Dänemark: Junge Frau zwei Wochen nach „Hirntod“ gesund und munter

In Kopenhagen wird der Fall eines 19-jährigen Mädchens diskutiert, das nach einem schweren Unfall von Ärzten für hirntot und zur Organspenderin erklärt worden war. Kurz darauf konnte sie durch eine Operation gerettet werden. 

Es ist eine beängstigende Vorstellung: Kann ein Mensch für hirntot erklärt werden, obwohl sein Hirn noch funktioniert?

Ein in Dänemark bekanntgewordener Fall sorgt derzeit für Diskussionen. Die Zeitung Ekstra Bladet hatte dort über eine 19-Jährige berichtet, die im Oktober vergangenen Jahres auf Djursland bei einem Autounfall schwer verletzt worden war.

Nach einer Notoperation in der Uni-Klinik von Aarhus versetzten die Ärzte die junge Frau namens Carina in ein künstliches Koma.

Zugleich stellten sie die Eltern vor die Wahl: entweder Carina an der Herz-Lungen-Maschine zu lassen, was bedeuten würde, dass ihre Organe funktionsfähig blieben, ihr Gehirn aber absterben würde. So könnten Carinas Organe gespendet werden. Oder die Herz-Lungen-Maschine auszuschalten, was nach Einschätzung der Ärzte Carinas sofortigen Tod zur Folge gehabt hätte.

Carinas Eltern entschieden sich dafür, ihre Tochter als Organspenderin am Leben zu erhalten  –  zumal die Ärzte versicherten, daß es keinerlei Hirnaktivitäten bei der 19-Jährigen gebe. Kurz darauf revidierten die Ärzte jedoch ihre Diagnose und schalteten die Herz-Lungen-Maschine aus, denn Carina zeigte Lebenszeichen und atmete selbstständig.

Bei einer erneuten Untersuchung wurde festgestellt, daß die junge Frau einen ungewöhnlichen Bruch im Schädelboden hatte, der die Druckverhältnisse im Gehirn regulierte. Nach einer Operation konnte Carina zwei Wochen später die Klinik verlassen. Heute hat sie sich fast vollständig erholt.

Quelle und Fortsetzung dieses Artikels der Rheinischen Post hier: http://nachrichten.rp-online.de/panorama/19-jaehrige-nach-hirntod-diagnose-aufgewacht-1.2972971


2 Kommentare on “Dänemark: Junge Frau zwei Wochen nach „Hirntod“ gesund und munter”

  1. Carolus sagt:

    Dieser Fall ist wohl besonders dramatisch (wenn auch später nur von einem „baldigen Hirntod“ die Rede war), aber kein einzelner:
    https://charismatismus.wordpress.com/2012/04/09/einige-eindrucke-von-der-veranstaltung-des-ethikrats/

    … Prof. Shewmon hat die Berichte über mehr als 170 Menschen, die als hirntot diagnostiziert waren und dann noch eine Woche bis zu 14 Jahren gelebt haben, in seine Studie einbezogen. …

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  2. Der Mensch ist und bleibt fehlbar. Das Leben in der Welt, in der Materie, im GROBstofflichen Bereich ist nicht frei von Fehlern, Störungen, Missverständnissen.
    ÜBERWINDEN läßt sich dies NUR mit der göttlichen – bedingungslosen – Liebe; der Dimension von Liebe, über die wir im „Höheren / wahren Selbst“, auf der höheren Bewußtseins-Ebene, im FEINstofflichen Bewußtseinsbereich, im „Christus-Bewußtsein“ verfügen.

    Wissenschaft und Schulmedizin und ein großer Teil der Bevölkerung vergöttern aber irrtümlicherweise die „Materie“, den GROBstofflichen Bereich und sein Bewußtsein, das „Niedere Selbst“ / „Ego“ und ignorieren das weitaus größere Potenzial, das ihnen im „Höheren / wahren Selbst“ zu Gebote steht.

    Das ist ein Aspekt der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“, der „Krankheit der Gesellschaft“, unter der die Menschheit und der ganze Planet Erde seit Jahrtausenden leiden und die weiter wächst. Derzeit wahrscheinlich schon wieder einmal im exponentiellen Maß und bedroht uns mit einer neuen „Kollektiven Psychose“, wie schon in der Zeit 1933-1945.

    Vermeiden ließe sich eine solche kollektive Dekompensation nur durch GRUNDLEGENDE, nachhaltige Heilung, die vollständig die Ursachen im Individuum beseitigt.
    Solche Heilung ist möglich – auch unabhängig vom Kollektiv, in jedem Einzelfall, jederzeit – wenn der Betroffene es will / zuläßt.

    Die Bibel war / ist übrigens ein Versuch, zu solcher Heilung Anstoß und Ermutigung zu geben.

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