Ausstellung in Magdeburg: Otto der Große und das Römische Reich

Das Kulturhistorische Museum Magdeburg veranstaltet vom 27. August bis 9. Dezember 2012 eine „Landesausstellung Sachsen-Anhalt“ zum Thema „Kaisertum von der Antike zum Mittelalter: Otto der Große und das Römische Reich“

Die Schirmherrschaft hat der Präsident des Deutschen Bundestages,  Prof. Dr. Norbert Lammert, übernommen; er sagt dazu:

„Aufstieg und Fall von Imperien faszinieren die Menschen seit jeher. Die Landesausstellung im Kulturhistorischen Museum Magdeburg zeichnet die ebenso spannungsreiche wie wirkmächtige Ideengeschichte eines Kaisertums nach, das sich über 1000 Jahre hinweg auf Rom berief.

Die Darstellung von der Antike bis ins Mittelalter führt zu geistigen Wurzeln und kulturellen Ausprägungen, die Grundfeste unserer heutigen europäischen Zivilisation bilden.“


Kleines Mädchen überlebte Mordattacken unter dem Leichnam ihrer Mutter

Bei dem mysteriösen Mord an einer Familie und einem Radfahrer in den französischen Alpen ist ein vierjähriges Mädchen unverletzt geborgen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe sich das Kind acht Stunden im Fußraum des Rücksitzes an den Beinen ihrer toten Mutter versteckt.

Nach neuen Erkenntnissen handle es sich bei den Opfern um eine britische Familie, die in Frankreich Campingurlaub machen wollte.

Am Mittwochnachmittag waren vier Leichen und ein lebensbedrohlich verletztes Mädchen auf einem Parkplatz in der Nähe der Gemeinde Chevalines entdeckt worden. Am Boden wurden mehrere Patronenhülsen gefunden. Täter sowie Tatwaffe sind bislang noch unbekannt.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


USA: Muslimische Studenten bevorzugen katholische Hochschulen und Universitäten

In den letzten Jahren hat die Zahl der Studenten aus islamischen Ländern in den Vereinigten Staaten (USA) stark zugenommen. Frauen sind klar in der Minderheit, doch ihr Anteil steigt stetig. Viele Muslime wählen dabei eine katholische Universität als Studienort.

Es gibt bislang keine umfassenden Studien dazu, aber aus Interviews mit Studenten und Mitarbeitern von verschiedenen katholischen Instituten in den USA geht hervor, daß sich die Zahl der dort studierenden Muslime in den vergangenen Jahren ungefähr verdoppelt, beim weiblichen Anteil sogar verdreifacht hat.

Ein gutes Beispiel für diesen Anstieg ist die private katholische Universität in Dayton/Ohio: Noch vor zehn Jahren kamen von den 11.000 Studenten nur zwölf ursprünglich aus islamischen Staaten, allesamt Männer. Im vergangenen Jahr waren es 78 − ein Drittel davon Frauen.

Und warum die Bevorzugung katholischer Universiäten? Den Muslimen gefällt die religiöse und glaubensbasierte Atmosphäre. Sie halten diese Schulen für konservativer und damit weniger freizügig. „Mir gefällt es, dass der Glaube die Grundlage der Universität ist, an der ich studiere, selbst wenn es nicht mein Glaube ist.“, sagt Maha Haroon, eine pakistanische Studentin an der Creighton Universität in Omaha.

Damit spricht sie vielen muslimischen Studenten in den Vereinigten Staaten aus dem Herzen. Sie bevorzugen katholische Universitäten, weil es dort akzeptiert und unterstützt wird, über den Glauben zu reden und an religiösen Werten festzuhalten. Und ob es nun stimmt oder nicht: Sie haben auch das Gefühl, daß sie dort besser angenommen werden als an einer weltlichen Schule. „Hier sind die Leute religiöser, auch wenn sie nicht Muslime sind, und mir gefällt das.“, sagt Mai Alhamad, Studentin in Dayton, „Ich rede lieber mit Christen als mit Atheisten.“

Aber nicht nur die religiöse Atmosphäre der Schulen zieht die muslimischen Studenten an. Ihnen gefällt die Geschlechtertrennung, die für die Wohnheime und manchmal auch für die gesamte Schule gilt. Häufig sagen sie später aber, daß das Verhalten der Mitstudenten freizügiger war, als sie erwartet hatten.
Im Allgemeinen fühlen sich die muslimischen Studenten aber in den katholischen Schulen wohl. Maha Haroon gefällt es jedenfalls in Creighton: „Mein Glaube wird hier respektiert. Ich muss ihn nicht zu Hause lassen, wenn ich zur Schule gehe.“

Quelle: evangelische Infoseite www.jesus.de

 


USA: Die Zahl christusgläubiger Juden wächst

Die Zahl messianischer, also an Jesus gläubiger Juden, wächst seit Ende der 60er Jahre schneller als alle anderen jüdischen Bewegungen, sagt Joel Chernoff, Geschäftsführer der «Messianic Jewish Alliance of America» (MJAA), also der jüdisch-messianischen Allianz Amerikas.

„Es ist ein Wunder“, sagt Chernoff gegenüber der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine. „Das messianische Judentum ist die am schnellsten wachsende jüdische Bewegung seit 1967“, zitiert ihn die Zeitung des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Seinen Angaben zufolge gibt es über eine Million Juden in den Vereinigten Staaten, die an Jesus als den Messias glauben.

Die Zeitung stellt fest: „Man mag dies bezweifeln und mangels verbindlicher Zahlen vorsichtigeren Schätzungen den Vorzug geben. Doch lässt sich nicht leugnen, dass sich messianisch-jüdische Gemeinden in den USA grosser Beliebtheit erfreuen.“

Das wiederum bereite Rabbinern und jüdischen Gemeindevorsitzenden nicht wenige Sorgen, denn sie sähen Juden, die an Jesus glauben, nicht als Juden an. Der bekannte reformjüdische Rabbiner Eric Youffie etwa halte sie für „Christen, die vorgeben, Juden zu sein“.

Christusgläubige Juden beklagen sich oft über Mißtrauen und Vorurteile, die ihnen entgegengebracht werden, berichtet die Jüdische Allgemeine weiter: „und zwar sowohl auf jüdischer als auch auf christlicher Seite“.

Einen Dialog zwischen jüdischen  Rabbinern und christlich-messianischen Gemeindeleitern gebe es fast nicht, eher gingen sich die „Kollegen“ aus dem Weg. Gleichwohl würden immer mehr Juden erkennen, daß Christus selbst ein Jude war und es wichtig ist, an ihn zu glauben.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite http://www.jesus.ch


Tschechien: Staatspräsident Klaus und seine Entgleisungen gegen deutsche Vertriebene

Der tschechische Staatspräsident Václav Klaus hat größere Probleme. Als einer der letzten postkommunistischen Staaten will die Tschechische Republik die Kirchen für Enteignungen unter kommunistischer Herrschaft entschädigen. Hier einen Zusammenhang mit der völkerrechtswidrigen Vertreibung und Enteignung der Sudetendeutschen herzustellen, sei nicht nachvollziehbar.

Franz Pany, der Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, kann vielmehr die Aufregung des tschechischen Staatspräsidenten Václav Klaus nicht nachvollziehen:

„Klaus weiß ganz genau, dass kirchliche Restitutionen und die Enteignung der Sudetendeutschen durch die Beneš-Dekrete nichts miteinander zu tun haben. Klaus missbraucht vielmehr die berechtigte Rückgabe des kirchlichen Eigentums für seine nationalistischen Ausfälle. Das ist bedauerlich. Mit seinem rückwärtsgewandten Wahlkampfgetöse wird er wohl niemals in Europa ankommen“.

Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V.
Tel.: 089 / 48 00 03 54
http://www.sudeten.de


CDU-Haushaltsexperte empfiehlt Klage gegen die Europäische Zentralbank wegen „handstreichartigem Umbau der EZB“

Klaus-Peter Willsch: „Der Vertragsbruch darf nicht zur Methode werden“

Angesichts der weiterhin drohenden Neuauflage der Ankäufe von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) hat erstmals ein Vertreter der Unions-Bundestagsfraktion eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) ins Spiel gebracht.

„Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, dass der handstreichartige Umbau der EZB gegen den entschiedenen und auch offen ausgesprochenen Widerstand des deutschen Bundesbankpräsidenten geschieht“, begründete CDU-Haushaltsexperte Klaus-Peter Willsch (siehe Foto) in einem Gastbeitrag für Handelsblatt-Online seinen Vorstoß.

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 Klaus-Peter Willsch (Foto: Wikipedia)

Deutschland habe mit mehr als 27 Prozent den größten Anteil am Kapital der Zentralbank. Unter Partnern müssten daher solche „weichenstellenden Entscheidungen“, wie die geplanten Käufe weiterer Anleihen von Euro-Krisenländern, im Konsens gefunden werden. Der Vertragsbruch dürfe nicht zur Methode werden, unterstrich Willsch und fügte hinzu:

„Die Bundesregierung sollte, möglichst gemeinsam mit den anderen Geberländern, vor einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die EZB nicht zurückschrecken, wenn diese nicht wieder entsprechend ihrem im AEUV festgelegten Mandat handelt.“ Die Geldpolitik dürfe nicht das Instrument zur Finanzierung defizitärer Staatshaushalte bleiben. „Das sind wir den deutschen Sparern, Steuerzahlern und unseren Kindern und Enkeln schuldig.“

Willsch hält noch weitergehendere Maßnahmen für angebracht, da die Unabhängigkeit einer Institution nur dann gerechtfertigt sei, wenn sie sich an das gegebene Recht halte. In Bezug auf die EZB und die Euro-Rettungspolitik stehe man am Scheideweg.

„Wenn die EZB weiterhin gegen ihr Mandat handelt, muss Deutschland die Initiative zur Veränderung des EZB-Statuts ergreifen„, verlangt Willsch. Denn die Übertragung der Struktur der Bundesbank auf die Europäische Zentralbank habe sich leider als falsch erwiesen.

Die Stimmenverhältnisse im EZB-Rat müssen den Haftungsverhältnissen angepasst werden„, verdeutlicht Willsch:

„Denn entgegen den zugrundeliegenden hehren Vorstellungen vertreten viele nationalen Vertreter im EZB-Rat in der Praxis nicht die EZB, sondern die Interessen ihrer Herkunftsländer.“ 

Die Vertretung eigener Interessen sei zwar „voll und ganz legitim“, aber nur, wenn sie nicht auf Kosten anderer gehe.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur