Kardinal Martins kritisierte „krankhafte Aufmerksamkeit, die sich auf Medjugorje konzentriert“

Der portugiesische Kardinal Jose Saraiva Martins ist skeptisch, was die angeblichen Marienerscheinungen in Medjugorje betrifft. Er spricht von einer „krankhaften Aufmerksamkeit, die sich auf Medjugorje konzentriert.“ 

Das sagte der frühere Präfekt der vatikanischen Heiligenkongregation bereits im Februar 2010 dem Internetdienst „petrus-online“

Berichte über Bekehrungen oder gar Heilungen in Medjugorje bedeuten aus seiner Sicht „absolut keinen Beweis“ für eine Echtheit der Erscheinungen: „Nur weil sich jemand bekehrt, heißt das noch lange nicht, dass die Madonna dort erscheint.“

Bekehrungen seien „auch in einer kleinen Landpfarrei möglich“,  erklärt Kardinal Martins hierzu.

Ob die Seher „diese Erscheinungen erfunden haben oder ob sie wirtschaftliche Interessen verfolgen“, wisse er nicht. Er hält dämonische Einflüsse nicht für ausgeschlossen:  „Mit Sicherheit kann hinter solchen Fällen der Teufel stecken.“

Skeptisch stimmt es den Kirchenmann auch, daß die Erscheinung offenbar die Seher aufgefordert hat, ihrem Bischof nicht zu gehorchen; das sei „ein Element, das zu denken gibt“.

Quelle: Radio Vatikan vom 20.2.2010



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