Evangelikaler Aufruf zum „Marsch fürs Leben“ am 22. September in Berlin

Die Evangelische Allianz  – ein evangelikaler Dachverband  – hat dazu aufgerufen, am „Marsch für das Leben“ am 22. September 2012 in Berlin teilzunehmen. Er steht unter dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“.

Allianz-Generalsekretär Hartmut Steeb wandte sich in einem  Schreiben an die Verantwortlichen der örtlichen Evangelischen Allianzen  und die  verbundenen Werke und Verbände.  .

Der „Marsch für das Leben“ wird vom Bundesverband Lebensrecht veranstaltet.

Er beginnt mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. Anschließend ziehen die Teilnehmer schweigend durch die Stadt. Sie führen weiße Kreuze mit sich, um ihre Trauer darüber auszudrücken, daß werktäglich in Deutschland rund 1000 Kinder im Mutterleib getötet werden. Den Abschluß des Marsches bildet ein ökumenischer Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale, den Allianz-Generalsekretär Steeb leiten wird.

Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Polizeiangaben ca 2100 Personen. Etwa 200 Gegendemonstranten störten mit Trillerpeifen und Sprechchören die Kundgebung der Lebensrechtler.

Im Bundesverband Lebensrecht sind 14 Organisationen zusammengeschlossen. Vorsitzender ist der katholische Publizist Martin Lohmann.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Hungrige Kätzchen sorgen für Feuerwehralarm

Hungrige Kätzchen haben am gestrigen Mittwochvormittag im bayerischen Immenstadt im Allgäu einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, drang aus einer Wohnung Rauch, deren Bewohner auf Urlaubsreise waren. Nachdem Nachbarn die Feuerwehr gerufen hatten, zeigte sich den Rettungskräften eine verwüstete Küche, von deren Herd Rauch ausging.

Ein Nachbar war von den Urlaubern mit dem Füttern der Katzen beauftragt worden. Damit die Tiere keinen ungehinderten Zutritt zur Küche, und somit zum Katzenfutterlager, hatten, schloß er die Küchentür vor dem Verlassen der Wohnung.

Die Stubentiger schafften es jedoch, die Tür zu öffnen und sprangen auf den Herd. Dabei machten sie eine der Herdplatten an, auf der ein Korb mit der Katzenfutterdose stand. Der Korb ist geschmolzen und die Dose explodierte. Das Futter lag dementsprechend in der ganzen Küche verteilt. Ein offenes Feuer entstand jedoch nicht. Die Katzen blieben unverletzt.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Israel: Großer Autozulieferer eröffnet erste deutsche Produktionsstätte in Thüringen

Der israelische Autoteile-Hersteller Arkal Automotive hat im südthüringischen Crock eine Produktionsstätte eröffnet. Dadurch entstehen 60 neue Arbeitsplätze in der Mitte Deutschlands. 

Das israelische Unternehmen will 2 Millionen Euro in seinen Standort im Landkreis Hildburghausen investieren.

So wird der Opel Adam aussehen, für den das israelische Werk die Autoteile fertigt. (Foto: Opel)

Den ausführlichen Artikel hierzu finden Sie im Trade Center unter http://bit.ly/itrade02

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Grenzgänger-Ausstellung „Lob der Torheit: Narren.Künstler.Heilige“ vom 31. August bis 2. Dezember in Bonn

Medienkonferenz: Donnerstag, 30. August 2012, 11 Uhr

Aus der Presse-Information der Bonner Bundeskunsthalle:
 
„In allen menschlichen Gesellschaften gibt es die Figur des Exzentrikers, der am Rande steht, als Außenseiter gilt und einerseits verachtet, aber andererseits als besonders wahrgenommen wird.

Die Ausstellung mit ihren ca. 200 Exponaten verfolgt die unterschiedlichsten Ausprägungen dieser universalen Figur und spürt ihr in allen Weltkulturen und Epochen nach.

Zeitlich schlägt sie einen Bogen von altägyptischen Zeugnissen bis zu jüngsten Werken des 21. Jahrhunderts und beweist, dass trotz aller oberflächlichen Verschiedenheit des Ausdrucks die archetypische Figur und ihre Funktion seit 3000 Jahren Menschheitsgeschichte unverändert aktuell sind.

Es werden überraschende Ähnlichkeiten und Kontinuitäten aufgedeckt: Narren, Schmiede, Propheten, Dichter, Schamanen, Priester, Künstler gehören zu diesen Grenzgängern, leben in einer besonderen Sphäre und bringen Menschliches mit Übermenschlichem in Verbindung.

Fremd wirkende Bilder, spirituelle Zeichen, Figuren u. a. aus dem antiken Griechenland, dem Fernen Osten, Ozeanien, Afrika, Sibirien und Südamerika treten neben europäische barocke, moderne und zeitgenössische Werke

Die Schaustücke stammen aus zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen und Museen in Frankreich, Belgien, den USA, Deutschland, den Niederlanden, Brasilien, Dänemark, Russland und der Schweiz

Während die absolute Notwendigkeit des Andersseins für das Funktionieren menschlichen Lebens in der alltäglichen Betrachtung häufig aus dem Blickfeld gerät, rückt die Ausstellung die Randfiguren ins Licht und unterstreicht die vitale Bedeutung ihrer Aufgabe…

Der Kurator der Ausstellung ist Jean de Loisy, Präsident des Palais de Tokyo in Paris. Die Schau wird in Paris im Musée du quai Branly eröffnet (10. April bis 29. Juli 2012).

Nach der zweiten Station in der Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn geht die Tournee weiter nach Madrid ins CaixaForum (7. Februar bis 19. Mai 2013).

In Bonn erscheint ein Katalog in deutscher Sprache.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Untersuchung ergibt: Trendgetränk Bubble-Tea enthielt bedenkliche Substanzen

Wissenschaftler vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Technischen Hochschule Aachen haben in Bubble Tea mehrere gesundheitsgefährdende Chemikalien gefunden, die das Krebsrisiko erhöhen oder im Verdacht stehen, Allergien auszulösen.
In den Kugeln im Bubble Tea wurden nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post Styrol, Acetophenon und bromierte Substanzen entdeckt.

Die Zeitung zitiert einen der beteiligten Chemiker: „Diese Substanzen haben in Lebensmitteln nichts zu suchen.“  – Die Stichproben für die Untersuchung des Modegetränks wurden in einem Bubble-Tea-Laden in Mönchengladbach genommen, der zu einer bundesweiten Filialkette gehört und die Kugeln von einem Großhersteller aus Taiwan bezieht.  

Quelle: Rheinische Post (ots)


FOCUS kritisiert unflätige Hetze in Facebook gegen CDU-Staatssekretärin Reiche

Nachdem sich die CDU-Politikerin Katherina Reiche gegen die Gleichstellung von Homo-Partnerschaften mit der Ehe aussprach (wir berichteten darüber) und grundsätzlich die Bedeutung von Ehe und Familie betonte, ging auf ihrer Facebook-Seite ein Sturm der Entrüstung los.

Diese Pöbel-Attacken kritisiert der Publizist und Buchautor Dr. Alexander Kissler heute in FOCUS-online unter dem Titel „Deutschland hat verlernt, gesittet zu streiten“   –  er schreibt hierzu u.a.:

„Die CDU-Politikerin Reiche ist gegen die Gleichstellung von „Homo-Ehe“ und klassischer Ehe. Der darauf folgende Shitstorm gegen sie zeigt: Deutschland hat es verlernt, gesittet zu streiten.

Ungeheuerliches muss vorgefallen sein: Eine Frau, eine Politikerin, eine Staatsekretärin hat zum Angriffskrieg aufgerufen. Oder zu einem Pogrom. Oder zur Aberkennung der Bürgerrechte für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, verbunden mit allerunflätigster, rassistischer Beschimpfung. Wäre es so  –  die Reaktionen hätten nicht drastischer ausfallen können, als sie nun auf Katherina Reiche niederregnen.

Die brandenburgische Politikerin hatte zuvor von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit recht sachlich Gebrauch gemacht und auf das Programm ihrer eigenen Partei, der CDU, hingewiesen. Deshalb heißt es nun, Reiche sei „intolerant“ und gehöre wie „im Mittelalter“ mit Steinen beworfen oder „unzeitgemäß wie eine Hexe auf dem Scheiterhaufen“ verbrannt.

Zuvor hatte die Staatssekretärin im Bundesumweltministerium in der Bild-Zeitung erklärt, gleichgeschlechtliche Partnerschaften dürften nicht diskriminiert werden; „nur wird keiner diskriminiert, wenn das Lebensmodell, das den Erhalt unserer Gesellschaft garantiert, besonders geschützt und gefördert wird“.  – Gerade die Union müsse „ganz klar sagen, dass sie auf Familie, Kinder, Ehe setzt. Die Gesellschaft wird nicht von kleinen Gruppen zusammengehalten, sondern von der stabilen Mitte.“ (…)

Wir lernen: Dieses Thema ist in der Union umstritten. Die Mehrheit neigt vermutlich eher Reiches Position zu als jener der 13 Abgeordneten von CDU/CSU, die unlängst für eine Gleichstellung der beiden Lebensformen plädierten, unterstützt von Familienministerin Kristina Schröder.

Weil dieses symbolisch hoch aufgeladene Thema derart umstritten ist, muss darüber strittig diskutiert werden dürfen  –  ohne wechselseitige Schmähungen, ohne Vernichtungsenergie, ohne Gewaltphantasien.“

Quelle und vollständiger Kommentar hier: http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/shitstorm-gegen-cdu-politikerin-homo-ehe-deutschland-hat-verlernt-gesittet-zu-streiten_aid_804639.html


Sri Lanka: Christliche Minderheit wird benachteiligt – der Staat schaut tatenlos zu

In Sri Lanka klagen Christen über eine wachsende Intoleranz der buddhistischen Mehrheit. Sie erhielten keine Hilfe von Behörden und der Polizei, berichtete der Direktor der Kommission Religionsfreiheit der weltweiten Evangelischen Allianz, Pastor Godfrey Yogarajah (Colombo/Sri Lanka), der  Nachrichtenagentur ENI.

Eine Aufstellung der dortigen Evangelischen Allianz enthalte zahlreiche Vorfälle. So seien am 9. August 2012 ein Pastor der „Versammlung Gottes“, Lasantha Jayalath, und seine Frau von einem buddhistischen Mob zusammengeschlagen worden, als sie vom Besuch eines Gemeindemitglieds in ihr Haus zurückkehrten. Buddhistische Mönche hätten zugesehen, ohne einzugreifen.

Bedroht würden auch Mitglieder anderer Gemeinden,  etwa der methodistischen Kirche.

Laut Yogarajah richtet sich die Gewalt nicht allein gegen Christen, sondern auch gegen Muslime, Hindus und andere religiöse Minderheiten.

Von den über 20 Millionen Einwohnern des Landes sind rund 70 Prozent Buddhisten, 14 Prozent Hindus, 8 Prozent Muslime und 8 Prozent Christen, überwiegend Katholiken. Die Evangelische Allianz repräsentiert mehr als 200.000 Evangelikale.

Quelle: www.idea.de

 


Kritik an den jüngsten Entgleisungen des „Tierrechtlers“ Peter Singer: ein „Ethiker“ ohne Moral und Gewissen

Der seit langem prominente Philosoph und Evolutionist Peter Singer, bekannt als Abtreibungsbefürworter und „Tierrechtler“, äußerte sich am 14.8.2012 in der Tageszeitung „Die Welt“ unter dem Titel „Die Entscheidung muss bei den Frauen liegen“ über Abtreibung und „Tierrechte“  –  siehe hier: http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article108601811/Die-Entscheidung-muss-bei-den-Frauen-liegen.html

Dabei vertritt er allen Ernstes die Auffassung, daß sich ein Rind geistig auf höherer Ebene befinde als ein Fötus, also ein Kind im Mutterleib.

Dennis Riehle aus Konstanz, Leiter einer christlichen Beratungsstelle und evangelikaler Prädikant (Laienprediger), nimmt in seinem Leserbrief wie folgt Stellung zu Singers jüngsten Ausführungen:

„Peter Singer ist sich offenbar der eigenen Peinlichkeit nicht bewusst, wenn er in seinem Artikel Lebensschützern den Vorwurf macht, diese würden nicht vor Schlachthäusern demonstrieren, obwohl Rinder doch höhere mentale Eigenschaften hätten als ein Fötus.

In seiner kruden Beschränkung auf wissenschaftliche Theorien der Evolution wird rasch deutlich, wie eiskalt und berechnend eine Ideologie sein kann, die nicht mehr zwischen gut und böse unterscheidet.

Mir ist bewusst, dass mich Herr Singer sicher müde belächeln würde, wenn ich seinen Ausführungen über den „Homo Sapiens“ den biblischen Schöpfungsbericht gegenüberstellte  –  doch kommt man bei einer Herzlosigkeit wie der des amerikanischen Bioethikers nicht umhin, mit festem Glauben klare Kante zu zeigen.

Und auch wenn ich bezweifeln möchte, dass Herr Singer an mehr glaubt als an die Affenbilder aus seinen Lehrbüchern, schreibe ich ihm doch zu, die Verse des 1. Buch Mose zumindest zu verstehen: „Und Gott schuf die Tiere […] und das Vieh […] nach seiner Art. […] Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde und sprach […]: herrscht über alles Getier, das auf Erden kriecht“ (Genesis 1, 27f.).

Die Zugehörigkeit zu einer „Spezies“ rechtfertige nicht „ein Recht auf Leben“  –  solche Töne sind Vorgeschmack auf eine gottlose Welt, in der nicht das Leben selbst einen Wert hat, sondern allein die Mündigkeit zum Über-Leben.

Und da sieht es für die heranwachsenden Kinder in den Mutterleibern düster aus, wenn Singer den Frauen die Allmacht der Entscheidung übertragen will. Schlussendlich müssten sie sich nach der Abtreibung auch nicht sorgen  –  hätten sie doch lediglich ein „Wesen“ ohne „Rationalität und Selbstbewusstsein“ um die Möglichkeit gebracht, später einmal Personen wie Singer von der Schönheit des Existierendürfens berichten zu können. (…)

Wo die Gesellschaft aus Lieblosigkeit dem Eigennutz strotzt, da wundert auch nicht, dass man sich lieber um den Preis von Medikamenten zum Schwangerschaftsabbruch Sorgen bereitet, als um den Seelenschaden, der noch über Jahrzehnte einer jeden nicht gewordenen Mutter den Kopf zerbricht.

Ein Ethiker ohne Moral und Gewissen  –  der Melbourner Ehrenprofessor treibt wohl nicht nur die Pflichtbewussten seiner Zunft auf die Barrikaden.“

Foto: CDL, Mechthild Löhr

 


USA: Obama und sein Herausforderer Romney präsentieren ihre „Frömmigkeit“

Würden in deutschen Wahlkämpfen  –  oder in denen westeuropäischer Länder  –  die Kandidaten damit wetteifern, wer gleichsam der Frommste unter ihnen sei,  wäre dies für die meisten Medien   –  und wohl auch nicht wenige Bürger   –  ein Anlaß für Gelächter, Spott und Ironie.

Nicht so in Amerika. Wer in den USA „punkten“ will, wer bei den Wählern  siegreich „landen“ möchte, muß seinen „guten Draht noch oben“ herausstellen, gerne die Bibel zitieren und auch sonst der Frömmigkeit  – gepaart mit einer starken Portion Patriotismus – huldigen, zumindest nach außen hin.

Insofern laufen in den USA die Uhren tatsächlich anders als im „alten Kontinent“, was auf den ersten Blick umso erstaunlicher erscheint, als in den Vereinigten Staat eine strikte „Trennung von Kirche und Staat“ in der Verfassung verankert ist. 

Gleichwohl ist selbst bei den linksliberalen Demokraten kein Parteitag ohne öffentliche Gebete denkbar  – erst recht nicht bei den konservativen Republikanern.

Der frühere Präsident Ronald Reagan, der sein Christentum durchaus ernst meinte, hat sogar das Gebet in den staatlichen Schulen eingeführt. In vielen Unterrichtsräumen der USA hängen die Zehn Gebote Gottes.

Sind die „frommen Sprüche“ immer nur „Heuchelei“?

Natürlich kommt hier gerne  – und durchaus nicht ganz zu Unrecht   – der Einwand, vieles von dem „frommen Zirkus“ überm großen Teich sei ohnehin nur Heuchelei und Taktik.

Das mag zum Teil stimmen, doch der Unterschied zwischen den USA und Europa besteht darin, daß diese „Taktik“ von Politikerseite deshalb praktiziert wird, weil sie dort im Volke ankommt  – und auch in den Medien normalerweise nicht madig geredet wird. Das wäre hierzulande leider anders.

Immerhin spielen Glaube und Frömmigkeit im öffentlichen Leben Amerikas eine anerkannte Rolle  – und sie werden nicht ins Mauseloch der Privatsphäre verdrängt. Das ist grundsätzlich positiv zu bewerten, vor allem hinsichtlich der Jugend, die damit eine gewisse christliche Prägung auch von außen her erfährt. 

Freilich sind die „frommen Sprüche“ von US-Präsident Obama schon deshalb unglaubwürdig, weil er zB. für die Abtreibung und für die Homo-„Ehe“ eintritt.

Unlängst haben Barack Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney  wieder einmal die Bedeutung des Glaubens für ihr politisches und privates Leben hervorgehoben.

Der christliche Glaube gebe ihm die Gewißheit, „dass ich geliebt bin“, sagte Obama der christlichen Zeitschrift Cathedral Age. Zudem erklärte er, der 46. Psalm sei einer seiner Lieblingstexte. „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke,darum fürchten wir uns nicht“ heißt es darin.

Wichtig sei ihm auch Jesaja, Kapitel 40, Vers 31: „Die auf den HERRN vertrauen, erhalten neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler „.

Der republikanische Kandidat Romney –  er ist Mitglied der Mormonensekte  –  erklärte in einem Interview mit dem gleichen Magazin, sein Glaube lehre, daß „man Gott ehren und den Nächsten lieben“ müsse. Seine Religion sei gegründet auf der Überzeugung, „dass wir für einander verantwortlich sind, besonders für unsere amerikanischen Mitbürger, aber auch für jedes Kind Gottes“. 

Romney betonte, die USA müßten „den Schöpfer ehren“. Die „Grossartigkeit“  der Nation habe nur Bestand, wenn auch die Justiz die Glaubensgrundlage der Verfassung respektiere.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


„Pinkfarbene Barbiepuppen sind keine Einstiegsdroge in ein verpfuschtes Frauenleben“

Von Birgit Kelle (Leiterin von Frau 2000plus)  

Wer kennt ihn nicht, den rosaroten Alptraum im Kinderzimmer: Hello Kitty, Lillifee, Barbie und wie sie alle heißen. Durch zwei Töchter kennen wir das ganze Programm selbst auch in unserer Familie. Aber ist es Grund zur Sorge?

Ja, sagen die Feministinnen, sie glauben, unsere Mädchen würden damit gleich in die falsche Richtung gedrängt, bekämen falsche Rollenbilder präsentiert und würden zu kleinen Prinzessinnen, jedoch ohne Hoffnung auf Prinz, herangezüchtet.

Nein, meine ich als Mutter. Pink ist keine Einstiegsdroge in ein verpfuschtes Frauenleben. Es ist Spielzeug, es ist Identifikation und es sind letztendlich Phasen, die vorüber gehen.

Meine Kolumne heute also zum Thema: Einstiegsdroge Pink

„Besten Dank an das feministische Marktüberwachungsorgan „Emma“, jetzt wissen wir es endlich schwarz auf weiß: Pink macht Mädchen dümmer. Ich schäme mich gerade schon ganz doll, weil unsere jüngste Tochter zum vierten Geburtstag ein neues Lieblingskuscheltier bekommen hat: ein Plüscheinhorn mit pinkem Sattel und Glitzermähne.

Hätte ich doch vorher gewusst, dass die Kleine dadurch verblödet, nun haben wir den Schund im Haus und ich weiß: Sie ist nicht mehr zu retten.Der Einstieg in ein vermasseltes Frauenleben hat seinen Lauf genommen. Sie wird womöglich später am Herd stehen, heiraten und vielleicht genauso reaktionäre Dinge tun wie ihre Mutter und viele Kinder kriegen.

Ja, wir könnten ihr das Einhorn nachts im Schlaf entreißen und auf einem feministischen Scheiterhaufen verbrennen, gemeinsam mit der Lillifee-Kindergartentasche, den Barbie-Puppen, die sie von ihrer großen Schwester geerbt hat, dem pinken Helm mit der Krone drauf, all ihren Lieblingskleidern, den Schleifenspangen und der Hello-Kitty-Kakaotasse. Kitty, auch eine dieser Einstiegsdrogen für kleine Mädchen.“

Den ganzen Artikel finden Sie hier: http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/12074-geschlechterrollen-und-kinderspielzeug