Islam: Iran will Heiratsalter für Mädchen auf neun Jahre herabsenken

Bereits vor einigen Monaten hat Saudi-Arabien angekündigt, das Heiratsalter für Mädchen von 10 auf 9 Jahre zu senken.

Nun zieht auch der Iran nach  –  ganz im Sinne des „Propheten“ Mohammed, der mit 52 Jahren die „Ehe“ mit der 9-jährigen Aisha vollzog.

Der iranische Parlamentarier Mohammad Ali Isfenan kündigte an, das Heiratsalter für Mädchen ebenfalls auf 9 Jahre zu senken, für Jungen wurde das Mindestalter auf 15 Jahre gesetzt.

Den ganzen Artikel weiterlesen (englisch) auf “Digital Journal

Quelle: www.zukunftskinder.org


Mannheim: Kurdisches „Kulturfestival“ führt zu Ausschreitungen – 80 Polizisten verletzt

Bei schweren Ausschreitungen am Rande eines kurdischen Kulturfestes in Mannheim sind am gestrigen Samstag 80 Polizisten verletzt worden.

Die meisten wurden durch Wurfgeschosse wie Ziegelsteine oder Flaschen verletzt, wie die Polizei mitteilte. Auch Feuerwerkskörper wurden gezündet. 13 Einsatzfahrzeuge der Polizei wurden demoliert.

Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Es gab 31 Festnahmen. Neben Fahnen und T-Shirts mit Symbolen verbotener Organisationen wurden auch vier Messer und ein Schlagring sichergestellt.

Zu dem Kulturfestival waren nach Polizeischätzung rund 40.000 Kurden aus ganz Europa nach Mannheim gekommen. Über Stunden hätten sich rund 2500 gewalttätige oder gewaltbereite Kurden und 600 Polizisten auf einem Marktgelände gegenübergestanden.

Das Universitätsklinikum Mannheim löste nach eigenen Angaben am Abend den Alarmplan aus: 40 Ärzte und 60 Pfleger hielten sich in der Notaufnahme bereit, fünf OP-Säle waren einsatzbereit. 

Die gewalttätigen Kurden seien von weiteren Veranstaltungsbesuchern lautstark unterstützt worden. Man habe “keine Chance” gehabt, die Situation zu beruhigen, sagte ein Polizeisprecher. Erst nach Ende der Veranstaltung am Abend beruhigte sich die Lage.

Quelle: Webseite „Kurden ohne Grenzen“


Aktions-Bericht von Almut Rosebrock über die Anti-ESM-Demo in Karlsruhe am 8.9.2012

Ich war gestern, am 8.September,                  
auf einer sehr wichtigen Veranstaltung:                  

Almut Rosebrock
   
Zur Anti-ESM-Demo“ in Karlsruhe am Samstag vor dem angekündigten Urteilsspruch des Bundesverfassungsgerichts am 12.9. waren 700 bis 800 Menschen aus ganz Deutschland (Lübeck, Bremen, Dresden, Leipzig, München, Freiburg, Stuttgart, usw.), angereist, um ihrer tiefen Besorgnis über die politische Richtung und Entwicklung, die „unser“ Europa und „unser“ Deutschland nimmt, Ausdruck zu verleihen.Die Kundgebung begann um 11 Uhr auf dem Markt von Karlsruhe, der auch „Platz der Verfassung“ genannt wird.

In jeweils 10-minütigen Redebeiträgen gab es eindrückliche und sehr ernsthafte GedankenVideomitschnitte finden sich hier.

Ein Redner rief alle Richter des Bundesverfassungsgerichts namentlich und einzeln dazu auf, bitte die Zustimmung zu verweigern und die Verfassungsmäßigkeit des ESM nicht zu bestätigen.

Es gibt im Volk inzwischen Zweifel, ob das BVerG tatsächlich eine unabhängige Instanz ist –  oder ob es bereits „unter der Fuchtel“ von Merkel und Co. bzw. der Banken und ihrer Lobby stehe. Darum wird die Entscheidung aus Karlsruhe mit großer Bewegung und Unruhe erwartet.

Die Demo-Teilnehmer sind sich einig, dass ein NEIN, ein STOPP für den ESM dringend erforderlich sei –  sonst sehen sie die Demokratie in Deutschland und in Europa in höchster Gefahr!

Der ESM nimmt den nationalen Parlamenten zu einem großen Teil die Haushaltshoheit!

Dabei sind seine ernannten „Verwalter“, die „Gouverneure„, die nicht demokratisch bestimmt werden, immun –  und niemandem Rechenschaft schuldig, auch nicht den nationalen Parlamenten  –  über die vielen Milliarden, die die Euro-Staaten, und Deutschland an vorderster Stelle, für so zweifelhafte und „ungefähre“ Ziele wie „Bankenrettung„, „Rettung von ganzen Staaten“ aus Steuergeldern „hinblättern“ sollen.

(Warum nicht Rettung bzw. Unterstützung unverschuldet pleitegehender Firmen hierzulande? –  oder „Rettung“ für immer mehr Familien und auch Rentner,die im „reichen“? Deutschland in sehr prekärer finanzieller Notlage leben müssen –  oder …?  Geld kann nur einmal ausgegeben werden. Was hier weg geht, fehlt zwangsläufig woanders!)

)Wer (oder was?) setzt die Schwerpunkte in der aktuellen Politik?

Es besteht der Eindruck, dass gewaltige Lobbies unsere führenden Politiker wie „Marionetten“ in der Hand haben. So wurde auch geäußert, dass bei Zurückweisung des ESM in seiner jetzigen Form tiefgreifende Konsequenzen in der Politik zu ziehen sein werden!


Die Reden wurden vom Publikum mit begeistertem Beifall, Zustimmungs-, und, wo passend Buh-, Pfui-, „Zurücktreten-“ und „Wir sind das Volk“-Rufen(zum Teil minutenlang!) verstärkt, untermalt und „kommentiert“.
Aufgelockert wurde die mehrstündige Kundgebung unter anderem durch Musik des Liedermachers Fantareis, der in pfiffigen Texten u.a. fordert, die Banker und die Regierung vor Gericht zu stellen.

Frau Merkels „Alternativlosigkeit“ in der Politik wurde in stärkstem Maße kritisiert. Durch Originaleinspielungen von Redeausschnitten der Kanzlerin und von Herrn Schäuble wurde deutlich, wie stark der Widerspruch zwischen Reden und Tun ist !!!

In Madrid wurden aktuell auf Demonstrationen wieder Transparente gezeigt, die Angela Merkel mit Adolf Hitler vergleichen.
Und das nicht zum ersten Mal!
Kritische Mitbürger empfinden das und Ähnliches als eine sehr ernste Bedrohung für den FRIEDEN in Europa!

Es kann,es darf so nicht weitergehen!   – Das war die einhellige Meinung der Demonstrationsteilnehmer.

Manchen stand die Enttäuschung – und auch Verwunderung  – darüber ins Gesicht geschrieben, dass nicht noch mehr Demonstranten dabei waren. Es zeigt sich – und das wurde auch geäußert – dass es nicht einfach ist, Bekannte für dieses so wichtige Thema zu sensibilisieren und zum Protest zu aktivieren. Woran das liegt, darüber kann man nur mutmaßen.

Sind die Deutschen zu dumm? Sind sie zu bequem?  Zu selbstzentriert? Oder bereits so eingelullt durch „Schönredepolitik“ bzw. Manipulation, dass sie nicht merken –  es vielleicht auch gar nicht merken wollen, was aktuell passiert?

Wir befinden uns an einem Wendepunkt für Europa!

Um 13:45 Uhr setzte sich der Demonstrationszug – angenehmerweise nur von wenigen Polizisten begleitet – in Bewegung in Richtung des Neubaus zum Bundesverfassungsgericht.

Die zahlreichen Transparente, die bereits die Kundgebung begleiteten, wurden dabei mitgetragen. Die Rufe lauteten: „Jetzt oder nie – Demokratie“ und dann, nach einer „Schweigeminute“ vor dem Gerichtsgebäude, minutenlang „Wir sind das Volk!“ (der Ruf der DDR-Bürger vor dem Mauerfall!).

Mit einem „Freien Podium„, auf dem auch den Initiatoren großer Dank für die Organisation dieser Veranstaltung ausgesprochen wurde und noch ein wenig Musik erklang, endete die offizielle Veranstaltung gegen 15:30 Uhr wieder auf dem Marktplatz.

Zum Ausklang traf man sich in einem griechischen Restaurant – und so konnte auch ich, die ich aus Bonn angereist war,  noch weitere Aktive und Demo-Teilnehmern näher kennenlernen, Kontaktdaten und Gedanken austauschen.

Die Eindrücke dieses 8.9.2012 in Karlsruhe werden noch lange in mir nachwirken.

Auf meiner Website (Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“ – Unsere Kinder und Familien sind unsere Zukunft!),
finden sich weitere Berichte und Links:

http://www.glmk.de/2012/09/09/esm-letzte-kundgebung-vor-urteil-durch-das-bundesverfassungsgericht/Übrigens: Vom 20. bis 24.9. werde ich in Berlin sein. Dort werde ich mich dann am 22.9. beim „Marsch für das Leben“ mit tausenden anderen besorgten Menschen gegen Abtreibung  und für den Schutz von Kindern und Familien einsetzen!

Almut Rosebrock, Apothekerin, Mutter zweier Kinder (11 und 13 Jahre), „Familienengagierte“ mit dem
Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“

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Almut Rosebrock
Rheinblick 1
53343 Wachtberg
Tel. 0228/340926

EZW-Chef warnt vor den irrgeistigen Botschaften „Die Warnung“

„Nicht anerkannte Privatoffenbarung, die vielfach kirchlichen Lehren widerspricht“

Vor „spekulativen und unseriösen Endzeitbotschaften” einer katholischen Seherin aus Irland warnt der Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Reinhard Hempelmann (Berlin).

Seit März 2011 veröffentlicht die junge Mutter täglich anonym Botschaften im Internet, die sie nach eigenen Angaben direkt von Jesus Christus, Gott-Vater, dem Heiligen Geist oder Maria empfangen haben will.  

Ihr Ziel sei es, die Menschheit auf „Die Warnung“ vorzubereiten – „ein mystisches Ereignis, das in Kürze stattfinden wird“. In einem „Akt der Barmherzigkeit“ gebe Gott „der Welt die letzte Chance, um Vergebung zu bitten, sodass sie alle gerettet werden können“, heißt es auf der Internetseite http://www.thewarningsecondcoming.com.

Hempelmann verurteilt diese Botschaften: „Panikmache und Endzeitspekulationen sind kein authentischer Ausdruck christlicher Zukunftshoffnung, die darauf abzielt, Menschen zu trösten und aufzurichten.“ 

Die „Seherin“ Mary Divine Mercy (Maria von der göttlichen Barmherzigkeit), wie sie sich selbst nennt, hat inzwischen Anhänger auf der ganzen Welt. In 14 Sprachen sind ihre über 540 Botschaften übersetzt worden; beim Internetnetzwerk Facebook folgen knapp 11.000 Nutzer ihrer Seite „Jesus To Mankind“ (Jesus an die Menschheit).

Neben einer deutschen Internetseite (www.diewarnung.net) haben sich im deutschsprachigen Raum auch einige Personen zusammengefunden, um die Visionärin zu unterstützen und den vielfachen Gebetsaufrufen der „göttlichen Offenbarungen“ zu folgen.

Auch globale Unruhen wurden schon vorausgesagt, etwa ein atomarer Dritter Weltkrieg, in den Deutschland maßgeblich verwickelt sein soll. Die Gebete könnten helfen, vorausgesagte Katastrophen auszuschieben, abzumildern oder gar abzuwenden, heißt es immer wieder in den Botschaften.

Die Irin gibt vor, sich ganz dem Papsttum zu unterstellen und ihre „Offenbarungen“ der römisch-katholischen Kirche zur Prüfung zugänglich gemacht zu haben. Doch haben laut Hempelmann auch zahlreiche römisch-katholische Stimmen inzwischen vor der „Warnung“ gewarnt.

Es handle sich um „nicht anerkannte Privatoffenbarungen, die in zahlreichen Aussagen der kirchlichen Lehre widersprechen.“

Quelle: evangelikale Nachrichtenagentur www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Häftlings-Freikauf: „DDR“-Diktatur trickste den deutschen Staat aus und kassierte 3,4 Milliarden DM

Die Bundesregierung hat der kommunistischen „DDR“ Milliarden D-Mark gezahlt, damit sie politische Gefangene freiließ, die dann in den Westen ausreisen konnten.
Wie der „Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe berichtet, wußte die Bonner Regierung, daß sie nicht nur Regimekritiker freikaufte, sondern auch Kriminelle und Stasi-Spitzel. Das gehe aus bisher unbekannten Dokumenten des Bundesverfassungsschutzes und anderer westdeutscher Behörden hervor.
Zwischen 1963 und 1989 kaufte Bonn insgesamt 31.775 Häftlinge aus „DDR“-Gefängnissen frei und zahlte mit Waren im Wert von 3,4 Milliarden Mark.

Die Bundesregierung wollte die Häftlinge aus humanitären Gründen befreien und ließ sich dabei von der „DDR“ täuschen.

Der Bundesverfassungsschutz berichtete 1968, manche aus „DDR“-Gefängnissen Entlassene „erschienen völlig undurchsichtig und zweifelhaft. Die tatsächliche Anzahl derjenigen, die früher für das MfS tätig waren, und derjenigen, die bei Entlassung einen Auftrag erhielten, liegt bestimmt höher als angegeben.“

Manche Freigekaufte kehrten, kurz nachdem die Bundesregierung für sie gezahlt hatte, aus dem Westen in die DDR zurück. Dem SED-Regime gelang es, aus dem Häftlingsfreikauf ein einträgliches Dauergeschäft zu machen.

Die kommunistische Diktatur fälschte Häftlingslisten, in manchen Fällen zahlte die Bundesregierung sogar für Gefangene, die nur noch wenige Wochen in Haft gewesen wären, zum selben Satz von 40.000 Mark.

Frustriert berichtete der zuständige Direktor des Verfassungsschutzes über drei Aktionen zum Häftlingsfreikauf zwischen 1966 und 1968: „Unter den 717 Haftentlassenen befanden sich nur noch 112 `politische Täter`.“

Der Bericht schloss mit der Einschätzung, daß die DDR „die humanitären Maßnahmen der Bundesregierung als willkommene Einnahmequelle nutzt“.

Bonn zog keine Konsequenzen, denn die Regierung wollte nicht riskieren, daß Ost-Berlin den Handel ganz aufkündigte.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur / Fulda-Info


Unser exklusiver SOS-Aufkleber: „Bei Lebensgefahr ruft einen katholischen Priester“

Kürzlich erhielten wir den netten Anruf eines katholischen Familienvaters aus Köln, der unseren SOS-Aufkleber in zehnfacher Ausfertigung bestellte und bei dieser schönen Gelegenheit folgende echte Story aus dem Leben erzählte:

Sein Sohn war mit dem Auto unterwegs und wunderte sich, daß ein anderer Wagen ihm unentwegt folgte, wohin immer er auch abbog.

An einer Haltestelle stieg dieser Herr aus dem hinteren Auto aus und lief zum Sohn unseres Kölner Familienvaters, um ihm mitzuteilen, daß er ständig hinter ihm herfahre, weil er sich für den SOS-Aufkleber interessiere, den er an dessen Heckscheibe gesehen habe – und wo man diesen Aufkleber bekommen könne usw…

Dem gute Manne kann geholfen werden: bei uns nämlich!

P. Johannes Leppich SJ (siehe Foto), der berühmte Jesuitenpater und Straßenprediger, hat die Idee des SOS-Aufklebers erfunden. Unser Vereinsgründer Günter Stiff und Pater Leppich waren befreundet, Pater Leppich verbrachte seine letzten Lebensjahre in Münster und ist auch dort begraben.

Er beauftragte Günter bzw. unser Christoferuswerk damit, diesen SOS-Aufkleber herauszubringen und weit zu verbreiten, was wir auch seit Jahrzehnten gerne tun  – und zwar zu äußerst günstigen Preisen.

Viele Pfarrämter und Wallfahrtsstätten bestellen hunderte von Aufklebern für ihre Fahrzeugsegnungen am Christoferustag oder für den Schriftenstand ihrer Kirche.

SOS bedeutet Save Our Souls, also „Rettet unsere Seelen“. Dieses SOS-Funkzeichen ist aus der Schiffahrt bekannt, ebenso aus der Notfall-Seelsorge.

Es gibt übrigens „amtliche“ Notfall-Priester, zB. den Missionsbenediktinerpater Zacharias Heyes. Dieser Notfallseelsorger wird gerufen, wenn Not am Mann ist, sei es bei einem Verkehrsunfall oder einem unerwarteten Todesfall in der Familie  –  also gewiß keine leichte Aufgabe für den Priester.  Über seine Erfahrungen hat der SOS-Pater nun ein Buch veröffentlicht: „Save Our Souls. Was ist Notfallseelsorge?“

Der 8 cm umfassende SOS-Aufkleber kann preisgünstig bei uns bestellt werden: 10 Stück 5 €uro, 50 Stück 13 €, 100 Stück nur 20 €.

Wer den jeweiligen Betrag bei der Bestellung in Briefmarken oder Geldscheinen beifügt, bekommt die  Aufkleber portofrei, ansonsten fallen 1 bis 2 € Porto an (je nach Menge).

Bestellungen bitte an unser Christoferuswerk eV, 48007 Münster, Postfach 1963  –  oder per Telefon 0251-616768 oder Fax 0251-614020 oder Mail: felizitas.kueble@web.de


Ex-Jesuit Fred Ritzhaupt: Vom katholischen Charismatiker zum protestantischen Freikirchler

Von Felizitas Küble

Anfang der 80er Jahre begann in der oberschwäbischen Metropole Ravensburg ein katholisch-charismatischer „Aufbruch“, der wesentlich vom Jesuitenpater Fred Ritzhaupt geprägt war.

Der Geistliche hatte  sich  –  eigenen Angaben zufolge  –  einst durch ignatianische Exerzitien zum Glauben bekehrt bzw. eine besondere geistliche Erfahrung erlebt. 

Exerzitien als „geistgewirkten Aufbruch“ erlebt

Gegenüber der evangelischen Zeitschrift „Charisma“ erklärte er dazu: „Durch viele Kontakte, vor allem im Ausland, wurde mir bewußt, daß sich meine Exerzitien-Erfahrung lückenlos in das einfügen läßt, was weltweit heute als ein geistgewirkter Aufbruch  innerhalb der Christenheit festzustellen ist“.   –  Mit dem „geistgewirkten Aufbruch“ meinte er die Charismatische Bewegung.

Pater Ritzhaupt und seine enthusiastische Schar begannen eine intensive Jugendarbeit, das seitenstarke C-Magazin wurde ins Leben gerufen, Seminare abgehalten, die Jugendband „Effata“ gegründet  – und mit dem Verein „Christliches Jugendzentrum Ravensburg e.V.“ wurde 1983 ein rechtlicher Rahmen für die zahlreichen Aktivitäten geschaffen, wozu auch ein Verlag, Buchladen, Tonstudio und eine Künstleragentur gehörten.

1982 trat Charismatiker-Pater Ritzhaupt gemeinsam mit der extrem schwarmgeistigen „Evangelistin“ Kim Kollins bei einer „Internationalen Bodensee-Konferenz“ als Referent auf.

Die „geisterfüllte“ Truppe ließ sich freilich ungern von skeptischen Anfragen und Argumenten stören:  Als ich am 11.6.1990 einen ausführlichen Leserbrief an das erwähnte C-Magazin schrieb und darin einige Artikel mit Berichten aus der charismatischen Szene kritisch beleuchtete, erhielt ich weder eine Antwort noch erfolgte je eine Veröffentlichung der Zuschrift.

1990 entstand die „Gemeinschaft Immanuel“

1990 nannte sich die charismatische Gruppierung in Ravensburg sodann „Gemeinschaft Immanuel“ und gründete weitere Gruppen auch in anderen Städten von Köln bis München.

Doch die treibende Kraft dieses charismatischen Werkes geriet gleichsam in ein seelisches „Loch“ und suchte Anfang der 90er Jahre das Weite, genauer: eine Frau, denn Fred Ritzhaupt verließ nach 25 Jahren den Jesuitenorden, heiratete und wurde Familienvater.

Zunächst arbeitete er  – noch Katholik  –  als Verlagslektor, später trat er auch formal zum Protestantismus über und stieg dort beruflich in die Gemeindearbeit ein. Seine charismatische Grundhaltung hat der evangelische Pastor im wesentlichen beibehalten:

Gemeinsam mit der einstigen Skandalnudel und  später „fromm“ gewordenen Punk-Rockerin Nina Hagen trat er bei diversen Talk-Veranstaltungen auf.

Bücher Ritzhaupts werden heute in evangelisch-charismatischen Web-Shops vertrieben, zB. in Shop.charisma.

Er ist Mitverfasser eines Buches über den charismatisch-organisierten „Marsch für Jesus“.

Kürzlich brachte Ritzhaupt eine von ihm selbst erstellte „Übertragung“ des Neuen Testamentes heraus, die sich „Willkommen daheim“ nennt. Zur Zeit ist er Pastor einer evangelischen Freikirche in Göppingen.

 

 

 


IRAN: Pastor Youcef Nadarkhani ist nach über tausend Knast-Tagen frei

Über 1000 Tage saß Pastor Youcef Nadarkhani im Iran hinter Gittern – nun wurde er vom Vorwurf der Apostasie („Abfall vom Islam“) freigesprochen und aus dem Gefängnis entlassen.

Laut einem Bericht von „Christian Solidarity Worldwide“ (CSW) wurde Nadarkhani im zweiten Punkt der Anklage, Evangelisierung von Muslimen, schuldig gesprochen und zu drei Jahren Haft verurteilt. Diese Strafe betrachtete das Gericht jedoch durch die lange Untersuchungshaft als abgegolten.

Ein Foto des freigelassenen Pastors veröffentlichte unter anderem der Nachrichtendienst „Baptist Press“. Gemäß der Online-Ausgabe der britischen Zeitung The Guardian befindet sich der 35-Jährige inzwischen bei seiner Familie.

Nadarkhani war im Oktober 2009 verhaftet worden, weil er gegen den Islam-Unterricht in der Schule seiner Kinder protestiert hatte. Im Jahr darauf war er wegen Apostasie zum Tode verurteilt worden.

Zahlreiche Politiker, Kirchenvertreter, Organisationen und Menschenrechtler aus der ganzen Welt hatten sich für die Freilassung des Pastors eingesetzt. Experten hatten beim jetzigen Prozeß eher mit neuen Anschuldigungen gerechnet, nicht jedoch mit der Freilassung.

 „Während wir uns sehr über diese wunderbare Nachricht freuen, vergessen wir aber nicht, dass Hunderte noch wegen ihres Glaubens inhaftiert sind“, kommentierte CSW-Geschäfstführer Mervyn Thomas das Ereignis.

Quelle: evangelische Nachrichtenseite www.jesus.ch


Vatikanische Glaubenskongregation: Kardinal Bertones Stellungnahme zu Medjugorje

Am 23. März 1996 gab eine amtliche Stellungnahme der vatikanische Glaubenskongregation ab. Anlaß dafür war eine Anfrage des Bischofs von Langres in Frankreich, Mgr. Léon Taverdet, am 14. Februar 1996.  Darin stellte er die Frage, welche Stellung der Kirche im Hinblick auf die angeblichen Erscheinungen in Medjugorje einnehme, und ob Pilgerfahrten dorthin erlaubt seien.

Der Vatikan antwortete durch Tarcisio Bertone, den Sprecher des Heiligen Stuhls folgendermaßen:    

„Exzellenz, im Brief vom 14. Februar 1996 fragten Sie nach der gegenwärtigen Stellung der Kirche in Bezug auf die sogenannten „Erscheinungen in Medjugorje“  – und ob es den katholischen Gläubigen erlaubt sei, dorthin zu pilgern.

In dieser Angelegenheit ist es mir eine Ehre, Ihnen mitteilen zu können, dass die Bischöfe des ehemaligen Jugoslawiens in Bezug auf die Glaubwürdigkeit der betreffenden Erscheinungen in ihrer Erklärung vom 10. April 1991 in Zadar festlegten:

„…Aufgrund der bisherigen Untersuchungen kann bislang nicht bestätigt werden, dass es sich hier um übernatürliche Erscheinungen und Offenbarungen handelt.

Doch das zahlreiche Versammeln von Gläubigen aus aller Welt, die nach Medjugorje aus religiösen, aber auch aus anderen Motiven kommen, verlangt nach Aufmerksamkeit und pastoraler Fürsorge des Diözesanbischofs in erster Linie, aber mit ihm auch der anderen Bischöfe, damit in Medjugorje und in allem was damit zusammenhängt, eine gesunde Verehrung der Seligen Jungfrau Maria gewährleistet werden kann, in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche.

Zu diesem Zweck werden die Bischöfe besondere und geeignete liturgisch pastorale Richtlinien erlassen. Ebenfalls wird sie durch ihre Kommissionen auch weiterhin die gesamten Ereignisse in Medjugorje verfolgen und untersuchen.“

Aufgrund des Gesagten ist es folgerichtig, dass weder Pfarreien noch Diözesen offizielle Wallfahrten nach Medjugorje  – verstanden als Ort glaubwürdiger marianischer Erscheinungen  –  organisieren sollen, da dies in Widerspruch zu der oben angeführten Erklärung der Bischöfe von Ex-Jugoslawien stände.
Hochachtungsvoll, Tarcisio Bertone.“

Foto: Dr. Bernd F. Pelz