiner „provokanten“ Schrift mit jenen Unterscheidungslehren, die eine inhaltliche Trennmauer zwischen der katholischen Kirche und den protestantischen Konfessionen bilden.

Dabei liegt dem Theologen vor allem das Thema „Bibel und Tradition“ am Herzen, gehört es doch zu den wesentlichen Streitpunkten zwischen den christlichen Konfessionen.

Dabei beruft sich die protestantische Seite auf ihr „reformatorisches Prinzip“ ALLEIN DIE SCHRIFT und versteht dies als „Abgrenzung“ zum katholischen Traditionsverständnis. Demnach hat die Heilige Schrift als einzige Glaubensquelle zu gelten.

Allerdings läuft es in der evangelischen Praxis  sehr wohl auf „Schrift und Bekenntnis“ hinaus, wobei dies damit gerechtfertigt und erklärt wird, daß die protestantischen amtlichen „Bekenntnisse“ (etwa die Confessio Augustana, die Schmalkaldischen Artikel oder bei den Reformierten der Heidelberger Katechismus bzw. die calvinistischen „Fünf Punkte“) lediglich eine „Auslegung“ der Bibel darstellen, also durchaus keine eigentliche Ergänzung, geschweige ein Ersatz für die Heilige Schrift.

Freilich will auch die katholische Seite das, was sie „Tradition“ oder „Überlieferung“ nennt, in durchaus ähnlicher Weise als Entfaltung, Auslegung und amtliche Deutung der Heiligen Schrift verstanden wissen.

Allerdings weist die kath. Kirche zudem darauf hin, daß das Neue Testament nicht „vom Himmel fiel“, sondern aus der lebendigen apostolischen Überlieferung der Kirche entstand, quasi aus ihrem Schoß geboren wurde.

Zudem war es das kirchliche Lehramt, das in frühchristlicher Zeit den „Kanon“ der Bibel zusammenstellte, also festlegte, welche der damals vielfältig kursierenden Schriften zur Heiligen Schrift gehören (und welche nicht).

Kurz ausgedrückt: Die Kirche Christi existierte früher als das Neue Testament  –  ein schon rein historisch gesehen eindeutiger Sachverhalt.

Exakt mit diesem „springenden Punkt“ beschäftigt sich auch Andreas Theurer in seinem erwähnten Buch. So schreibt er auf Seite 11:

„Was war zuerst? Schrift oder Tradition?
Meine Antwort dazu ist: Natürlich die Tradition!
Die Bibel, speziell das Neue Testament, und der Kanon der biblischen Bücher
sind das Produkt der kirchlichen Tradition, nicht umgekehrt!“

Sodann erläutert der Autor:

„Wo schlugen die damaligen Gläubigen nach, wie die Gemeinde zu organisieren war? Natürlich fragten sie die Apostel, die mit Jesus vor und nach seiner Auferstehung zusammen gewesen waren. Natürlich feierten sie die Sakramente so, wie es ihnen die Apostel beibrachten.“

Er fügt hinzu:

„Dass die Heilige Schrift nicht alles fasst, was Jesus gesagt und getan hat, und vieles mündlich überliefert wurde – davon gibt das Evangelium selbst Zeugnis: „Es sind noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat, Wenn aber eines nach dem anderen aufgeschrieben werden sollte, so würde, meine ich, die Welt die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären“(Joh 21,25). – Die Urkirche lebte von Anfangt an aus der lebendigen Überlieferung.“

An dieser sowohl mündlichen wie schriftlichen Tradition der Apostel orientierten sich die urchristlichen Gemeinden.

Als die damaligen Gläubigen unter Kaiser Nero bereits im 1. Jahrhundert den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurden, gab es noch kein Neues Testament  –  und nur wenige Apostelbriefe in einzelnen Gemeinden.

Gleichwohl bewährte sich die junge Christenschar in Rom mit ihren Märtyrern aus der Kraft der apostolischen Überlieferung und aus den Sakramenten der Kirche.

Wäre die Bibel tatsächlich die einzige Quelle des Glaubens, dann wären ausgerechnet die damaligen, oft so heldenhaften Christen  – abgesehen vom AT  – ohne Fundament gewesen. Davon kann aber keine Rede sein: sie standen im direkten Kontakt mit den Aposteln und ihren Mitarbeitern, mit dem also, was die kath. Kirche als „mündliche Tradition“ ansieht.

Somit steht der katholische Glaube auf dem Fundament der „göttlichen Offenbarung“, die gleichsam auf zwei Säulen emporrankt: auf der Heiligen Schrift und der apostolischen Überlieferung. Das kirchliche Lehramt wiederum versteht sich als der von Christus beauftragte „Hüter“ dieser Offenbarung Gottes.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

 
 
 

Michael Hesemann spricht am 17.9. in München über „Das Geheimnis der Kopten“

Mit dabei: der koptische Generalbischof Anba Damian

Der Historiker und Bestseller-Autor Michael Hesemann stellt am Montag, den 17. September 2012, sein neues Buch „Jesus in Ägypten: Das Geheimnis der Kopten“ vor. 

Die Buchvorstellung der Veranstaltungsreihe „Domspatz-Soirée“ beginnt um 19:30 Uhr im Kirchenzentrum St. Philipp Neri in München-Neuperlach, Kafkastraße 17.

Den Fragen des Moderators Michael Ragg stellt sich neben dem Autor auch das Oberhaupt der koptischen Christen in Deutschland, Generalbischof Anba Damian.

Dabei soll auch die aktuelle Situation der Christen in Ägypten und im gesamten Nahen Osten zur Sprache kommen.

Michael Hesemann hat bisher mehr als dreißig Bücher geschrieben, die in vierzehn Sprachen und einer Weltauflage von fast zwei Millionen Exemplaren erschienen sind.

Nach einigen viel beachteten Werken zur Kirchengeschichte schrieb er zuletzt gemeinsam mit dem Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger, den Bestseller „Mein Bruder, der Papst“, der mit einer Gesamtauflage von bislang mehr als 150.000 verkauften Exemplaren in zehn Sprachen übersetzt wurde.

Hesemann begleitete Papst Benedikt XVI. auf seiner Deutschlandreise und war Herausgeber und Kommentator seiner Ansprachen.

In seinem neuen Buch läßt der beim Vatikan akkreditierte Journalist die geheimnisvolle Welt einer uralten christlichen Tradition lebendig werden und beleuchtet auch die aktuelle dramatische Lebenssituation der Kopten, die zunehmend gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt sind.

Der Eintritt kostet 9 Euro, für Ehepaare 15 Euro, für Jugendliche bis siebzehn Jahre ist der Eintritt frei.

Der Veranstalter empfiehlt Platzreservierung unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder buero@raggs-domspatz.de.

Das Kirchenzentrum St. Philipp Neri ist erreichbar mit der U5, Haltestelle Neuperlach-Zentrum.

 
Ragg’s Domspatz  │ Agentur für christliche Kultur
Inhaber: Michael und Vivian Ragg
Dammstraße 10 │88145 Opfenbach
buero@raggs-domspatz.de 
http://www.raggs-domspatz.de/
Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37│Mobil: 01 73 / 5 62 16 20 │Fax: 0 83 85 / 9 24 83 29