Weihbischof Stefan Zekorn über die Vielfalt der Gottesdienstformen und faszinierende Wallfahrtsstätten im Münsterland

Im Februar 2011 wurde der Priester und Theologe Dr. Stefan Zekorn zum Bischof geweiht und als Weihbischof für die Region Münster-Warendorf eingesetzt.

Vorher war der 1959 in Datteln geborene Geistliche als Wallfahrtspfarrer in Kevelaer  –  nahe der holländischen Grenze –  tätig.  borMedia1859801

In einem Interview mit der Bistumszeitung Kirche und Leben (Nr. 33/2012) betont der Weihbischof, daß es in der Firmvorbereitung „entscheidend darauf ankommt, die Jugendlichen in Kontakt mit Jesus zu bringen“. 

Das Christentum sei keineswegs in erster Linie eine „soziologische Größe“, sondern vielmehr geprägt durch die „persönliche Verbindung zu Jesus Christus“.

Zudem erkärte Dr. Zekorn, wie wichtig es sei, in den Pfarrgemeinden die „Vielfalt der Gottesdienstformen neu zu entdecken“.

Das gelte nicht allein für neuere Gottesdienstformen junger Leute wie z.B. das Morgen- und Abendgebet in Früh- und Spätschichten, sondern auch für „wertvolle und tiefe überlieferte Gottesdienstformen, etwa den Rosenkranz oder den Kreuzweg.“

Der Weihbischof fügte hinzu: „Wir müssen manchmal vielleicht eine gewisse Schwelle überwinden: Nur weil etwas alt ist, ist es nicht unbedingt schlecht, sondern hat im Gegenteil einen tiefen Reichtum“.

Außerdem würdigt der Geistliche die Stadt Münster, das Münsterland und die dazugehörende Region Warendorf:

„Es lohnt sich, weil die Region in den Wallfahrtsorten und darüber hinaus viele kirchliche Schätze hat  –  und große landschaftliche Schönheiten.“  

Der Weihbischof empfiehlt, „einfach mal die Wallfahrtsorte anzusteuern“ –  und er erinnert an Buddenbaum, Freckenhorst, Herzfeld, Stromberg, Telgte, Vinnenberg oder Warendorf.


Irak: Erzbischof Sleiman beklagt wachsende Christenverfolgung durch den Islam

Irakische Kirchenvertreter weisen auf eine drastische Verschlechterung der Lage für Christen im Irak hin. „Alles läuft auf eine Auflösung des Christentums im Irak hin“, sagte der Erzbischof von Bagdad, Jean Sleiman, am gestrigen Mittwochabend in Aachen: „Die Christen haben nur die Wahl, sich ganz zurückzuziehen oder sich aufzulösen“.

Demütigungen, Entführungen und Anschläge hätten die Botschaft: „Werdet Muslime oder verlasst den Irak“, sagte Sleiman. Der 66-Jährige ist jedoch entschlossen zu bleiben, „auch wenn ich der letzte Christ im Irak wäre“. Der Erzbischof war Gast einer Konferenz des katholischen Hilfswerks Missio.

Seitdem die letzten US-amerikanischen Soldaten Ende 2011 nach achtjähriger Besatzungszeit den Irak verlassen hatten, sei das Land, in dem 97 Prozent Muslime leben, wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch, mahnte Pater Mirkis. Dabei würden vor allem Christen zur Zielscheibe jener Extremisten, die einen islamischen „Gottesstaat“ errichten wollten.

Obwohl die Verfassung auf dem Papier Religionsfreiheit garantiere, gelte in vielen Bereichen das islamische Religionsgesetz der Scharia. Wegen der mangelnden Autorität staatlicher Organe lebten irakische Christen in ständiger Angst vor Entführungen, Vergewaltigungen, Erpressungen und Attentaten.

Der Irak, das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten des Christentums. Die schätzungsweise bis zu 500.000 im Land verbliebenen Christen gehören neben der größten Kirche der altorientalischen Chaldäer u.a. zu den Glaubensgemeinschaften der Griechisch-Orthodoxen, Armenisch-Orthodoxen, Syrisch-Orthodoxen, syrischen Katholiken, armenischen Katholiken, Mekiten, Kopten, Assyrer und Protestanten. 

Quelle: evangelische Nachrichtenseite www.jesus.de


Sternwallfahrt: „Gebet am Kreuz“ auf dem Islinger Feld in Regensburg am 12. September 2012

Vor sechs Jahren feierte der Papst dort die hl. Messe

Am 12. September 2012 jährt sich zum sechsten Mal der historische Besuch von Papst Benedikt XVI. in Regensburg. Auf dem Islinger Feld feierte er mit hunderttausenden Gläubigen die Eucharistie. Daran erinnert noch heute das weit aufragende Kreuz.

Aus diesem Anlaß findet am Mittwoch, den 12. September 2012, eine Sternwallfahrt von verschiedenen Pfarrkirchen aus zu diesem Kreuz statt. Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen, sich den pilgernden Pfarreien anzuschließen.

Das Gebet am Kreuz mit Diözesanadministrator Dr. Wilhelm Gegenfurtner beginnt um 19 Uhr.

In seiner Einladung an alle Gläubigen betont Prälat Gegenfurtner:

„Am 21. Oktober 2012 wird Papst Benedikt XVI. die selige Anna Schäffer aus Mindelstetten in Rom heilig sprechen. Für sie war Jesus Christus die Sonne ihres Lebens. Auch wir sind eingeladen, Jesus zum Mittelpunkt unseres Lebens zu machen. Gemeinsam wollen wir darum am Kreuz auf dem Islinger Feld beten und uns in besonderer Weise der Fürsprache der seligen Anna Schäffer anempfehlen“.

Die Sternwallfahrt startet im einzelnen bei:

St. Anton, Furtmayrstraße 22. Abmarsch: 18.30 Uhr
St. Albertus Magnus, Schwabenstraße 2. Abmarsch: 18.45 Uhr
St. Benedikt, Rauberstraße 4/6, Oberisling. Abmarsch: 18.45 Uhr
St. Franziskus, Kirchfeldallee 3, Burgweinting. Abmarsch: 18.45 Uhr

Quelle:
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg

Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Email: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de


Syrien: 12.000 Christen waren von islamistischen „Rebellen“ eingekesselt

Die westliche Presse steht im syrischen Bürgerkrieg zweifellos auf Seiten der Rebellen. Daher findet sich kein Wort über die Einkesselung der überwiegend christlichen Stadt Rableh durch schwerbewaffnete Aufständische. Brücken wurden dabei zerstört. Rableh bzw. Rabah liegt etwa 30 km westlich von Homs.

Nicht nur, daß die mehr als 12.000 Bewohner von der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medizin abgeschnitten sind. Wer Rableh zu verlassen versucht, wird von Snipern ermordet.

Während die überwiegende Mehrheit Syriens  –  etwa 75%  –  dem Islam (Sunniten) angehört, wird der Anteil der Christen auf etwa 15% geschätzt. In manchen Regionen  – so auch in Rableh   –  ist die Mehrheit christlich.

Quelle und Fortsetzung des Berichts hier: http://www.theintelligence.de/index.php/politik/naher-osten-nahost/4820-12000-christen-in-syrien-von-rebellen-eingekesselt.html

Anmerkung: Kürzlich wurde Rableh von syrischen Regierungstruppen aus der Hand der Islamisten befreit.


Linz: Kritik an elektronischer Fußfessel statt Gefängnis für einen Vergewaltiger

Pressemeldung der CPÖ (Christlichen Partei Österreichs):

Nach Entscheidung des Oberlandesgerichts Linz, einem verurteilten Salzburger Vergewaltiger die Haft zu ersparen und ihn bloß mit einer elektronischen Fußfessel zu bestrafen, erklärt Dr. Rudolf GEHRING, Bundesobmann der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ), dass diese Entscheidung dem Schutz und Schmerz der Opfer nicht gerecht werde.

Gehring schließt sich im Sinne eines wirksamen Opferschutzes den vielfach erhobenen Forderungen an, dass dieser Fall ein Grund sei, das Fußfesselverfahren bei solchen Delikten unverzüglich zu verändern, „damit die Stimme und die Bedürfnisse nach Sicherheit des Opfers gehört werden“.

Für Gehring ist es unverständlich, dass ein solcher Straftäter nicht ins Gefängnis muss:

„Es sollte auf jeden Fall nicht das Zeichen gesetzt werden, dass Vergewaltigung ein Bagatelledelikt ist und dass bei diesem Verbrechen keine Gefängnisstrafe nötig ist. Wenn in einem Rechtstaat ein Vergewaltiger seine Haftstrafe in der milden Form eines elektronisch überwachten Hausarrestes abbüßen darf, ist ersichtlich, mit welcher Geisteshaltung gegenüber Frauen von den Regierenden agiert wird. Offenbar ist der Schutz der Frauen auch für die Grünen lediglich ein leeres Lippenbekenntnis.

Für die CPÖ, die sich als Partei für das Leben und für die Familien versteht, ist es der falsche Weg, wenn Gewalt in der Sexualität ohne strenge Folgen bleibt. Gehring sieht in der Entscheidung des Linzer Gerichtes die seit Jahren zu beobachtende Tendenz bestätigt, dass es auch in Justiz an Werthaltungen mangelt und oftmals zeitgeistige Entscheidungen gefällt werden.“

Kontaktdaten:
Dr. Rudolf Gehring
bundesobmann@christlicheparteioesterreichs.at
http://www.christlicheparteioesterreichs.at

Basel: Geflüchteter Knastbruder kehrt reumütig in seine Zelle zurück

Nach einer durchaus filmreifen Flucht dreier Gefängnis-Insassen in Basel ist einer der drei Männer freiwillig zurückgekehrt.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, hatte einer der drei Flüchtigen am Montag seine Rückkehr telefonisch angekündigt und war anschließend mit dem Taxi ins Gefängnis zurückgekehrt.

Wie die Polizei weiter berichtete, war dem offenbar reumütigen Häftling acht Tage zuvor mit zwei weiteren Insassen die Flucht aus dem Untersuchungsgefängnis Waagenhof gelungen:

Die Gefangenen krochen in der Gemeinschaftsküche des Komplexes in einen Schacht, der sie an die Wand des Nachbargebäudes führte. Diese Wand brachen die Flüchtlinge durch und gelangten so in Freiheit.

Verhaftet wurden die Männer im Alter zwischen 33 und 37 Jahren wegen Raub- und Drogendelikten. Die Suche nach den anderen beiden Flüchtigen dauert noch an.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


10 x Minus-Punkte: Was Deutsche am Fernsehprogramm nervt

Das Fernsehprogramm wird nach Ansicht der TV-Zuschauer immer trostloser. 69 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Auf einen Blick“ beklagten, daß die Qualität des Programms heute schlechter sei als vor zehn Jahren. An der Umfrage von F&S Medienservice hatten 1010 Männer und Frauen ab 18 Jahren teilgenommen.
Nicht alles im Fernsehen lasse zu wünschen übrig, aber gute Sendungen liefen häufig zu spät (37 Prozent)  – und  Talkshows zu oft (34 Prozent), so die Befragten.

Die Werbung im Fernsehen nervt Zuschauer  gleich doppelt: 66 Prozent kritisierten die Häufigkeit der Spots, noch einmal 56 Prozent deren Lautstärke.  Zumindest das Thema Lautstärke sollte ab Freitag, 31. August, aber geklärt sein: Dann wollen die Sender die Werbung leiser drehen.

Die Top 10 der TV-Ärgernisse im Überblick:

1. Zu viel Werbung (66 %) 2. Werbung ist zu laut (56 %) 3. Gute Sendungen laufen zu spät (37 %) 4. Zu viele Wiederholungen (35 %) 5. Zu viele Talkshows (34 %) 6. Zu viele schlechte Filme (23 %) 7. Zu laute Hintergrundmusik (11 %) 8. Zu viele Quizshows (11 %) 9. Immer dieselben Gesichter in den Talkshows (9 %) 10. Immer dieselben Moderatoren (3 %)

Quelle: „Auf einen Blick“(ots), Bauer Media Group