„Zukunftsdialog“ der Bundeskanzlerin: über 10.000 Stimmen für Vorschlag „Ungeborenes Leben schützen“

Philipp Döbbe: erfolgreicher Einsatz für das Lebensrecht aller Menschen

Kanzlerin Angela Merkel hat im Internet einen sog. „Dialog für die Zukunft“ ausgerufen und die Bürger zu Vorschlägen aufgerufen. 

An diesem Zukunftsdialog hat sich auch der junge Lebensrechtler Philipp Döbbe aus Münster vor über einem halben Jahr beteiligt. Sein Plädoyer  Ungeborenes Leben schützen – Lebensrecht für alle durchsetzen“ erreichte bei dem Ideen-Wettbewerb erstaunliche 10.012 Stimmen – eine enorme Resonanz bei diesem Thema!

Hier der volle Wortlaut seines Vorschlags:  

„Wie wollen wir zusammenleben? Um sich dieser Frage überhaupt stellen zu können, muss man irgendwann den Bauch seiner Mutter lebend verlassen haben. Mindestens 110.431 ungeborenen Kindern war dies in Deutschland im vergangenen Jahr nicht vergönnt. Sie wurden abgetrieben und landeten im Klinikmüll. Dass dieses Prozedere staatlich zugelassen wird, ist der erste Skandal. Dass es in nahezu 90 % der Fälle auch noch mit Steuermitteln finanziert wird, der zweite.

Mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle sind Eigenschaften wie Geschlecht, Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergröße, Begabungen usw. festgelegt. Ab dem 21. Tag schlägt das Herz des ungeborenen Kindes, in der 8. Woche erhält es seinen unverwechselbaren Fingerabdruck. Ein solches menschliches Wesen mit einem Abtreibungsschlauch oder einer Giftspritze „wegzumachen“ steht im diametralen Widerspruch zur in Artikel 1 GG verankerten Menschenwürde.

Auch vor dem Hintergrund des demografischen Defizites ist die momentan geltende Rechtslage, nach der selbst minderjährige Mädchen ohne Informierung ihrer Eltern abtreiben dürfen, nicht haltbar. Anstatt einer Unkultur des Todes, wie es sie in der Geschichte schon zur Genüge gegeben hat, ist eine Kultur des Lebens dringend geboten.“

Neben der sagenhaft hohen Stimmenzahl ist auch die Zahl von 477 Leserkommentaren zu Döbbes Pro-life-Plädoyer höchst erfreulich.

Die jüngste Zuschrift, die dort veröffentlicht wurde, bringt die Fakten auf den Punkt, zumal sie richtig feststellt, daß der Druck auf Schwangere durch die Abtreibungs-Freigabe zunimmt,  da diese „legal“ sei, die widerstrebende Frau sich also nicht mehr – wie früher  – mit dem Argument verteidigen kann, eine Abtreibung sei strafrechtlich verboten.

Hier nun der neueste Leserkommentar auf Döbbes Plädoyer im Forum Zukunftsdialog:

Viele Frauen wissen gar nicht genau, was bei einer Abtreibung wirklich geschieht.
Viele Frauen sind nach einer Abtreibung traumatisiert.
Zudem gibt es sehr viele Frauen, die von ihrem Umfeld (Mann, Eltern, Chef, usw.)
zur Abtreibung überredet oder unter Druck gesetzt wurden.
Diese Frauen wollen GAR NICHT abtreiben, werden aber von ihrem Umfeld, weil ja Abtreibung legal ist, dazu bewegt.
Ja Frauen die abtreiben sind verzweifelt, weil sie dazu oft gezwungen werden.
Das weiß ich, weil ich einige Berichte und Erfahrungen kenne, dass dies so ist!
@Heike am 25.06.2012 Ein Kind aus den Weg zu schaffen löst keine Probleme!
Und was istihrer Ansicht nach Abtreibung dann, wenn nicht Mord?
Wenn das Kind danach nicht mehr lebt, dann haben sie ihre Antwort!
Wird das Kind bei einer Abtreibung schonend am Leben erhalten oder mit Geräten brutal entfernt und ist tot?
Abtreibung ist Mord an einem unschuldigen Kind!
Auch wenn manche die Realität nicht wahrhaben wollen und in einer rosaroten Traumwelt leben!
Foto: Mechthild Löhr, CDL


Pro-islamischer Vorstoß der Bundesjustizministerin (FDP) erntet Widerspruch auch in den eigenen Reihen

CSU: „Einführung islamischer Feiertage in Bayern kommt nicht infrage“

Die bayerische FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erhält wegen ihres Vorstoßes für einen Staatsvertrag mit Muslimen jetzt Widerspruch auch aus den eigenen Reihen. Die Bundesjustizministerin hatte angeregt, Rechte und Pflichten islamischer Religionsgemeinschaften in einem Vertrag zu regeln – etwa die Befreiung vom Schulunterricht an islamischen Feiertagen, Religionsunterricht sowie bestimmte Bestattungsrituale.

Der niederbayerische Landtags-Abgeordnete Dietrich von Gumppenberg lehnt den Vorstoß ab, wie er der Landshuter Zeitung sagte: „Wir brauchen nicht noch mehr Feiertage“, meinte er. Außerdem kenne er „kein islamisches Land, in dem katholische Feiertage eingeführt werden“.

Auch vom Koalitionspartner CSU gab es daraufhin Kritik an der bayerischen FDP-Chefin. Landtagsfraktionschef Georg Schmid erklärte:

„Es kann nicht sein, dass sie in einem christlich geprägten Land wie Bayern einerseits Stille Feiertage wie Allerheiligen oder Buß- und Bettag beschneiden möchte, andererseits sich für die Einführung von islamischen Feiertagen ausspricht.“ –  Dies sei mit den Christsozialen nicht zu machen.

„Diese Irrlichterei kann niemand verstehen“

Schmid warf Leutheusser-Schnarrenberger „völlig widersprüchliches Denken“ vor:

„In christlichen Fragen kann ihr unser Land nicht säkular genug sein, alles Christliche möchte sie zurückdrängen. Und nun plädiert sie für die Einführung islamischer Feiertage. Diese Irrlichterei kann niemand verstehen.“

Quelle: Augsburger Allgemeine

Ägypten: Staat will weitere Kontrolle über christliche Kopten

In Ägypten wollen radikal-islamische Politiker erreichen, daß die christlich-koptische Kirche künftig staatlich kontrolliert wird. Nach Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt haben salafistische Mitglieder der Verfassungsgebenden Versammlung einen entsprechenden Antrag zur Beratung eingebracht.

Der koptische Patriarch Anba Pakhomious verurteilte die Forderung scharf: „Allein das Einbringen eines solchen Entwurfes ist inakzeptabel.“  –  Sollte er genehmigt werden, könne das nur bedeuten, „dass die Kopten ganz klar verfolgt werden“.  –  Die Kirche werde aber etwa die Überwachung der Spendengelder durch eine außenstehende Institution nicht dulden.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin sieht den Entwurf als Versuch der Salafisten, Ägypten in einen islamistischen Staat zu verwandeln, der alle Institutionen kontrolliert, auch die koptische Kirche:

Kirchen haben nie finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten. Ganz anders die Moscheen, die durch Steuergelder finanziert werden, die wiederum von Christen und Muslimen entrichtet werden.“

Von den 83 Millionen Einwohnern Ägyptens sind 90 Prozent Muslime und etwa zehn Prozent Christen, meist Kopten.

Quelle: www.idea.de

 


Wien: Zweierlei Maß im Schwimmbad gegenüber einem Afrikaner und einer Muslima

Gäste im Hütteldorfer Bad in Wien trauten ihren Augen nicht: Da wurde einem Schwarzen mit einer etwas zu langen Badehose das Schwimmen verwehrt, eine Muslimin dagegen durfte in voller Montur („Burkini“) ins Wasser springen.

Der Bademeister ließ es zu, um dem Vernehmen nach „keine Schwierigkeiten“ zu bekommen.

Die Szenen spielten sich am Donnerstag, den 21. Juni, gegen 17.30 Uhr ab. Augenzeugen berichteten, dass es zuvor eine Auseinandersetzung zwischen dem Bademeister und einem Schwarzen gab, weil dieser mit einer längeren Badeshort ins Schwimmbecken wollte. Nach kurzer Zurechtweisung durch den Offiziellen verließ der Mann das Bad.

Doch was danach passierte, ist kaum zu fassen: Eine Frau stieg, vollbekleidet und mit Kopfbedeckung, ins Wasser, weil sie sich mit ihrer Schimpferei gegenüber dem Bademeister durchsetzen konnte.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier:

http://www.unzensuriert.at/content/009894-Baden-Wien-Mit-Badehose-nein-mit-Burkini-ja


Frank Schäffler (FDP): Bundesregierung soll Europäische Zentralbank EZB verklagen

Der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, verlangt von der Bundesregierung, die EZB vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zu verklagen.

„Die EZB unter Draghi ist inzwischen zu einem der größten Staatsfinanzierer in Europa geworden. Das untergräbt das Vertrauen in den Euro und nimmt den Reformwillen der Schuldenländer“, sagte Schäffler gegenüber Handelsblatt-Online und fügte hinzu:“In dieser kritischen Phase muss die Bundesregierung Weidmann den Rücken stärken.“

Die Bundesbank sei der „Gralshüter der Geldstabilität und damit des Sparvermögens der Bürger“, unterstrich Schäffler: Deutschland müsse vor dem EuGH gegen die „fortgesetzten Rechtsverstöße“ der EZB klagen.

Indirekt äußerte Schäffler Kritik an seinem Parteifreund, Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), der sich in einem Interview hinter die Krisenpolitik der Zentralbank gestellt hatte. Die EZB beschränke „sich auf ihr Mandat, die Geldwertstabilität zu sichern“, sagte der FDP-Chef. Sie halte sich auch an das Gründungsversprechen bei der Einführung des Euro, es werde „keine Haftung für die Schulden anderer übernommen“.

Schäffler sagte dazu: „Völlig klar ist, dass die EZB ihr Mandat verlassen hat. Obwohl sie auf Preisstabilität verpflichtet ist, kümmert sie sich mehr um die geographische Stabilität des Euroraums.“

Die Bundesbank und ihr Präsident Weidmann beobachteten das zu Recht mit Sorge: „Jens Weidmann fährt da einen ganz klaren, kritischen Kurs“, sagte Schäffler und fügte hinzu: „Das kann man nicht von jedem behaupten, der sich zur Eurokrise äußert.“

Quelle: dts /Fulda-Info


Staatssekretärin Katherina Reiche übt Kritik an Teilen der Homo-Lobby: „Es geht allein um Diffamierung“

Staatssekretärin Katherina Reiche  hat Kritik an ihrer Haltung im Streit um die völlige Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der Ehe entschieden zurückgewiesen. Der „Bild-Zeitung“ sagte die CDU-Politikerin:

„Kinder sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Deshalb setze ich mich für Familien mit Kindern ein. Wer mutwillig von Diskrimierung spricht, will diese Unterscheidung bewusst missverstehen.“

Reiche empfahl Aktivisten in der homosexuellen Szene,  von denen sie seit Tagen mit Beleidigungen und Beschimpfungen attackiert wird, ihr Feinbild zu überdenken: „Es geht einem Kern der Szene allein um Diffamierung“, beklagte die Staatssekretärin. 

Die dreifache Mutter fügte hinzu: „Der besondere Schutz des Grundgesetzes gilt der Familie, gilt der Ehe.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Amtsgericht Berlin-Tiergarten: Taubenzüchter wegen Aufrufs zu Fang und Tötung von Greifvögeln verurteilt

Seltene Tierarten sind staatlich geschützt  – und wo bleibt der rechtliche Schutz für ungeborene Kinder?

Wie der Verein „Komitee gegen den Vogelmord“ (!) siegesfroh mitteilt, muß ein Berliner Taubenzüchter wegen  eines   – so die Meldung  –  „Aufrufs zum Vogelmord“  jetzt 1350 Euro Geldstrafe bezahlen. Der Aufruf sei  auf seiner Homepage „tippler-club-deutschland“ unter dem Stichwort „Raubvogelproblem“ veröffentlicht worden.

Mit dem Urteil sei ein entsprechender Strafbefehl der Staatsanwaltschaft bestätigt worden.

Das Verfahren sei  –  so der Verein  –   „ins Rollen gekommen nach einem Hinweis des Komitees gegen den Vogelmord an das Nordrhein-Westfälische Umweltministerium, das im April 2011 Anzeige gegen den Taubenzüchter erstattete.“

Die Verurteilung des  habe das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verfügt  –  jenes Gericht also, das im Februar dieses Jahres zugunsten des Blogbetreibers Jörg Kantel entschied, der die katholische Kirche als „Kinderfickersekte“ verleumdet und beleidigt hatte, was ein Skandal sondergleichen darstellt.

(Siehe IDEA-Meldungn hierzu: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/24/idea-berliner-gericht-lasst-kirchenbeschimpfung-zu/)

Das „Komitee gegen den Vogelmord“ schreibt in seiner Pressemeldung abschließend:

„Weil Brieftauben in ihr Beutespektrum fallen, sind Greifvögel vielen Taubenzüchtern und Geflügelhaltern ein Dorn im Auge. In Deutschland gehören alle Greifvögel jedoch zu den gemäß Bundesnaturschutz streng geschützten Arten. Wer ihnen nachstellt, sie fängt oder tötet kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft werden.“

Keine Frage: seltene Vögel sollen rechtlich geschützt werden.

Doch wir fragen uns:  Wo bleibt in unserem Rechtsstaat der gesetzliche Schutz ungeborener Kinder, zumal diese Babys  angesichts niedriger  Geburtenraten immer „seltener“ werden?! 

Offenbar erfahren Greifvögel hierzulande weitaus mehr rechtlichen Schutz als wehrlose Kinder im Mutterleib!

Von einer „Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren“ ist bei Abtreibung keine Rede, die Ermordung der Babys im Mutterleib ist für die Schwangere   –  sogar ohne Beratung!   –  komplett straffrei (allein dem Arzt gilt bei Abtreibung ohne Beratung eine Strafandrohung).  – „Vater Staat“ verhält sich ganz unväterlich und bezahlt zudem noch die Kosten der Kindesvernichtung.

Als Kardinal Höffner aus Köln die massenhaften Abtreibungen in den 80er Jahren zutreffend als „Mord in Massen“ bezeichnete, ging ein Sturm der Entrüstung durch die öffentlich-rechtlichen bzw. linkslastigen Medien.

So sieht also der Lebensschutz in Deutschland aus: Das Fangen und Töten von Raubvögeln wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft, das Ermorden ungeborener Kinder hingegen ist nicht „nur“ straffrei, sondern wird auch noch staatlich finanziert.

Sieht so etwa ein Rechtsstaat aus?

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Foto: Mechthild Löhr, CDL