Der Konvertit Volker Jordan: ENDLICH ZUHAUSE – Mein Weg zur Kirche

Der im niedersächsischen Wolfsburg geborene Volker Jordan war Zeit seines Lebens auf der Suche nach der umfassenden Wahrheit des Glaubens und nach der bibelgemäßen Gestalt von Christentum und Kirche.

Das FOTO zeigt ihn bei einer Lichterprozession im September 2011.

Am Ziel seiner Wege  –  Irrwege und Umwege eingeschlossen  –  erfüllte sich Jordans Sehnsucht nach der „Wahrheit in Fülle“, indem er in der katholischen Kirche das Werk des Ewigen erkannte  –  und in ihren Sieben Sakramenten wirksame Zeichen des Heils, die unseren Glauben stärken und unser Leben mit Gottes Gnade beschenken.

Zugleich lernte der einst evangelische Christ die katholische Marien-  und Heiligenverehrung schätzen, die uns keineswegs von Christus wegführt, sondern vielmehr unsere Liebe zum göttlichen Erlöser bekräftigt und bereichert.

Die Heiligen  –  ganz besonders die Gottesmutter  –  sind ein lebendiges Beispiel für die konsequente Nachfolge Christi  –  und zugleich Leuchtzeichen der Gnade Gottes; unsere seligen „Freunde im Himmel“ sind mit der „pilgernden Kirche“ auf Erden liebevoll verbunden und deshalb unsere hilfreichen Fürsprecher am Thron des Ewigen.

Der heute vierzigjährige Volker Jordan war über Jahrzehnte hinweg auf der Suche nach einem Christentum, das sich nicht den Wünschen der Menschen beugt, sondern dem Heiligen Geist dient, das biblische Ansprüche ernst nimmt und die göttlichen Gebote nicht etwa auf dem Altar des Zeitgeistes opfert, sondern unmißverständlich verkündet.

Der studierte Historiker und freiberufliche Übersetzer zahlreicher Werke wurde evangelisch-lutherisch getauft, trat aber bereits mit 15 Jahren aus der Landeskirche aus und wandte sich einer freien Baptistengemeinde zu.

Außerdem war er im evangelikalen EC (Jugendbund für entschiedenes Christentum) aktiv, besuchte sodann pfingstlerische Kreise, diverse Missionswerke und charismatische Gruppen.

Ab Oktober 1993 gehörte Jordan etwa zehn Jahre lang zu den „Brüdern“ der sog. „Christlichen Versammlung“, die sich stark am Theologen John Nelson Darby orientieren und daher auch „Darbysten“ genannt werden; sie vertreten eine „dispensationalistische“ Auslegung der Heiligen Schrift, indem sie verschiedene „Heilszeitalter“ annehmen und eine spezielle Endzeitlehre vertreten, die weder mit der katholischen Kirche noch mit den diesbezüglichen Auffassungen der her-kömmlichen protestantischen Konfessionen übereinstimmt. 

Nachdem Jordan erkannte, daß der Darbysmus in wichtigen Punkten der Heiligen Schrift widerspricht, suchte er weiter nach der Wahrheit in Christus und glaubte, sie bei der reformierten Richtung des Protestantismus gefunden zu haben.

Allerdings erwies sich dies als Trugschluß; er sehnte sich unbeirrbar nach den kirchlichen Ursprüngen des Christentums, beschäftigte sich mit den Kirchenvätern und gelangte so im Jahre 2006 zum russisch-orthodoxen Glauben, wobei ihn vor allem die „Göttliche Liturgie“ faszinierte.

Später wurde dem Konvertiten bewußt, daß die Orthodoxie zwar viele, aber keineswegs alle Kennzeichen der Kirche Christi aufweist und auch durchaus nicht alle von Gott geoffenbarten Wahrheiten verkündet.

Am Stephanstag, dem 26. Dezember 2008, führte ihn sein Weg zum endgültigen Ziel: in die katholische Kirche als dem Heilswerk des Ewigen selbst, dem durch die Sakramente fortlebenden Christus auf Erden.

Näheres über die einzelnen Schritte, seinen bewegten und bewegenden Lebensweg, seine Erkenntnisse und Erfahrungen in den verschiedenen protestantischen Gemeinschaften und sein Ja zur römisch-katholischen Kirche berichtet Volker Jordan im Gespräch mit Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses Webmagazin CF betreibt.

HINWEIS: Das faktenreiche und glaubensstarke Interview-Buch ENDLICH ZUHAUSE ist im Augsburger Dominus-Verlag erschienen: 352 Seiten, mit Fotos, nur 14,80 €.  –  Es kann dort oder bei uns (Tel. 0251-616768, felizitas.kueble@web.de) bestellt werden.

 


Wer mehr Kinder will, muß bessere Familienpolitik betreiben

Von Birgit Kelle (Vorsitzende von Frau 2000plus)    

Einer, der schon lange begriffen hat, dass es mit der Familienpolitik so nicht weiter geht, ist der geschätzte Prof. Paul Kirchhof. Lesen Sie seinen 6-Punkte-Plan für ganz neue Wege in der Tageszeitung Die Welt.

Ein Ausschnitt daraus:

„Dem Generationenvertrag in Deutschland droht mehr und mehr der Schuldner verloren zu gehen. Deswegen sind die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen für Familien grundlegend zu verbessern.

Doch die Gegenwart verstärkt eine Tendenz, die staatliche Familienpolitik in den Sog der Wirtschaftspolitik bringt. Die unmittelbare ganztägige Lebensgemeinschaft zwischen Eltern, Säuglingen und Kleinkindern wird zugunsten einer schnellstmöglichen Rückkehr der Eltern nach der Geburt in das Erwerbsleben bedrängt. Deswegen sind vor allem sechs Reformschritte notwendig:“

Das sind die 6 Forderungen:

1. Eltern müssen bei der Rente besser gestellt werden

2. Eltern müssen vorrangig eingestellt werden

3. Mehr familienfreundliche Heimarbeitsplätze

4. Ein verändertes Steuerrecht zu Gunsten von Familien

5. Ein Familienwahlrecht, das auch die Kinder mit berücksichtigt

6. Mehr Anerkennung für Familien

Vor allem Punkt 5 dürfte der Politik am meisten Angst bereiten. Viele andere Punkte ließen sich dann wohl einfacher politisch durchsetzen, wenn die Stimme von Familien je nach Kinderzahl deutlich mehr zählt. Jedenfalls könnte die Politik uns nicht weiterhin „übersehen“ oder bevormunden.

Doch lesen Sie den ganzen Artikel bitte selbst  – hier:

http://www.welt.de/debatte/article109100722/Wer-mehr-Kinder-will-muss-bessere-Politik-machen.html


CDU Fulda: „Kanzlerin muß mehr auf die Parteibasis hören“

Beim Besuch der Bundeskanzlerin am 10. Oktober 2012 geht der Fuldaer CDU-Vorsitzende Dr. Wolfgang Dippel davon aus, daß das ein oder andere harte Wort fallen wird, wie die Nachrichtenseite Fulda-Info berichtet. 

Auch würde es ganz sicher um die Europapolitik gehen, so Dr. Dippel.

Wichtig sei aber auch, daß die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel mehr auf die Parteibasis hören müsse. Dies wolle er in den Gesprächen deutlich machen.

Zudem müsse die Familienpolitik wieder mehr Bedeutung in der CDU erhalten, so der CDU Vorsitzende,  der bereits vor einem Monat öffentlich mehr konservatives und christliches Profil in der Bundes-CDU verlangte.


Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhof: Euro-Krise ist auf Rechtsbruch zurückzuführen

Die europäische Schuldenkrise ist nach Ansicht des Steuerexperten und früheren Verfassungsrichters Paul Kirchhof auf Rechtsbruch der EU-Mitgliedsländer zurückzuführen.
„Kein Land darf eine Neuverschuldung höher als drei Porzent des Bruttoinlandsproduktes haben, und die Gesamtverschuldung darf nicht höher als 60 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen“, sagte er dem in Bremen erscheinenden KURIER AM SONNTAG. Dies sei verbindliches Recht.

„Hätte man diese Regeln beachtet, hätten wir diese überhöhte Verschuldung nicht.“

Gleichzeitig warnte er: „Wenn dieses Recht nicht mehr gilt, verliert Europa seine rechtliche Existenzgrundlage.“

Außerdem sprach sich Kirchhof für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer aus, um den Kapitalmarkt zur Refinanzierung der EU-Staaten heranzuziehen. „Die Bundesrepublik hat von 1950 bis 2008 1,6 Billionen Euro Schulden aufgenommen und in dieser Zeit 1,5 Billionen Zinsen gezahlt.“

Dies zeige, „wem die Staatsverschuldung nützt. Die Zinszahlungen sind beim Finanzmarkt angekommen, die Schulden beim Staat hängengeblieben“, so Kirchhof.

Quelle: Kurier am Sonntag


PAPST: Christus heilt uns von der Schwerhörigkeit im Glauben

Effatà – öffne dich. Das zentrale Wort des Sonntagsevangeliums, mit dem Jesus einen Taubstummen heilte, „fasst die Botschaft und das ganze Werk Christi zusammen“. Daran hat Papst Benedikt XVI. beim sonntäglichen Angelusgebet in Castelgandolfo erinnert.

Der Taubstumme selbst habe seine Heilung als ein Offenwerden für die Anderen und die Welt erlebt. Allerdings hänge die Verschlossenheit des Menschen, seine Isolierung, nicht bloß von den Sinnesorganen ab, so der Papst.

Christus sei vielmehr gekommen, um die innere Verschlossenheit des Herzens zu öffnen, sodass der von Sünde innerlich taubstumm gewordene Mensch dazu in der Lage sei, die Stimme Gottes zu hören und dann seinerseits die Sprache der Liebe zu sprechen lerne.

Auf Deutsch sagte der Papst zu den Pilgern deutscher Sprache:

„Effata! – Öffne dich!“, sagt Jesus im heutigen Evangelium zum Taubstummen (Mk 7,34). In der Taufe wird dieses Wort auch uns zugerufen. Christus will uns Ohren und Mund öffnen, damit wir in Gemeinschaft mit Gott und so in Gemeinschaft mit unseren Mitmenschen treten können.

Bitten wir den HERRN, dass er uns von aller Schwerhörigkeit im Glauben und von aller Sprachlosigkeit heile  –  und dass er uns hörend und sehend mache für die Menschen um uns, die unser Wort und unsere Hilfe brauchen. Dabei stärke und leite uns der Heilige Geist.”