Schwierige Mission: Papst Benedikt XVI. wird Freitagfrüh im Libanon erwartet

Von Michaela Koller

An die Reise Papst Benedikts XVI. im Libanon werden international hohe Erwartungen geknüpft. Der Besuch wird zukunftsweisend sein, nicht nur für die katholischen Gläubigen im Libanon, sondern über die Religions- und Staatsgrenzen hinaus.

Der Grund: Es geht um die Selbstbehauptung der Christen in einer Welt, in der ein Teil sich immer weiter von jeglicher Religiosität entfernt, und ein anderer Teil einen immer brutaleren Fanatismus religiös unterfüttert.

Libanon ist ein Land zwischen diesen Extremen, wenngleich die Menschen dort im Allgemeinen einen radikalen Säkularismus ablehnen.

Seit der Zeit des Osmanischen Reiches hatten die einzelnen religiösen Gruppen jeweils eine Schutzmacht. Und noch heute ist es ähnlich: Saudi-Arabien buhlt um die Sunniten, der Iran um die Schiiten, der Westen behält sich strategisch einen Fuß in der Tür und Damaskus verliert gerade aufgrund des Bürgerkriegs im eigenen Land an Boden im Libanon.

Die Vielfalt ist in der Hauptstadt Beirut, entlang der Strandstraße oder in den Einkaufszentren sichtbar: Überfüllte amerikanische Fastfood-Restaurants, darin junge Mädchen mit bunte Kopftüchern und engen Hosen, wenige schwarzumhüllte Damen und viele geschminkte Frauen, mit aufwendig geföhnten langen Haaren, die dazu enge Tops und Highheels tragen, als kämen sie vom Drehort einer US-amerikanischen Frauenserie. Darunter immer wieder Jüngere mit einem Pflaster auf der Nase: Plastische Chirurgie ist hier so hoch im Kurs wie in den Vereinigten Staaten.

Aber gerade auch unter den Christen gibt es junge Erwachsene, die gar keinen oberflächlichen Lebensstil pflegen:

Als Papst Benedikt XVI. vor zwei Jahren auf Zypern das Instrumentum laboris für die jüngste Sondersynode der Bischöfe des Nahen Ostens übergab, kamen viele junge maronitische Katholiken, in Jeans, T-Shirt und mit der Zedernfahne des Libanon in der Hand. Sie kamen vielfach in Gruppen als Angehörige der „Neuen Geistlichen Gemeinschaften“. Sie sind die Zukunft der Kirche in der Region  –  und sie möchte der Papst nun zum Bleiben anhalten.

Der maronitisch-katholische Priester Marwan Tabet, Leiter des zentralen Planungskomitees für den Aufenthalt des Pontifex, sagt über das Anliegen des Papstbesuchs:

„Er möchte den Christen des Nahen Ostens mitteilen, dass sie ein integraler Bestandteil der Struktur dieser Region sind und daher bleiben müssen. Und den Muslimen wird er sagen, dass sie einen Orient erlebt haben, in dem Christen seit jeher präsent waren und fragen, ob sie sich einen Orient ohne Christen vorstellen könnten, was weitere Glaubensstreitigkeiten zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen hervorrufen könnte.“

Quelle und Fortsetzung des ausführlichen Artikels hier auf VATICANISTA: http://www.vaticanista.info/2012/09/13/zukunftweisender-besuch-in-einer-heiklen-situation/

 


Bundestags-Petition für strengere Vorab-Kontrollen bei Medizinprodukten

Ich habe eine Petition an den Deutschen Bundestag mit der Forderung nach strengeren Vorabkontrollen, Risikobewertungen und ethischen Prüfungen von Medizinprodukten als Konsequenz aus der lediglich bürokratischen Freigabe des Bluttests auf „Trisomie 21“ (Down-Syndrom) des Konstanzer Unternehmens LifeCodexx eingereicht.

Die Petition ist nun zur öffentlichen Mitzeichnung online gestellt worden und kann hier unterstützt werden:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_09/_06/Petition_35757.html

Dennis Riehle
Vorsitzender von Christliche Lebensberatung e.V.
 Martin-Schleyer-Str. 27
78465 Konstanz
www.dennis-riehle-blog.de
 

 


München: Einladung zum Film „Der Weisse Rabe“ am 20.9. im Sudetendeutschen Haus

Dr. Max Mannheimer: Auschwitz-Überlebender, Künstler, Autor

Für kommenden Donnerstag, den 20. September, um 16 Uhr, lädt Sie die Sudetendeutsche Stiftung zur Präsentation des Dokumentarfilms über das Leben von Dr. h.c. Max Mannheimer sehr herzlich ein.

Der jüdische Holocaust-Überlebende ist diesjährigrn Trägers des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

Den Dokumentarfilm präsentiert Ihnen in Anwesenheit von Max Mannheimer die bekannte Filmregisseurin Carolin Otto.

In der Filmbeschreibung heißt es:

„DER WEISSE RABE ist ein Portrait von Max Mannheimer, einem Überlebenden der Konzentrationslager Auschwitz und Dachau. Der Film zeigt, wie Max Mannheimer mit den niemals endenden Erinnerungen an die Lager und dem Verlust seiner Familie umgeht.

Zeugnis ablegen, in Schulen sprechen, Malen, unerschütterlicher Optimismus und Witz sind seine Waffen und Therapie im Umgang mit der Vergangenheit.

Der Film zeigt seine erste Wiederbegegnung mit Auschwitz im Jahr 1991 und begleitet ihn durch das ganze Jahr 2008, in privaten und öffentlichen Momenten.“

Bitte laden Sie Ihre Freunde und Bekannten zur Filmvorführung und zum Besuch der wunderbaren Ausstellung mit Bildern von Max Mannheimer ein.

Der Eintritt ist frei.

Über die Eröffnung der Bilderausstellung mit Max Mannheimer informiert www.sudeten-tv hier: http://www.sudeten-tv.de/#Start

Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V.
Tel.: 089 / 48 00 03 54
http://www.sudeten.de 

Treffen zwischen dem israelischen Botschafter Hadas-Handelsman und Erzbischof Zollitsch

Übereinstimmung: „Es muß weiter eine sichtbare Präsenz des Christentums in Israel geben“

Amtliche Stellungnahme der israelischen Botschaft in Berlin: 

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman ist am heutigen Vormittag in Berlin mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zusammengetroffen.

Beide sprachen über die besonderen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland in der Gegenwart, die jedoch auch immer durch die Vergangenheit beeinflusst bleiben.


Botschafter Hadas-Handelsman und Erzbischof Dr. Zollitsch (Foto: KNA)

Erzbischof Zollitsch überreichte dem Botschafter ein Grußwort zum Fest Rosh Ha-Shana an die Juden in Deutschland.

Der Botschafter würdigte die Verurteilung des Angriffes auf Rabbiner Alter in Berlin durch den Erzbischof und die von Dr. Zollitsch formulierte Erwartung, dass es in Deutschland bald Rechtsicherheit in der Frage religiöser Beschneidungen geben müsse.

In dem Gespräch gingen Dr. Zollitsch und Hadas-Handelsman auch auf die Situation der Christen im Nahen Osten ein, die sich  –  so der Botschafter  –   im Zuge der jüngsten Veränderungen in der Region eher verschlechtert habe. Beispiele hierfür seien etwa Vorfälle in Ägypten, Syrien und dem Gazastreifen.

Nachdrücklich verurteilte der Botschafter den jüngsten Angriff auf das Kloster Latrun bei Jerusalem. Die Angriffe von Fanatikern aus den eigenen Reihen richteten sich jedoch nicht nur gegen Christen, sondern vor allem auch gegen staatliche israelische Institutionen. Beide Seiten stimmten überein, dass es auch weiterhin eine sichtbare Präsenz des Christentums in Israel geben müsse.


Offener Brief an Gerhild Gauck, die Ehefrau des Bundespräsidenten

Von Almut Rosebrock  

Guten Tag, verehrte Frau Gauck!

Ich möchte Ihnen einmal  –  in der Form eines Offenen Briefes – meine Anerkennung und auch meinen Dank aussprechen für Ihren klaren Entschluss, Ihren Ehemann, unseren aktuellen Bundespräsidenten, nicht aus der mit Ihnen vor Jahrzehnten geschlossenen Ehe zu entlassen!

Almut Rosebrock

A. Rosebrock

Sie haben damals die Ehe „bis dass der Tod uns scheide“ (beidseitig im Glauben) mit ihm geschlossen. Ihr Mann hat das Wort Gottes aus der Bibel von der Kanzel verkündet. Sie haben Ihre 4 Kinder gemeinsam in das Leben hinein begleitet.

Ich weiß inzwischen, als Mutter zweier Kinder (11 und 13 Jahre) und Ehefrau, wie aufreibend der Familien-Alltag ist  –  und wie leicht man sich darüber auch auseinanderleben kann. Und Mann und Frau sind ja so unterschiedlich! Andererseits ergänzt man sich dadurch – in der „Polarität“ der Geschlechter.

Ich halte die Tendenz der heutigen Zeit für nicht unproblematisch, so schnell auseinander zu gehen, sich jemand „Neues“ zu suchen.

Menschen brauchen – und sehnen sich zutiefst – nach dauerhaften Bindungen, nach dem „lebenslang“: In Treue. In Liebe. In Vergebung – immer wieder. Im Kämpfen – zusammen, für ein gutes Ziel. Und auch einmal auf getrennten Wegen gehend – um sich später wieder zu finden.

Auch unsere geliebte evangelische Kirche geht mit dem Zeitgeist.
Bis hin zum Beschluss, dass in Pfarrhäusern offiziell gleichgeschlechtliche Liebe praktiziert werden darf!
Was nun – in der Folge – „bunte Blüten“ trägt…

Ein Pastor, der seiner Frau, die deswegen (konsequenterweise!) aus der Kirche ausgetreten ist, das Abendmahl nicht mehr spenden darf.
Ein bewährter Evangelist, der aus der Arbeitsstelle geworfen wird,weil er das Wort der Bibel höher stellt als die kirchlichen Weisungen!

Wir sollen GOTT mehr gehorchen als den Menschen, steht auch dort.

Es ist gut, dass Sie Ihren Ehemann, Joachim Gauck, nicht „aufgeben“ und zu ihm stehen, auch wenn das sicherlich manchmal nicht ganz einfach ist und war  – und für ihn, sowie auch für seine Lebensgefährtin, ein wenig „unbequem“ scheint. Es gibt sicherlich auch tiefe Verletzungen in Ihnen.

Ich hoffe und wünsche von Herzen, dass Ihre Kinder einen guten Weg gehen!
Und dass Sie Ihr Leben, wie es ist, erfüllt und Sie es in Dankbarkeit so annehmen können, wie es eben ist.

Zum Glück (und GOTT sei Dank!) haben wir Christusnachfolger die Kraft der Vergebung; sie lässt uns weitergehen, weiterhoffen, weiterleben. Auch noch dann, wenn es unendlich schwer ist, wenn manches hoffnungslos zu sein scheint. Wenn sich Menschen abwenden von einem. Wenn Entscheidungen getroffen werden, die wir absolut nicht gutheißen können.

Die Liebe Gottes, die ER uns schenkt, gibt nicht auf! Und sie ist ein LICHT, das in der Finsternis leuchtet.

Liebe Frau Gauck, lassen Sie das Licht Ihrer Liebe in die „Finsternis“ in Deutschland hineinstrahlen.

Setzen wir uns gemeinsam für mehr Moral, Anstand und Gottesfurcht ein!?!
Jede/r an seinem Ort. Es wird auch der Zukunft unserer Kinder dienen.

Mit herzlichen Grüßen und Segenwünschen!

Almut Rosebrock, Wachtberg bei Bonn

Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“, www.glmk.de

Andere Texte von mir:
http://www.freiewelt.net/person-186/almut-rosebrock.html


Erste muslimische Ministerin in Deutschland zeigt sich „tief bewegt“ vom Papstgespräch

Die erste muslimische Ministerin Deutschlands traf gestern in Rom das Oberhaupt der katholischen Kirche: Generalaudienz bei Papst Benedikt XVI.  Diese Begegnung hat Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) tief bewegt.

Frau Özkan: „Es war mir persönlich eine Ehre. Sein Blick ist so wach, so strahlend. Er schaute mir die ganze Zeit in die Augen.“

In dem rund fünfminütigen Gespräch dankte sie ihm für den interreligiösen Dialog und übermittelte Grüße von Ministerpräsident David McAllister (CDU).

Die Sozialministerin sagte über die Audienz: „Der Papst hat mehrfach meine Hand gehalten, wollte mich gar nicht loslassen. Insofern merkte man, dass es auch für ihn eine ganz persönliche, bewegende Begegnung war.“

In einem früheren Interview mit der Bildzeitung hatte die Landesministerin erklärt, sie fühle sich als Deutsche und sei zugleich stolz auf ihre türkischen Wurzeln; sie fügte hinzu:

„Ich bin eine türkischstämmige Frau mit preußischen Tugenden. Meine Eltern haben mir Fleiß, Pünktlichkeit und Beharrlichkeit beigebracht. Ich will den jungen Menschen aus der dritten, vierten Zuwanderer-Generation zeigen: Leistung lohnt sich!“

Quelle für die Papst-Meldung: www.bild.de/regional/hannover/hannover/der-papst-wollte-mich-gar-nicht-loslassen-26171412.bild.html

 


ISRAEL: Hochrangige Rabbis und jüdische Gelehrte schreiben an den Abt des Klosters in Latroun

Bestürzung und Bedauern wegen eines kürzlichen Anschlags auf das Trappistenkloster durch jüdische Extremisten

An P. Renee, Abt
Latroun-Trappistenkloster

Wir jüdischen Mitglieder und Unterstützer des Elijah-Interfaith-Institue, darunter Rabbiner, Lehrer und Gelehrte der jüdischen Studien, möchten zusammen mit anderen Bürgern Israels unsere tiefe Ablehnung der Akte des Vandalismus gegen Ihr Kloster ausdrücken, die ähnlichen Angriffen gegen Kirchen oder Moscheen im Heiligen Land gefolgt sind.

Wir sind sehr bestürzt darüber, dass Sie mit solcher Respektlosigkeit von anderen Mitgliedern unserer Glaubensgemeinschaft behandelt werden.

Nach unserem Verständnis ist die Erschaffung der Menschheit nach Gottes Abbild ein Leitmotiv der Thora.

Wir glauben, dass die Thora vollen Respekt für die unendliche Würde, Gleichheit und Einzigartigkeit jedes menschlichen Lebens vorschreibt, denn wir alle sind nach Gottes Ebenbild geschaffen.

Hier gibt es keinen Raum für Hass oder Bigotterie gegenüber denen, deren religiöses Tun sich von dem unsrigen unterscheidet.

Kirchenoberhäupter durften berechtigterweise fragen, welche Art der Werte-Erziehung unsere jüdischen Kinder erhalten. Das Elijah- Interfaith-Institut teilt diese Sorge, und wir arbeiten zusammen daran, Lehren des Judaismus ans Licht zu bringen, die damit einhergehen, dass die Liebe zur eigenen Gruppe nicht mit dem Hass auf andere gleichgesetzt werden darf.

Die Bürger Israels sind berufen, in Einklang mit dem Wohl der Menschheit zu stehen. Unsere Wege der Thora sind Wege der Güte und all ihre Pfade jene der Liebe. Diese und andere große Prinzipien sind die Richtlinien, mit denen wir unsere Tradition interpretieren und lehren.

In unserem Projekt der Theologie der Religionen sammeln wir Quellen, die mit der „jüdischen Theologie des Nächsten“ zusammenhängen und wertvolle Ressourcen für ein Modell des Judentums darstellen, das mit diesen vorhin genannten Idealen kompatibel ist.

Wir Gelehrten, Studenten und Bürger, die mit dem Elijah-Interfaith-Institut zusammenarbeiten, streben danach, unsere jüdischen Brüder dazu zu erziehen, unserem Schöpfer nachzueifern und sich daran zu erinnern, dass „der Herr gut zu allen ist und seine Barmherzigkeit sich auf alle Geschöpfe erstreckt.“

Wir hoffen, dass Sie unser ehrliches Bedauern über die vorgefallene Entweihung annehmen und unser Engagement begrüßen, uns noch mehr um gegenseitiges religiöses Verstehen im Heiligen Land zu bemühen.

In Freundschaft

Ihr Rabbi Dr. Alon Goshen-Gottstein (ausführender Direktor)

Im Namen der jüdischen Führungspersönlichkeiten und Gelehrten des Elijah-Institutes:

Die Namen der Unterzeichner:

•Rabbi Eliyahu Bakshi Doron, Rishon Letzion, ehemaliger Oberrabiner von Israel
•Rabbi Shear Yashuv Cohen, Haupt der rabbinischen Kommission für interreligiösen Dialog
•Rabbi Michael Melchior, ehemaliger Oberrabiner Norwegens und Israelischer Minister
•Rabbi Shlomo Riskin, Oberrabiner von Efrat
•Rabbi Mordechai Piron, ehemaliger Oberrabiner, IDF
•Rabbi Daniel Sperber, Bar Ilan Universität
•Rabbi Menachem Froman, Tekoa
•Rabbi Yehuda Gilad, Lavi
•Rabbi Shmuel Reiner, Tirat Zvi
•Rabbi David Bigman,  Ma’ale Gilboa
•Rabbi Ronen Lubich, Nir Etzyon

•Rabbi Daniel Kohn, Bat Ayin
•Rabbi Dov Singer, Rosh Yeshiva, Mekor Haim
•Rabbi Youval Cherlow, Rosh Yeshiva, Petach Tikvah
•Rabbi Dov Lipman, Bet Shemesh
•Rabbi Avi Giesser, Ofra
•Gilla Rosen, Jerusalem
•Rabbi Gilles Bernheim, Oberrabiner von Frankreich
•Rabbi Rene Shmuel Sirat, ehemaliger Obberrabiner von Frankreich
•Rabbi Jonathan Sacks, Oberrabiner von Großbritannien
•Rabbi Bengt Melchior, ehemaliger Oberrabiner von Dänemark
•Rabbi Menachem Hacohen, ehemaliger Oberrabiner von Rumänien

•Rabbi Berel Lazar, Oberrabiner von Russland
•Rabbi Michael Schudrich, Oberrabiner von Polen
•Rabbi David Rosen, ehemaliger Oberrabiner von Irland, Direktor des Amerikanisch-jüdischen Komitees für interreligiöse Angelegenheiten
•Rabbi Richard Marker, Vizestellvertreter des Internationalen Jüdischen Komitees für interreligiöse Angelegenheiten
•Rabbi Jonathan Wittenberg, London
•Rabbi Dov Linzer, „Yeshivat Chovevei Torah Rabbinical Seminary“, New York
•Rabbi Avraham Soetendorp, Amsterdam
•Reb Mimi Feigelson, Los Angeles
•Rabbi Eugene Korn, New Jersey
•Professor Reuven Kimelman, Brandeis University
•Professor Yehoyada Amir, HUC

•Professor Stanislaw Krajewski, Universität von Krakau
•Professor Elliot Wolfson, NYU
•Professor Benjamin Sommer, JTS
•Professor Marc Shapiro, Universität von Scranton
•Professor Menachem Kallus, Jerusalem
•Professor Gershon Greenberg, Washington
•David Nekrutman, „Efrat Jewish-Christian center“
•Yehuda Gellman, Ben Gurion Universität
•Professor Menachem Kellner, University of Haifa
•Paul Fenton, Sorbonne, Paris and CNRS, Jérusalem
•Peta Jones Pellach, The Elijah Interfaith Institute
•Professor Raphi Jospe, Bar Ilan University

Übersetzung des englischen Originals von Jan Bentz

Quelle: www.zenit.org


Der Dalai Lama plädiert für eine „Ethik jenseits der Religion“

Dalai Lama, der weltbekannte Kopf des tibetischen Buddhismus, hat sich in einer Äußerung seiner offiziellen Facebook-Seite für eine „Spiritualität und Ethik ohne Religion“ ausgesprochen.

Er schreibt, daß die großen Weltreligionen zwar innere Werte wie Liebe, Toleranz, Mitgefühl usw fördern könnten. Doch in der heutigen Welt sei diese Rückbindung an die Religion nicht mehr erforderlich. Nun sei die Zeit gekommen, um eine neue Spiritualität und Ethik jenseits der Religion zu finden.

Wörtlich heißt es in seinem Eintrag vom vergangenen Montag:

„All the world’s major religions, with their emphasis on love, compassion, patience, tolerance, and forgiveness can and do promote inner values. But the reality of the world today is that grounding ethics in religion is no longer adequate. This is why I am increasingly convinced that the time has come to find a way of thinking about spirituality and ethics beyond religion altogether.“

Quelle: http://www.facebook.com/DalaiLama
 


US-Studie: Eltern erkälten sich weitaus weniger als kinderlose Menschen

Eine Untersuchung der amerikanischen Carnegie-Mellon-University aus Pittsburg ergab, daß das Risiko von Eltern, sich zu erkälten, nur halb so hoch wie bei kinderlosen Menschen ist.
 
800 freiwillige Probanden ließen sich mit Rhino- und Influenza-Viren infizieren. Daraufhin blieben vor allem Eltern symptomfrei .
 
Außerdem: Je mehr Kinder sie hatten, desto besser waren sie gegen Schnupfen geschützt.
 
Die Untersuchung ergab erstaunlicherweise, daß die bessere Abwehrkraft der Eltern nicht durch eine höhere Menge von Antikörpern im Blut zu erklären ist. Zunächst wurde vermutet, daß Eltern, die öfter mit Kindern konfrontiert sind, mehr Antikörper gegen Eindringlinge bereithalten, doch das war nicht der Fall.
 
Die Zeitschrift Psychologie heute kommentiert dies wie folgt:
„Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass bislang nicht identifizierte psychologische Mechanismen für den höheren Infektionsschutz der Eltern verantwortlich sind. Denkbar wäre etwa, dass eine positivere Lebenseinstellung die Botenstoffe des Immunsystems auf Trab hält.“

Quelle:  http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2012/09/eltern-gesunder-als-nicht-eltern.html


Sujo und Mary John: Nach der Rettung aus dem WTC am 11.9.2001 im Dienst für Gott

Als das erste Flugzeug am 11. September 2001 in das World Trade Center flog, war Sujo John an seinem Arbeitsplatz im 81. Stock. 

September 2001. Vor gerade einem halben Jahr war Sujo John von Indien in die USA gezogen.

Nachdem das Flugzeug in den ersten Tower gekracht war, brauchte er eine Stunde, um über die Treppen nach unten zu gelangen.

Dabei versuchte er immer wieder, seine Frau per Handy zu erreichen; sie war schwanger und arbeitete im anderen Zwillingsturm. Doch die Anrufe blieben ohne Erfolg, die Telefonnetze waren überlastet.

Als er unten angekommen war, krachte der Turm in sich zusammen. John wurde mit etwa 20 Personen im untersten Stock eingeschlossen. Also fragte er sich, was mit all diesen Menschen passieren würde, wenn sie jetzt sterben müßten:

„Ich begann, ‚Jesus‘ zu schreien und war mir nicht sicher, wie die anderen reagieren würden… Doch alle anderen stimmten ein und beteten mit. Stellen Sie sich den Lärm vor, als das riesige Gebäude einstürzte. Doch was sich mir eingeprägt hat, war nicht der Lärm, sondern die Schreie der Menschen, die zu Gott riefen.“

Als die Lichter eines Krankenwagens durch Schutt und Staub schienen, kam John ins Freie, als einziger Überlebender der Eingeschlossenen. Seine Gedanken waren bei seiner Frau Mary und dem ungeborenen Kind: „Ich dachte, sie ist bestimmt tot. Wie würde ich sie finden?“

In dem Moment klingelte das Handy – es war Mary. Sie hatte sich morgens verspätet und war gerade zur Arbeit gekommen, als das zweite Flugzeug einschlug. So wurde sie nicht mehr in das Gebäude gelassen. Doch während auch sie erfolglos versuchte, ihren Ehemann per Telefon zu erreichen, betete sie für die Rettung ihres Mannes und versprach Gott, ihm mit Sujo gemeinsam immer dienen zu wollen.

Seitdem hat Sujo John seine Erlebnisse auf hunderten Veranstaltungen berichten können, um seinen Zuhörern die entscheidende Frage zu stellen: „Weisst du, wo du hinkommst, wenn du stirbst?“

Quelle (Text/Foto): www.jesus.ch