Gertrud Höhlers Porträt „Die Patin“ über Angela Merkel stürmt die Hitlisten bei Sachbüchern

Mit ihrer kürzlich erschienenen Streitschrift über Angela Merkel löste die Literaturwissenschaftlerin und konservative Publizistin Gertrud Höhler einen riesigen Medienwirbel aus, der sich jetzt auch im deutschen Buchmarkt bemerkbar macht:

„Die Patin“ entwickelt sich zum politischen Paukenschlag und Mega-Bestseller zugleich: das kritische Buch stürmte von fünf auf eins der media control bei den Sachbuch-Charts. Damit führt der knapp 300 Seiten starke Titel erstmals die Hitliste an und verweist den „Duden“ (Vorwoche: drei) und Manfred Spitzers „Digitale Demenz“ (Vorwoche: eins) auf die weiteren Plätze.

Quelle: Media Control GfK International GmbH (ots)


Die „Kinolegende“ Kirk Douglas ist 95 Jahre alt; er schrieb jetzt sein zehntes Buch

„Gute Werke  – aus Dankbarkeit und weil es meinem Glauben entspricht“

Seit 58 Jahren ist der amerikanische Fernsehstar Kirk Douglas mit seiner Frau Anne, einer gebürtigen Deutschen, verheiratet. Er ist jetzt 95 Jahre alt.  Ihr gemeinsamer Sohn Peter Douglas (56 J.) arbeitet als Filmproduzent. 

Kirk Douglas ist ein Sohn jüdisch-russischer Einwanderer, er wuchs in armen Verhältnissen auf:

„Wir hatten kaum etwas zu essen“, erzählt er. „Meine Eltern hatten nie eine Schule besucht und konnten weder lesen noch schreiben. Das habe ich ihnen beibringen müssen.“

Der „amerikanische Traum“ wurde wahr

Für ihn sei der amerikanische Traum wahr geworden: „Ich genoss eine Ausbildung, arbeitete mich hoch und bin heute Millionär“, so Douglas.

„Aus Dankbarkeit – und weil es meinem Glauben entspricht – unterstütze ich nun Menschen und Organisationen, die es meines Erachtens wert sind“, sagt er.

„Geld war mir nie wichtig, solange ich genug hatte, um meinen Hunger zu stillen“, erklärt er im Interview mit der Illustrierten Frau im Spiegel und fügt hinzu: „Anderen ist das nicht vergönnt, deshalb muss ihnen geholfen werden.“   –  Der Hollywood-Star sagtweiter: „Man verdient Geld, um es für gute Zwecke auszugeben.“

Er selbst spendete mit seiner Frau Anne (82 J.) im Juli über 40,5 Millionen Euro an fünf Hilfsorganisationen, darunter die Alzheimer-Station eines Pflegeheims für Schauspieler und eine Synagoge in Los Angeles.

„Das sollten Sie mich fragen, wenn ich wirklich alt bin…“

Der berühmte Schauspieler ist auch politisch interessiert. Auf die Frage, wie er sich informiere, antwortet er, dass er viel lese.  „Und wie schafft er es, so jung zu wirken?“ –  „Das sollten sie mich fragen, wenn ich wirklich alt bin. Schließlich bin ich erst 95“, meint Kirk Douglas, der trotz einem 1996 überstandenen Schlaganfall keineswegs daran denkt, die Hände in den Schoß zu legen.

Gerade hat er sein zehntes Buch veröffentlicht. In dem bisher nur auf Englisch erschienenen „I Am Spartacus!“ erinnert er sich an seine größte Rolle: In dem 1960 entstandenen Historienfilm verkörpert Douglas den Anführer des Sklavenaufstands im antiken Rom.

Quelle: Frau im Spiegel (ots)


Intimitäten schon beim ersten Treffen? – Unterschiede zwischen Mann und Frau, Stadt und Land

Küssen oder gar Sex beim ersten Treffen? Dazu haben Männer und Frauen eine unterschiedliche Einstellung, wie die aktuelle „ElitePartner“-Studie zeigt:
Männer machen nahezu keinen Unterschied zwischen Küssen und Sex: Je rund 40 Prozent wären schon beim ersten Date zu beidem bereit.  – Frauen sind deutlich zurückhaltender: Zum Küssen würde sich jede Fünfte hinreißen lassen, Sex dagegen käme für jede Zehnte in Frage, also für 90% keineswegs.

Großstädter denken über Sex beim ersten Treffen freizügiger als Menschen in Kleinstädten oder auf dem Land:

Stimmt die Gefühlslage, kann sich jede sechste Städterin vorstellen, schon beim ersten Date mit dem Mann im Bett zu landen. Auf dem Land wäre hingegen jede Zehnte dazu bereit.   –  44 Prozent der Männer in der Stadt finden Sex beim ersten Kennenlernen o.k., auf dem Land sind es mit 32 Prozent deutlich weniger.

Quelle: ElitePartner


Organspende: Bürger als Sklaven der Transplantationsmedizin?

Von Andreas Kirchmair

Organspendekandale wie jener in Göttingen sind nur die Spitze eines Eisbergs. Nach potentiellen Organ“spendern“ wird ja überall gefahndet. Wie das 11. Gebot Gottes wird es gehandelt: „Du sollst Deine Organe spenden!“

Der gut klingende Zweck, Leben zu retten, heiligt alle Mittel. Seit der „Harvard-Deklaration“ 1968 über die sogenannte „Totspende“ gibt es eine stillschweigende Aufgabenteilung: Die Medizin erfindet eine Reihe neuer Todesdefinitionen, die Politik erhebt das Überlassen der eigenen Organe an Fremde zur „Bürgerpflicht“ und die Kirchen verkaufen diesen Vorgang als „Akt der Nächstenliebe“.

Doch die Kritik wächst unaufhaltsam und weltweit. Immer mehr Philosophen, Ärzte, Priester und Juristen halten das Konzept des menschlichen Körpers als „Organlagerstätte“ für verwerflich.

Dr. Byrne, ehem. Präsident der Catholic Medical Association in den USA, spricht vom „Kannibalismus“ der Mediziner, die hilflose, sterbende Menschen wie Sklaven ausbeuten. Er war einer der Hauptredner der internationalen Tagung „Signs of Life“ am 19.2.2009 in Rom, als 16 Fachexperten aus aller Welt eindeutig und klar bewiesen: Organentnahmekandidaten sind vor der Explantation nicht tot, sie leben!

Auf welchen Pfeilern ruht das Gebäude der Transplantationsmedizin?

1) Der Tod wird aus der Familie gedrängt, gestorben wird im Krankenhaus

Es dominiert das Diesseits. Das Sterben ist fremd geworden, mit Angst besetzt und wird verdrängt. Viele Alte und Sterbende werden ins Altersheim und dann ins Krankenhaus abgeschoben. Und dort herrschen für die Familien unbekannte (Krankenanstalten-)Gesetze und mächtige, verdeckte Interessen.

2) Die Medizin nutzt eine Generalvollmacht der Gesellschaft aus, um den Todeszeitpunkt zweckgerichtet umzudefinieren

Die Organe von Toten sind unbrauchbar. Nur die von Lebenden, deren Gehirntätigkeit angeblich ausgefallen ist, die aber noch atmen und fiebern, während der Explantation Narkotika, Schmerz- und Beruhigungsmittel erhalten, können transplantiert werden.

Der Kunstgriff „Hirntod“, seit 1968 Stand der medizinischen Wissenschaft, ist nur Insidern und Betroffenen bekannt. Aber ist dieses Konzept wirklich plausibel? Welche der über 30 verschiedenen Definitionen gilt jeweils? Können alle Gehirntätigkeiten gemessen werden? Ist das Hirn die einzige Schaltstelle im Körper oder nur eine von mehreren (zB das Herz)? Ist ein Kind ohne Großhirn kein Mensch? Bis heute gibt es mehr Fragen als Antworten.

Das als Nachweis geltende, brutale „Hirntod“-Diagnoseverfahren ist im Grunde nur eine grobe Prognose des Hirnversagens. Ärzte nutzen ihre Vertrauensposition aus und suchen damit nach „Zeichen des Todes“ anstatt nach „Zeichen des Lebens“, um den Überlebenskampf zu unterstützen (zB durch Körperkühlung auf 33°).

Eine wachsende Zahl von Patienten hat selbst nach positiver Hirntoddiagnose überlebt, weil ein Arzt oder Angehöriger die Explantation verhindert hat. „Hirntod“ war übrigens nur der Einstieg (es gibt bereits weitere Todesdefinitionen, zB bei Pulsstillstand).

3) Die Politik beschließt Gesetze, die Selbstbestimmung und Menschenwürde untergraben

Nur keine Aufklärung! Fast alle Bürger nehmen an, die betroffenen Patienten seien „wirklich“ tot, Arzt-Kunstgriffe wie „Hirntod“ kennen sie nicht. Aus Sicht von Juristen ist das Ausnutzen der Unwissenheit anderer zu deren Schaden ein Betrug.

Die in Österreich seit 1982 geltende Widerspruchsregelung ist ein autoritäres Gesetz. Der unterlassene Widerspruch gilt (auch bei Urlaubern aus dem Ausland) als Zustimmung zur Organentnahme.

Die englische Übersetzung „presumed consent“ (vermutete Zustimmung) sagt es noch klarer: Man braucht Ihre Einwilligung nicht! Was würden Sie zu „presumed consent“ sagen, wenn Ihr Vermögen ungefragt beschlagnahmt und an andere, die es brauchen, weitergegeben wird? Selbstbestimmung wird zur Farce und alle schauen zu.

Die „Hirntod“-Prognose ist ein Todesurteil ohne Berufungsmöglichkeit. Der Sterbende verliert damit jeglichen Rechtsschutz als Person und wird seinen Angehörigen entzogen.

Seit Maria Theresia gehört ein im Krankenhaus verstorbener Patient dem Staat. Er kann dort zur „Wahrung öffentlicher Interessen“ unbehindert obduziert oder seiner Organe entledigt werden. Ein Gesetz greift raffiniert ins andere.

4) Die Kirchen ignorieren 3 Gebote Gottes (5, 8, 10) und lassen Sterbende im Stich

Seit 40 Jahre laviert die kath. Amtskirche bei „Hirntod“ und Organtransplantation mit Erklärungen herum, aus denen jeder herauslesen kann, was er will. Aber mehr als fromme Worte zählt die Realität: Diese zeigt Kirchen, die aktiv Organspenden (Spende?) bewerben, kirchliche und kirchennahe Krankenhäuser, die Sterbende explantieren und Priester, die sich vorher mit schlechtem Gewissen davonmachen, anstatt zu bleiben, bis diese Patienten „ihre Seele aushauchen“.

Der tote Körper eines Explantierten kann nicht lügen. Er erzählt vom Martyrium seiner kalten Ausschlachtung, die sicher kein „Akt der Nächstenliebe“ war. Durch solche Märchen fühlen sich Familienmitglieder von Organentnahmeopfern, die ihre Lieben vor dem Begräbnis nochmals sahen, doppelt betrogen und belogen.

Es gibt erschütternde Berichte von Angehörigen, die depressiv wurden, weil sie mit dem Erlebten nicht fertig werden.

5) Die Wirtschaft macht gute Geschäfte

Natürlich geht es auch um sehr viel Geld (was auch kriminelle Energien anzieht). Haben Sie schon von Leuten gelesen, die ihre 2. Niere im Internet versteigern, Angebotspreis ca. 50.000 €?  –  Rechnen Sie ca. mit dem Zehnfachen für alle „Körperschätze“ eines Menschen, die gratis ausgebeutet werden können. Oder die hohen Kosten für alle Operationen und die Medikamente eines Organempfängers (die die natürliche Abstoßung des Fremdorgans verhindern, ca. 80.000 €/ Jahr). Die Steuerzahler tragen alles.

Was ist zu tun?

In Österreich: Zu allererst tragen Sie sich und Ihre Kinder in das 1995 eingerichtete Widerspruchregister des ÖBIG in Wien ein. Es ist Ihr einziger Schutz.

Gründen Sie Selbsthilfegruppen betroffener Angehöriger. Fordern Sie Ärzte zum Widerstand gegen die „Totspenden“ auf. Verlangen Sie von Richtern, alle auf „vermuteter Zustimmung“ beruhenden Gesetze aufzuheben, ebenso die Generalvollmacht der Ärzte bezüglich Todesdefinitionen.

Erinnern Sie Priester daran, Gott mehr zu gehorchen als dem Kaiser. Und lassen Sie Juristen prüfen, ob Angehörige für ihre durch Organentnahme getöteten Familienmitglieder von Staat und Kirche Entschädigung fordern können.

Um Kranken mit Organleiden zu helfen, müssen andere Wege gesucht werden. Alle Menschen aber haben das Recht, dass ihnen bis zum letzten Atemzug geholfen wird, bevor sie unversehrt und in Würde sterben können.

Andreas Kirchmair studierte Betriebsinformatik in Wien und Informatik in den USA. Nach Führungspositionen in Industrie-Unternehmen arbeitet er seit 18 Jahren als selbstständiger Unternehmensberater in der Steiermark. Er war 8 Jahre Vorsitzender eines österreichischen Patientenvereins (www.wfmtf.net) und befasst sich seit Jahren mit den Themen Lebensschutz und Organentnahmen.


Ratzinger-Schülerkreis: Evang. Altbischof Ulrich Wilckens über das Treffen beim Papst

Eine positive Bilanz der Begegnung mit dem „Ratzinger-Schülerkreis“ in Castel Gandolfo bei Rom hat der nordelbische Altbischof Prof. Ulrich Wilckens (Lübeck) gezogen.

Er war von Papst Benedikt XVI. als erster evangelischer Bischof eingeladen worden, bei dem Treffen am 1. und 2. September ein Referat über die Voraussetzungen für die Einheit der Kirchen zu halten.

Der 84-Jährige sagte auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, es seien „geistlich großartige Gespräche“ gewesen.

Die etwa 30 Teilnehmer hätten darin übereingestimmt, daß es eine zentrale Aufgabe der Kirchen sei, gemeinsam dafür einzutreten, daß die bis in die Gegenwart reichenden Folgen der Aufklärung im 18. Jahrhundert überwunden werden.

Die Aufklärung habe unter anderem zu einer Alleinherrschaft der Vernunft und einer Loslösung des Menschen von Gott geführt, so Wilckens.

Ohne die Bindung an Gott mache der Mensch jedoch die „quälende Erfahrung“, daß sein Leben letztlich sinnlos sei. Dies werde daran deutlich, daß Psychotherapeuten in der westlichen Welt immer mehr Zulauf hätten.

Prof. Wilckens war von 1981 bis 1991 Bischof des Sprengels Holstein-Lübeck. Davor lehrte er Neues Testament in Marburg, Berlin und Hamburg. Deutschlandweit bekannt wurde er im Oktober 1987 durch seine Trauerrede für den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel, der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen war.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA

 


Skandal-Urteil aus Straßburg gegen italienisches PID-Verbot: „Krieg gegen den Embryo“

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte lehnt Verbot embryonaler Gentests ab

Der Gerichtshof in Straßburg hat am 28. August einem Paar Recht gegeben, das im Rahmen der künstlichen Befruchtung für sich eine Präimplantationsdiagnostik (PID) beansprucht, weil es keine erbkranken Kinder bekommen will.

Dem römischen Paar wurde 2006 eine Tochter mit zystischer Fibrose geboren. Die Eltern fanden heraus, daß sie gesunde Träger der Krankheit sind. Sie ließen bei der zweiten Schwangerschaft im Jahre 2010 das ungeborene Kind testen und  –  da erneut krank  –  abtreiben. In der Hoffnung auf einen gesunden Sprössling wollen sie nun ein Kind im Reagenzglas zeugen und vor der Einpflanzung untersuchen lassen.

Daß Italien zwar die Abtreibung erlaubt, aber nicht die PID-Untersuchung vor der Einpflanzung: Dies ist laut dem Urteil aus Straßburg unzumutbar, denn dem Paar mit dem Wunsch nach einem gesunden Kind bleibe nur der Weg erneuter Schwangerschaften  –  und eventueller Abtreibungen. Damit aber sei das Grundrecht auf Achtung des Privat- und Familienlebens (Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention) verletzt.

Der schwule Aktivist und linke Politiker Nichi Vendola pries das Straßburger Urteil als weise. Italien müsse von dieser «untragbaren Hypothek» des PID-Verbots befreit werden.

In der Berlusconi-Partei PDL wurde das Urteil hingegen kritisiert; es sei Teil eines „Kriegs gegen den Embryo“, den die politische Linke führe.

Der frühere Sozialminister Maurizio Sacconi kündigte an, die Regierung werde gegen das Urteil Berufung einlegen. Italien könne nicht den Weg genetischer Selektion einschlagen, ohne daß das Parlament darüber beraten habe.

Ob die Expertenregierung Monti auf dem Feld aktiv wird, war vorerst unklar. Der Lebensrechtler Enzo Pennetta kritisierte den Entscheid der Straßburger Richter. Der Konflikt zwischen dem Abtreibungsgesetz und dem PID-Verbot werde willkürlich und „ohne Erklärung“ gelöst.

Italien, die Schweiz und Österreich haben bisher am Verbot der PID  festgehalten; in der Schweiz will der Bundesrat Gentests an künstlich gezeugten Embryonen mit einigen Einschränkungen zulassen.

Quelle: Webseite http://www.jesus.ch


Euro(pa)politik und EZB: CDU-Wirtschaftsrat warnt vor „Einstieg in eine Finanzdiktatur“

Der Vorsitzende des CDU-Wirtschaftsrats, Kurt Lauk, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, darauf zu achten, daß die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer Krisenpolitik nicht ihr Mandat überschreitet.

Die Kanzlerin müsse ihren „Einfluss dahingehend geltend macht, dass die Grundsätze der EZB eingehalten werden“, sagte Lauk gegenüber dem Handelsblatt-Online.

„Sollten die nächsten von der EZB vorgesehenen Schritte nicht die Einhaltung ihrer Grundsätze vorsehen, ist eine Änderung der Grundsätze notwendig, sanktioniert durch einen offiziellen Beschluss des Deutschen Bundestages“, unterstrich der CDU-Politiker und fügte hinzu: „Alles andere wäre ein Einstieg in eine Finanzdiktatur.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Rom: Kongreß über die Madonna seit dem 2. Vatikanischen Konzil



Mit der Bewertung der Stellung und Aufgabe der Gottesmutter  in der Kirche seit dem II. Vatikanum beschäftigt sich ein internationaler Kongreß, der am heutigen Dienstag in Rom beginnt.

Im akademischen Bereich wie in der Seelsorge gelte es, eine angemessene und konzilskonforme Lehre über Maria zu garantieren, heißt es in einer Aussendung der Internationalen Päpstlichen Akademie für Mariologie, die zu dem Kongreß einlädt.

Der in Lugano (Schweiz) lehrende Dogmatiker Prof. Dr. Manfred Hauke wird die deutsche Sprachgruppe koordinieren. Die Bedeutung Marias in der Ökumene seit dem Konzil werde breit besprochen werden, sagte er Radio Vatikan.

Der Mariologen-Kongreß im Auditorium der Franziskaner dauert sechs Tage und umfaßt eine Audienz bei Papst Benedikt am Samstag in seinem Feriendomizil Castelgandolfo.

Quelle (Foto/Text): Radio Vatikan


Ausgerechnet „Pax Christi“ sieht jetzt den Antisemitismus als „Problem in unserer Gesellschaft“

Multikriminelles Konfliktpotential einer vielgepriesenen „bunten“ Gesellschaft

Kürzlich kam mir diese Meldung vor Augen: 

„Antisemitische Delikte sind weiterhin ein Problem in unserer Gesellschaft.“  –  Dies äußert die internationale katholische Friedensbewegung Pax Christi in einer Pressemitteilung von diesem Donnerstag. Es sei beunruhigend, dass rassistische Gewalt auf offener Straße geschehen könne, so Pax Christi. Auch eine kritische Sicht auf den Nahostkonflikt könne in keinster Weise Gewalttätigkeiten rechtfertigen. Die Pressemitteilung ist eine Reaktion auf den Überfall auf einen jüdischen Rabbiner im Berliner Viertel Schöneberg. An diesem Mittwoch hatten vier mutmaßlich arabischstämmige Jugendliche den Rabbiner, der mit seiner kleinen Tochter spazieren war, auf offener Straße angegriffen und verprügelt. Die Tat war offenbar antisemitisch motiviert.“

Hierzu stellen sich folgende Fragen:  

1. Warum sind „antisemitische Delikte“ weiterhin ein Problem in „unserer“ Gesellschaft, wenn ein jüdischer Rabbi und dessen kleine Tochter von arabischen Jugendlichen attackiert wird?  –   Warum wird nicht klar gesagt, daß es sich hier um einen „importierten“ Judenhaß handelt, genauer: um ein Problem unserer „multikulturellen“ Gesellschaft, die doch gerade von solch linken Kreisen wie „Pax Christi“ seit Jahrzehnen angehimmelt wird?! Will man nicht zugeben, welches „multikriminelle“ Konfliktpotential diese vielgelobte und gepriesene „bunte“ Gesellschaft in sich birgt?!

2. Seit Jahrzehnten kritisieren wir die linkskatholische Pax-Christi-Organisation wegen ihrer israelfeindlichen Grundhaltung.  Was dort seit langem an Stellungnahmen und Aktionen gegen den jüdischen Staat ausgebrütet wird, geht weit über sachliche Kritik hinaus, die natürlich unbenommen ist.

So fordert dieser Verein beispielsweise zum Boykott von Waren aus Israel auf, was letztlich bedeutet: „Kauft nicht bei Israelis!“ 

Kommt uns dergleichen nicht bedenklich bekannt vor?! 

Natürlich drückt sich Pax Christi etwas wolkiger aus als etwa linksradikale Gruppen, die direkt von einem „Boykott“ israelischer Waren  sprechen, Pax Christi hingegen von „Kaufverzicht“, was aber doch wohl dasselbe in grün ist.

Wenn Pax Christi den Antisemitismus in „unserer Gesellschaft“ bekämpfen will, was sehr lobenswert ist, möge es vor der eigenen Haustür kehren, dann geht die Arbeit so schnell nicht aus!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

 

 


Seligsprechung des italienischen China-Missionars Gabriele Allegra steht bevor

Der italienische Franziskaner und China-Missionar Pater Gabriele M. Allegra wird am 29. September 2012 selig gesprochen. Das berichtet die kath. Nachrichtenagentur Asianews unter Berufung auf den Franziskanerorden.

Die Seligsprechung  –  geleitet von Kurienkardinal Angelo Amato  – soll demnach in Acireale auf Sizilien stattfinden.

Der Franziskanerpater Allegra übersetzte die gesamte Heilige Schrift ins Chinesische. Er starb 1976 in Hongkong.

Zur Seligsprechung werden zahlreiche Pilger aus Hongkong erwartet. Eine Bestätigung aus dem Vatikan für den Termin liegt noch nicht vor. Die Seligsprechung wurde nach Angaben von Asianews aufgrund der heiklen kirchenpolitischen Lage in Rot-China immer wieder verzögert.